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FreeNAS wird linuxfiziert

#2
Hm, das macht sogar mich ein wenig ... ähm ... sauer ...

Linux-NASes gibts doch schon und sogar eines auf OpenSolaris-Basis, aber das hier ist meiner Erkenntnis nach das einzige der BSD-Welt ...
 

mrtonik

Well-Known Member
#3
Echt super!
Vielleicht gibts dann das mega stabile und performante FUSE-ZFS oder man nimmt gleich brtfs:ugly:
Ehrlich, der einzige Grund der mir gerade einfällt ein Debian als Basis zu nehmen, wäre der bessere Hardware Support.

Wirklich Schade...
 

-Nuke-

Well-Known Member
#4
Naja, damit wird das Projekt untergehen als eine der Millionen Linux-Distributionen....

Bin echt froh, dass ich mich vor einiger Zeit doch eher für ein "natives" BSD entschieden habe.

Die Vorteile die sie da im Forum auflisten, schön und gut, aber das sind alles nur Vorteile auf dem Papier. Gerade Sachen wie "System can be updated with apt-get". Gut, dass das bei mir so ziemlich jedes mal gewaltig in die Hose ging...

Naja, soll sie machen, nur so lernt man ;)
 

ed1949

Well-Known Member
#5
Ihr könnt mich dafür gerne schlagen, aber apt ist wirklich ein Vorteil. Allerdings würde man bei dem Stückwerk einer typischen Linuxdistri auch nicht mit den begrenzten Mitteln von FreeBSD zurecht kommen. Das Binärpacketmanagement unter FreeBSD ist wirklich minimalistisch. Und Kompilieren auf einem Produktionssystem - nein!
 

mousaka

getting older
#7
Das Binärpacketmanagement unter FreeBSD ist wirklich minimalistisch.
War ich bis vor einigen Montaten auch der Meinung. In einen virtuellen FreeBSD nutzte ich (seit 8.0-BETA1) pkg_upgrade und bin davon sehr angetan.

Ich sehe da keine Vorteil für ein apt-get im Zusammenhang mit ein vorgefertigten *NAS, welches als Image verteilt wird. Die Anwender werden die verschiedenen Teile kaum selbst aktualisieren.

mousaka
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#8
Es wird um den Hardware-Support gehen. Der Endanwender in mir sagt "Wieso nicht?!", der Profi eher "WTF?!". Ich sehe es halt so. Wenn man mal Multimedia-Krams ausklammert, ist FreeBSD in Sachen Hardware gar nicht mal so schlecht. Was unter FreeBSD Probleme macht, sprich nicht unterstützt wird, ist zum größten Teil schlicht minderwertige Hardware. Irgendwelche No-Name-Controller, obskure NICs und so oder schlicht völlig defekte BIOSe. Und meine Erfahrung ist einfach dahingehend, dass diese Hardware in den meisten Fällen schlicht nicht die Qualität hat, die man im Rechner haben möchte. Wenn die Kinder ihre Daten dieser anvertrauen wollen, können sie es gern. Aber sollen sie halt nicht heulen. :)

Gerade bei einem NAS, wo man neben dem Board selbst nur den Controller hat und die NIC, sehe ich eigentlich kaum irgendwelche Probleme in Sachen hardwareunterstützung.
 

sniket

Well-Known Member
#9
Es kommt doch immer darauf an, was man mit dem System machen will. Für mein kleines Heimbackup sind die "billigen" Realteak NICs vollkommen ausreichend und in Zeiten, in denen das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt, spart man sich dann schlichtweg die 20 Euro für eine Intel NIC.

Nach meiner Erfahrung kommen Net- und OpenBSD sehr gut mit den billigen Realtek NICS zurecht. Lustigerweise bin ich nicht der einzige, der dies so sieht: http://www.fixmbr.de/freebsd-rockt/
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
#13
Greater heißt aber in diesem Kontext besser, ob er das so gemeint hat oder nicht. Larger wäre jedoch eine nüchterne Wiedergabe von Tatsachen.
 

h^2

hat ne Keule +1
#14
Ist das jetzt wirklich so tragisch, ich meine hatte FreeNAS denn überhaupt eine nennenswerte Userbase? Es scheint ja so, als wäre es nur ein one-man-project… das geht vielleicht bei einem einzigen gui-tool, aber für ein ganzes Betriebsystem, ist das schon bedenklich.

