Gedanken: Braucht *BSD Marketing?

asg

push it, don´t hype
Braucht *BSD marketing im umkämpften Markt der Systeme? Und wenn ja, welcher Natur?

Wir haben mit allBSD.de angefangen, und es geht dort weiter. Neben der Koordination für Messen steht ja auch die Koordination was Vorträge angeht ganz oben.

Aber was kann man noch machen?
Hat *BSD das Marketing verpennt und hinkt daher hinterher?
Wie sind Eure Gedanken hierzu?
 
Wenn Du mit "Marketing" das "Bekanntmachen von *BSD" meinst, dann ja.

Ich bin's jedenfalls leid zu hören, dass BSDs z.B. "stabil" sind usw.
 
Moin,

welchen Nutzen hat die Entwicklung der BSDs oder die Community durch Marketing?
Mir fällt so auf die Schnelle ein:
- mehr Entwickler bei den Hardwareherstellern, die auch für BSD Treiber portieren?!
- mehr Entwickler von Kernel und Userland?!
- keine blöde Frage in Richtung: welche Linux-Distribution ist denn z.B. FreeBSD :-) ?!

(Ich will die Arbeit von Daniel und all den Anderen (CeBit) hier nicht kritisieren, im Gegenteil)

Cu, Elwood
 
Last edited:
@kili
Allein durch Qualität gewinnt man nichts mehr heutzutage. Ach, das war auch früher schon so, siehe VHS vs BETA vs Video2000,... ;-)
 
Was die Leute wollen sind billige Sachen. Kostenlosen Dingen traut die Mehrheit einfach nicht.
 
asg said:
@kili
Allein durch Qualität gewinnt man nichts mehr heutzutage. Ach, das war auch früher schon so, siehe VHS vs BETA vs Video2000,... ;-)

Ich will nichts gewinnen. Ich will nur ein ordentliches Betriebssystem, und das habe ich bereits. Wozu also Marketing?

Meinetwegen sollen doch alle Windoze, Linsucks, FooOS und Frobnicate-2000 verwenden. Das ist mir komplett egal, solange ich ein System habe, das meinen Anforderungen genuegt.

IMHO gewinnt man durch Marketingmassnahmen eines bestimmt nicht: Qialitaet. Das Gegenteil ist der Fall. Siehe Java, J2EE, ESB, und sonstige Plattformen, Technologien und Buzzwords, die overhyped sind, aber inzwischen (zumindest aus technischer Sicht) qualitativ vor dem Abgrund stehen.

Wird aber jetzt irgendwie etwas offtopic.
 
Hallo,

mir fällt gerade etwas ein,
wo Bekanntheit und damit vorhandene Benutzerbasis
den Hersteller
dazu bringt, Treiber bereitzustellen:
Nvidia!
Zumindest für FreeBSD macht Nvidia dies.

Wenn Marketing z.B. dazu führt, das ich eine bessere,
für meine Augen angenehmere Bidldarstellung auf dem Monitor habe,
dann ist das doch schon mal etwas.
Als Nebeneffet noch3D-Beschleunigung ist auch ganz nett.

Wünschenswert (zumindest für mich) wäre auch, das Canon dafür sorgt,
das Canon Tntenstrahl Drucker (z.B. i320) endlich unter Cups auf BSD funktionieren.
Merkwürdigerweise packt Canon einen Treiber
für MacOS, welches ebenfalls Cups benutzt,
auf die Treiber CD,
allerdings in einer Art und Weise,
das sich der Treiber keinesfalls unter BSD mit Cups benutzen lässt. :ugly:

Vielleicht könnte Marketing da etwas helfen,
das Firmen auch BSD Benutzer als Kunden ihrer Produkte wahrnehmen.
Als einzelner Kunde der bereits das Produkt gekauft hat,
aber zu spät festgestellt hat,
das es disfunktional ist, nur weil Informationen vorenthalten werden,
(das *.ppd File für den i320 muß irgendwo in der Binärdatei für den Mac sein)
wird man von solchen Firmen nicht ernstgenommen,
den das Geld für das gekaufte Produkt haben sie ja schon.
So eine Firma würde aber bestimmt anders reagieren,
wenn ihnen klar wäre,
das sie sich damit einen Ruf bei einer ganzen Gruppe
von potentiellen Kunden ruiniert.


