freies CAS?

E

ex-user_347

Guest
Hallo,

ich suche suche ein freies CAS (Computer-Algebra-System)...

was möglichst folgende "Funktionen" haben sollte

- läuft sowohl unter BSD/Linux also auch unter Windows..
- und besitzt graphische 3D- Ausgaben (man kann ja plotten und nicht nur 2D-dimensional wie mit den commandline-tool von maple...)


Irgendwelche Vorschläge?

Bisher scheint es, als wären maxima und axiom da "einigermassen" geeignet...

Was haltet ihr von den Programmen? (Vor-/Nachteile, Erfahrungsberichte, andere Vorschläge....)


Attila
 

*Sheep

des Unterseepudels Kern
Beispiele für Computer-Algebra-Systeme
kommerziell

* Derive
* IngMath
* Macsyma
* Maple
* Mathematica
* Magma
* Mathcad
* MuPAD
* Reduce
* CASIO Algebra FX 2.0 Plus, TI-89, TI-92, Ti-200 Voyage, HP-48 (Taschenrechner)
* CASIO ClassPad 300 (Taschencomputer mit Dynamischer Geometrie-Software und Tabellenkalkulation)

nichtkommerziell / Open source

* Pari/GP
* Axiom
* DoCon
* GAP
* Mathomatic
* Maxima
* Reduce
* Singular
* yacas
* eigenmath

...die kommerziellen habe ich der Vollständigkeit halber mit aufgeführt, falls unter den freien keins Deinen Ansprüchen genügt.

Ach, die Quelle ist übrigens: http://de.wikipedia.org/wiki/Computer-Algebra-System
 
E

ex-user_347

Guest
cas

hm, danke für die schnelle Antwort (allerdings kannte ich diese Liste schon....)

mich hätte halt irgendwelche positive/negative Erfahrungsberichte von den Programmen interessiert, bzw. Meinung dazu...


Attila
 

k3rn3lpanic

Unregistered User
Also is zwar ein kommerzielles System, aber ich erzaehl mal bissel was ueber Mathematica:
Als das Geraetle is auf jedenfall nix fuer Leute, die halt mal schnell was zusammenklicken wollen. Die sollten eher Richtung Maple gucken. Mathematica hat eine eigene Programmiersprache, welche mich aufgrund ihrer Reichhaltigkeit an eckigen Klammern und Doppelpunkten sehr an ObjectiveC erinnert :D
Man kann damit schnell und einfach auch sehr komplexe Rechnungen ausfuehren und Mathematica ist eben mittels dieser Sprache recht leicht erweiterbar, das geht soweit, dass sich auch elektrotechnische und optische Probleme mit Mathematica loesen lassen.
Recht ausfuehrlich ist das dargelegt im Mathematica-Buch von Stephen Wolfram, welches hier zu finden ist. Mathematica beherrscht auch den Export in TeX, MathML, PostScript (damit auch PDF) oder in eine Menge "normale" Grafikformate sowie (X)HTML bzw. XHTML kombiniert mit MathML. Die Studentenversion von Mathematica gibts fuer 150 øre, z.B. bei www.ordinate.de - sofern man mit irgendwas naturwissenschaftlichemm zu tun hat lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

Mathematica rennt auf Linux, unter Emulation auf FreeBSD, Windows und Mac OS X. Die unstudentische Version gibts auch dann noch fuer Solaris, IRIX, AIX und HP-UX, diese Versionen kosten dann aber nochmal etwa das doppelte der "normalen" Professional, welche etwa mit 3000 øre zu buche schlaegt.

Ganz vergessen: Bei Mathematica gibts direkt auch Bindings dazu, um von diversen Hochsprachen auf Mathematica zugreifen zu koennen, z.B. werden Bindings fuer C/C++, Java und Python mitgeliefert. Gibt da aber glaub auch noch paar andere :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
Asir2000 wurde noch nicht erwähnt. Das ist allerdings nur Textmode... Ansonsten kaufe dir einen HP 49G+. Der hat wenigstens ein richtiges Eingabeverfahren :)
 

chaos

*nix'ler
indy schrieb:
Wäre eventuell scilab [1] was?
Das ist ein Matlab Clone, weiß aber nicht, ob das reicht.
scilab rechnet aber genauso wie matlab numerisch und ist kein CAS.

CAS rechnen (zumindestens im default) nicht numerisch sondern symbolisch.
 

indy

Der Hutträger
Ahja. Ok.
Hab mich nie weiter mit den Dingern befasst, nur mal was reintippen müssen.

Gruss...

Der Indy
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
@k3rn3lpanic
Jepp. Der kann RPM und wahlweise auch normales Eingabesystem. Sein Vorteil ist imho, dass er vollständig programmierbar ist und die nötogen Tools auch für FreeBSD verfügbar sind.
 

minuseins

has spoken
Empfehlungen kann ich zu keinen der Programme geben. Ich brauch nur ab und an ein octave

Evtl. kennst du ja auch schon alle:

KASH
SAGE


ohne Frontend (Aber irgendwer wir da schon was dazu geschrieben haben):

GAP

Nur mit MONO zu geniessen:

Math.NET

EDIT:

Aus meiner Link-Liste:

quantian

Da sollte vielleicht was drunter sein.
 

Jeff

Well-Known Member
octave...

A propos: Hat jemand Interesse, rein aus Spaß mal Taschenrechner-Hardware und zugehörige Software zu entwickeln...?? Reines Technik-Spaßprojekt. Kleine Version mit Microcontrollern, große mit Mini-SBC als Zentrale...

Hübsch hardwarenah programmieren... und die Hardware selber bauen.
 

*Sheep

des Unterseepudels Kern
Yamagi schrieb:
HP 49G+. Der hat wenigstens ein richtiges Eingabeverfahren
boah, wird mir schlecht. Ich lobe mir meine Ti-Serie. Mein Ti-92 hat alles was das Herz begehrt.
ti92.jpg
 

dagnu

Well-Known Member
[LoN]Kamikaze schrieb:
Jetzt verstehe ich endlich deine Signatur. So'n Ding ist bestimmt nicht billig.
gibts bei ebay für um die 60-70€, einfach unschlagbar und
unglaublich erweiterbar. damit läßt sich so halbwegs alles
lösen was einem im studium begegnet, am besten
fand ich die auflösung von taylorreihen in der letzen
matheklausur :)
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
Hmm... Jetzt habe ich den über 27 Jahre alten TI vs. HP Krieg hier wieder aufflackern lassen. Dabei wollte ich das eigentlich nicht :(

Ob man in einer Matheklausur oder in ähnlichen Fächern einen Taschenrechner verwenden darf, hängt stark von dem Land und der Uni ab, an der man studiert. Kommt halt auf die Prüfungsordnung an. Ansonsten, für die Schule benötigt man so eine Mühle bestimmt nicht, da tuts auch was billiges von Casio.
 

Jeff

Well-Known Member
@OOZE: Dankeschön fürs anzetteln! Ist mal was anderes als BSD vs. Linux, BSD vs. Windows...
 
Oben