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freeBSD als "BootloaderOS" für win7 und win10

Themenstarter #1
Hallo :)

Da ich hauptsächlich Musik mit meinen privaten Rechner mache und softwaretechnisch an Windows gebunden bin,
komm ich leider nicht wirklich dazu, mich mit freeBSD genauer zu befassen.
Hin und wieder les ich die freeBSD Anleitung weiter/nochmal, aber real probieren konnte ich es bisher nur in VMs,
wo ich das letzte mal bei der X11 Installation via Ports gescheitert bin...

Aber jetzt hab ich endlich einen Grund freeBSD auf meinen Rechner zu installieren:
Und zwar will ich zusätzlich zu meinen jetzigen Win10System, ein Win7System installieren, weil mir Win10 zum Musikmachen am Senkel geht...
Um beide Windowse starten und voreinander verstecken zu können, will ich GRUB mit freeBSD haben.

Jedenfalls, weiß ich schon, dass ich "Fast Startup" in Win10 deaktivieren muss,
damit Win7 nicht Amok rennt und beide OS kaputt macht.

Hätte gerne einen Windows unabhängigen Bootloader, welcher die beiden Windowse noch zusätzlich voreinander versteckt und ein "minimal grafisches System" für einen Text-Editor zum GRUB konfigurieren...

Auf eine M.2-SSD, welche wahrsch. Morgen ankommt, will ich Win7 installieren, und dann eine 10-20GB Partition für freeBSD mit GRUB (M.2SSD) , dazu, welcher auch mein Win10 System starten soll, welches auf einen SATA-SSD liegt:
Wenn Win7 (M.2 SSD) startet sollen die nur für Win10 wichtigen Partitionen versteckt werden, und
wenn Win10 (SATA-SSD) startet, sollen die nur für Win7 wichtigen Partitionen versteckt werden.

Das GRUB ein Windows startet sollte ich, mit Müh und Not gerade noch hinkriegen, aber spätestens beim
Partitionen verstecken, steige ich aus.

Könnt ihr mir auf die Sprünge helfen?


b.t.w. ich suche auch ein Image-Programm, welches mir von der M.2 SSD (win10 u. freeBSD) und ein paar SATA-SSDs (win10 // historische gewachsen),
am besten inkrementelle Backups auf eine SATA-HDD machen kann, (welche ich noch kaufen muss).
Wär super wenn ich das auch mit freeBSD machen könnte.


Danke für's lesen, und wünsche Euch noch einen schönen Tag!


Lg
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#2
Hallo freebee,

der Bootloader ist was anderes als Betriebssystem was danach läuft. Du brauchst also kein FreeBSD um dein Windows zu starten, sondern nur einen Bootloader bzw. Bootmanager um genau zu sein.
Das kannst du zwar mit Grub machen, aber ich weiß nicht wieso du es dir damit unnötig kompliziert machen solltest.
Ein FreeBSD wird dich da zumindest nicht weiter bringen, da dein Rechner da ja schon in ein System gebootet hat (nämlich das FreeBSD). Wie soll er da nun in sein Windows kommen?

Wenn dein Ziel ist, dass ein Windows das andere Windows nicht sehen kann funktioniert das damit eh nicht. Dein Windows stellt fest, dass da noch eine andere Platte installiert ist und wird sie dir anzeigen. Das ist ja das Verhalten was man normal auch will. Das hat aber nix mit dem Booten des Systems zu tun. Wenn du willst, dass die Daten da nicht lesbar sind kannst du vielleicht über ne Festplattenverschlüsselung nachdenken. Keine Ahnung ob du da z.B. mit Bitlocker was machen kannst.

edit: Was ich vergaß zu sagen. Bei den meisten Rechnern kannst du heute einfach durch Drücken einer Taste während (eher davor) des Bootens auswählen von welcher Festplatte das System starten soll (bei mir ist das z.B. F12). Dann brauchst du überhaupt keinen Bootmanager.
 
Themenstarter #3
Danke Rako!

Ich will GRUB auf der Partition von freeBSD installieren, und will mit freeBSD den GRUB "verwalten", und idealerweise, (inkrementelle) Images von den 2 Windows Systemen auf einen zusätzliche HDD (welche ich noch kaufen muss), aufspielen und wiederherstellen können.

Ein einfaches einzurichtendes grafisches System wär nicht schlecht, um etwas Komfort genießen zu können.

