Gedanken: Braucht *BSD Marketing?

Ein Beispiel ganz aktuell für die Notwendigkeit von Marketing

Man sehe hier, was passiert, wenn man kein ausreichendes Marketing hat:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/70470

Ubuntu und Gnome, von Scribus, OpenGroupware, BSDs kein Wort.

Man sieht, was wir noch leisten müssen!

Positive Randnote meinerseits: Solche Berichte werden den Andrang
auf dem OpenBooth sicherlich deutlich erhöhen, also eine klare Chance
für uns diesen Umstand zu nutzen.

Also: Reinhalten, no matter what!
 
Daniel Seuffert said:
Man sehe hier, was passiert, wenn man kein ausreichendes Marketing hat:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/70470

Ubuntu und Gnome, von Scribus, OpenGroupware, BSDs kein Wort.

Ich hätte beinahe "Das ist der ultimative Beweis!" geschrieben (typischer Heise-Spruch), aber ich hab mich doch noch zurückhalten können. ;)

Also los! Lasset uns die Welt mit Infos bombardieren!
 
Die meisten Leute lassen sich auch irgendwie abschrecken und lechzen nach grafischen Tools. Klar man muß nicht immer steinzeitlich zu Rande gehen - aber nach knapp 1 Woche Freebsd bin ich voll überzeugt und nutze BSD auch für den Desktop ... sowohl im Studium als auch privat und nein ich bin weitab von jedem IT-Bereich, außer halt das ich die "billige" Service Agentur in der Verwandtschaft und bei Freunden bin :D
Ich möchte keinen flamewar anstoßen, aber letztendlich erscheint mir BSD mehr aus einem Guß als Linux. Wenn mir jemand hier ein Tipp gibt kann ich diesen i.d.R. direkt umsetzen und muß nicht auf die teils gravierenden Unterschiede unter der Haube zw. Distro X, Y und Z achten. Zudem finde ich hier Profis aus dem IT-Bereich als auch regulär Anwender mit knowhow, die perfekte Kombi - so werden alle Belange abgedeckt ... im Linuxbereich findet man natürlich auch Leute mit knowhow, meist fehlt aber die Erfahrung oder aber es sind zum Gros "nur" ambitionierte Anwender die einem "hype" anhängen.
Für mich persönlich ist der jetzige Linux Hype ein Beispiel u.a. warum Windows groß geworden ist, man möchte es einfach haben. Der vielzitierte Spruch "Linux bedeutet die Wahl haben" etc. steht doch nur als Marketing-Floskel im Raum, denn tatsächlich möchte man gar keine Wahl an diversen Systemen. Den bösen Buben ( aka Windows ) auf der einen Seite und den guten Buben auf der anderen Seite - so ist es recht, man mutiert ja ohnehin schon zum Distro-DJ bis man die für sich wirklich passende Distro gefunden hat :-)

Aber genug des Geschwafels, BSD braucht in allen Formen Werbung und vor allem auch reguläre Anwender. Ich denke mal wenn der "Entscheider" bzw. irgendein größerer Admin erst von den Fähigkeiten eines BSD in Kenntniss gesetzt werden muß, ist ohnehin Hopfen und Malz verloren. Die breite Masse aber, diejenigen die bereit sind auf ein paar Kleinigkeiten zu verzichten und sich einzuarbeiten, springt lieber auf den Linux Zug, weil dort massive Propaganda betrieben wird.
Was mir auffiel, es existieren doch recht viele Leute die z.B. FreeBSD lieber ausschließlich im Serverbereich sehen würden - ich denke für die Entwicklung insgesamt wäre das eher schlecht und auch schade, ginge einem doch ein rock-stable OS im Desktop-Bereich durch die Lappen. Die kleineren Hürden umschiffe ich gerne habe ich da jetzt doch mehr über diverse Grundlagen gelernt als in so mancher Zeit unter Windows - mal von CP/M auf dem CPC oder dem frühen NetBSD auf dem Amiga 1200 damals abgesehen ;-)
 
tib said:
Wenn Du fragst, ob Marketing benötigt wird, dann solltest Du artikulieren was mit diesem Marketing erreicht werden soll!