Gruß, Fusselbär
 
Last edited:
Hallo asg,

meiner Meinung nach braucht FreeBSD kein Marketing.
Die "Mund-zu-Mund-Propaganda" ist viel besser. Weil hier das Marketing vom Kenner gemacht wird: "Du, wir haben FreeBSD ausprobiert; starkes System, solltest Du auch mal ausprobieren, schau doch mal vorbei!".

So haben wir FreeBSD bis vor kurzem auch an die Kunden gebracht: "Wir haben da ein OS, dass auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Sehr gute Stablilität, die von Ihnen verwendete Hardware wird sauber unterstützt und die gewünschten Dienste laufen auch sehr sauber." (sinngemäßer Wortlaut).

Viele Grüße

Jürgen
 
Fusselbär said:
mir fällt gerade etwas ein,
wo Bekanntheit und damit vorhandene Benutzerbasis
den Hersteller
dazu bringt, Treiber bereitzustellen:
Nvidia!
Zumindest für FreeBSD macht Nvidia dies.

Mit Sourcen und vor allem Dokumentation der Hardware? Und ohne den Zwang, ein NDA zu unterschreiben?

Das waere natuerlich klasse, weil dann *alle* Betriebssysteme davon profitieren wuerden, und weil dann auch FreeBSD bei Bedarf beliebige Aenderungen an sich selbst vornehmen koennte, und die Nvidia-Treiber entsprechend anpassen koennte.

Oder gibt es etwa nur Binaries fuer das Nvidia-Geraffel? Das waere nicht so toll, weil man dann mit jeder Aenderung am System damit rechnen muss, dass das Nvidia-Zeugs ploetzlich nicht mehr funktioniert.

Das klingt vielleicht etwas arg polemisch, aber ich habe mich z.B. ewig ueber diese grottenschlechten Matrox-Treiber, die auf proprietaerem Code basieren. geaergert -- erst unter Linux, dann unter OpenBSD. Ich hab' dann irgendwann die Karte einfach in den Muell weggeworfen, nachdem jahrelange bekannte Bugs nicht behoben wurden und weder Sourcen noch Doku veroeffentlicht wurden.

Wenn Marketing z.B. dazu führt, das ich eine bessere,
für meine Augen angenehmere Bidldarstellung auf dem Monitor habe,
dann ist das doch schon mal etwas.
Als Nebeneffet noch3D-Beschleunigung ist auch ganz nett.

Und dann gibt es eine neue Version von Deinem Lieblingsbetriebssystem, aber der Hersteller Deiner Grafikkarte hat keine Resourcen frei, um passende Treiber zu liefern. Oder der Hersteller ist inzwischen insolvent. Dann kaufst Du natuerlich mal eben neue Hardware.

[....]

Vielleicht könnte Marketing da etwas helfen,
das Firmen auch BSD Benutzer als Kunden ihrer Produkte wahrnehmen.

Nur, wenn das impliziert, dass die Hardwarehersteller vernuenftige Specs zur Verfuegung stellen, und zwar fuer *alle*, ohne NDAs.

Als einzelner Kunde der bereits das Produkt gekauft hat,
aber zu spät festgestellt hat,
das es disfunktional ist, nur weil Informationen vorenthalten werden,
(das *.ppd File für den i320 muß irgendwo in der Binärdatei für den Mac sein)
wird man von solchen Firmen nicht ernstgenommen,
den das Geld für das gekaufte Produkt haben sie ja schon.

Das ist in der Tat ein Problem. In solchen Faellen sollte man IMHO aber nicht nach Treibern schreien sondern moeglichst flaechendeckend bekanntgeben, dass das Produkt mit dem jeweiligen System nicht funktioniert, weil der Hersteller nicht bereit ist, Dokumentation zur Verfuegung zu stellen.

Das ist aber eigentlich das genaue Gegenteil von Marketing.
 
Im Moment scheint NVIDIA sich recht ordentlich um die Treiber zu kommen, die Treiber kommen zwar closed-source aber mit glue, will heißen sie funktionieren nicht blos mit einem bestimmten Kernel.
 
