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FreeBSD auf Dell XPS 9650 15 Zoll?

Themenstarter #1
Hallo,

nach über 10 Jahren mit Ubuntu möchte ich nun endlich einmal auf FreeBSD umsteigen. Liebäugle schon lange Zeit damit. Von der Zeit her endlich einmal eine Gelegenheit.l

Um nun erst einmal zu testen, ob es auf den hier vorliegendem Dell XPS 9650 funktioniert, einmal eine LiveDVD (hier in Form von GhostBSD) beschafft und erstellt.
Möchte alles testen, bevor ich mich an die Installation mache.

Booten bis zum Login funktioniert scheinbar tadellos.
starting default moused zeigt schon einmal einen Mauszeiger.
Nach der Meldung „slim“ und „start…mate“ scheint es auch so, als ob die X Oberfläche gestartet wird.
Nach kurzer Zeit landet es jedoch auf der Konsole in der Login/Eingabeaufforderung. Dort kann ich mich per root oder als User per ghostbsd ohne Passwort einloggen.

Ein startx erzeut ein:
- Fatal Server Error
- Can not run in framebuffer mode. Please specify bisIDs for all framebuffer devices

Mit einem noapic und/oder nolapic als Bootoption bleibt es bei dem gleichen Ergebnis.
Beim booten ohne acpi bricht der Bootvorgang gleich zu Beginn ab.

Der Einfachheit halber die entsprechenden Bilder von startx:
.

und von dem Xorg Logfile:
Teil1


Teil2:


Entschuldigt bitte die Meldungen an Hand von Bildern zu demonstrieren. Wusste nicht auf die Schnelle, wie Diese als Text auf einen Stick bekomme.


Nun meine Frage. Ist es möglich auf einen Dell XPS 9650 (15Zoll) FreeBSD ohne Fehler, stabil und vollumfänglich (mit XFCE4 als Desktop, oder notfalls auch mit Mate) installieren zu können.

Zuvor möchte ich das Ganze jedoch gerne per LiveDVD testen.

Ich hatte vor einiger Zeit einmal irgendwo auf freebsd.org eine Hardwareliste gefunden. Der Dell XPS 9650 (15 Zoll) war darauf nicht gelistet. Hat das Gerät schon jemand mit FreeBSD vollumfänglich in Benutzung?

Edit:
Ach ja. Der Laptop (wie auch andere Maschinen auf die FreeBSD installiert werden soll) dient/dienen zur Textverarbeitung, Grafik (Bilder/RAW Daten), Audio, Video und natürlich Web.
Und ja, ich fange hier einmal mit dem Dell XPS an, da er vornehmlich neu aufgesetzt werden muss. Hier auf einer SSD neben(!) Windows 10 im UEFI Modus.

LG
Sophie
 

guru

Well-Known Member
#2
Hallo!

Hat der Rechner eine ATI-Karte? Poste uns bitte die Ausgabe von

Code:
dmesg
Falls sich der Verdacht erhärtet, würde ich xf86-video-ati oder wie immer das Paket heißt installieren und ein

Code:
X -configure
ausführen.

Das klingt alles ein bisschen nach fehlendem Grafiktreiber.
 
Themenstarter #3
Hallo guru,

vielen Dank für den Tip.
Die dmsg Errors hätte ich natürlich gleich mit aufzeigen sollen :o
Hier die Angaben zum System (ermittelt unter Ubuntu):