Wo soll Deiner Meinung nach *BSD hin?

Hierhin zum Beispiel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/70479

Oder hier hin: http://www.top500.org (Ist es wirklich so schwer ein *BSD basiertes Cluster zu bauen?)

Oder doch lieber auf den Desktop?

Ich denke darüber braucht man sich keine Gedanken zu machen, BSD, Linux sind universell einsetzbar. Man benötigt kein spezielles Server-OS, sondern "baut" sich bei Bedarf sein entsprechendes System.
Wenn ich am Desktop arbeite und mich auch nebenbei "vergnüge" möchte ich ebensowenig irgendwelche Ausfallzeiten wie der Server-Betreiber in Kauf nehmen - das dürfte doch jedem klar sein. Insofern ist das Ziel und der Weg der gleiche, man variiert nur jeweils ein wenig die Ausstattung.
Der Desktop User ist vielleicht etwas experimentierfreudiger als der Server-Betreiber ;) aber das liegt letztendlich in der Natur der Sache - sprich etwas Multimedia & Co.
 
tib said:
Wenn Du fragst, ob Marketing benötigt wird, dann solltest Du artikulieren was mit diesem Marketing erreicht werden soll!

Nein. Die Frage ist doch klar formuliert. Braucht BSD es oder nicht? Wenn Du der Meinung bist das alles ok ist wie es ist, wie einige ja schon so oder so ähnlich geschrieben haben, dann ist es benatwortet. Wenn Du meinst BSD sollte allgemein bekannter werden, ist das auch beantwortet (evtl. mit dem Zusatz was Du Dir darunter vorstellst).
 
Hallo,
mehr Marketing wäre sicherlich nicht schlecht, denn dann gäbe es wahrscheinlich auch

  • Acrobat Reader 7 für FreeBSD
  • Flash ebenfalls native
  • Java ohne den Zwang selbst den Compiler anzuwerfen
Zugegeben man kann auch ohne die obigen Programme auskommen, aber wenn FreeBSD auch auf den Desktop kommen soll, dann gehören u.a. diese Programme für mich dazu.

Allerdings glaube ich nicht mehr an UNIX auf dem Desktop, auch wenn ich es selbst einsetze. Wenn überhaupt dann schafft das Apple (kenne ich allerdings auch nur vom hören-sagen) und oder Ubuntu-Linux die die Komplexität eines UNIX vor dem normalen Anwender verstecken. Tatsache ist nun einmal, daß "der" Anwender mit dem Rechner nur arbeiten möchte und sich nicht um Systemkonfigurationen kümmern möchte oder kümmern kann, sprich er will Anwender sein und nicht der Systemadministrator.

mfg
Sven Marcel Buchholz

Edit: Wenn VMware VMware für FreeBSD rausbringen würden, dann würde ich denen doch glatt einen Tempel bauen :-)
 
Last edited:
marmorkuchen said:
Java ohne den Zwang selbst den Compiler anzuwerfen
Gab es für JDK 1.3 schon mal, siehe www.freebsdfoundation.org. Warum die nicht in der Lage sind, Packages aktueller Java-Versionen anzubieten, ist mir schleierhaft. Sogar ich könnte das:
Code:
cd /usr/ports/java/jdk15 && make -DWITHOUT_WEB package
Habe ich gerade letzte Woche noch laufen lassen... Natürlich darf ich den Kram nicht weiterverteilen, aber die FreeBSD Foundation hat doch die nötige Lizenz dazu. :confused:
 
marmorkuchen said:
Hallo,
mehr Marketing wäre sicherlich nicht schlecht, denn dann gäbe es wahrscheinlich auch

  • Acrobat Reader 7 für FreeBSD
  • Flash ebenfalls native
  • Java ohne den Zwang selbst den Compiler anzuwerfen
Zugegeben man kann auch ohne die obigen Programme auskommen, aber wenn FreeBSD auch auf den Desktop kommen soll, dann gehören u.a. diese Programme für mich dazu.