Dachte es gibt so einen Funktion, Partitionen "inaktiv" zu schalten b.z.w. verstecken zu können, quasi "mit einen Flag in der Partitionstabelle".
Traue MS nicht mehr über den Weg, und falls ich shice baue (o. MS), hoffe ich, wenn die Windowse sich gegenseitig nicht sehen, können sie sich nicht selbst, das andere Windows oder Daten kaputt machen...

Und würde mich gerne ein wenig real mit freeBSD befassen...


Lg
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#4
Also natürlich kannst du ein FreeBSD installieren um Grub zu verwalten, aber mir scheint das etwas mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Gerade wenn du dann auch noch ein Desktop dafür haben willst. Ich würde dir empfehlen zu überlegen was du genau haben, bzw. erreichen willst:
- Willst du einfach nur Windows booten (ggf. auf den Win Bootmanager verzichten - wieso auch immer).
- Willst du etwas mit FreeBSD rumspielen und ggf Erfahrungen sammeln?
- Willst du ein alternatives Betriebssystem in Zukunft nutzen um dein Windows abzulösen?
- Muss es unbedingt FreeBSD sein? (wieso?)
- Willst du Backups machen?
- Willst du deine Windowssysteme schützen?

Zu allen Punkten gibt es unterschiedliche Antworten und die wenigsten die mir einfallen führen zu deinem geplanten Setup ehrlich gesagt.
Backups würde ich eher direkt aus dem Windows heraus machen. 1. bisst du ja eh im System (wieso extra ein System booten um das Backup zu machen) und 2. kennt sich Windows am besten mit Windows aus. ;) Inkrementelle Backup auf Deviceebene stelle ich mir auch etwas schwierig vor. Mir ist da spontan zumindest nicht bewusst womit das gehen soll.
Um deine Windowse voneinander zu "schützen" musst du wie gesagt eh einen anderen Weg gehen. Wechselfestplatten sind übrigens da auch ein guter Weg (das spart dir auch den Bootmanager), und Backups musst du eh machen.
Dann stelle ich mir immer wieder die Frage wieso BSD? Klar es gibt viele gute Gründe ein BSD zu wählen, aber wieso willst genau du BSD? Denn oft stellt man fest, dass die ganzen guten Gründe für irgendetwas was man überall liest evtl gar nicht für den eigenen Usecase passen. Ich persönlich finde FreeBSD ist ein System das geradlinig und logisch ist. Wenn es aber darum geht einen vollumfänglichen modernen Desktop aufzubauen ist es viel Fummelei (meine Meinung). Will man "nur" ein freies System nutzen und eine moderne Desktopoberfläche sehe ich wenig Gründe nicht zu Linux zu greifen (und ich weiß, dass es hierzu andere Meinungen gibt). Aber wie gesagt die Frage ist: Was willst du! Und übrigens das "tolle Gefühl ein Nischensystem zu fahren" bringt dir im Endeffekt nix, wenn es dir nur Arbeit macht.
Und dann noch der oft gegebene Rat, wenn du in einer Virtuallisierung ein System vollumfänglich so aufsetzen kannst wie du glücklich damit bist, dann geh ans Blech. Diesen Vorteil den es heute gibt ist imens und spart dir sehr viel Frustration. Glaube nicht, dass Dinge die in einer bekannten und standardisierten Umgebung, wie der VM nicht richtlig laufen, dir am Blech besser von der Hand gehen, wo du dich noch mit fehlenden Treibern, unzulänglicher Firmware, ACPI, BIOS/UEFI, etc rumschlagen musst (ja auch hier gibt es Ausnahmen und Gegenbeispiele).

Ich würde dir wie gesagt empfehlen erst genau zu überlegen was dein Ziel ist.
 

medV2

Well-Known Member
#5
Traue MS nicht mehr über den Weg, und falls ich shice baue (o. MS), hoffe ich, wenn die Windowse sich gegenseitig nicht sehen, können sie sich nicht selbst, das andere Windows oder Daten kaputt machen...

Und würde mich gerne ein wenig real mit freeBSD befassen...


Lg
Wenn du Windows nicht traust, benutzte es nicht / nicht für kritische Dinge. Alles andere ist doch nur Augenwischerei! Aber auch Windows greift nicht ungefragt auf uneingehängte Datenträger/Partitionen zu und macht da irgendwas. Ansonsten wird dir keine Softwarelösung hier helfen (von Virtualisierung abgesehen). Mach 2 Win Installationen auf 2 physischen Platten und steck immer je eine ab.

