FreeBSD-Workstations in der Firma

Morfio

Well-Known Member
Hallo zusammen,

wir haben hier ein Netz aus ca. 25 Linux-Workstations (Ubuntu), 3 FreeBSD-Workstations und einer handvoll FreeBSD-Servern. Wir überlegen, die Workstations auf FreeBSD umzustellen.

Hat das jemand mal gemacht und kann dazu ein paar Erfahrungen posten? Letztlich läuft die Software, die wir benötigen, darauf und die Infrastruktur funktioniert auch.

Viele Grüße

Morfio
 
Wie sieht denn die Hardware aus? Heterogen über Jahre zusammengestellt oder in einem Rutsch schön alle das gleiche?
 
Von der Hardware ist alles gleich. Technisch funktioniert das auch alles ohne weiteres, mich würde hauptsächlich interessieren, ob das schonmal jemand gemacht hat und wie das so läuft mit mehreren FreeBSD-Clients. Von der Erfahrung her erwarten wir eigentlich überhaupt keine Probleme, aber man weiss ja nie.
 
Es klingt ja eigentlich fast so, als könntet ihr einen Client mal testweise installieren und falls alles funktioniert, die Installation per dump oder zfs send/receive auf alle anderen Clients kopieren
 
Ich bin mir relativ sicher, dass es funktioniert. Mich würde jetzt eher interessieren, ob das schonmal jemand getan hat. Sprich, betreut hier jemand ein Netzwerk voller FreeBSD-Clients oder hat es mal initiiert? Gab es irgendwelche Probleme? Haben die Leute gemeckert?
 
Ich bin mir relativ sicher, dass es funktioniert. Mich würde jetzt eher interessieren, ob das schonmal jemand getan hat. Sprich, betreut hier jemand ein Netzwerk voller FreeBSD-Clients oder hat es mal initiiert? Gab es irgendwelche Probleme? Haben die Leute gemeckert?


hi
es sind keinen probleme zu erwarten , hatte schon netze mit ueber 50 freebsd servern ohne probleme , und das auch mehr geht zeigt z.b.
diverse grosse internet provider

holger
 
Ja, Server habe ich auch etliche im Einsatz, das problemlos. Workstations allerdings insgesamt (mit denen zu Hause) nur fünf. Da gibt es ja letztlich ganz andere Anforderungen. X muss funkionieren und LibreOffice auch, genauso wie NFS mit Kerberos usw.
 
die Probleme dürften eher weniger werden, da die Updates funktionieren. Ubuntu geht da häufiger nicht so ganz glatt.
 
Dass es sogar im großen Maßstab geht, zeigt dieser Artikel: http://undeadly.org/cgi?action=article&sid=20110420080633
Und dein Usecase ist einfacher, da die Leute schon ein *nix hatten und kennen

Vielen Dank, den Artikel fand ich recht gut.

die Probleme dürften eher weniger werden, da die Updates funktionieren. Ubuntu geht da häufiger nicht so ganz glatt.

Betriebssystemupdates bei Ubuntu machen wir dementsprechend ohnehin nicht. Alle zwei Jahre, beim Erscheinen einer neuen LTS-Version, werden die Systeme neu installiert.
 
Es soll nicht gewechselt werden. Ich überlege halt nur, ob wir den Schritt nicht machen sollten. Ich nutze jetzt etliche Jahre FreeBSD auf dem Desktop, komme damit administrativ besser zurecht als mit der Auto-Magic von Ubuntu und es ist zur Zeit nicht mehr, als eine fixe Idee, über die ich seit gestern nachgrübelte, als ein Kollege meinte, warum gehen wir nicht auf FreeBSD.
 
wenn ihr sowieso neu installieren werdet, könntet ihr dann den Schwenk machen. Bis dahin kannst du natürlich schon ein eigenes Repo vorhalten, in dem die Software nach euren Vorgaben als Paket vorgehalten wird und damit sollten die Arbeitsplätze dann auch schnell fertig bestückt sein.
 
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