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FreeBSD Lenovo T430

SolarCatcher

Well-Known Member
#2
Also der Installationsvorgang ist ansich der selbe. Ich find USB-Stick praktischer. Das Image ist aber kleiner, was bedeutet, dass weniger Software drauf ist. Das wiederum bedeutet, dass Du evtl. beim Installieren mehr über das Netz ziehen musst - je nachdem, was Du alles installieren möchtest.
 

holgerw

Well-Known Member
#3
Guten Morgen,

da ich direkt dazu nichts gefunden habe.
Was ist einfacher für die Installation.

FreeBSD-11.0-RELEASE-amd64-dvd1.iso
FreeBSD-11.0-RELEASE-amd64-memstick.img

Da ich das nachher installieren möchte und hoffe das dann alles läuft.
Bis jetzt habe ich nur gutes gehört.

Gruß Simon
Hallo Simon,

nimm den USB-.Stick, Du vergeudest kein Material und die Installation des Basissystems verläuft schnell und geräuschlos :)

Viele Grüße,
Holger
 
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Neko

Well-Known Member
Themenstarter #4
Danke schonmal, eigentlich will ich es nur schaffen. Das ganze einmal sauber aufzusetzten plus xorg und xfce. Das die Hardware läuft und ich danach das nie wieder runterschmeiße.
Leider Probiere ich aber gerne viel und dadurch formatiere ich in letzter Zeit viel und ich weiß nicht wie gut das der SSD und dem Master Boot Record tut.

Auch habe ich noch nicht rausgefunden wie ich überprüfen kann ob die SSD noch irgendwelche Rückstände vom alten System übrig gelassen hat.

Viele Fragen :)

P.s. macht der Master Boot Record irgendwann dicht weil er zu voll geschrieben ist? oder überschreibt er das was drinnen steht bei einer neu Installation?

Hoffe auf Chemnitzer Linux Tage wenn ich es bis dahin nicht hin kriege. Langsam würde ich gerne mal Fortschritte machen. :)
 

holgerw

Well-Known Member
#5
Hallo Simon,

ich habe kürzlich das Kapitel meiner Doku zfs-on-root überarbeitet - ja, ich arbeite weiterhin daran, es geht nur etwas langsamer voran, als geplant.

Falls Du Interesse daran hast und bis heute Abend warten kannst, kann ich das ja mal hier als PDF hochladen.

Viele Grüße,
Holger
 

Neko

Well-Known Member
Themenstarter #6
Hallo Holger,

Danke es wird alles, ich müsste da glaube ich nur mit mehr ruhe rangehen und mehr Geduld, dann würde ich sicher auch positive Ergebnise sehen.

Warte gerne bis heute abend, dann schaue ich da rein.
 

holgerw

Well-Known Member
#7
Hallo Simon,

habe es gestern nicht mehr geschafft, und nun bin ich nicht zu Hause, daher hier ein Schema zu zfs-on-root als PDF.

Eine gravierende Änderung ist hier die Berücksichtigung des sogenannten Alignments, das habe ich in der vorigen Fassung schlicht und ergreifend vergessen.
Siehe dazu auch: http://www.wonkity.com/~wblock/docs/html/ssd.html

Viel Spaß und schöne Grüße,
Holger
 

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pit234a

Well-Known Member
#8
Hat jemand mal probiert, was der Installer automatisch anlegt?
Bei meinem letzten Versuch hat das nämlich sehr gut ausgesehen und es kann ja auch noch manuell eingegriffen oder später etwas geändert werden. Ich sehe da nun nicht auf Anhieb, dass man da unbedingt manuell was einrichten muss. Meiner Ansicht nach genügt es durchaus, einfach dem Installer zu folgen.