$ lspci -nnk | grep "VGA\|'Kern'\|3D\|Display" -A2
Code:
$ lspci -nnk | grep "VGA\|'Kern'\|3D\|Display" -A2
00:02.0 VGA compatible controller [0300]: Intel Corporation Device [8086:591b] (rev 04)
   Subsystem: Dell Device [1028:07be]
   Kernel driver in use: i915
--
01:00.0 3D controller [0302]: NVIDIA Corporation GP107M [GeForce GTX 1050 Mobile] [10de:1c8d] (rev a1)
   Subsystem: Dell GP107M [GeForce GTX 1050 Mobile] [1028:07be]
   Kernel driver in use: nvidia
$ lsmod|egrep -i 'nv|video'
Code:
uvcvideo  86016  0
videobuf2_vmalloc  16384  1 uvcvideo
videobuf2_memops  16384  1 videobuf2_vmalloc
videobuf2_v4l2  24576  1 uvcvideo
videobuf2_core  40960  2 uvcvideo,videobuf2_v4l2
videodev  184320  3 uvcvideo,videobuf2_core,videobuf2_v4l2
media  40960  2 uvcvideo,videodev
nvidia_uvm  757760  0
nvidia_drm  40960  2
nvidia_modeset  1110016  2 nvidia_drm
nvidia  14340096  91 nvidia_modeset,nvidia_uvm
drm_kms_helper  167936  2 i915,nvidia_drm
nvme  32768  0
drm  401408  7 i915,nvidia_drm,drm_kms_helper
nvme_core  61440  6 nvme
ipmi_msghandler  53248  2 nvidia,ipmi_devintf
video  40960  3 dell_wmi,dell_laptop,i915

$ lspci -nnk | grep -i net -A2
Code:
02:00.0 Network controller [0280]: Qualcomm Atheros QCA6174 802.11ac Wireless Network Adapter [168c:003e] (rev 32)
   Subsystem: Bigfoot Networks, Inc. QCA6174 802.11ac Wireless Network Adapter [1a56:1535]
   Kernel driver in use: ath10k_pci
   Kernel modules: ath10k_pci
cat /proc/asound/cards
Code:
 0 [PCH  ]: HDA-Intel - HDA Intel PCH
  HDA Intel PCH at 0xed128000 irq 141

$ lspci -nnk | grep -i audio -A2
Code:
00:1f.3 Audio device [0403]: Intel Corporation CM238 HD Audio Controller [8086:a171] (rev 31)
   Subsystem: Dell CM238 HD Audio Controller [1028:07be]
   Kernel driver in use: snd_hda_intel
   Kernel modules: snd_hda_intel
lspci
Code:
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation Xeon E3-1200 v6/7th Gen Core Processor Host Bridge/DRAM Registers (rev 05)
00:01.0 PCI bridge: Intel Corporation Skylake PCIe Controller (x16) (rev 05)
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation Device 591b (rev 04)
00:04.0 Signal processing controller: Intel Corporation Skylake Processor Thermal Subsystem (rev 05)
00:14.0 USB controller: Intel Corporation Sunrise Point-H USB 3.0 xHCI Controller (rev 31)
00:14.2 Signal processing controller: Intel Corporation Sunrise Point-H Thermal subsystem (rev 31)
00:15.0 Signal processing controller: Intel Corporation Sunrise Point-H Serial IO I2C Controller #0 (rev 31)
00:15.1 Signal processing controller: Intel Corporation Sunrise Point-H Serial IO I2C Controller #1 (rev 31)