Vor allem, würdet ihr in Zukunft CoreNAS installieren, wenn ihr wisst, da steckt nur eine Person hinter, die schoneinmal entschieden hat *alles* zu ändern -- ohne es irgendwie vorher nach außen zu kommunizieren?
 
#15
Mir schwillt grad so richtig der Kamm: PulsarOS, die bisher einzige NAS-Distro auf OpenSolaris-Basis, stellt auf einmal auch auf Linux um. Angeblich, weil Solaris so ne "Dependency Hell" hat und wegen mancher Apps, die nur als Binaries existieren (weil nicht quelloffen) ..

Ich meine: Das wußte man doch schon vorher. Da hat man ein NAS mit nativem Support für ZFS und dann sowas. Und das Beste: Man hat die Website einem Relaunch unterzogen, wirbt mit dem neuen Release (dann auf Linux-Basis) und stellt die bisherige NICHT MEHR zur Verfügung. Einfach so ...

Ich bin zwar ein begeisterter Kubuntu-User, aber diese ganze Umstellerei der Spezial-Distros auf irgendein Linux geht sogar mir auf die Nerven ...
 

troll

Well-Known Member
#16
Ich sehs ziemlich entspannt. Mal ehrlich, was solls?
Geht irgendwem dadurch irgendwas verloren?
Die Leute, die sich hier rumtreiben werdens eh kaum nutzen, sondern sich so ein Dingens eben from scratch aufsetzen, den Leuten, die dazu nicht das knowhow haben denen wird der Unterbau ziemlich am Mors vorbei gehen. Und die Entwickler haben nun mal das Recht sich ihre SW auszusuchen.
Hauptsache für mich ist, dass es so feine freie NASdinger gibt und somit der Markt durchwachsen bleibt.
 

mapet

Active OpenBSD User
#17
Ihr könnt mich dafür gerne schlagen, aber apt ist wirklich ein Vorteil. Allerdings würde man bei dem Stückwerk einer typischen Linuxdistri auch nicht mit den begrenzten Mitteln von FreeBSD zurecht kommen. Das Binärpacketmanagement unter FreeBSD ist wirklich minimalistisch. Und Kompilieren auf einem Produktionssystem - nein!
du kannst auch pakete auf einem nicht produktivem system bauen und dann auf dem gleichen, produktiven system installieren. wo ist hier das problem? ahso, das man kein zweites NAS hat... und was machst du bei nem ausfall ohne backup?
 

mapet

Active OpenBSD User
#18
Es kommt doch immer darauf an, was man mit dem System machen will. Für mein kleines Heimbackup sind die "billigen" Realteak NICs vollkommen ausreichend und in Zeiten, in denen das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt, spart man sich dann schlichtweg die 20 Euro für eine Intel NIC.
nein. die probleme, die ich bisher (auch unter windows und linux) mit realtek hatte, sind mir bisher immerwieder intel karten wert gewesen.

Nach meiner Erfahrung kommen Net- und OpenBSD sehr gut mit den billigen Realtek NICS zurecht. Lustigerweise bin ich nicht der einzige, der dies so sieht: http://www.fixmbr.de/freebsd-rockt/
nein. kein system kommt - auch nicht mit den "original herstellertreibern" mit den karten "vernünftig" zurecht. mit intel hatte ich bisher weniger probleme und immer einen höheren durchsatz; selbst mit den preiswerteren desktop-adaptern.
 

MuffiXXL

Well-Known Member
#19
"YAUF"

Yet another useless filer.
Wie viele von den Dingern gibt es jetzt auf Linux Basis?
Wie unterscheiden die sich Featureseitig?

Ich frage mich grade echt ob die Devs sich diese Frage nicht stellen wenn sie mal wieder noch eines von den Dingern zusammenfrickeln. Da hat man 100 Lösungen die alle das gleiche können und wohl alle ähnliche Grenzen haben und alle am gleichen scheitern.
Mir liegt dazu gerade nur "Typisch GNU" auf der Zunge. Keiner schaut obs das schon gibt sondern schreibt sein eigenes.
Dabei ist es doch gerade die Tatsache dass es exoten waren wohl mit der treibende Grund dafür gewesen dass FreeNAS und PulsarOS überhaupt überleben konnten. Schade!
 