Nach wie vor bin ich aber hin- und hergerissen und würde wohl eher kein ZFS für einen Laptop mit einer SSD verwenden. Vielleicht kenne ich mich einfach nicht gut genug aus damit, aber ich habe das Gefühl, ein UFS deutlich besser auf geringen Schreibdurchsatz anpassen zu können.
 

holgerw

Well-Known Member
#9
Hat jemand mal probiert, was der Installer automatisch anlegt?
Ja, und das Resultast ist - obgleich natürlich Geschmacksache - etwas, das mir nicht zusagt und was ich als "überpartitionieren" bezeichnen möchte. Damit sage ich nicht, dass der Installer da unsinniges Zeug macht, nein, überhaupt nicht. Mir gefällt es bloß nicht, auf einem Desktopsystem diverse Datasets für /var, /var/mail, /var/tralala, /usr/, /usr/abc, /usr/def zu haben.

Und man erschwert sich die Möglichkeit, parallel - etwa zu Testzwecken - ein weiteres FreeBSD zu installieren. Bei dem Schema
Code:
poolname/ROOT/default
ohne extra Datasets für /usr, /var u.s.f. kann ich nämlich einfach ein weiteres Set
Code:
poolname/ROOT/tessystem
anlegen. Wenn hingegen beim Defaultsystem die Verzeichnisse /usr /var u.s.f. eigene Datasets mit Mountpoints /usr, /var u.s.f. haben, ist diese Möglichkeit verbaut, bzw. sehr umständlich umzusetzen.

Bei meinem letzten Versuch hat das nämlich sehr gut ausgesehen und es kann ja auch noch manuell eingegriffen oder später etwas geändert werden. Ich sehe da nun nicht auf Anhieb, dass man da unbedingt manuell was einrichten muss. Meiner Ansicht nach genügt es durchaus, einfach dem Installer zu folgen.
Klar, kann man natürlich machen, in meiner größeren Doku weise ich auch darauf hin, da gibt es Kapitel für UFS2 automatisch, UFS2 manuell, zfs automatisch und zfs manuell.

Nach wie vor bin ich aber hin- und hergerissen und würde wohl eher kein ZFS für einen Laptop mit einer SSD verwenden. Vielleicht kenne ich mich einfach nicht gut genug aus damit, aber ich habe das Gefühl, ein UFS deutlich besser auf geringen Schreibdurchsatz anpassen zu können.
Damit gebe ich Flexibilität auf, die ich bei zfs habe und nicht mehr missen möchte. zfs ist vom Grundansatz her einfach gehalten, beeinhaltet ganz nebenbei noch eine Art "lvm".
In meinem Schema habe ich nämlich etwas vergessen - und bei einer kompletten UFS2 Partitionierung wäre da "der Zug abgefahren" - u.z. einen Bereich für Daten.
Unter zfs mache ich nun einfach:
Code:
zfs create -o mountpoint=/daten poolname/daten
unter UFS2 hieße es, die Partitionierung neu zu machen.

Ich finde zfs performant genug für mein Notebook, ob UFS2 performanter zu trimmen ist als zfs kann ich allerdings nicht beurteilen.

Viele Grüße,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:

pit234a

Well-Known Member
#11
etwas, das mir nicht zusagt und was ich als "überpartitionieren" bezeichnen möchte
Das ging mir ebenso und ich habe die unerwünschten "Partitionen" einfach entfernt. Aber, was das Allignement anging und so weiter, da war das automatische Ergebnis vollkommen in Ordnung und das spätere Entfernen ist sehr einfach. Davon abgesehen würden die "überflüssigen Partitionen" auch nicht stören.

Bei einem Laptop mache ich keine zusätzlichen Partitionen und auch keine dual-boot Systeme (mag ich eh gar nicht, dann schon lieber ein weiteres System von einem Stick). Allermeist habe ich nicht mal einen SWAP benutzt, weil Hybernation sowieso nicht funktioniert oder länger dauert, als ein neues Booten mit einer SSD. Ich nutze dann also nur eine einzige Partition für alles und ich will das nicht mal verschlüsselt haben.
Das ist nun keine Empfehlung, es soll nur vielleicht besser erklären, wieso ich da anders denke und mir UFS auch lieber ist. Bei UFS kann ich die Journals abschalten und noatime mounten und so weiter und dadurch erreichen, dass wirklich kein Datenverkehr zur SSD läuft, wenn nicht "wirklich" gelesen oder geschrieben wird. Ich weiß nicht wieso, aber mit ZFS habe ich keine vergleichbar ruhige Platte hinbekommen. Die zusätzlich mögliche Flexibilität mit ZFS nutze ich nicht, besonders nicht auf Laptops, die für mich immer noch eher den Charakter eines Notsystems mit gewissen Einschränkungen haben.