00:16.0 Communication controller: Intel Corporation Sunrise Point-H CSME HECI #1 (rev 31)
00:17.0 SATA controller: Intel Corporation Sunrise Point-H SATA Controller [AHCI mode] (rev 31)
00:1c.0 PCI bridge: Intel Corporation Sunrise Point-H PCI Express Root Port #1 (rev f1)
00:1c.1 PCI bridge: Intel Corporation Sunrise Point-H PCI Express Root Port #2 (rev f1)
00:1d.0 PCI bridge: Intel Corporation Sunrise Point-H PCI Express Root Port #9 (rev f1)
00:1d.4 PCI bridge: Intel Corporation Sunrise Point-H PCI Express Root Port #13 (rev f1)
00:1d.6 PCI bridge: Intel Corporation Sunrise Point-H PCI Express Root Port #15 (rev f1)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation Sunrise Point-H LPC Controller (rev 31)
00:1f.2 Memory controller: Intel Corporation Sunrise Point-H PMC (rev 31)
00:1f.3 Audio device: Intel Corporation CM238 HD Audio Controller (rev 31)
00:1f.4 SMBus: Intel Corporation Sunrise Point-H SMBus (rev 31)
01:00.0 3D controller: NVIDIA Corporation GP107M [GeForce GTX 1050 Mobile] (rev a1)
02:00.0 Network controller: Qualcomm Atheros QCA6174 802.11ac Wireless Network Adapter (rev 32)
03:00.0 Unassigned class [ff00]: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTS525A PCI Express Card Reader (rev 01)
04:00.0 Non-Volatile memory controller: Device 1c5c:1284
$ lscpu
Code:
Architektur:  x86_64
CPU Operationsmodus:  32-bit, 64-bit
Byte-Reihenfolge:  Little Endian
CPU(s):  8
Liste der Online-CPU(s):  0-7
Thread(s) pro Kern:  2
Kern(e) pro Socket:  4
Sockel:  1
NUMA-Knoten:  1
Anbieterkennung:  GenuineIntel
Prozessorfamilie:  6
Modell:  158
Modellname:  Intel(R) Core(TM) i7-7700HQ CPU @ 2.80GHz
Stepping:  9
CPU MHz:  799.994
Maximale Taktfrequenz der CPU: 3800,0000
Minimale Taktfrequenz der CPU: 800,0000
BogoMIPS:  5616.00
Virtualisierung:  VT-x
L1d Cache:  32K
L1i Cache:  32K
L2 Cache:  256K
L3 Cache:  6144K
NUMA-Knoten0 CPU(s):  0-7
Markierungen:  fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx pdpe1gb rdtscp lm constant_tsc art arch_perfmon pebs bts rep_good nopl xtopology nonstop_tsc cpuid aperfmperf tsc_known_freq pni pclmulqdq dtes64 monitor ds_cpl vmx est tm2 ssse3 sdbg fma cx16 xtpr pdcm pcid sse4_1 sse4_2 x2apic movbe popcnt tsc_deadline_timer aes xsave avx f16c rdrand lahf_lm abm 3dnowprefetch cpuid_fault epb invpcid_single pti tpr_shadow vnmi flexpriority ept vpid fsgsbase tsc_adjust bmi1 avx2 smep bmi2 erms invpcid mpx rdseed adx smap clflushopt intel_pt xsaveopt xsavec xgetbv1 xsaves ibpb ibrs stibp dtherm ida arat pln pts hwp hwp_notify hwp_act_window hwp_epp
X -configure teste ich dann gleich einmal.