@kili

Ist er bei Dir in der Arbeit nicht so, dass die Sachen, die am bekanntesten sind, markttechnisch den größten Erfolg haben? Ich glaub kaum, dass ein Firmenchef Zeit hat, die besten Produkte für alle Einsatzzwecke zu erforschen.

Und glaubst Du, dass Du auch wenn Du unendliches Wissen über eine Sache hast und total überzeugend bist, keine dummen Sprüche zu hören bekommst und dann mit der Hand abwinkst "Ach! Macht doch was ihr wollt!"?

Das ist jedenfalls Standard bei mir. Ich wurde schon mehrmals zurechtgewiesen, dass ich zum Beispiel Service Pack 1/2 für WinXP nicht installieren durfte, weil das der Chef nicht so entschieden hat, weil er in irgendeiner bunten Zeitschrift Schlechtes darüber gelesen hat.

Es macht keinen Sinn solange die Geschäftsführung nicht mit den vier Bs ("bunte Bildchen für blöde Bosse") bombardiert wird. Das kann ich Dir versichern. Du kannst ihnen mit Werbung das Blaue vom Himmel erzählen. Die glauben es dann. Wenn sie enttäuscht sind, dann wollen sie es nämlich auch gar nicht zeigen, weil es ja schließlich "ihre" Entscheidung war.
 
nakal said:
Ist er bei Dir in der Arbeit nicht so, dass die Sachen, die am bekanntesten sind, markttechnisch den größten Erfolg haben?

Ja, vielleicht haben sie markttechnisch den groessten Erfolg. Gleichzeitig handelt es sich aber um die jeweils denkbar unbrauchbarsten Produkte.

Nicht das, was benoetigt wird, wird eingesetzt, sondern das, was am besten beworben wird oder irgendwelchen "Standards" entspricht, die natuerlich vom jeweiligen Vendor gesetzt wurden.

Ich glaub kaum, dass ein Firmenchef Zeit hat, die besten Produkte für alle Einsatzzwecke zu erforschen.

Eben. Und es ist auch nicht die Aufgabe eines Firmenchefs, Abteilungsleiter, oder was auch immer sich in der Unternehmenshierarchie Schlipstragend herumtreibt, die einzusetzende Software zu evaluieren. Trotzdem passiert genau das immer wieder, und die Entscheidungen werden dann eben vom Marketing beeinflusst, und nicht davon, ob das jeweilige Produkt fuer den geplanten Zweck geeignet ist.

Andersherum: wenn jemand sagt, *BSD braeuchte mehr Marketing, dann befuerchte ich, dass dieses Marketing "Erfolg" in der Art haben koennte, dass sie eben genau dort eingesetzt werden, wo sie moeglicherweise nicht hingehoeren; dass Leute, die nicht wissen, worum es eigentlich geht, anderen die Verwendung von *BSD aufdruecken, wo *BSD vielleicht besser nicht verwendet werden sollte.

Und glaubst Du, dass Du auch wenn Du unendliches Wissen über eine Sache hast und total überzeugend bist, keine dummen Sprüche zu hören bekommst und dann mit der Hand abwinkst "Ach! Macht doch was ihr wollt!"?

Ich bekomme dumme Sprueche zu hoeren, wenn auch nicht im Zusammenhang mit BSD. Ich erlebe es fast taeglich, dass offensichtlich falsche Entscheidungen getroffen werden -- aus strategischen oder politischen Gruenden, die fast ausschliesslich auf Marketing basieren. Und ja: Ich denke mir dabei inzwischen wirklich "Macht doch was Ihr wollt."

Das ist jedenfalls Standard bei mir. Ich wurde schon mehrmals zurechtgewiesen, dass ich zum Beispiel Service Pack 1/2 für WinXP nicht installieren durfte, weil das der Chef nicht so entschieden hat, weil er in irgendeiner bunten Zeitschrift Schlechtes darüber gelesen hat.

Siehe oben. Es ist ueberhaupt nicht der Job Deines Chefs, ueber so etwas zu entscheiden (jedenfalls vermute ich das mal, ich weiss ja nicht in was fuer einer Firma Du arbeitest). Auch Manager koennen ihre Kompetenzen ueberschreiten -- und sie tun das oft, gerne und meistens mit katastrophalen Folgen.