Wir haben die unterschiedlichen Ansichten ja schon diskutiert und ich will das hier nur soweit ansprechen, um dem Threadstarter zu demonstrieren, dass viele Wege nach Rom führen. Ob man mit seiner Entscheidung jeweils den absolut besten Weg für sich selbst gewählt hat, das merkt man oft erst nach einiger Zeit des Gebrauchs. Deshalb finde ich es am Anfang wichtiger, überhaupt eine Entscheidung zu treffen und dann mal zu sehen, wie sich was bewährt.
Dabei halte ich die Vorgaben des Installers zunächst für sinnvoll und hilfreich und brauchbar.
Besonders, wer noch nicht weiß, was er anders haben möchte und wieso, kann sich meiner Ansicht nach sehr gut auf die Vorgaben verlassen und ein gut installiertes System erhalten.
 

holgerw

Well-Known Member
#12
Hallo @vater

hmm, mit beadm habe ich mich noch nicht befasst. Wenn ich z.B. ein zfs-Dataset poolname/ROOT/kde4 mit einem FreeBSD 11 installiert habe, und ich installiere ein weiteres FreeBSD 11 auf dem zfs-Dataset poolname/ROOT/xfce, dann habe ich beim FreeBSD Bootloader die Möglichkeit, zwischen kde4 und xfce zu wählen, das wird automatisch so eingerichtet.

Mit zpool set bootfs kann ich allerdings bestimmen, was standardmäßig geladen wird.

Viele Grüße,
Holger
 

holgerw

Well-Known Member
#13
Wir haben die unterschiedlichen Ansichten ja schon diskutiert und ich will das hier nur soweit ansprechen, um dem Threadstarter zu demonstrieren, dass viele Wege nach Rom führen. Ob man mit seiner Entscheidung jeweils den absolut besten Weg für sich selbst gewählt hat, das merkt man oft erst nach einiger Zeit des Gebrauchs. Deshalb finde ich es am Anfang wichtiger, überhaupt eine Entscheidung zu treffen und dann mal zu sehen, wie sich was bewährt.
Hallo,

das ist doch gut, dass es mehrere Möglichkeiten gibt und Du erläuterst Deine andere Sichtweise hier ja auch detailliert.

Interessant wäre nun mal ein Vergleich der Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zwischen auf Performance getrimmtes UFS2 und auf Performance getrimmtes zfs.

Ich habe zu Beginn meiner Beschäftigung mit FreeBSD leider das Gerücht geglaubt, zfs sei zu lahm auf Geräten mit weniger als 8GM Ram und dies sogar selbst hier behauptet. Da haben mir dann zum Glück einige Kenner erläutert, dass auch mit 4 GB Ram zfs sehr flott laufen kann, was ich bestätige.

Bei UFS kann ich die Journals abschalten und noatime mounten und so weiter und dadurch erreichen, dass wirklich kein Datenverkehr zur SSD läuft, wenn nicht "wirklich" gelesen oder geschrieben wird.
Sorge um die Lebensdauer der SSD? Ich nutze nun schon seit vielen Jahren neben neueren SSDs noch meine erste kleine 60 GB Corsair SSD, diverse GNU/Linux-Installation und seit einem Jahr FreeBSD-Installationen samt Formatierungen mit ext4, jfs, XFS, UFS2 und nun zfs hat die schon hinter sich, diverse Lese- und Schreibvorgänge - und das Teil läuft und läuft. Ich nehme das Thema "Verkürzung der Lebensdauer einer SSD bei vielen Schreibzugriffen" zwar ernst, habe aber ein wenig den Eindruck, dass es heißer gekocht wird, als es tatsächlich ist.

@Neko weiß am Besten, was er mit seinem Notebook anstellen möchte und welche Anforderungen die Software erfüllen soll.