#20
Genau das ist auch mein Gedanke. Es geht zu einem guten Teil darum, quasi das Rad mit neuen Mitteln zu bauen. Und ich prophezeie auch, daß FreeNAS nach dem Umbau auch nicht mehr den Zulauf haben wird. PulsarOS ist's auch schade drum, sind dann halt beides in Zukunft nur noch weitere Linux-NASen, die dann wohl auch nur die ext-Dateisysteme im Kernel supporten, und bestenfalls ZFS im FUSE. btrfs braucht ja noch seine Zeit, bis das mal gebacken ist ...
Es war die Andersartigkeit, die sie interessant machten...

@troll: Mir zumindest geht es nicht immer nur darum, DASS es funktioniert, sondern auch oft, WIE. Und woraus es besteht.
 

0815Chaot

FreeBSD/sparc64-Tüftler
#21
Naja, ein FreeBSD- oder OpenSolaris-basiertes NAS ist eigentlich nicht deswegen interessant, weil es "exotisch" ist, sondern vielmehr, weil es eine brauchbare ZFS-Unterstützung hat.

Das Alleinstellungsmerkmal von FreeNAS (funktionierendes ZFS) wird also aufgegeben, um noch ein Linux-basiertes NAS auf den Markt zu werfen. So wirklich sinnvoll erscheint mir dieser Schritt nicht. Das Argument, mit "apt" könne man sich ja viel leichter alle mögliche Zusatz-Software installieren, läßt mich aber ohnehin daran zweifeln, ob die Leute überhaupt wissen, welche Aufgabe ein NAS eigentlich hat. :rolleyes:

Gut, mir kann es egal sein, weil ich solche "Fertiglösungen" ohnehin nicht verwende. Mich wundert nur das meiner Meinung nach ziemlich planlose Vorgehen des Entwicklers.
 

morph

Well-Known Member
#22
Ich finde das nicht so schlimm. Wer ein NAS mit ZFS braucht kann ein natives FreeBSD verwenden und wird damit auch glücklich. Ich könnte mir vorstellen dass die userbase, die der Entwickler sicher besser kennt als wir eher aus dem Heimanwender-Linux/Windows-Bereich kommt und deren Bedürfnisse durch den Umstieg vielleicht eher umgesetzt werden können, wenn man auf Debian umsteigt.
 

lme

FreeBSD Committer
#23
Ich finde es echt doof. Bin sehr zufriedener Benutzer von FreeNAS und habe mich drauf gefreut, irgendwann mal ne Version zu haben, die auf 8.x basiert...
Naja, dann muss ich die Kiste noch mal platt machen und alles von Hand aufsetzen. :(
 

f41thr

Well-Known Member
#24
Die askoziaPBX wohl auch

Na dann hoffen wir mal, das sowohl m0n0wall als auch pfsense bei FreeBSD bleiben.
Ich würde mir eher eine Portierung der m0n0wall auf OpenBSD wünschen ;->

Nicht umsonst bin ich nach jahrelanger Linux Unterstützung auf *BSD umgezogen.
Linux war irgendwann einfach langweilig für mich.

F41THR, der sich beruflich auch mit anderen OS'sen auseinandersetzen muß.
 

MuffiXXL

Well-Known Member
#25
Naja, ein FreeBSD- oder OpenSolaris-basiertes NAS ist eigentlich nicht deswegen interessant, weil es "exotisch" ist, sondern vielmehr, weil es eine brauchbare ZFS-Unterstützung hat.

Das Alleinstellungsmerkmal von FreeNAS (funktionierendes ZFS) wird also aufgegeben, um noch ein Linux-basiertes NAS auf den Markt zu werfen. So wirklich sinnvoll erscheint mir dieser Schritt nicht. Das Argument, mit "apt" könne man sich ja viel leichter alle mögliche Zusatz-Software installieren, läßt mich aber ohnehin daran zweifeln, ob die Leute überhaupt wissen, welche Aufgabe ein NAS eigentlich hat. :rolleyes:

Gut, mir kann es egal sein, weil ich solche "Fertiglösungen" ohnehin nicht verwende. Mich wundert nur das meiner Meinung nach ziemlich planlose Vorgehen des Entwicklers.
War das nicht schon recht beliebt lange bevor es ZFS beherrschte?