Es macht keinen Sinn solange die Geschäftsführung nicht mit den vier Bs ("bunte Bildchen für blöde Bosse") bombardiert wird. Das kann ich Dir versichern. Du kannst ihnen mit Werbung das Blaue vom Himmel erzählen. Die glauben es dann. Wenn sie enttäuscht sind, dann wollen sie es nämlich auch gar nicht zeigen, weil es ja schließlich "ihre" Entscheidung war.

Ja, aber daraus zu schliessen, dass jetzt "die Guten" (BSD) mit den gleichen Mitteln arbeiten muessen wie der Rest der Welt, also die Marketingkanone laden und das Blaue vom Himmel luegen (und das gehoert beim Marketing nun mal zum Geschaeft) ist IMHO verkehrt.
 
[LoN]Kamikaze said:
Im Moment scheint NVIDIA sich recht ordentlich um die Treiber zu kommen, die Treiber kommen zwar closed-source aber mit glue, will heißen sie funktionieren nicht blos mit einem bestimmten Kernel.

Und in ein paar Jahren wird der Support eingestellt. Oder die Treiber laufen nicht auf Architektur XYZ. Oder nervende Bugs werden einfach nicht behoben, weil's ja nur ein paar "Linuxer" betrifft, und der Treiber (=> Matrox libhal.a) von einem Mitarbeiter mal in der Freizeit entwickelt wurde, dieser aber keine Zeit mehr hat, Bugs zu fixen.

Nein Danke. Ich moechte wenigstens die Moeglichkeit haben, Fehler selbst zu beheben oder beheben zu lassen und nicht auf Gedeih und Verderb dem Vendor ausgeliefert sein.
 
Es gibt auch Open-Source Treiber, dann allerdings ohne 3D. Aber in ein paar Jahren wird die 3D Leistung solcher Karten sowieso lächerlich erscheinen.
 
kili said:
Ja, vielleicht haben sie markttechnisch den groessten Erfolg. Gleichzeitig handelt es sich aber um die jeweils denkbar unbrauchbarsten Produkte.

Dass es aber unbrauchbar ist, musst Du aber erstmal feststellen. Wie willst Du es machen wenn die relevanten Leute es gar nicht kennen?

kili said:
Siehe oben. Es ist ueberhaupt nicht der Job Deines Chefs, ueber so etwas zu entscheiden (jedenfalls vermute ich das mal, ich weiss ja nicht in was fuer einer Firma Du arbeitest).

Doch, kann er ruhig machen. Aber er soll auch Vertrauen zeigen, in die Kompetenzen, die ich ihm biete. Das tut er aber nicht. Chefs mögen es, Chefs zu sein und die werden erstmal alles, was nicht sie entschieden haben, als falsch deklarieren. Sie wollen entscheiden. Und wie sollen sie es tun, wenn die Optionen gar nicht bekannt sind?

kili said:
Ja, aber daraus zu schliessen, dass jetzt "die Guten" (BSD) mit den gleichen Mitteln arbeiten muessen wie der Rest der Welt,

Ich hab bereits gelernt wie weit die Guten in der Welt kommen...
 
Meiner Ansicht nach ist Ehrlichkeit fuer *BSD am besten. Wenn man ehrlich sagt was das Produkt kann und was nicht, kommt man denke ich am weitesten. Wenn man sich dann erst mal gegen *BSD entscheidet (aus welchen Gruenden auch immer), dann was anderes ausprobiert was nicht dem entspricht was es verspricht, kommt man wahrscheinlich eher auf *BSD als nochmal was anderes auszuprobieren. In einem solchen Fall weiss man dann: das brauchen wir, das und das kann *BSD, in der Summe deckt sich (im Idealfall) ein Grossteil der Anforderungen mit den Leistungen von *BSD. Das ist IMO besser zu planen und zu ueberschauen; wenn dann doch was nicht geht kann man ja durch eine kleine Aenderung/einen Kompromiss doch wieder zum Idealfall kommen. :)
Wahrscheinlich glaube ich noch zu arg an das Gute im Menschen... (wobei der Glaube langsam broeckelt)

Gruss,
Philipp

P.S.: Sry falls es umstaendlich geschrieben ist...:ugly:
 
Ich habe auch nie behauptet, dass man lügen soll. Ist ist so, dass es die anderen tun. Was ich schon alles von Software gehört habe. Die Hersteller mit höchsten Qualitätsansprüchen produzieren groben Kotzbrocken. Man schaue sich einmal das hochgelobte FileMaker-Zeugs an. :zitter: Glaubt's mir, ich hab mir das angeschaut. Ein wahrer Alptraum. Und was die da alles schönreden...