Allerdings glaube ich nicht mehr an UNIX auf dem Desktop, auch wenn ich es selbst einsetze. Wenn überhaupt dann schafft das Apple (kenne ich allerdings auch nur vom hören-sagen) und oder Ubuntu-Linux die die Komplexität eines UNIX vor dem normalen Anwender verstecken. Tatsache ist nun einmal, daß "der" Anwender mit dem Rechner nur arbeiten möchte und sich nicht um Systemkonfigurationen kümmern möchte oder kümmern kann, sprich er will Anwender sein und nicht der Systemadministrator.

mfg
Sven Marcel Buchholz

Edit: Wenn VMware VMware für FreeBSD rausbringen würden, dann würde ich denen doch glatt einen Tempel bauen :-)


Den Anwender möchte aber auch gerne Herr im eigenen Haus sein und ohne Kenntnisse geht da nunmal nicht. Du mußt auch lernen wie man ein Auto fährt, obwohl reinsetzen und Gas geben wohl lustiger wäre ;)
Ein wenig Bequemlichkeit mag wohl jeder, aber den Weg den Apple mit OS X geht kann ich hier sehr gut an den Uni-Kisten verfolgen. Irgendwie "entmündigt" Apple auch den User und schreibt ihm vor was "gut" für ihn ist. Will man das nicht ist auch unter MacOS X Grips angesagt und der beginnt dort ebenso in der Shell - will man mehr als eine Surf- u. Mailkiste. Letzter Punkt mag für einige langen, aber er sollte bitte nicht dogmatisiert werden.
 
oliver_herold said:
Den Anwender möchte aber auch gerne Herr im eigenen Haus sein und ohne Kenntnisse geht da nunmal nicht. Du mußt auch lernen wie man ein Auto fährt, obwohl reinsetzen und Gas geben wohl lustiger wäre ;)
Ein wenig Bequemlichkeit mag wohl jeder, aber den Weg den Apple mit OS X geht kann ich hier sehr gut an den Uni-Kisten verfolgen. Irgendwie "entmündigt" Apple auch den User und schreibt ihm vor was "gut" für ihn ist. Will man das nicht ist auch unter MacOS X Grips angesagt und der beginnt dort ebenso in der Shell - will man mehr als eine Surf- u. Mailkiste. Letzter Punkt mag für einige langen, aber er sollte bitte nicht dogmatisiert werden.
Hallo,
ich glaube der von Dir angeführte Anwender der "Herr im Hause" sein möchte gehört einer Minderheit an. Und wenn UNIX auf den Desktop ankommen möchte, dann wird es sich leider Gottes nach der Mehrheit richten müssen.
Auch wenn ich FreeBSD eigentlich lieber einsetzen würde, so muß ich doch zugeben, daß Ubuntu-Linux für den Desktop wesentlich weiter ist.
Allerdings krankt auch Ubuntu-Linux, bzw. Linux im allgemeinen, an der mangelnden Anwendungsvielfalt, die Windows so groß gemacht hat.
Und wie gesagt, Apple kenne ich nur vom hören-sagen, möglicherweise schaffe ich mir im Sommer mal so einen "alten" Mac-Mini an um das mal Live zu erfahren.

Sven Marcel Buchholz
 
oliver_herold said:
Den Anwender möchte aber auch gerne Herr im eigenen Haus sein und ohne Kenntnisse geht da nunmal nicht. Du mußt auch lernen wie man ein Auto fährt, obwohl reinsetzen und Gas geben wohl lustiger wäre ;)
Ein wenig Bequemlichkeit mag wohl jeder, aber den Weg den Apple mit OS X geht kann ich hier sehr gut an den Uni-Kisten verfolgen. Irgendwie "entmündigt" Apple auch den User und schreibt ihm vor was "gut" für ihn ist...
Einer meiner Profs hat sich letztens darüber aufgeregt, dass er Fenster nicht größer als den vorhanden Platz machen darf.
 
[LoN]Kamikaze said:
Einer meiner Profs hat sich letztens darüber aufgeregt, dass er Fenster nicht größer als den vorhanden Platz machen darf.

Wie meinen?
 