Wenn du dich mit BSD befassen magst probier es doch zuerst in einer Virtuellen Maschine, oder auch als physischen Boot auf einer seperaten Partition, aber wenn du als Neuling gleich produktiv Systemtasks (Bootmanager!) warten magst machst du dich sicher nur unglücklich.

LG
 
Themenstarter #6
Super Danke Rakor!!!

Das Ziel ist, mit freeBSD mit einen Texteditor "in einen Window-Manager" die GRUB-Konfig zu editieren, gegeben falls noch mehrere Texteditor-Fenster offen haben zu können für copy/paste und so, und die Dinger grafisch öffnen zu können.


Bin durch einen Freund auf freeBSD gekommen und je mehr ich mich damit befasse, desto geiler finde ich es.
Umsteigen ist leider nicht drinnen, da ich quasi auf meinen privaten Rechner permanent mein Win/Mac Applikationen am laufen habe...

Mit den Partitionen verstecken, hab ich endlich einen Vorwand gefunden, freeBSD auf meinen Rechner zu nutzen und wahrscheinlich ist mehr der Weg das Ziel, aber ich erwarte mir ein solides System, was immer tut was es soll, und ich denke, meine (hoffentlich) minimalistischen Ansprüche sollte sogar ich einrichten können.



Und Partitionen, mit GRUB, vor Windows verstecken, könnte mit:
Zitat von maxiq @ forum.ubuntuusers.de:
"In den Windows systemen ist die Partition nicht mehr zu sehen, die ich mit "hide"-"unhide" in menu.lst eingetragen habe. "
hinhauen.


Seit es GPT-Partitionstabellen gibt, hab ich mich mit Partitionstabellen leider nicht mehr wirklich befasst. (Da im Grafischen-Editor bis jetzt nie wirklich erforderlich war, außer zwischen MBR und GPT zu wählen.)






- Willst du einfach nur Windows booten (ggf. auf den Win Bootmanager verzichten - wieso auch immer).
Ja. Und die Windowse voreinander zu bewahren...


- Willst du etwas mit FreeBSD rumspielen und ggf Erfahrungen sammeln?
Ja indem ich das herrichte, und gegebenenfalls noch ein 2tes freeBSD System aufziehen, wovon ich in nächster Zeit leider nicht ausgehe.


- Willst du ein alternatives Betriebssystem in Zukunft nutzen um dein Windows abzulösen?
Liebend gern, meine Hoffnung ist, wenn das Echtzeit-Zeugs fix im normalen Linux-Kernel drinnen ist, ein OS gibt, welches von Musikprogramm-Firmen unterstütz und supportet wird, die Hoffnung stirbt zuletzt...


- Muss es unbedingt FreeBSD sein? (wieso?)
bin geil drauf :D
Da kommt bei mir noch "altes SUSE-Linux(als es noch so "baukastenmäßig "aufgebaut war")-Feeling, nur besser dokumentiert, auf, und das mit den Jails und den Ports find' ich auch interessant...


- Willst du Backups machen?
Würde ich gerne, aber wenn es so umständlich ist oder für mich gar unmöglich (soll deppensicher und zuverlässig sein), werd ich es, wie von Dir empfohlen, mit einen Programm unter Windows, wo ich sogar schon eines in Aussicht habe (weil es mir empfohlen wurde...) machen.


- Willst du deine Windowssysteme schützen?
Ja
Dachte mir mit GRUB, die Windowse voreinander zu beschützen, wär einfach und im Fall der Fälle hoffentlich effektiv. Und wenn's nicht's bringt, schadet's hoffentlich auch nicht und konnte wenigstens ein wenig Erfahrung mit freeBSD sammeln...


Lg
 
Themenstarter #7
Wenn du Windows nicht traust, benutzte es nicht / nicht für kritische Dinge. Alles andere ist doch nur Augenwischerei! Aber auch Windows greift nicht ungefragt auf uneingehängte Datenträger/Partitionen zu und macht da irgendwas. Ansonsten wird dir keine Softwarelösung hier helfen (von Virtualisierung abgesehen). Mach 2 Win Installationen auf 2 physischen Platten und steck immer je eine ab.

Wenn du dich mit BSD befassen magst probier es doch zuerst in einer Virtuellen Maschine, oder auch als physischen Boot auf einer seperaten Partition, aber wenn du als Neuling gleich produktiv Systemtasks (Bootmanager!) warten magst machst du dich sicher nur unglücklich.

LG
Danke!

Hab Deinen post leider erst jetzt geshen. Hoffe der vorherige post von mir beantwortet einige Deiner Fragen...