LG
 
Themenstarter #4
Hallo,

Hallo!

Hat der Rechner eine ATI-Karte? Poste uns bitte die Ausgabe von

Code:
dmesg

ATI hat der nicht. Eine Intel und eine NVIDIA.

Code:
dmsg | grep error:
module_register_init: MOD_LOAD (vesa, 0xfff....b220,0) error19
ncib0: _OSC returned error 0x10


Ein x -configure trotzdem ausgeführt..
X -configure (hier mit root Login):
Code:
.
.
List of videotreiber:
ati intel nv radeon scfb xbox video modesetting vesa vmware

sfb trace: probe start+using config file /root/xorg.conf.new
Number of created sreens does not mutch number of detected devices
Configuration failed
Server terminated with error (2)
Closing logfile
X -configure bringt keinen Erfolg, alles wie eingangs beschrieben..

Das klingt alles ein bisschen nach fehlendem Grafiktreiber.
Scheint so.
Oder GhostBSD kommt nicht gleichzeitig mit dem Intel Grafik Chip UND der NVIDIA Karte zurecht?
 

serie300

Well-Known Member
#5
Hallo,

bei FreeBSD und Grafik bitte folgendes im Hinterkopf behalten.

1. Es steht eine Menge altes und geratenes Zeug im Internet, wie die Grafik zu installieren ist. Bei FreeBSD 11 sollte der Automatismus m.W. gut greifen; bitte erstmal keine Sachen in der xorg.conf machen. FreeBSD ändert von Version zu Version gerne mal, wie xorg im Detail hochgestartet wird (ist evtl. auch der Verzahnung von xorg und Linuxkernel geschuldet)
2. Du hast zwie Grafikchips (Intel und nvidia) (ich glaube bei Nvidia heißt das Optimus). Dazu müßte in der Forumssuche was zu finden sein.
3, FreeBSD hat zumindest früher kein Grafikkartentreiber installiert. Probier mal, ob die Installation des Paktes <xf86-video-intel> "pkg add xf86-video-intel" oder "pkg ad xorg-drivers" (alles) weiterhilft (müßte bei laufender Internetverbindung kein Problem sein).
4. Mit "kldstat" siehst du welche Kerneltreiber geladen sind. Evtl. mal vor dem startx und nach dem startx ausführen, umzu sehen, ob der Rechner Treiber (für DRI und DRI-Zugriff auf Grafikkarte (kms Treiber) nachgeladen hat. (Treiber ggf. mit kldload Treibername laden (finden sich in /boot/kernel; für den Start in /boot/loader.conf verankern (treiber_load="YES").
5. Zumindest in FreebSD 10 gab es ein "Feature" das die Maus und Tastatur ohne Eingriff in xorg.conf blockiert hat. Dort
Section "ServerFlags"
Option "AutoAddDevices" "False"
Option "AllowEmptyInput" "Off"
EndSection
eintragen; kann aber sein das das bei FreeBSD11 nicht nötig ist.

Serie300
 

ralli

BSD Fanboy
#6
Hallo @Sophie,

wenn Du die integrierte Intel GPU nutzen willst, solltest Du auch ins BIOS gehen und die dort aktivieren, sonst wird natürlich automatisch die nvidia GraKa genommen. Sollte aber die nvidia Karte benutzt werden, weil auch die Grafikkartenleistung deutlich performanter ist, als bei der Intel GPU, dann muß Du rausfinden, welche Nvidia das ist und den Treiber installieren und konfigurieren. Habe es leider bei mir nicht mehr dokumentiert, weil ich eine Haswell Architektur habe und die Intel GPU nutze. Die Leistung reicht für alles bis 4 k Auflösung. Aber mal nach nvidia hier im Forum suchen, da findest Du gewiss die Lösung.
 
Themenstarter #9
Einen guten Abend Alle zusammen,

vielen Dank an Alle für die schnelle Hilfestellung!

3, FreeBSD hat zumindest früher kein Grafikkartentreiber installiert. Probier mal, ob die Installation des Paktes <xf86-video-intel> "pkg add xf86-video-intel" oder "pkg ad xorg-drivers" (alles) weiterhilft (müßte bei laufender Internetverbindung kein Problem sein).
Dazu müsse ich eine Schnittstelle vorfinden.

ifconfig zeigt mir lediglich die Lo0 Interface als einzige Schnittstelle an.

Unter Ubuntu zusätzlich die funktionierende Schnittstelle:
wlp2s0

4. Mit "kldstat" siehst du welche Kerneltreiber geladen sind.
dmsg | grep error:
module_register_init: MOD_LOAD (vesa, 0xfff....b220,0) error19
ncib0: _OSC returned error 0x10

X -configure bringt keinen Erfolg, alles wie eingangs beschrieben.
Also:
X -configure (hier mit root Login):
.
.
List of Videotreiber:
ati intel nv radeon scfb xbox video modesetting vesa vmware

sfb trace: probe start+using config file /root/xorg.conf.new
Number of created sreens does not mutch number of detected devices
Configuration failed
Server terminated with error (2)
Closing logfile

Evtl. mal vor dem startx und nach dem startx ausführen, umzu sehen, ob der Rechner Treiber (für DRI und DRI-Zugriff auf Grafikkarte (kms Treiber) nachgeladen hat.
Die Liste ist vor und nach startx jeweils die Gleiche.

(Treiber ggf. mit kldload Treibername laden (finden sich in /boot/kernel; für den Start in /boot/loader.conf verankern (treiber_load="YES").
kldload kann die Treiber nicht laden/finden.

