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FreeBSD und Alsa

H

holgerw

Guest
Themenstarter #1
Hallo,

gestern bin ich auf etwas gestoßen, wo ich zum ersten Mal wieder auf Linux ausweichen musste.

Meine Soundkarte M-Audio Audiophile 2496 wird durch den OSS-Treiber envy24 zwar unterstützt, aber leider nur hinsichtlich Soundwiedergabe. Mit Aufnahme ist nix, wie die Manpage zu envy24 verrät:
Only analog playback is supported. Recording and other features of these cards are not supported.
Unter Arch Linux mit Alsa kann ich hingegen mit Audacity auch aufnehmen.

Gibt es Möglichkeiten, auch unter FreeBSD in den Genuss von Aufnahmen mit dieser Soundkarte zu kommen? Wie man Alsa unter FreeBSD verwendet, steht nicht im Handbuch, stattdessen findet man im FreeBSD-Forum nicht gerade hilfreiche Polemiken gegen das schlechte Alsa versus das tolle OSS, die schon in Anbetracht meiner Soundkarte (die nicht gerade zu den Billigheimern gehört), meines Erachtens ziemlich unangebracht sind.

Witzig ist allerdings unter Linux, dass ich erst Pulseaudio rausschmeißen musste, um die Karte ordentlich nutzen zu können, die M-Audio Audiophile 2496 mag Pulseaudio offenbar gar nicht :D

Viele Grüße,
Holger
 

pit234a

Well-Known Member
#2
das dürfte kein Problem des Soundsystems sein.
Wenn der Hinweis in der man zur Soundkarte steht, dann kann der Treiber das nicht und deshalb dann auch ein evtles Soundsystem nicht auf das "Aufnahmegerät" zugreifen. Wenn der Treiber das Gerät zur Verfügung stellt, nimmt Audacity auch mit OSS den Stream auf.
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #4
das dürfte kein Problem des Soundsystems sein.
Hallo Pit,

vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt.

Der Treiber, der unter Linux meine M-Audio Audiophile zum Erklingen und Aufnehmen bringt, ist Teil des Alsa-Projektes.

Und der Treiber, der unter FreeBSD meine M-Audio Audiophile zum Erklingen bringt ....
ist dann wohl Teil von OSS.

Hallo Robert,

ja, mir ist das mit Alsa klar (habe schon vor zig Jahren die Alsa-Treiber für meine damalige SB Live Platinum selber für Debian GNU/Linux gebaut), aber da Teile von Alsa als FreeBSD-Ports zur Verfügung stehen, hoffte ich, darüber irgendwas deichseln zu können.

Aber gut, wenn das nicht klappt, habe ich noch eine interne Terratec Soundkarte, eine USB-Terratec Aureon und auf dem Mainboard einen Realtek Audio Chip zur Auswahl, mit irgendeiner Karte wird wohl auch FreeBSD in Sachen Recording klar kommen.

Und wenn nicht, dann boote ich für die paar Male, wo ich Recording brauche, meine Arch Installation.

Viele Grüße,
Holger
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #6
dann jetzt die OSS Treiber fuer M-Audio 2496 unter BSD bauen
Walter, der Treiber envy24 ist ja schon gebaut und die Sourcen geben offenbar nur rudimentäre Unterstützung für meine Soundkarte her.

Was den eigenen Bau von den Alsa Treibern damals für Debian anging: Ich hatte mit Eduardos xfs-Kernel experimentiert, weil ich eine root-on-xfs Installation haben wollte (ist lange her, da war Woody noch Unstable und Ralf Nolden hat zu der Zeit experimentelle KDE3 Pakete für Debian Woody zur Verfügung gestellt). Und zu diesem Spezialkernel des Debianentwicklers Eduardo passten natürlich die Alsa-Treiber, die auf den Standardkernel von Debian ausgelegt waren, nicht. Daher war Selberbauen angesagt. Und man musste sogar peinlich darauf achten, den Alsa-Kram mit exakt der gleichen GCC Version zu bauen, wie beim Kernel verwendet wurde, sonst ließen sich die Biester nicht laden (war aber irgendwie spannend und schön, wenn man es dann hinbekommen hat).
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #7
Hallo,

die FreeBSD-taugliche Lösung:

Den einfachen Soundchip Realtek ALC887 vom Mainboard nehmen.

Da tut es Line, Rec, und Out, und das in normalem Stereo 2.0.

Mehr hat das Teil nicht, aber genau das brauche ich.

Und da rauscht nichts, die Aufnahme von DAT mit Audacity bringt mir ein sehr sauber klingendes Audio, was hörbar dem Original entspricht.

