FreeBSD 6.0 -> 6.1 Upgrade mit sysinstall OK!

cabriofahrer

Well-Known Member
Habe die ISO's für FreeBSD 6.1 gebrannt und mit CD 1 dann gebootet. Unter sysinstall auf "upgrade an existing system" und die Sache ging O.K., innerhalb von wenigen Minuten, beim label-tool nur darauf achten, daß man lediglich auf "M" drückt als mountpoint für die bereits existierende Installation und nicht neu partitioniert.
Hinterher mußte ich mit sysinstall nur noch den Maus-Deamon aktivieren, und einen Eintarg in der /boot/device.hints für den nvidia-Treiber vornehmen, damit NVAGP wieder geladen wird.

FreeBSD6.1 scheint auch tatsächlich flotter zu laufen als 6.0, merke ich beim Arbeiten unter gnome.

Eine Meldung bekam ich jedoch unter sysinstall, und zwar, daß die sources nicht aktualisiert wurden, obwohl ich das angeklickt hätte. Dies ginge nicht über sysinstall, das solle man per CVS machen.

Wofür ist das wichtig, braucht man die sources wirklich, z.B. zum Umkompilieren vom Kernel, was ich sowieso nicht vorhabe?
 
Tjo aber bei einem upgrade von 6.0 auf 6.1 sollte man trotzdem nen neuen kernel baun.
erst make buildworld dann make buildkernerl KERNCONF=KERNEL zum bauen des neuen kernel. Mit make installkernel KERNCONF=KERNEL den neuen kernel installieren. --REBOOT-- und in den single-user-mode
Mit make installworld die welt fertig installieren und dann mit mergemaster und anschliessend mit mergemaster -p die neuen config's einbauen.
Is doch nich zu schwer oder? :-)
 
Meines Wissens ist der Kernel jetzt neu, denn man bekommt beim Booten die Meldung "6.1" und im Startmenü erscheint die Meldung "Boot with USB-Keyboard" nicht mehr, denn genau das soll ja eine der Neuerungen von 6.1 sein, daß ein normales und ein USB-Keyboard jetzt automatisch koexistieren können.
 
Ja, der Kernel ist neu. Wenn du nachträglich Module (z.B. aus den Ports) bauen willst, solltest du aber auch die passenden Sourcen haben.
 
[LoN]Kamikaze said:
Ja, der Kernel ist neu. Wenn du nachträglich Module (z.B. aus den Ports) bauen willst, solltest du aber auch die passenden Sourcen haben.


Könntest Du Beispiele für solche Module nennen? Bisher habe ich nur Anwendungen aus den ports gebaut, und für die brauche ich die Sourcen doch nicht, oder?
Wäre der Nvidia-Treiber ein solches Modul? Bräuchte ich die Sourcen auch, wenn ich den Nvidia-Treiber von der Webseite direkt runterladen und dann installieren würde?
 
Du kannst die allermeisten Kerneltreiber auch als Modul laden, zB Soundtreiber, WLan-Karten etc. Der nvidia-treiber gehört auch dazu, wobei der eine Art Sonderstellung hat, da er nur als Binary vorhanden ist und am leichtesten über die Ports installiert wird. Die Kernelsourcen brauchst du für den nvidia-treiber aber meines Wissens nicht, ich kann mich aber irren, da ich den Treiber nicht nutze.
 
O.K., danke für Eure Antworten soweit. Habe jetzt einfach (und erfolgreich) folgendes gemacht:

CD1 rein, als root sysinstall aufgerufen, -> Do post configuration of FreeBSD -> Install additional distribution sets -> src - sources for everything angeklickt, und alles in /src wurde wohl überschrieben.

Ich frage mich nur, warum nicht gleich so und statt dessen beim Upgrade die Meldung von sysinstall, die sources sollte man lieber über CVS updaten?

Vielleicht, damit diese noch frischer sind als auf der CD?
 
Manchmal gibt es Treiber in den Ports, die dann erst später in den Kernel aufgenommen werden. Das war zum Beispiel mal mit ipw und iwi so.
 
cabriofahrer said:
Ich frage mich nur, warum nicht gleich so und statt dessen beim Upgrade die Meldung von sysinstall, die sources sollte man lieber über CVS updaten?

Weil die Sourcen über CVS durchaus aktueller sein können als die auf der CD. Dazu gehören nicht nur die von Kamikaze angesprochenen Treiber, sondern vielmehr kurzfristig eingespielte Sicherheitsupdates, die in der Regel einige Zeit brauchen, bis sie auch Einzug in die ISOs halten (wenn überhaupt). Darum sollte man auch bei der Installation eines RELEASES (bei STABLE sowisso) die Sourcen per CVS ziehen um sicher zu gehen, dass man das aktuellste hat.
 
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