5. Zumindest in FreebSD 10 gab es ein "Feature" das die Maus und Tastatur ohne Eingriff in xorg.conf blockiert hat. Dort
Section "ServerFlags"
Option "AutoAddDevices" "False"
Option "AllowEmptyInput" "Off"
EndSection
eintragen; kann aber sein das das bei FreeBSD11 nicht nötig ist.
Das muss ich noch testen. Scheint mir auch wichtig zu sein.
Doch sehe die Beiträge weiter unten.

LG
 
Themenstarter #10
Hallo ralli, hallo roema,

vielen Dank für Eure Hilfe.

Hallo @Sophie,

wenn Du die integrierte Intel GPU nutzen willst, solltest Du auch ins BIOS gehen und die dort aktivieren,
Im BIOS unter „Systeminformation“ wird einzig die Intel(R) kabylake Graphics gelistet.
Von NVIDIA steht da nirgendwo etwas.
In den gefühlten 400 Einstellungspunkten von BIOS gibt es nirgendwo einen Punkt der zwischen Intel Grafik und NVIDIA differenziert und/oder Einstellungen zulässt. Nicht mal in annähernden Punkten.


sonst wird natürlich automatisch die nvidia GraKa genommen. Sollte aber die nvidia Karte benutzt werden, weil auch die Grafikkartenleistung deutlich performanter ist, als bei der Intel GPU, dann muß Du rausfinden, welche Nvidia das ist und den Treiber installieren und konfigurieren.
Unter Ubuntu sind das „libnvidia…390“ Libs und „nvidia-driver-390 Methapaket“, „nvidia-dkms-390“ und der „xserver-xorg-video-nvidia-390“ Treiber.
Unter denen läuft das System sauber und anstandslos. Schalte ich in der NVIDIA Steuerung auf Intel um, dann läuft das System mit jeder Menge Problemen :(



Habe es leider bei mir nicht mehr dokumentiert, weil ich eine Haswell Architektur habe und die Intel GPU nutze. Die Leistung reicht für alles bis 4 k Auflösung. Aber mal nach nvidia hier im Forum suchen, da findest Du gewiss die Lösung.
Gut, dann werde ich mich da einmal einlesen.

Dann kommt ja auch noch das Problem mit dem Wireless Treiber für die wlp2s0 Schnittstelle mit ath10k_pci als Problem daher.

Was mich komplett irritiert: GhostBSD als LiveSystem habe ich zum Testen um festzustellen, ob der Rechner überhaupt mit FreeBSD od. anderen Derivaten davon, sauber funktioniert. Nun kann ich nicht einmal bis in die grafische Oberfläche booten und bekomme auch keinen grafischen Login (über slim) vorgesetzt.

LG
 

serie300

Well-Known Member
#11
Hallo,

wir müssten erstmal feststellen, was der FreeBSD Kernel erkennt. dmesg ist da dein Freund. Die Ethernet Schnittstelle sollte eigentlich immer funktionieren. WLAN aufsetzen kann bei FreeBSD ein bisschen "interessant" sein. Der Standard FreeBSD Installer sollte eigentlich die Netzwerkschnittstellen konfigurieren. kldload ist der Lader für die Kernel loadable modules. Da muß ein *kms sein, welches die Verbindung zwischen Kernel und xorg Treiber herstellt.

BTW: Versuch mal NomadBSD (Suchfunktion des Forums bemühen). Das hat wohl bei ieinigen ganz gut funktioniert.
 
Themenstarter #12
Hallo,

dasa geht ja schnell hier. Ich bin überwältigt von der Hilfebreitschaft. Danke.

Hallo,

wir müssten erstmal feststellen, was der FreeBSD Kernel erkennt. dmesg ist da dein Freund. Die Ethernet Schnittstelle sollte eigentlich immer funktionieren. WLAN aufsetzen kann bei FreeBSD ein bisschen "interessant" sein. Der Standard FreeBSD Installer sollte eigentlich die Netzwerkschnittstellen konfigurieren. kldload ist der Lader für die Kernel loadable modules. Da muß ein *kms sein, welches die Verbindung zwischen Kernel und xorg Treiber herstellt.