Und am besten mixer an der Konsole nehmen und nicht KMix, aber das ist unter Linux mit alsamixer versus KMix ähnlich.

Viele Grüße,
Holger
 

pit234a

Well-Known Member
#8
den xfce4-mixer finde ich ziemlich gut und er ist bei mir zum Standard geworden. Allerdings fand ich das früher auch vom Kmixer. Aus dem KDE-Angebot nutzte ich immer gerne krecord oder so ähnlich, das speziell zum Aufnehmen gemacht ist und eine einfache aber effektive GUI bietet.
Aber keine Frage, ohne KDE nehme ich heute dafür auch audacity.
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #9
Aber keine Frage, ohne KDE nehme ich heute dafür auch audacity.
Was ich an Audacity - wie auch vlc - so gut finde, ist die Möglichkeit, direkt die Audio-Devices auswählen zu können.

Die Soundkarte M-Audio Audiophile war mal gut - aber ich vermute, dies alte Zeugs wird mittlerweile von HD-Audio auf dem Mainboard locker übertroffen. Und wenn ich mir das Resultat anschaue, bzw. anhöre, muss ich zugeben, dass der modernere Soundchip Realtek ALC887 doch ziemlich gut ist.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#10
Die Envy-Karten sind immer noch gut. Die HDA-Chips haben nur aufgeholt und irgendwann den Punkt erreicht, dass sie gut genug für die meisten Zwecke waren. Mein Tipp ist inzwischen sowieso immer, sich lieber eine USB-Soundkarte zu kaufen, als sich mit PCI-Karten rumzuärgern. Sie sind günstig, haben den Vorteil nicht in der elektromagnetischen Interferenzhölle des Gehäuses zu stecken und werden meist durch den uaudio(4) Treiber unterstützt.

Technisch gesehen war das Problem der Envy-Karten, dass jede Karte elektrisch anders war. Da Hersteller natürlich keine Datenblätter herausgeben, musste für die Unterstützung durch freie Treiber eine arme Seele mit ruhiger Hand die Karte durchmessen. Da fehlte irgendwann auf der einen Seite der Nerv der Entwickler und auf der anderen Seite die Nachfrage durch Nutzer. Ich finde es schade, meine Prodigy HD2 ist immer noch ein schönes Stück Hardware. :(
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #11
Technisch gesehen war das Problem der Envy-Karten, dass jede Karte elektrisch anders war. Da Hersteller natürlich keine Datenblätter herausgeben, musste für die Unterstützung durch freie Treiber eine arme Seele mit ruhiger Hand die Karte durchmessen. Da fehlte irgendwann auf der einen Seite der Nerv der Entwickler und auf der anderen Seite die Nachfrage durch Nutzer. Ich finde es schade, meine Prodigy HD2 ist immer noch ein schönes Stück Hardware.
@Yamagi die M-Delta Audiophile 2496 habe ich mir vor Jahren auf Anraten gekauft, sie hat zwar "nur" analoge Chinch-Anschlüsse, galt aber als gehobene Klasse im Bereich Consumer-Karten.

Unter Linux habe ich bisher auch nur mit dieser Karte Sound ausgegeben - ich mache Konzerte der EBU sendefertig - vor wenigen Tagen habe ich dann beruflich auch die Line-In Funktion benötigt und dann hat mir der Blick in die Manpage zu FreeBSDs envy24 Ernüchterung gebracht. Mit Alsa unter Linux geht auch Line-In bei dieser Karte.

Nun habe ich noch eine externe Terratec-USB Aureon 7.1, die nutze ich allerdings für unseren HTPC, den ausrangierten Lenovo R500, denn da möchte ich die Soundausgabe nicht dem billigen alten on-board Chip und snd_hda_intel überlassen.

Kannst Du denn eine externe USB-Sound-Karte empfehlen, bei der auch unter FreeBSD alles funktioniert? Ich brauch da kein überkandideltes Stereo 5.x oder gar 7.x, sondern es reicht 2.0.

Viele Grüße,
Holger
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#12
Empfehlen kann den Audioquest Dragonfly 1.2. Aber ich fürchte, dass er dir nichts bringen wird. Denn das Ding ist recht teuer und kann nicht aufnehmen. In der Theorie sollte aber jeder USB-Audio Soundkarte unter FreeBSD funktionieren, wenn sie auch unter Linux und OS X tut.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#13
Ich möchte ein wenig Vinyl digitalisieren, viele der Platten sind jungfräulich und haben weder Nadel noch Tageslicht gesehen. Da das zeitaufwendig sowie Premiere ist, möchte ich ein paar noch offene Fragen geklärt haben.