Und so Installer nehmen mit guten Voreinstellungen auch viel Arbeit ab und wer das möchte, kann das ja auch haben.

Ich gehe mehr und mehr dazu über, Basics bei FreeBSD durch manuelles Einrichten selbst nachzuvollziehen.

Viele Grüße,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:

Neko

Well-Known Member
Themenstarter #14
Guten Morgen zusammen,

so habe mich am Wochenende nochmal hingesetzt und den installer schritt für Schritt abgearbeitet. Mit der aktuellen 11er Version von FreeBSD konnte ich nicht auf den VESA Treiber zugreiben um die auflösung in der VT zu verändern. Danach nochmal mit der 10.3 er Version versucht. Da lief alles einwandfrei. Mit klbload den vesa treiber geladen danach mit vidcontrol -i mode die auflösung rausgefunden den MODE geändert in meine Auflösung und jetzt rennt er. Ein kleines Problem habe ich noch undzwar habe ich neben ROOT noch einen Standart benutzer angelegt bei diesem habe ich als shell die sh gewählt und nicht wie bei root die csh kann ich das nachträglich ändern ? Da die SH keine auto verfolständigung hat.

Bis jetzt bin ich zufreiden allerdings danach noch nicht weiter gemacht. Die Tage kommt das Feintuning und dann irgendwann Xorg und alles weitere.
Wenn jemand infos haben will zum System meldet eucht. Da ich die zur Zeit noch nicht hochladen kann. Habe nur ein Lynx drauf und nano zum editieren.
 

Neko

Well-Known Member
Themenstarter #15
Ergänzend: Der Intel Treiber wäre schön. Damit ich meine Grafikkarte nutzen kann. Weiß jemand wie ich den statt dem VESA Treiber Lade?
 

holgerw

Well-Known Member
#16
Ein kleines Problem habe ich noch undzwar habe ich neben ROOT noch einen Standart benutzer angelegt bei diesem habe ich als shell die sh gewählt und nicht wie bei root die csh kann ich das nachträglich ändern ? Da die SH keine auto verfolständigung hat.
Hallo Simon,

als Nutzer
Code:
chsh -s shellname
Viele Grüße,
Holger
 
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holgerw

Well-Known Member
#19
Ich habe gerade gelesen das die 11er Version runder laufen soll, daher werde ich mir das nochmal genauer anschauen.
Würde ich Dir auch empfehlen.

Bis jetzt bin ich zufreiden allerdings danach noch nicht weiter gemacht. Die Tage kommt das Feintuning und dann irgendwann Xorg und alles weitere.
Wenn jemand infos haben will zum System meldet eucht. Da ich die zur Zeit noch nicht hochladen kann. Habe nur ein Lynx drauf und nano zum editieren.
Wenn Du einen ersten Eindruck haben möchtest, wie FreeBSD mit Desktopenvironement rennt, kannst Du einfach folgendes machen:
Code:
pkg install xorg xfce4 xfce4-goodies firefox-esr-i18n german/libreoffice thunderbird-i18n
Deine Intelkarte sollte automatisch von xorg genutzt werden können, wenn es da klemmt, einfach wieder melden.

Danach ist auch noch Feintuning möglich und Du kannst direkt von Deinem FreeBSD mit Firefox Sachen hier posten.

Viele Grüße,
Holger
 
#20
Ein kleines Problem habe ich noch undzwar habe ich neben ROOT noch einen Standart benutzer angelegt bei diesem habe ich als shell die sh gewählt und nicht wie bei root die csh kann ich das nachträglich ändern ? Da die SH keine auto verfolständigung hat.
http://nixdoc.net/man-pages/FreeBSD/man1/chsh.1.html

Code:
chsh -s tcsh
oder
Code:
chsh
und manuell konfigurieren.

Die tcsh ist standardmäßig (glaub ich zumindest) in FreeBSD installiert und quasi die Erweiterung zur csh.

Nutz zum scripten aber nicht die csh oder tcsh, habe selbst den Fehler gemacht mich in den Syntax einzulernen, der ist einfach nur umständlich und fehleranfällig.