BTW: Versuch mal NomadBSD (Suchfunktion des Forums bemühen). Das hat wohl bei ieinigen ganz gut funktioniert.
Der Dell XPS 9650 besitzt keine Ethernet Schnittstelle. Werde das Gerät aber einmal mit einem USB–Ethernet Adapter direkt am Router anklemmen und dann weiter berichten. Zuvor jedoch einmal mit NomatBSD starten.

Vielen Dank und eine Gute Nacht.
 

ralli

BSD Fanboy
#13
Hallo @Sophie,

vielleicht ist dieser Thread für Dich interessant:

http://www.bsdforen.de/threads/interne-intel-grafik-aktivieren-funktioniert-nicht.33734/

Für mich war Nvidia keine Option, das kann aber bei Dir ganz anders ein. Nvidia GraKa werden von FreeBSD gut unterstützt. Daher mutmaße ich, das bei GhostBSD noch etwas anderes im Argen liegen könnte. Aber das hilft Dir auch nicht weiter. Selber würde ich ins "kalte "Wasser" springen und nachdem ich mich schlau gemacht habe, welcher Nvidia Treiber der richtige für FreeBSD ist, einfach eine FreeBSD 11.1 Installation wagen, Du scheinst ja Erfahrungen zu haben und wirst daher mit der Installation gut zurecht kommen.

Weiter werde ich mich nicht einlassen, denn es prasseln bereits so viele Empfehlungen auf Dich ein, da die richtige Entscheidung zu treffen ist nicht einfach, denn keine dürfte falsch sein, es sind nur verschiedene Möglichkeiten, wie Du zum erwünschten Erfolg kommst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter #14
Hallo zusammen,

vorweg, ich werde wohl einmal bei passender Gelegenheit einfach die Installation von FreeBSD vornehmen.

Zunächst jedoch wie angeraten habe ich jetzt einen Stick mittels dd mit NomadBSD erstellt.
NomadBSDist ja genial. Beim ersten Start installiert es sich _interaktiv_ auf dem Stick.
Dazu gehört u.a. die Sprache, das Tastaturlayout, Zeitzohne … . Einfach Klasse!
Ach und JA, fast vergessen, das Homeverzeichnis kann on the flay, während der Installation auf dem Stick, zur Verschlüsselung ausgewählt werden.

Aber nun weiter.
Ich möchte mich schon einmal wieder werden der Bilder entschuldigen. Es ist mir nicht gelungen, aus dem gestartetem NomadBSD eine Textdatei auf einem externen Datenträger zu verfrachten :O

Also, nach dem Booten zeigt sich nun einmal, das der NVIDIA Treiber genutzt werden möchte.
Ich habe ein nagelneues Update von BIOS gemacht. Auch gerade beim Hersteller erschienen. Auch dort gibt es keinen Punkt, auf den ich etwas hinsichtlich NVIDA oder Intel beeinflussen kann.

Hier das bisherige Ergebnis:





startx zeigt das bereits bekannte Problem:




Nun leider in Bildern die Ausgabe von dmsg.

Schon einmal schöne Grüße und einen schönen Abend.

Ich hoffe, das funktioniert:




















































 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#15
Das wird so nichts. Das XPS 15 9560 ist ein Notebook mit "Hybrid Switchable Graphics", Markenname "Optimus". Sprich es hat zwei GPUs, eine Intel GPU an der die Grafikausgänge hängen und eine mit keinem Ausgang verbundene Nvidia GPU. Die Intel GPU stellt den Framebuffer bereit und gibt das Bild aus, die Nvidia GPU kann auf Wunsch in diesen Framebuffer rendern. Das ist eine reine Software-Lösung, weshalb man im BIOS nichts einstellen kann. Das kann man im Übrigen schon seit Jahren nicht mehr, außer vielleicht bei einigen Gamer-Laptops.

