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FreeBSD 10.2 auf MacBook late 2008

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo,

hat jemand Erfahrung diesbezüglich? In der FreeBSD-Wiki geht für mich nicht klar hervor, welche Baureihen genau gemeint sind. (Da wird lediglich zwischen MacBook und MacBook Pro unterschieden)

Z.B. steht da (Quelle: https://wiki.freebsd.org/AppleMacbook)
Xorg configuration
For the MacBooks you need to use the "intel" Xorg driver. For MacBook Pros you need to use the "radeon" driver.
was Unsinn ist, da mein MacBook Pro keine Radeon sondern einen IntelHD 3000 Grafikchip hat.

Da muss ich leider sagen, dass diese Wiki veraltet/schlecht gepflegt erscheint. Daher freue ich mich über euere Erfahrungswerte, sofern vorhanden.

VG Lance
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#2
FreeBSD auf einem Mac ist a) ein Bastelprojekt und b) für erfahrene Nutzer. Das Wiki bezieht sich wirklich nur auf einen Bruchteil der MacBooks und mit jeder Reihe gibt es andere Kleinigkeiten die Problematisch sein können. Ja, es ist grundsätzlich amd64-Hardware, aber oft dann doch mit etwas angepaster Firmware.
Meine Erfahrung ist: Wenn es nicht sein muss oder als Bastelprojekt vorgesehen ist: Finger davon.
 

pit234a

Well-Known Member
#3
bei meinem hatte ich refit aufgespielt, weil seinerzeit noch kaum ein System EFI-Boot angeboten hatte. Damit konnte ich dann immer schon mal Systeme live-anspielen und testen. Das letzte Ubuntu (15.10) lief dann verhältnismäßig gut, hing aber doch oft und stürzte auch gelegentlich total ab.
Das ist ein Grund, weshalb ich nicht weiter getestet habe.
Das wiederum führt mich aber zu den Seiten des Ubuntu-Wikis. Dort sind sehr viel detailliertere Angaben zu den einzelnen Typen und der möglichen Unterstützung. Oft gibt es auch Beispiele für einzelne Typen und Lösungsvorschläge für Probleme. Ein wenig kann das als Wegweiser dienen um zu erkennen, was denn mit FreeBSD gehen könnte. Super Toll und wirklich aktuell ist das dort aber auch nicht (das sind irgendwelche Seiten unter Ubuntu auf Mac oder so ähnlich). Bleibt sicher ein Bastel-Experiment.
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #4
Guten Abend,

@Rakor: Vielen Dank, dann hat sich das für mich erledigt. Sollte auch nicht für mich selbst sein - evtl, vielleicht - für jm anderen.

@pit234a: Danke auch Dir. Jedoch kommt Ubuntu für mich auf einem Mac definitiv nicht in Frage.

Basteln wollte ich nicht. Nicht auf den noblen Macs ;)

VG Lance
 

pit234a

Well-Known Member
#5
Jedoch kommt Ubuntu für mich auf einem Mac definitiv nicht in Frage
Nein, aber die Hinweise dort gelten ja nicht nur für Ubuntu. OpenSource hat oft die gleichen Schwierigkeiten und wenn es eine Lösung in einem System gibt, dann kann man die manchmal auch in einem anderen System nutzen oder doch als Grundlage hernehmen.
Um meinen "Desktop" unter FreeBSD zu bauen, nutzte ich auch weitgehend die Dokumentation bei Ubuntu oder letztens suchte ich eine neue Bildbetrachter-SW und anstatt wild im Netz zu suchen oder die Ports zu lesen, sah ich lieber bei Ubuntu nach und wurde auch fündig. Die Information dort ist eben auch für FreeBSD-Anwender sehr nützlich. Natürlich ist es keine Eins-zu-Eins Anweisung, die auch immer und genau so unter FreeBSD funktioniert.
Wenn aber etwa ein Mac-Book unter Ubuntu als gar nicht unterstützt aufgeführt ist, wird es ziemlich sicher auch gar nicht mit FreeBSD laufen und das kann auch umgekehrt gelten: wenn fast alles unterstützt wird und dabei auch noch OpenSource-Treiber und keine speziellen Lösungen genutzt werden, dann ist die Chance groß, dass man das auch unter FreeBSD hinbekommen kann. Manchmal kann man ja auch direkt suchen, ob es bestimmte Lösungen für FreeBSD ebenfalls gibt.

Bei Mac-Books muss ja alle HW erkannt und unterstützt werden und diese auch noch durch Tastatur-Befehle nutzbar sein (heller - dunkler, lauter - leiser usw). Manchmal kann man aber auch Abstriche machen, wenn jemand etwa niemals Bluetooth nutzt oder die eingebaute Kamera oder den IR-Sensor. In solchen Fällen wäre es nicht tragisch, wenn etwas davon dann nicht unterstützt würde. Manche Komponenten könnten auch ausgetauscht werden. Die Wlan-Karte etwa ist ja nicht sehr teuer und könnte einfach ersetzt werden, wenn das eingebaute Modell nicht unterstützt würde. Auch das optische Laufwerk oder die Festplatte (bzw SSD) sind einfach austauschbar und mit Blick auf letzteres könnte man doch einen solchen Test, diese Bastelei, durchaus gelassener angehen, oder?

Wie gesagt, darüber denke ich selbst von Zeit zu Zeit immer wieder nach, weil mich dieses Mac-Zeugs eher nervt als glücklich macht. Bisher wartete ich dann immer ab, bis der Anfall wieder vorüber war. Allerdings mache ich niemals Updates mit diesen Macs und irgendwann kommt dann die Zeit, wo ich wahrscheinlich ernst machen muss.
Bei einem I-Mac hatte ich das schon mal geübt, nachdem die Platte gestorben war und ich die Installation eines neueren OS-X nicht mitmachen wollte. Der funktioniert sehr gut mit Ubuntu, nur der Sound ist immer noch schwach im Vergleich zu früher. Damals wollte ich schnell ein neues System mit EFI-Boot, heute würde ich vielleicht lieber ein FreeBSD testen.