FreeBSD als Terminal Server

Morfio

Well-Known Member
Hallo,

unser Netzwerk mit ca. 40 Clients besteht bis auf ein paar Macs vollständig aus Ubuntu-Maschinen. Auf den Servern läuft FreeBSD 8.

Unsere Idee war jetzt, da FreeBSD ja auch Xorg mitbringt, den Leuten statt Ubuntu einfach ein Minimal-System zu installieren und X vollständig vom FreeBSD-Server laufen zu lassen.

Bisher habe ich aber nur gefunden, wie man Anwendungen auf ein bereits auf dem Client laufendes X startet. Gibt es eine Möglichkeit, X vollständig zu exportieren?

Viele Grüße, Morfio
 
Also als Terminalserver ist NX total super. Die freie Version davon gibts auch in den Ports als net/freenx.
 
Hmm, das letzte Update ist von 2008, ist die Software so vollständig und bugfrei, dass daran nicht mehr gearbeitet werden muss?
 
Hmm, das letzte Update ist von 2008, ist die Software so vollständig und bugfrei, dass daran nicht mehr gearbeitet werden muss?

Bugfrei wirds nicht sein. Die freie Version soll wohl ganz gut laufen. Auf der Arbeit haben wir die kommerzielle Variante von Nomachine, die läuft echt problemlos und schnell.
 
Für PC-BSD gibt es ein pbi-Paket, dass das System zum Thin Client Server macht, der Thin Clients über PXE-Boot anbindet.

Vielleicht wäre das was für Dich... oder ansonsten könntest Du mal schauen, welche Software die einsetzen um das zu realisieren, denn PC-BSD ist ja auch nix anderes als FreeBSD.
 
PC-BSD benutzt xdmcp: "Any systems which are PXE capable should now boot up, and connect to the PC-BSD desktop via remote XDMCP. "
 
Auf Anhieb hätte ich jetzt auch xdmcp gesagt. gdm/kdm und sicher auch weitere bringen ja direkt Unterstützung dafür mit. xdmcp ist echt was feines, wobei es eigentlich nur übers lokale Netz Spaß macht. Mit schmaleren Leitungen fällt mir auch nur freenx ein. vnc ist ganz sicher keine Alternative...
 
geht vielleicht VirtualBox? Das kann einen Server-Client Mode.

Bei mir (in meinem privaten Netz) habe ich häufig Xdmcp eingesetzt und es funktioniert. Ich halte es aber nicht unbedingt für tauglich, eine große Anzahl an Clients an einen X-Server anzubinden. Es ist ziemlich Performance-lastig, zumindest in meinem Umfeld.
 
Hi,


also was auch geht unter amd64 Kernel:

xrdp

/usr/ports/net/xrdp

Das ist ein RDP Server der RDP Protocoll entgegen nimmt und VNC oder RDP weiterreicht an Local oder remote (Gateway Function).

Du musst nicht mal ein VNC vorher laufen haben.
Das teil ist echt super, weil Du auch gleich die Anmeldung übergeben kannst.

Als unix/linux client kannst du rdesktop benutzen. :-)

VBox geht auch, aber die OSE Version kann nur VNC. Der VRDP Server ist nur in der PUEL Version enthalten. Also für Linux/Solaris/Windows/Mac. :-(
Shice Oracle, sollen endlich FBSD mit aufnehmen. Der VRDP und das USB ist echt ein Killer Feature :-). Für MAC wird ja auch Compiled.
 
Last edited:
Also wenn es ein halbwegs schnelles lokales netzwerk handelt, und keine ultra-starken, graphisch anspruchsvolle Anwendungen gibt, reicht evtl. auch SSH -YC?

Ich kenn auch durchaus installationen wo mit älteren thinclients auf einem linuxserver per telnet gearbeitet wird. Ist langsam, funktioniert aber auch!

NX ist tendenziell etwas "träger" und absturzgefärderter als z.B. SSH, und sollte nur bei langsamen verbindungen (ISDN, DSL) oder graphikintensiven anwendungen verwendet werden. Es git, alternativ zur offenbar gestoppten FreeNX version, auch noch von Google "NeatX" als implementierung, k.A. ob das evtl. auch auf FreeBSD kompiliert.
 
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