Dieses Konstrukt wurde lange Zeit unter freien Systemen nur mit extremen Gefrickel (Stichwort: Bumblebee) unterstützt, wobei das unter FreeBSD eigentlich nie ging. Inzwischen hat sich die Situation da aber geändert. Wenn man die Intel GPU nutzen will, reicht es aus die graphics/drm-stable-kmod Kernelmodule und xf86-video-modesetting als DDX-Treiber zu nehmen. Dazu eine xorg.conf erstellen, die den Modesetting-Treiber erzwingt und idealerweise auf eine BusID festtackert. Wenn man die Nvidia GPU will, ist es etwas komplizierter. Das ist im Link, den ich oben schon hatte, beschrieben.

Für mein T480s sieht die xorg.conf für den Intel GPU Fall unter Linux und FreeBSD so aus. Die BusID unterscheidet sich je nach System 'pciconf -lv' zeigt sie an:
Code:
# Minimal xorg.conf to force X11 onto the Intel GPU.

Section "Device"
  Identifier "intel"
  Driver "modesetting"
   BusID "00:02:0"   
EndSection

Section "Screen"
  Identifier "intel"
  Device "intel"
EndSection
 

cabriofahrer

Well-Known Member
#16
Zu dem Thema Hybridgrafik steht etwas im Handbook:

https://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/x-config.html

Wenn das Notebook aber unter Linux mit dem Nvidia-Treiber 390 lief, und hier wird ja auch GTX1050 angezeigt, versuche es doch einfach auch mal hier unter FreeBSD damit:

#pkg install nvidia-driver
#pkg install nvidia-xconfig
#nvidia-xconfig
#kldload nvidia
#kldload nvidia-modset (hier bin ich mir nicht ganz sicher)
#startx

Wenn das funzt, musst Du natürlich noch einen entsprechenden Eintrag in der /boot/loader.conf machen, damit das permanent wird.
 
Themenstarter #17
Hallo Yamagi,

vielen dank für die Erläuterungen.

Nun wird es aber sehr kurios. Habe jetzt noch einmal GhostBSD per dd auf einen neuen Stick übertragen.
Den Stick kann ich im Bootmenü des Rechners auf 2 Arten booten.
Einmal im „Legacy Boot“ und einmal im UEFI Modus.

Im UEFI Modus wird der Stick per Namen erkannt. Hier „Intensio … …“, Partition2
Starte ich mit dieser UEFI Variante, so hat es das eingangs erwähnte Problem, kein X.

Starte ich nun in dem Legaecy Modus, dann erscheint nach dem Bootvorgang der grafische Login. Der Login funktioniert und ich kann _scheinbar_ normal mit dem PC arbeiten, sehen wir vom fehlendem WLAN, fehlendes scrollen auf dem Touchpad, …, … einmal ab.

Was läuft da im UEFI Modus falsch?

EInen sonnigen und entspannten Feiertag noch.
 

serie300

Well-Known Member
#18
Ich rate mal. Im Legacy Mode stellt der Rechner neben dem UEFI BIOS auch ein ACPI bereit und das BSD kann somit über VGA / VESA Aufrufe X ausführen. Unter UEFI muß das OS selbständig mit Treibern auf die Hardware zugreifen.

Und hier diie Kurzanleitung um das WLAN zu starten aus dem Handbuch



  • On FreeBSD 11 or higher, use this command (wlan device finden)
    % sysctl net.wlan.devices
    If a wireless adapter is not listed, an additional
    kernel module might be required, or it might be a model not supported by FreeBSD
  • This example shows the Atheros ath0
    wireless adapter.
  • Add an entry for this network to
    /etc/wpa_supplicant.conf. If the
    file does not exist, create it. Replace
    myssid and
    mypsk with the
    SSID and PSK
    provided by the network administrator.
    network={
    ssid="myssid"
    psk="mypsk"
    }
  • Add entries to /etc/rc.conf to
    configure the network on startup:
    wlans_ath0="wlan0"
    ifconfig_wlan0="WPA SYNCDHCP"
  • Restart the computer OR restart the network service
    to connect to the network:
    # service netif restart
Evtl. noch
# dhclient wlan0
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67
DHCPACK from 192.168.0.1
bound to 192.168.0.254 -- renewal in 300 seconds.
# ifconfig wlan0
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.254 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/36Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 Mhz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUAL
Note:
If /etc/rc.conf has an ifconfig_wlan0="DHCP" entry, dhclient(8) will be launched automatically after wpa_supplicant(8) associates with the access point.