Wegen Windows 7 und 10 paralell installiert:
Wenn in Win10 "fast startup" NICHT DEAKTIVIERT ist, haben Win7 und Win10 zerstörerische Auswirkungen aufeinander und eventuell auf die Datenplatte.
Win7 dreht durch wenn es ein "hybernation-File" auf der win10er Partition findet, und
Win10 macht Änderungen, welche Win7 auf der DATENPlatte! gemacht hat, "rückgängig".
Sollte, wenn "fast startup" in Win10 deaktiviert ist, nicht passieren, aber wer weiß auf welche Ideen MS noch kommen wird...


LG
 

medV2

Well-Known Member
#8
Das es mglw. mit fast Start Probleme gibt kann sein, aber eben deaktivieren.
Aber mir ist nach wie vor nicht klar, wieso ein Windows auf einer Datenpartition irgendwas macht (beim Booten?). Da muss der Fehler wo anders liegen da bin ich mir ziemlich sicher. Wie will das Windows überhaupt Änderungen rückgängig machen? Rollback einer Shadowcopy? Das hört sich alles etwas konfus an. Vielleicht beschreibst du genau was passiert ist?

Und was immer auch dein Bootmanager macht und was die Leute im Ubuntuforum auch immer schreiben, ein "böses" Windows (sei es MS oder ein böses Programm mit Adminrechten / Rootkit) kann auch auf die ganzen Partitionen zugreifen. Vielleicht liese sich mit GPOs was bauen aber auch dafür musst du zumeinen Windows vertrauen, zum anderen ist das keine leichte Materie. Wirklich verstecken könntest du das nur mit einem Hypervisor.
 
Themenstarter #9
Danke!!!

Zitat von:
https://askubuntu.com/questions/452071/why-disable-fast-boot-on-windows-8-when-having-dual-booting
"
Fast boot explained with an image:

During fast boot the system loads the hiberfile and does not use the files on the filesystem.
So the biggest problem, and the worst problem you can have on a computer, is data loss: if you create a shared NTFS data partition the hibernation may maintain the file structure so if you try to save a file from Linux into the NTFS partition it will get lost on Windows reboot as it only remembers the old file structure. See this Ubuntu Forums thread for more information.
That alone is reason enough to never touch fast boot in a dual boot setup.
"


Hab die Hoffnung, falls MS, durch ein Update, versehentlich das "Schnellstart aktivieren (empfohlen)" Hacker'l setzt.
fast startup.png

Nimmt es nicht die Filestruktur von den, anderen Windows Partitionen in das Hybernate-File rein und macht sie im Fall der Fälle nicht kaputt,
b.z.w. Win7 kann das Hybernate-File von Win10 nicht finden, und kann nicht durchdrehen,
wobei mir gerade kommt, dass das nicht die Datenplatte schützt :/
Vl. kann man das Hybernate-File einfach löschen, muss das mal nachfragen...


Lg
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#10
Also, Windows "Schnellstart" ist einfach ein ganz normales Hibernate mit ein wenig Magie. Anstatt herunterzufahren wird der RAM-Inhalt in ein Image auf die Platte gespeichert. Beim Neustart wird das Image dann gelesen, in den RAM zurückgeschrieben und das System setzt dort fort, wo es zuvor war. Die Magie ist, dass die User-Sessions nicht mitgesichert und nach dem Neustart ein paar interne Datenstrukturen des System ausgeräumt werden. Dadurch entsteht der Eindruck eines frisch hochgefahrenen Systems.

Mal davon abgesehen, dass im Fall von einer SSD für Laufwerk C:\ der Zeitgewinn vom Booten meist vernachlässigbar ist, hat das Ganze natürlich das Problem, was du schon ansprichst. Wenn sich der State des System irgendwie verändert, sodass RAM-Image und State nicht mehr aufeinanderpassen, sind Probleme garantiert. Außerdem wird durch das RAM-Image massig Platz auf C:\ belegt, Windows ist gierig und reserviert sich gleich mal Platz für den ganzen RAM... Aber man kann den Mist einfach abschalten: powercfg /hibernate off

Allgemein ist meine Erfahrung aber, dass mehrere Windowse auf der gleichen Kiste schon seit Vista immer irgendwo leicht problematisch sind. Der Klassiker ist, dass Windows Update den Bootcode der falschen Installation aktualisiert. Wenn es denn sein muss und man sicher sein will, dass sie sich nicht ins Gehege kommen, ist es am Besten sich einen Wechselrahmen zu kaufen und Windows auf jeweils eigene SSDs zu installieren, die man dann nach Bedarf einschiebt. Alternativ, wenn die Windowse nicht nativ laufen müssen, kann man sich auch ganze Windows-Farmen mit Hyper-V bauen. :)
 
Themenstarter #11
Super Danke!!!