Mit Audacity komme ich prima klar, Mixer und Pegel sind abgestimmt. Erste Testaufnahmen (Dual 1256 -> Phono>Technics SA-AX 7>RecOut -> LineIn>Conexant CX20642) klingen fantastisch.

Es stehen zwei Plattenspieler zur Verfügung. Technics SL-3210 und Dual 1256. Ich höre zwischen den beiden keinen Unterschied, zwei Kollegen unabhängig voneinander befragt, die ebenfalls nicht. Soweit ins Detail wie Tonabnehmer/Nadel mag ich gar nicht gehen. Evtl. könnte noch wichtig sein, dass der Technics direkt angetrieben ist und ein Erdungskabel hat. Der Dual hat einen Riemen und kein Erdungskabel. Ich tendiere zum Technics, da er wahrscheinlich neuer ist, Erdung hat und wegen Direktantrieb genauer an die 33 1/2 Umdrehungen rankommt. Andere Meinungen? :D

An Soundkarten stehen vier Stück zur Verfügung. onboard Conexant CX20642 und ALC887, als PCI Sound Blaster Live! (SB0410) und Sound Blaster Audigy 2 ZS (SB0350).

Damit mein Rohmaterial die bestmögliche Qualität hat, würde ich aus Prinzip die 192kHz/32bit Fließkomma nehmen. Umgewandelt wird später.
Ich weiß, dass manche FreeBSD-Treiber die höheren Abtastraten nicht unterstützen bzw. die Karte selber kann sie nichtmal. Wie verhält sich dazu Audacity?
Kann ich die nicht unterstützte Rate nicht auswählen, stürzt OSS ab oder fließt dann einfach nur leere Information in die Aufnahme (die für den Moment Speicherplatz verschwendet)?
Ich denke mir, dass wahrscheinlich alle Karten akzeptable Ergebnisse liefern. Ich könnte durchtesten und höre dann wahrscheinlich keinen Unterschied. Dennoch könnte es sein, dass ich etwas wichtiges übersehe, was nicht hörbar, sondern sichtbar in der Spur ist.

Also, die wichtigste Frage: Welche Soundkarte sollte ich nutzen? ;)

Nebenquest: Ich habe schon gelesen, dass manche den Plattenspieler direkt in LineIn stecken. Sehe dazu soviele Vorteile wie Nachteile. Habt ihr dazu Erfahrungen?
 

pit234a

Well-Known Member
#14
RIAA.

Ich stehe ebenfalls vor einem solchen Projekt und zwar schon seit Jahren. Inzwischen hat mein treu sorgendes Weib meinen REVOX-Plattenspieler entsorgt, denn der stand ja nur im Weg und mir ist lediglich ihr sehr viel schlechteres Gerät übrig geblieben. Damit allerdings sank auch meine Lust, mich der Aufgabe überhaupt noch stellen zu wollen.

Was ich mir allerdings damals schon besorgt hatte, war ein ziemlich guter (gar nicht teurer) RIAA Vorverstärker, speziell für Plattenspieler. Deshalb haben alle Vorverstärker auch immer einen eigenen Eingang für die Plattenspieler (gehabt), weil hier entlang einer bestimmten Kurve entzerrt werden musste. Also nicht nur wegen Erdung, Empfindlichkeit, Brumm und so weiter, sondern eben auch, weil die Information auf den Platten nicht Linear vorliegt, sondern eben in RIAA (wenn ich das alles noch korrekt erinnere).

Jedenfalls ging es mir bei den wenigen Versuchen ganz genau wie dir: man hört keinen Unterschied!
Es ist nicht digital und wird es auch nicht.
Aber Analog war niemals schlecht!

Ich hatte damals direkt (mit Audacity) auf mp3 gewandelt.
Ich weiß nicht, ob ich heute vielleicht flac probieren würde.
Letztendlich würde ich das dann auch wieder nach mp3 wandeln, weil eben alle Musik bei mir mp3 ist.

Irgendwer erzählte mir, dass es sogar fertige "USB-Sticks" gibt. Die steckt man angeblich in den PC und schließt den Plattenspieler an und kann direkt die Musik wandeln. Wahrscheinlich gibt es diese Magie nur für Windows.
Ich glaube auch nicht, dass sie wirklich Sinn macht.
Aber einfach von Phono in Line-In würde ich nicht machen!
Vom Vorverstärker (der ja Phono und damit RIAA hat), wird das gehen.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#15
Inzwischen hat mein treu sorgendes Weib meinen REVOX-Plattenspieler entsorgt, denn der stand ja nur im Weg und mir ist lediglich ihr sehr viel schlechteres Gerät übrig geblieben.
Wahrscheinlich stand er nur ihr im Weg. ;) Mich schüttelt es immer sehr bei solchen Geschichten.