Serie300
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#19
Ich rate mal. Im Legacy Mode stellt der Rechner neben dem UEFI BIOS auch ein ACPI bereit und das BSD kann somit über VGA / VESA Aufrufe X ausführen. Unter UEFI muß das OS selbständig mit Treibern auf die Hardware zugreifen.
Ja, das wird es sein. Er wird im Fall vom BIOS-Boot den X-Server mit xf86-video-vesa als Treiber starten. Beim UEFI-Boot kann er das nicht. Das heißt aber auch, dass die Sache ans Laufen zu bringen ist. Ich würde vorschlagen dafür noch ein paar Tage zu warten, bis die erste beta zu FreeBSD 11.2 da ist. Mit der ist es wesentlich einfacher modernere Treiber für die Intel GPU zu benutzen, als wenn man nun anfängt irgendwas zu frickeln.
 
Themenstarter #20
Hallo Serie300,

vielen Dank für die wertvollen TIps und Lösungsvorschläge.
Ich werde mich dann erst einmal der Meinung von Yamagi anschließen und etwas Geduld aufbringen..
Ich denke, Deine Lösungsansätze werden bestimmt noch gebraucht

LG
Sophie
 
Themenstarter #21
Ja, das wird es sein. Er wird im Fall vom BIOS-Boot den X-Server mit xf86-video-vesa als Treiber starten. Beim UEFI-Boot kann er das nicht. Das heißt aber auch, dass die Sache ans Laufen zu bringen ist.
Das klingt gut.

Ich würde vorschlagen dafür noch ein paar Tage zu warten, bis die erste beta zu FreeBSD 11.2 da ist. Mit der ist es wesentlich einfacher modernere Treiber für die Intel GPU zu benutzen, als wenn man nun anfängt irgendwas zu frickeln.
Die NVIDIA Umgebung benötigen wir nicht. Auf keinem der vorliegenden Maschinen. Dafür aber den dualboot mit UEFI und Windows10. Der ist unerlässlich wegen ein – zwei wichtigen Programmen, die nur eben _nur_ darauf ausführbar sind :(

Ich werde dann einmal Geduld aufbringen, so wie vorgeschlagen.

LG
Sophie
 
Themenstarter #23
Wäre eine VM mit Windows eine Alternative oder muss es nativ laufen?
Hmmmm, auch einmal eine Überlegung wert. Das würde vieles vereinfachen. Muss ich testen, ob das so laufen kann. Dazu muss es aber rund laufen. Nun, mit 16GB Hauptspeicher sollte das kein Problem darstellen.
Keine schlechte Idee, jedenfalls.

Zunächst muss aber FreeBSD (oder GhostBSD) reibungslos auf dem DEll XPS 9650 funktionieren. Wie schon geschrieben, in einer Hardwarliste für FreeBSD, die mir einmal _irgendwo_ unter die Augen gekommen ist, war dieses Gerät nicht verzeichnet.
Allerdings – mit einer VM wäre ja der „Legacy Boot“ keine Hürde mehr, denn dort läuft es ja scheinbar auch gut.

Sicherheitshalber jedoch erst einmal auf die FreeBSD 11.2 warten UND bis dahin einmal die VM Umgebung mit Win10 testen.

LG und einen schönen Abend
 
Themenstarter #25
Die erste Beta zu 11.2 ist nun da. :)
Hallo Yamagi,

vielen Dank für die Nachricht.
Per dd auf den Stick gebracht, kann ich den Stick im Bootmenü vom Laptop im „Legacy Boot“ starten. Im UEFI Bereich gibt es keinen Eintrag. Das Ganze bootet auch bist zum Installationshinweis. Dort kann ich zwischen Installation– und Livemodus auswählen.
Wähle also den Livemodus. Dort gelange ich bis zum Login auf der Konsole. Log mich als root ein. Ein „startx“ gibt es dabei jedoch nicht.

LG