Nur würde ich jetzt mein Win10 System, so wie es ist (auf 3 SATA-SSD's verteilt), wo mein ganzes Echtzeit-Musik-Zeugs (Cubase und Co.) installier ist, behalten, um es als Entertainment-Sytem weiter zu verwenden, und mit einen Mausklick (Cubase läuft eigentlich immer. Sogar der Windows Ton geht meist dort durch...) mein Musik-Zeug's zur verfügung zu habe...

Aber meiner Erfahrung ist, es partktisch nicht mehr Möglich sicher zu gewährleisten, IMMER mit 32Samples ASIO-Puffer zu arbeiten zu können, wenn win10 ins Internet kann...

Und zieh mir jetzt ein Win7sp1 System auf (auf meiner neu gekauften M.2 SSD), mit win-Update-Dienst, der auf immer und ewig deaktivierten bleiben soll, und versuche manuell Alles nach zu installieren was ich brauche, und das System geht bis auf ganz wenige Ausnahmen (man braucht mittlerweile für manche Softwarehersteller wie z.B. "Native Instruments" Internet, zur Produktaktivierung...) nicht in's Internet.

Bräuchte dann einen Wechselrahmen, für 3 normale SATA SSD's.
Gibt's dafür vl. eine "Wechsellaufwerk Lösung", wo die Platten gleich drinnen bleiben und man nur einen Knopf drücken muss oder so?

Jedenfalls sind dann auch trotz "Wechsel-Laufwerk" meine Datenplatten bedrohtt, falls Windows hybernate'tet.


Mein jetztiges Ziel ist (wenn sich herausstellt, das man das Hybernate-File einfach löschen kann):
freeBSD booten, Hybernate-File gegebenfalls löschen, jeweilige Windows booten,
glaubt ihr, ist das "relativ einfach" Möglich?
Mein Kern Problem ist: wie man ein Anderes Betriebssystem sicher startet, nachdem ein anderes schon gestartet wurde.

Es sollte IMMER freeBSD starten welches zuerst sicherstellt, das kein Hybernate-File da ist.
Und beim nächsten reboot (um das andere OS zu starten), soll dann erst das jeweilige Windows starteten.
Aber wenn dann aus irgendeinen Grund Windows standartmäßig started und hybernate'tet, ist das wieder eine Katastrophe...

vl. mehrere freeBSD installieren, welche wenn 1tes freeBSD checkt, ob das 2te "das OK gegeben hat", erst einen 2.ten Bootloader (2tes freeBSD) startet (wo ich vl. sogar manuell eingreifen könnte), weil Irgendeine Bedingung erfüllt ist, erst dann das jeweilige Windows startet, oder so.

Ist aber für mich ganz neue Materie, meine größte "GRUB Leistung" war, Windows über die GRUB-Bash starten zu können, was wohl davon kam weil ich so schlecht war, aber heute weiß ich das nimmer mehr auswendig...
Hab die meisten startprobleme mit einer LinuxDistribution gelöst, die ich zu anderen Windowsen und Linuxe parallele installier habe, um einen funktionierenden Bootloader zu bekommen...


Wär ein Wahnsinn wenn wir das schaffen würden, ein "Bootloader System" zu machen, welches und vor Microsoft, beschützt =)
(In der Hoffnung das Windows Partitionen nie anrührt, die mit GRUB versteckt sind, wenn doch (was ja anscheinend, was ich hier so lese, ziemlich leicht ist) eine Katastrophe. Und spätestens seit M$ aus versehen einmal ein bisschien den Dokumente Ordner, bei einigen Usern "aufgeräumt" hat, bin ich mir sicher, dass ich mich nicht "ausschließlich" auf Microsoft "verlassen" will...


gLG
 
Themenstarter #12
Ich glaub ich hab's (dank Eurer Hilfe =) :
Im BIOS stell man fix ein, dass ein System gestartet wird (welches sich auf einer Festplatte befindet, wo KEIN Windows drauf ist), das sicherstellt ob alles Passt. Und dann kommt Stufe 2 wo's gefährlich wird...
Naja, wenigstens erscheint es mir jetzt Möglich :D


Lg
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#13
Es sollte IMMER freeBSD starten welches zuerst sicherstellt, das kein Hybernate-File da ist.
Die hiperfil.sys ist immer da, wenn sie einmalig angelegt wurde. Egal ob sie genutzt wird oder nicht. Schalte Hibernate einfach ab, lösch die Datei und lebe mit ein paar Sekunden mehr Bootzeit. Dann ist Ruhe. :)
 
Themenstarter #14
Danke! so mache ich es gerade.
Aber kämpfe zurzeit mit Probleme von meiner neuen Win7 Installation welche ich auf die M.2 SSD installiert habe...


