FreeBSD ist vergesslich !?

  • Thread starter Thread starter petsch
  • Start date Start date
P

petsch

Guest
Hallo Jungs,
wer kann mir raten. Jedesmal wenn ich FreeBSD endlich am Laufen habe, klappt das Einloggen drei oder viermal, dann plötzlich verschwinden Passörter oder Account oder beides, vorher klappt startx nicht mehr - Befehl nicht gefunden - und ich sitze wieder da wo ich mal am Anfang war. Im Debian kenne ich das nicht, hat andere Macken, aber das hier ist neu.
Der Hergang ist etwa so...
nach dem scheinbar normalen dritten oder vierten Einloggen, will er plötzlich als usr nicht mehr rein, dann wieder in root gewechselt, hier plötzlich sagt er, dass es kein startx mehr gäbe, also Neustart. Danach aber sind alle bisherigen Logins inkorrekt, wie er zu bemerken pflegt und ich sitze draußen.
Evtl. ein Bug ? Ich habe die V. 5.1, das Problem passiert sowohl wenn ich die Installation von einem Server gezogen als auch von den CD aus der Lehmanns-Edition vom Juni 2003.

ciao
Peter
 
hm, also einen bug schließ ich mal aus weil bei mir gehts :D

evtl hardware defekt dass er einfach daten verliert?

cu tb.
 
Wenn es nicht so ärgerlich wäre, dann würde ich sagen das es witzig ist.
Von einem bug dieser Art habe ich bisher noch nichts gehört, was nicht heissen soll das einer da wäre. Evtl. direkt nach der Installation einen cvsup machen und das System neu bauen. Wobei ich da nicht viel Hoffnung sehe, sondern die Ursache evtl. eine andere ist, wobei ich im Moment nicht weiss was es sein sollte.
Brauche mehr Input.
Was steht denn in den logs?
Schonmal im single user mode gebootet und dann ein fsck gemacht?
Semmelt die Platte langsam ab?
 
bin gerade dabei, mich im Handbuch dazu schlau zu machen, dann probiere ich mal, hier empfohlen wurde. Wenn es nicht hilft, dann eben nochmals ein Neues, wobei dann im erneuten Ereignisfalle wirklich ein Hardwareproblem stehen könnte.
Dei Platte fährt ordentlich runter, kein Absturz oder..
Aber - mir fiel noch was auf
obwohl er ordentlich runterfuhr, hat er beim folgenden Neustart immer gemeckert, dass /usr und / nicht ordentlich ge-unmountet worden wären???
Ich habe es ignoriert, was sollte ich anderes machen?
Peter
 
obwohl er ordentlich runterfuhr, hat er beim folgenden Neustart immer gemeckert, dass /usr und / nicht ordentlich ge-unmountet worden wären???

sowas kommt vor, wenn das system mal nicht richtig runtergefahren wurde und die daten fehlerhaft sind. vielleicht ist das die rätsels lösung ;)

als single-user booten und fsck durchführen. dann sollt es eigentlich wieder gehen und alle platten richtig geunmountet werdne.

cu tb.
 
Das kann natürlich auf ein Problem mit UFS2+suftupdates+bgfsck weisen. Wobei ein Datenverlust eigentlich, laut implementierung von diesem nicht stattfinden kann. Entweder die Daten werden geschrieben, und sind auf der Platte, oder nicht. Soll heissen, dass man bei einem evtl. crash nach dem reboot einen etwas älteren Stand haben könnte, das ist aber auch alles.

Rnnt denn bgfsck los wenn Du dann wieder neu startest? Oder bleibt das stil? Er müsste das ja auch anzeigen bei den bootmeldungen.

Schau mal bitte in die logs ob da was auffälliges steht.
 
o.k. als single-user gebootet fsck gamcht, ging wieder einige Male, bin dann mit xdm (alles andere geht nicht) wenigstens in Gnome2 reingekommen - super Sache. Aber nun kommt, irgendwie reagiert da nichts mehr, kann anklicken was ich will, dauert entweder urig lange oder kommt reineweg nichts. kdm startet auch, klickt man dort einen der User an und will sich einloggen, bleibt der blaue Hintergrundbildschirm stehen, keine Fehlermeldung, was anderes aber auch nicht.
Nach einem Neustart habe ich versucht mich als peter einzuloggen, geht schon nicht mehr "login incorrect". Ich lege jetzt schon den vierten user an (peter, petsch, peti, pet) jeder der Herrschaften überlebt knapp zwei oder drei Sitzungen und verabschiedet sich dann ins Nirwana. Endeffekt ich heckere als root auf dem Kasten mehr als mir lieb ist.
Ist der Rechner technisch zu schlapp? P3 (500Mhz) mit 396 MB RAMspeicher, 40 GB Harddisk. vorher lief auf dem Kasten Debian in der Weich-Ei-Version "Knoppix auf Festplatte", nicht sehr schnell, aber es lief problemlos.

Bin erstmal etwas ratlos,

Peter
 
Deiner Beschreibung nach zu Urteilen, das der Rechner extrem langsam ist und Daten verliegt, würde ich definitv auf einen Festplattenproblem tippen. Hatte ebenfalls extreme Geschwindigkeitsprobleme (System brauchte 10 minuten zum booten, etc.) kurz bevor sich die Platte verabschiedete. Datenverluste traten bei mir jedoch nicht auf.

Grüsse,
Frank
 
Hallo
mein Problem ist technisch begründet. Alle Computer hängen an einem elektronischen CPU-Switch-System, das bewirkt, dass jeder Computer egal, ob mit aktivierter Verbindung oder nicht, eine aktive Verbindung zur Peripherie (T, M, Mon) hat. Bis jetzt hatte kein System damit Probleme, aber schon beim Probieren der Live-CDs (FBSD 4.7 und 5.1 ) merkte ich, dass irgendwas nicht gebacken werden konnte.
Einmal gelang die Installation v. FBSD 5.1 als der Computer komplett solo war -, dann aber wieder am Switchsystem, ging das los, da konnte das Gerät wohl recursive irgendwelche Daten beim Beenden nicht mehr schreiben und war beim nächsten Hochfahren blind und dumm. Das Problem ist repoduzierbar und provozierbar, der Switch als Ursache definitiv sicher!
Ein neuer Thread mit einer Frage zu diesen Switches ist von mir eingestellt. Ohne das Switch-System geht es aber bei mir aus Platzgründen und anderen (Schreibtisch im Wohnzimmer u. verheiratet ;) ) nicht.
Andererseits will ich aber FBSD 5.1 auf jeden Fall als festes Zweitsystem einsetzen, wer weiß schon wie der Kernel-Streit bei Linuxens unterm Strich ausgeht?
Gruss
Peter
 
Back
Top