FreeBSD, Lauffähigkeit auf Lenovo Thinkpad P70 mit Xeon-CPU

sinvdema

New Member
Hat jemand praktische Erfahrungen inwieweit FreeBSD auf einem Notebook Thinkpad P70 mit Xeon-CPU lauffähig ist?
(Energie-Suspend-Funktionen sind nicht von Interesse)
 
Hallo Sinvdema,
ich selbst habe mit dem P70 keine praktische Erfahrung unter FreeBSD,
hatte mich aber mit dem Thema auch beschäftigt,
mich dann aber letzendlich für nen DELL M6800 entschieden.

Soweit ich weiss, ist in den P70 der Xeon 1505M drin, also ein XEON auf Skylake Board und hat ne GPU HD Graphics P530 -
das wird nach meinem Kenntnisstand ( Skylake: CPU ja - GPU nein ) unter FreeBSD11 noch schwierig sein.
Da da aber auch noch ne NVIDIA Quadro M4000M drin sein sollte - ist das ja überhaupt kein Problem.
In meinem DELL hab ich auch die interne Grafik abgeschaltet.
 
Da da aber auch noch ne NVIDIA Quadro M4000M drin sein sollte - ist das ja überhaupt kein Problem.
Die hängt totsicher unter Optimus, d.h. sie funktioniert unter FreeBSD wunderbar, kann nur kein Bild ausgeben. :(
 
Wenn Lenovo den Hardwaremultiplexer noch nicht wegrationalisiert hat, würde das natürlich gehen.
 
Wenn Lenovo den Hardwaremultiplexer noch nicht wegrationalisiert hat...

ein kurzes überfliegen der Google-Treffer zu "p70 bios nividia optimus disable" nährt aber Yamagi's Befürchtung sehr!:(

da sollte sich @sinvdema wirklich kundig machen - sonst gibts Frust mit FreeBSD
 
Das Problem ist einfach, dass früher Optimus durch einen Hardwaremultiplexer implementiert wurde. Er saß zwischen den GPUs und den Ausgängen. Man schickte ihm per ACPI oder proprietärer Lösung ein Kommando, woraufhin er die Ausgänge von der einen GPU zur anderen umschaltete. Im BIOS Optimus abzuschalten nagelte ihn auf einen fest.

Dann kam jemand auf die Idee, dass so eine Lösung ja Geld kostet und man es auch rein softwareseitig hinbekommen kann. Seitdem gibt es keinen Hardwaremultiplexer mehr, stattdessen nur noch einen gemeinsamen Framebuffer und ein wenig Softwaremagie. Die erste GPU (meist Intel) stellt den Framebuffer zur Verfügung, die zweite GPU rendert in ihn hinein.

Unter Windows ist der Hauptnachteil, dass man die erste GPU niemals vollständig abschalten kann. Außerdem müssen die beiden GPU-Treiber sich verstehen. Unter Linux klappt das ganz fluffig, solange man auf beiden Seiten freie Treiber hat. Blobs dürfen aus ideologischen Gründen den gemeinsamen Framebuffer und dessen Datenformat nicht nutzen. Mit Blobs - die man meist will, weil man sich den Spaß sonst auch gleich sparen könnte - bleibt daher nur die Entweder-Oder-Lösung, also X.org auf einer der beiden GPUs starten und sie ohne dynamisches Umschalten zu nutzen. Oft reicht das natürlich aus, gerade wenn man wie Ubuntu es einigermaßen elegant verscriptet hat. Dazu kommen so Frickellösungen wie Bumblebee. FreeBSD kann gar nichts davon, weshalb die zweite GPU zwar funktioniert, aber nichts ausgeben kann.
 
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