Aber mein Ziel ist es:
Im BIOS einzustellen, dass von einer Platte gebootet wird, wo kein Windows drauf ist.
Das freeBSD (BootloaderOS) was dann bootet, soll gegeben falls die hiperfil.sys löschen.
Und dann erst das Jeweilige Windows starten...

Aber wie man nachdem ein OS gebootet ist, ein Anderes bootet, beschäftigt mich derzeit.
Wenn das "BootloaderOS" einfach ein Windows, für den nächsten boot, als Standard im Bootloader konfiguriert,
könnt es ja sein, das Windows dann immer standardmäßig bootet...

Kann man in GRUB irgendwelche Bedingungen stellen? (z.B. nur wenn das "BootloaderOS" irgendwas gemacht hat, darf Windows gestartet werden...)

Ein Betriebsystem von einen Anderen heraus starten, wird wohl nicht gehen, oder?


Lg
 

das.chaos

Duracellhase 2.0
#16
Ohne jetzt provozieren oder polarisieren zu wollen.

- Willst du ein alternatives Betriebssystem in Zukunft nutzen um dein Windows abzulösen?
Liebend gern, meine Hoffnung ist, wenn das Echtzeit-Zeugs fix im normalen Linux-Kernel drinnen ist, ein OS gibt, welches von Musikprogramm-Firmen unterstütz und supportet wird, die Hoffnung stirbt zuletzt...
Dann nimm etwas, was auf macOS basiert, da [neben Amiga OS] die OS [sowie HW] von Apple Corp. in der Medien- / PR- branche verwendet werden?
 

pit234a

Well-Known Member
#17
Gibt's dafür vl. eine "Wechsellaufwerk Lösung", wo die Platten gleich drinnen bleiben und man nur einen Knopf drücken muss oder so?
Das ist vielleicht gar keine dumme Idee, für deinen Anwendungsfall. Es könnte aber sein, dass du trotzdem dann und wann wieder ins BIOS musst, jenachdem, wie dieses reagiert. Ich habe so einen alten kleinen Asus, der bei jedem Start von einem externen Medium im BIOS umgeschaltet werden muss und danach dann wieder zurückgesetzt, damit er wieder von intern bootet.
Dein Vorschlag ist ja, Die unterschiedlichen Systeme auf unterschiedlichen Platten zu installieren und die Bootreihenfolge dann so zu bestimmen, dass zuerst von Platte 1 gebootet wird, dann von Platte 2 etc.
Ist Platte 1 nicht da, greift automatisch Platte 2.
Was du eben probieren müsstest, ob dann, wenn Platte 1 wieder da ist, auch automatisch diese wieder genommen wird.
Du kannst das einfach prüfen und Stecker ziehen (SATA-Stecker sind allerdings recht empfindlich).
Wenn es geht, wie du es brauchst, dann kannst du einfach die Leitungen (rot und gelb) der Spannungsversorgung von Platte 1 auftrennen und auf einen zweipoligen Aus-Schalter legen (oder zweipoliger Ein-Schalter, das ist gleich), den du nach außen führst. Den kannst du am Gehäuse direkt montieren. Er sollte nicht zu schwach sein, also kein so kleines Spielzeugding mit schlechten Kontakten. Und er sollte so beschaffen und angebracht sein, dass man nicht leicht in Versuchung kommt, ihn zur Unzeit zu bedienen.
Solche Konstruktionen sind immer provisorisch und man sollte nicht zur Laufzeit Ein- oder Ausschalten.

Von einer Lösung über Relais oder andere Einschalter, würde ich absehen, weil dazu eine Spannung anstehen muss und wenn man das aus dem PC speist, hat man nur ein schmales Zeitfenster nach dem Einschalten. Grundsätzlich gehen würde das sicher auch, aber zu viel Stress in meinen Augen und zu viel Aufwand.

Mit einem einfachen Schalter wäre das aber mit geringem Aufwand unter Umständen eine praktikable Lösung für dich.
 
Themenstarter #18
Danke Leute!!!