Es ist nicht digital und wird es auch nicht.
Aber Analog war niemals schlecht!
Full Ack!

Ich hatte damals direkt (mit Audacity) auf mp3 gewandelt.
Ich weiß nicht, ob ich heute vielleicht flac probieren würde.
Definitiv flac, zu mp3 schubbern kann man ja davon immer noch. Fürs etwas betagte Autoradio z.B.
Wenn das Gerät neuer ist, greife ich mittlerweile lieber zu vorbis als aac.

Irgendwer erzählte mir, dass es sogar fertige "USB-Sticks" gibt. Die steckt man angeblich in den PC und schließt den Plattenspieler an und kann direkt die Musik wandeln.
Ja, gibt es. Wird oft als Teufelswerk bezeichnet. Schmunzelnd kann ich das nachvollziehen, soweit würde ich aber nicht gehen.
Wahrscheinlich wirklich nur für Windows und da ich nicht weiß, was diese 'blackbox' intern so wurstelt, mache ich es lieber gleich händisch, zumal ich ja schon alle benötigten Komponenten habe. Zeitersparnis gibt es auch keine.

Die Sticks gibt es auch vollautomatisch, die am PC z.B. fertige mp3s ausspucken. Der angepeilten Zielgruppe wird das ausreichen.
 

cabriofahrer

Well-Known Member
#16
Mein Tipp ist inzwischen sowieso immer, sich lieber eine USB-Soundkarte zu kaufen, als sich mit PCI-Karten rumzuärgern. Sie sind günstig, haben den Vorteil nicht in der elektromagnetischen Interferenzhölle des Gehäuses zu stecken und werden meist durch den uaudio(4) Treiber unterstützt.
Können die denn auch 5.1-Sound mit OSS, so wie die HDA-Chips auf den Mainboards? Und gibt es die HDA-Chips nur auf Mainboards und nicht als dedicated Soundkarten?

Und @holgerw, geht denn audio/oss auch nicht? Der hat normalerweise breitere Unterstützung als der oss im Basissystem.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#17
geht denn audio/oss auch nicht? Der hat normalerweise breitere Unterstützung als der oss im Basissystem.
Also ich habe gestern Abend noch ein paar Bocksprünge mit audio/oss gemacht. Das ist vergleichbar wie die Odyssee mit radeonkms.

Die Karten werden erkannt, aber je nachdem was ossmix je Karte anbietet, muss man sich oft durchprobieren, ob die jeweilige Funktion auch wirklich das tut oder nicht was anderes an der Karte auslöst. Schlimmstenfalls kracht audacity weg oder hängt sich am falschen dsp fest. Dann funkt noch kmix dazwischen.
Bei der ASUS Xonar hört man wenigsteens ein lautstarkes Klicken von der Platine, wenn sie umschaltet. Das macht die Diagnose und die Friemelei einfacher.

Beispiel:
Code:
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp_ac3 -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm1
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp_in -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm0
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp_mmap -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm0
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp_multich -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm0
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp_out -> /de
Das taucht im Audacity z.B. gar nicht erst auf.
Was auftaucht ist folgendes:
Code:
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm0
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp0 -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm0
lrwxr-xr-x  1 root    wheel        26 May  1 14:12 dsp1 -> /dev/oss/oss_cmi878x0/pcm1
Wahrscheinlich muss ich mich aber viel tiefer einlesen, damit ich die Reihenfolge verstehe, was wie wohin läuft und dann noch die ganze Kette mit dem passenden Soundserver kompilieren.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#20
eher der treudoofe Trottel, der für all das und noch viel mehr immer Verständnis aufbringt.
1556731316406.png

Das habe ich schon durch... ;)

Zum Thema:
Die Audigy 2 kann treiberbedingt nur am Frontpanel aufnehmen und da jetzt ne passende Strippe fummeln mag ich nicht. Wäre schön gewesen, weil sie direkt per Kerneltreiber läuft. Aber auch: 192kHz/24 bit part of this chipset is not supported :(

Die Live! geht nur mit OSS, übersteuert aber pervers bei Eingang und Ausgang. Ich vermute, dass Micboost im Treiber fest aktiviert ist. Zudem hängt sich Audacity bei jedem device weg, obwohl ich vmix deaktivierte, damit Exklusivzugriff möglich ist.

