FreeBSD-STABLE: Wie herausfinden,ob up-to-date?

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holgerw

Guest
Hallo,

der Titel sagt es eigentlich schon: Wie finde ich zügig heraus, ob es beim FreeBSD-Stable Neuerungen gegeben hat?
Code:
uname -KU
1101509 1101509

Wo finde ich diese Zahlen, um abzugleichen, ob mein Stable auf dem aktuellen Stand ist? Folgendes hilft ja da nicht weiter:
Code:
freebsd-version -ku
11.1-STABLE
11.1-STABLE
Viele Grüße
Holger
 
Bspw. hier bzw. dort [Zeile #168].

Das Repository bezieht sich auf Version 10{.x}, wobei ich denke, dass das uname(1) bzgl. Implementierung stabil ist, wobei bzgl. Version 11{.x} [oder auch bei allen] dann dort, aber bin selbst jetzt nicht sicher, da oberflaechlich danach suchte, weil es bspw. ja noch das existiert, etc.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie finde ich zügig heraus, ob es beim FreeBSD-Stable Neuerungen gegeben hat?
Blöde Antwort, aber: Es hat auf jeden Fall Neuerungen gegeben. 11-STABLE hat im Moment so Pi mal Daumen 20 bis 25 Änderungen pro Tag, wobei es mal Ausreißer nach oben (große Merges) und nach unten (z.B. die morgen startende AsiaBSDCon) gibt. Ich gehe daher schon seit Jahren zeitbezogen vor. Ich schaue also nicht, ob es Änderungen gegeben hat, ich mache stumpf jeden Freitag ein 'svnlite up', was die geänderten Dateien listet und baue das System anschließend neu. Selbst bei 10-STABLE, was langsam aber sicher einschläft, kommen da im Laufe einer Woche noch immer genügend Änderungen zusammen um den Neubau zu rechtfertigen.

Und, wenn wir schon dabei sind, noch zwei Tipps. Der erste Tipp ist, dass du 11-STABLE und 12-CURRENT im Meta Mode bauen willst. Die lange, unübersichtliche Doku dazu ist unter http://www.crufty.net/sjg/blog/freebsd-meta-mode.htm. Kurz zusammengefasst sorgt der Meta Mode dafür, dass nur die Systembestandteile neugebaut werden, die auch wirklich direkt oder indirekt geändert wurden. Wenn man regelmäßig baut, kann das gegenüber einen stumpfen Neubau von allem - was Standardeinstellung ist - massiv Zeit und Strom sparen. Dazu erst das Kernelmodul laden und dann make entsprechend aufrufen:
Code:
% kldload filemon
% cd /usr/src
% make -DWITH_META_MODE ...
Man kann den Meta Mode auch dauerhaft in /etc/src-env.conf setzen. Dann muss es nicht jedes Mal eingetippt werden. Und natürlich darf /usr/obj/ zwischen den Läufen nicht abgeräumt werden.

Der zweite Tipp ist ZFS Boot Environments zu benutzen. Wenn mal ein Update schief geht - auch -STABLE hat selten mal nicht bootende Kernel oder andere Zicken - bootest du einfach das vorherige Boot Environment und dein System läuft ohne viel Gebastel wieder. Das macht Updates wesentlich weniger risikoreich.
 
auch -STABLE hat selten mal nicht bootende Kernel oder andere Zicken
Das ist genau der Punkt. STABLE [1] bedeutet nicht, dass das OS ohne Probleme läuft. Stable bedeutet hier, dass die API/ABI sich nicht geändert haben. STABLE fährt man nur, wenn man helfen will einen zukünftigen RELEASE zu testen.

Bei OpenBSD ist das anderst. Dort bedeutet stable "x-release" + alle Patches [2].

[1] https://www.freebsd.org/doc/handbook/current-stable.html
[2] https://www.openbsd.org/faq/faq5.html#Flavors
 
Hallo,

@das.chaos Anhand Deines Beitrages weiß ich um Stellen Bescheid, die weitere Infos zum Status Quo geben.
@Yamagi Dein Hinweis erspart mir jeweils den kompletten Neubau, dazu gibts Du sogar eine Anleitung. Ist wohl vergleichbar mit SuSEs Delta-rpms, da geht es zwar um den Userland-Bereich, aber diese Deltas enthalten ja nur die Patches und sparen ebenso Bandbreite wie der META-MODE beim Aktualisieren des Basis-Systems.
@foxit Eine Klarstellung, was Stable unter FreeBSD bedeutet (wusste ich zwar schon) und worin der Unterschied zu OpenBSD besteht (wusste ich noch nicht)

Vielen Dank Euch für die Hilfen.
 
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