In dem man den Rechner neu startet.
Und das ist wirklich die einzige Möglichkeit?
Könnt ihr mir vl. erklären, was der Unterschied zwischen einen Betriebsystem, und Stage2 eines Bootloaders ist?

Denke, freeBSD starten, und damit automatisch eine Datei von einer WindowsPartition löschen sollt' ich hinkriegen.
Gibt es vl. eine Möglichkeit, sicher nur für ein einziges mal, ein Windows zu starten, und in Falle eines Stromausfalls oder was weiß ich, beim nächsten mal trotzdem wieder freeBSD startet um sicherzustellen, das Windows nicht ge'hibernate'et hat, b.z.w. die hiberfil.sys löscht?


Ohne jetzt provozieren oder polarisieren zu wollen.



Dann nimm etwas, was auf macOS basiert, da [neben Amiga OS] die OS [sowie HW] von Apple Corp. in der Medien- / PR- branche verwendet werden?
Hab ernsthaft mit den Gedanken gespielt einen Hackintosh aufzuziehen, was ich so gelesen habe unter umständen zufriedenstellend funktionieren kann, nur hab ich beschlossen mir das nicht anzutun, weil man nicht weiß ob, und wie lange, es sicher funktioniert (muss man nur mal versehentlich auf update drücken und man hat den Salat) und ich würde das System gerne die nächsten Jahre, nicht großartig, bis auf Produktupdates und so, anzurühren (einfach nur einschalten und Musikmachen).

Apple als Workstation ist bei mir finanziell nicht drinnen. Mein 4 Jahre alter Rechner, (hab ja jetzt eine Samsung 970 Evo M.2 SSD nachgerüstet, und eine neue GraKa [die alte GrKa war noch vom vorherigen Rechner]) ist besser als der aktuelle MacPro (welcher z.B. noch DDR3 Rams verbaut hat) und hat wahrscheinlich etwa die hälfte gekostet. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass man den i-mer kaum (b.z.w. nur kostspielig) aufrüsten kann, und ich meine 1k€ PCIe Soundkarte ersetzen müsste e.t.c..
Amiga 500 war in übrigen mein absoluter lieblings Computer (war mein erster Rechner, als die anderen schon Win95 hatten oder so^^)
Abgesehen davon, will ich (nach meinen 2ten iPhone und meinen gebraucht gekauften MacBookPro2010 auf den ich diesen Post gerade verfasse) nicht's mehr von Apple kaufen, so toll es auch sein mag, die haben in meinen Augen geplante Obsoleszenz perfektionert... Und das will ich (nicht mehr) unterstützen...

BTW: Linux wird für Audio auch schon richtig Interessant:
(der Zug ist bei mir aber leider schon abgefahren, da ich schon zu viel in Win/Mac SoftwareSynthesizer e.t.c. investiert habe... )
ganz blöd gesagt:
BitWig: "Ableton Live Alternative"
Reaper: "Cubase Alternative"
u-HE plugins (ganz geiler Shice)
gibt es bereits für Linux.
FabFilter Plugins, sollen sich auch wunderbar (bis auf eine Kleinigkeit, ["Grafik Bug" aber nur bei einen Plugin, oder so) auf Linux ausführen lassen... Probleme sollen angeblich nur schwer kopiergeschützte Plugins machen, Dinge mit Dongle z.B., hab aber selbst keine Erfahrung damit, und kann nur nach labern was ich gelesen habe,
aber wenn ich von 0 beginnen würde, täte ich mir das auf jeden Fall anschauen...
Ardour, wird auch professionell genutzt, aber was ich so gelesen habe, ist da in erster Linie Interessant, dass man es sich quasi maßgeschneidert anpassen lassen kann...

Musikprogramme haben ein sehr großes Anwendungsgebiet:
gibt Leute die wollen nur viele Kanäle gleichzeitig recorden,
dann welche die machen Hörbücher,
mir z.B. ist wichtig, dass ich viele SoftwareSynthesizer und Effekte in einen Projekt, steuern kann, (bei 32Sample Puffer, ohne einen einzigen Dropout...) was einen der nur aufnimmt (und vl. rein analog mischt oder was weiß ich) nicht die Bohne interessiert...
...