Die Xonar geht auch nur mit OSS und konnte ich zur Aufnahme bewegen per Exklusivzugriff. Allerdings nicht mehr zum Abspielen mit Audacity. Alles andere was Ton bringt, funktioniert.

Also nutze ich jetzt die onboard Intel HDA für das Projekt. ;)
 

mr44er

moderater Moderator
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#21
Ich habe mich entschieden, doch 'nur' 24bit in 96kHz aufzunehmen, das reicht völligst.
Ein Album normaler Länge in flac verknuspert sonst in 24bit/192kHz fast ein Gigabyte. :rolleyes:

Übrigens habe ich mich doch für den mit Riemenantrieb entschieden und es befriedigt ungemein, wenn du das pitching allein vom Gehör auf Anhieb triffst. Die Zeitvergleiche der ausgeschnittenen Titel passen. :cool:

@pit234a
Ein paar Bilder zwecks teasing, evtl. bekommst du doch Lust, dein Projekt durchzuziehen.
Die Platte ist übrigens wirklich weiß und es ist schon ein Augenschmaus, wenn sich eine in mint/white-Splatter auf dem Teller dreht. :D

Meine Vorgehensweise, direkt aus Audacity raus:
Eingangspegel auf max. -6dB ausrichten.
Alle Platte(n) vom Album in eine Datei aufnehmen.
Den *plop* vom Nadeleintauchen am Anfang und Ende wegschneiden, das soll der normalizer nicht sehen.
Nach Aufnahme 1x Normalisierung mit Standardwerten durchlaufen lassen, dann schneiden.

flac 24bit, Stufe 8
mp3 (lame) 320kbps ABR, 44,1kHz, kein joint stereo
vorbis (hat keine Limitierung bei 48kHz wie mp3 :D) Stufe 5
 

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pit234a

Well-Known Member
#22
Die Platte ist übrigens wirklich weiß
zu meiner Zeit gab es da das "white albe" von the Beatles, Oder fantasiere ich gerade?

Es gab auch diverse Bilder, die in die Rillen gepresst wurden. Ich erinnere einen Che Guevara auf irgendeiner Platte! Wahrscheinlich war ich immer schon Links angehaucht!

evtl. bekommst du doch Lust, dein Projekt durchzuziehen.
eher nicht.
Braucht doch keiner mehr.
Gigabytes von lokal gespeicherter Musik langen, um bis zum persönlichen Weltuntergang alle Lebensereignisse zu beschallen. Wenn doch mal was fehlt, findet man es bequem im Netz (ich nicht!) oder verzichtet eben darauf.

Natürlich habe ich dieses Feeling nicht vergessen, eine Platte aus dem Schrank zu ziehen und sorgfältig behandelt auf den Plattenspieler zu legen und ihr zu zu hören.

Aber ich höre quasi keine Musik mehr und deshalb hat sich das alles verlaufen.
Bin "erwachsen geworden", oder so.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#23
zu meiner Zeit gab es da das "white albe" von the Beatles, Oder fantasiere ich gerade?
Scheint kein Gerücht zu sein, gesehen habe ich sie aber noch nicht. Farbige Platten sind aber wirklich nicht neu, Bilder auch nicht. :)

Braucht doch keiner mehr.
Gigabytes von lokal gespeicherter Musik langen, um bis zum persönlichen Weltuntergang alle Lebensereignisse zu beschallen. Wenn doch mal was fehlt, findet man es bequem im Netz (ich nicht!) oder verzichtet eben darauf.
'Brauchen' ist so ne Sache...dürfte mit Grundbedürfnissen eines Menschen abgedeckt sein, alles darüber ist Luxus.
Diesem aktuellen Trend Streaming/Download/alles bequem kann ich irgendwie nichts abgewinnen, weil es eine Anbieterabhängigkeit ist.

Aber ich höre quasi keine Musik mehr und deshalb hat sich das alles verlaufen.
Bin "erwachsen geworden", oder so.
Das klingt arg negativ und traurig.
Ich hatte mal eine musiklose Phase die ca. zwei Jahre anhielt. In der hatte ich tausende Dinge im Kopf, vor allem wenig Schlaf und ich habe mich selber nonstop ausgestresst mit Arbeit.
Da ging es mir wirklich schlecht und zwar auf allen Ebenen. Forciertes Musikhören linderte es und zwang mich zum Nachdenken.

Im Grunde triggere ich mich mit Musik auf Erinnerungen und Emotionen.