Was soll man denn über *BSD sagen? Am besten sind Geschichten davon was man Großartiges damit geschafft hat. Und glaubt's mir... davon wird viel zu wenig erzählt. Warum ist das so? Erstens hat keiner Lust über funktionierende Dinge zu reden. Zweitens ist vieles selbstverständlich für einen der etwas geschafft hat. Derjenige vergisst aber, dass es andere nicht wissen und vielleicht doch interessant finden. An dritter Stelle steht die Faulheit, irgendetwas von sich zu geben.

Wo bleiben die Stories? Seid Ihr nicht der Meinung, dass ohne Erfolgsgeschichten das Ganze BSD-Thema total nutzlos ist?
 
Erfolgsstories werden hier normalerweise zu HowTos im Wiki. Im weitesten Sinn ist Dokumentation also Marketing.
 
Ich wuerde schon sagen das BSD Marketing braucht. Nur durch Mundpropaganda wird die Industrie nur zoegerlich auf die BSDs einsteigen. Jetzt werden aber fuer Weiterentwicklungen dringend Gelder benoetigt. Die hauptsaechlich aus der Industrie kommen muessten. zB. braucht die BSD Certifikation Group dringen noch 34000 Dollar (oder Euro?) fuer die Verifizierung der Inhalte. Aber der Bedarf an BSD Arbeitskraeften steigt erst mit der Nachfrage nach BSD.

Etwas konfus, bin halt schon muede.
 
Moin,

[LoN]Kamikaze said:
Erfolgsstories werden hier normalerweise zu HowTos im Wiki. Im weitesten Sinn ist Dokumentation also Marketing.

So etwas in der Richtung wollt ich auch schreiben :) Das BSDForum inkl. Wiki (kostenloser Support) ist schon mal prima Marketing.

CU, Elwood
 
Bedarfsermittlung?

Hallo,

habe gerade auf heise Open
den Artikel "Wo bleibt der Linux-Desktop?" gelesen.
Ich denke mal, das dieser Artikel in weiten Teilen auch auf BSD zutrifft.
Wer das Wort "Linux" darin gar nicht ertragen kann,
kann ja einfach mal sed verwenden,
und "Linux" gegen das favorisierte Wort austauschen. ;)

Dieser Artikel lässt nun bei mir die Idee aufkommen,
ob es lohnen würde,
eine Umfrage zu machen,
quasi eine Art "Bedarfsermittlung".

Was meiner Meinung nach in die Umfrage hineinmüßte:

==> Welches BSD?
[ ] - FreeBSD
[ ] - NetBSD
[ ] - OpenBSD

==> Wofür wird es verwendet?
[ ] - Router
[ ] - Server (Mögliche Unterteilung z.B. in: Fileserver, DatenBank)
[ ] - Desktop (Mögliche Unterteilung z.B. in: Webbrowser, Email, Audio, Video, Games)

==> In die Postings dazu dann bitte hineinschreiben,
wofür noch Bedarf besteht.

- Z.B. Treiber (Hardwaresupport)
Möglicherweise ließe sich die Treiberfrage in die Umfrage integrieren:
[Treiber]
[ ] - Alle Treiber die benötigt werden, sind vorhanden
[ ] - Nicht alle Geräte funktionieren, es werden noch weitere Treiber benötigt
(Bitte erläutern, welche das sind)

Ich hofffe, habe da keine solche bereits
durchgeführte Umfrage übersehen,
und will auch nicht sofort die aktuelle
Umfrage zur Qualität des BSDForen Wikis
dort wegschubsen. ;)


Gruß, Fusselbär
 
Ich denke vorher müsste ein Toolkit Standard werden und einfach verwendbare (logische) bindings in alle wichtigen Programmiersprachen haben.
 
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