Das ist vielleicht gar keine dumme Idee, für deinen Anwendungsfall. Es könnte aber sein, dass du trotzdem dann und wann wieder ins BIOS musst, jenachdem, wie dieses reagiert. Ich habe so einen alten kleinen Asus, der bei jedem Start von einem externen Medium im BIOS umgeschaltet werden muss und danach dann wieder zurückgesetzt, damit er wieder von intern bootet.
Dein Vorschlag ist ja, Die unterschiedlichen Systeme auf unterschiedlichen Platten zu installieren und die Bootreihenfolge dann so zu bestimmen, dass zuerst von Platte 1 gebootet wird, dann von Platte 2 etc.
Ist Platte 1 nicht da, greift automatisch Platte 2.
Was du eben probieren müsstest, ob dann, wenn Platte 1 wieder da ist, auch automatisch diese wieder genommen wird.
Du kannst das einfach prüfen und Stecker ziehen (SATA-Stecker sind allerdings recht empfindlich).
Wenn es geht, wie du es brauchst, dann kannst du einfach die Leitungen (rot und gelb) der Spannungsversorgung von Platte 1 auftrennen und auf einen zweipoligen Aus-Schalter legen (oder zweipoliger Ein-Schalter, das ist gleich), den du nach außen führst. Den kannst du am Gehäuse direkt montieren. Er sollte nicht zu schwach sein, also kein so kleines Spielzeugding mit schlechten Kontakten. Und er sollte so beschaffen und angebracht sein, dass man nicht leicht in Versuchung kommt, ihn zur Unzeit zu bedienen.
Solche Konstruktionen sind immer provisorisch und man sollte nicht zur Laufzeit Ein- oder Ausschalten.

Von einer Lösung über Relais oder andere Einschalter, würde ich absehen, weil dazu eine Spannung anstehen muss und wenn man das aus dem PC speist, hat man nur ein schmales Zeitfenster nach dem Einschalten. Grundsätzlich gehen würde das sicher auch, aber zu viel Stress in meinen Augen und zu viel Aufwand.

Mit einem einfachen Schalter wäre das aber mit geringem Aufwand unter Umständen eine praktikable Lösung für dich.

Super Danke!!!
OK, das ist mir Alles zu gefährlich,
wenn ich das mit den "Bootloader OS", nicht hinkriege, werde ich einfach in kauf nehmen müssen, dass wenn MS durch ein Update versehentlich "fast Startup" aktiviert, ich Datenverlust habe, und Image zurückspielen muss...


Aber meine Hoffnung besteht noch.


Könnt ihr mir vl. gute Links, für den Bootvorgang von Betriebsystemen, b.z.w. ein GRUB Forum oder so empfählen?

(vl. kann ja GRUB wirklich irgendwie eine Bedingung überprüfen, und wenn die nicht erfüllt ist, startet wieder freeBSD und schaut ob ein hiberfil.sys da ist...)


Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter #19
Da ich leider nicht mehr meine älteren Post's editieren kann, muss ich anmerken:
Es heißt:
hibernate nicht hybernate.
Und das besagte File: hiberfil.sys ...
 
Themenstarter #21
Kann leider beides nicht garantieren.
Gut möglich das Jemand anderes was am Computer macht,
und der Computer soll auch nach einer falsche Schnaps gefahrlos zu handhaben sein.

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Kann man irgendwie, nur einmalig ein Betriebssystem starten, und 100% (oder zumindest so gut wie möglich) sicherstellen, das beim nächsten Bootvorgang wieder das Standart OS (FreeBSD was schaut ob Windows ein hybernfil.sys angelegt hat) startet?


Lg
 
#22
Kann man irgendwie, nur einmalig ein Betriebssystem starten, und 100% (oder zumindest so gut wie möglich) sicherstellen, das beim nächsten Bootvorgang wieder das Standart OS (FreeBSD was schaut ob Windows ein hybernfil.sys angelegt hat) startet?
Theoretisch könnte man, da ist aber viel Eigeninitiative und einiges ausprobieren dazu nötig.

Die erste Frage wäre: Wie verhält es sich, wenn es in den Suspend-to-Disk gegangen ist und die hybernfil.sys dann einfach gelöscht wird?

Außerdem hat dir @Yamagi ja verraten wie du Suspend-to-Disk abschalten kannst. Wenn du Microsoft so wenig über den Weg traust und nicht glaubst, dass das funktioniert, dann solltest du vielleicht einfach kein Windows verwenden :)
 

mapet

Active OpenBSD User
#23
Suspend sollte das BIOS aber erkennen und dann gar nicht erst normal booten/das Bootmenü trotz Tastendrucks anzeigen. Zumindest mein >10 Jahre altes BIOS macht es so; würde mich also bei neueren Implementationen wundern, wenn es anders wäre und das BIOS/UEFI Schlafzustände nicht mehr erkennt.