Meine Empfehlung für Power-CLI-User:
sh zum scripten
zsh zum navigieren
 

holgerw

Well-Known Member
#21
Noch eine Randbemerkung: FreeBSD ist zwar ein komplexes System, man kann sich Jahre damit befassen, und entdeckt immer neue Stellschrauben, Feintuningsmöglichkeiten etc.

Aber: Um fürs erste ein solide laufendes Desktopsystem zu haben, musst Du nicht monatelang Howtos, Manpages und Anleitungen durchackern. Mach es Dir nicht schwerer, als es eigentlich ist. Ein paar Einstellungen in der /boot/loader.conf, /etc/rc.conf, /etc/devfs.conf, /etc/sysctl.conf und /etc/fstab und Du hast schon einiges im Griff, um mit einem Desktopsystem arbeiten zu können.

Und wenn Du erstmal nichts von Partitionierung wissen möchtest, folge dem Rat von @pit234a und lass den Installer machen :)

Aber auch das manuelles Einrichten einer Partitionierung ist in einer halben Stunde gegessen.

Viele Grüße,
Holger
 

Neko

Well-Known Member
Themenstarter #22
Das ist denke ich mein Größtes Problem, ich will immer alles gleichzeitig machen und wissen. :)

Nachher die 11er Version laden und dann nochmal installieren. :) Die SSD freut sich sicher. So oft wie ich das ding in den Letzten Tagen formatiert habe.
 

holgerw

Well-Known Member
#23
Nachher die 11er Version laden und dann nochmal installieren. :) Die SSD freut sich sicher. So oft wie ich das ding in den Letzten Tagen formatiert habe.
Dazu zitiere ich - sorry - mich einmal:
Sorge um die Lebensdauer der SSD? Ich nutze nun schon seit vielen Jahren neben neueren SSDs noch meine erste kleine 60 GB Corsair SSD, diverse GNU/Linux-Installation und seit einem Jahr FreeBSD-Installationen samt Formatierungen mit ext4, jfs, XFS, UFS2 und nun zfs hat die schon hinter sich, diverse Lese- und Schreibvorgänge - und das Teil läuft und läuft. Ich nehme das Thema "Verkürzung der Lebensdauer einer SSD bei vielen Schreibzugriffen" zwar ernst, habe aber ein wenig den Eindruck, dass es heißer gekocht wird, als es tatsächlich ist.
So schnell gehen die SSDs wohl doch nicht flöten.
 
#24
Habe auch so gedacht, meine Meinung dazu wurde habe ich aber in folgendem Thread geändert:

http://www.bsdforen.de/threads/cache-auf-ssd-oder-externer-hdd.33069/

Definitiv zu viel Paranoia. Selbst Billig-SSDs haben eine garantierte Schreibleistung von 75 bis 100TB, bessere SSDs noch wesentlich mehr. Und es bedeutet auch nicht, dass die SSD nach der Datenmenge wirklich defekt ist, oftmals schaffen sie wesentlich mehr. Einfach mal wenig rechnen:
  • Eine theoretische SSD schafft 200TB Schreibleistung, bevor sie stirbt. Darauf läuft die gerade gestern (zu recht) bemängelte Spotify-App, die 300MB pro Song schreibt.
  • Also 209715200MB Schreibleistung / 300MB pro Song = 699050 Songs. Ein Song ist im Schnitt 3 Minuten lang, also 699050 * 3 = 2097150 Minuten Musik.
Was Spotify treibt, ist unter aller Sau. Keine Frage. Aber ein "SSD-Killer" ist die Spotify-App trotzdem nicht. Selbst wenn die App 24 Stunden an 7 Tagen der Woche Musik dudelt, ist die noch nicht einmal sonderlich robuste SSD erst nach 4 Jahren durchgeschrieben. Und wesentlich länger wird man sie in Anbetracht der noch immer schnellen technischen Entwicklung eh nicht nutzen. Mit dem Cache ist es ähnlich. Selbst wenn da ein paar hundert Gigabyte pro Tag geschrieben werden, hält die SSD doch ein paar Jahre und man würde sie dann eh ersetzen wollen.