Er hat ein Fenster auf einem Powerbook teilweise links rausgeschoben, um irgendeine Leiste aus dem Bild zu bekommen und wollte den rechten Rand des Fensters eben weiter nach rechts ziehen. Nur ging das leider nicht, weil Aqua keine Fenster zuläst die größer als der Desktop sind.
 
marmorkuchen said:
Hallo,
mehr Marketing wäre sicherlich nicht schlecht, denn dann gäbe es wahrscheinlich auch

  • Acrobat Reader 7 für FreeBSD
  • Flash ebenfalls native
  • Java ohne den Zwang selbst den Compiler anzuwerfen

Alles entweder Closed-Source und/oder mit kaputten Lizenzen behaftet. Willst Du so etwas wirklich benutzen?

Was ist, wenn Dein Betriebsstystem ein dringendes Update braucht, die Hersteller oben genannter Software aber troedeln? Oder wenn eines dieser proprietaeren Tools ein dringendes Update braucht, der Hersteller sich aber erstmal nur um die "wichtigen" Betriebssysteme kuenmnert?
 
kili said:
Alles entweder Closed-Source und/oder mit kaputten Lizenzen behaftet. Willst Du so etwas wirklich benutzen?
Nur Open-Source-Software==gute Software? Also ich fürchte bei der Einstellung hilft auch das beste Marketing nicht weiter.

kili said:
Was ist, wenn Dein Betriebsstystem ein dringendes Update braucht, die Hersteller oben genannter Software aber troedeln? Oder wenn eines dieser proprietaeren Tools ein dringendes Update braucht, der Hersteller sich aber erstmal nur um die "wichtigen" Betriebssysteme kuenmnert?
Wenn mein OS ein dringendes Update braucht, dann ist das Sache meines OS-Produzenten bzw. des Distributors meines Vertrauens.
Wenn mein Closed-Source-Paket ein Update benötigt und mein OS nicht MS Windows irgendwas heist, dann habe ich das Problem bereits heute schon. Es sei denn, ich kann den Hersteller überzeugen, daß auch ich ein wichtiger Kunde bin. Womit wir wieder beim besseren Marketing wären.

Sven Marcel Buchholz
 
Gute Treibersoftware hat eine HAL (hardware abstraction layer). So ist es auch mit NVidia. Das sorgt für genügend Spielraum für Kernelmodifikationen. Man kann sich aber auch bei -STABLE darauf verlassen, dass so eine Kasperei nicht so einfach passiert. Deswegen "stable", was sich auf die Entwicklung bezieht und nicht auf die Stabilität von den Benutzern (was manche glauben).

Ich befürworte was NVidia macht und als dank für die hervorragende Unterstützung meiner GF4 Ti4200 kaufe ich nur noch NVidia-Karten. Gut vielleicht außer der MSI FX4000 (ist ne andere Geschichte).

Andere Firma wäre auch zum Beispiel Atheros Communications Inc, die mit Sam Leffler arbeitet. Ein Lob an dieser Stelle, denn der resultierende Wireless-Support ist hervorragend. Ich hoffe da kommt bald noch mehr (ich muss vielleicht auf -CURRENT wechseln).


Änderung:
Nicht MX4000 sondern FX4000 war das, meine ich.
 
Last edited:
Kann der ath Treiber unter Linux nicht an mehreren Access Points gleichzeitig connecten? Und sogar gleichzeitig in einem WLan sein und selbst AP spielen?

Funktioniert das auch schon bei irgendeinem BSD?
 
Mehr Marketing für BSD - auf jeden Fall. Doch wie könnte das aussehen? Anzeigen und Produkte, die man im Laden kaufen kann, wird es wohl in absehbarer Zeit keine geben: Es fehlen komerzielle Groß-Distributoren wie SuSE oder Red Hat, deren unumwundener Verdienst es ist, daß man Linux nicht nur von Mirrors herunterladen, oder beim alternativen Buchhändler an der Uni auf CD erwerben kann, sondern daß man einfach zu MediaMarkt geht, und dort in ausreichenden Mengen mit Linux versorgt wird. Jeder etwas aufmerksame Mensch, der in einen Computerladen geht, sieht heutzutage eine Produktpackung, auf der "LINUX" draufsteht.
Ganz anders verhält es sich mit BSD: Es gibt kaum komerzielle Anbieter, die irgendwelche Marktmacht haben und das Produkt zu ihrem eigenen Wohle verbreiten wollen.
Ich denke, der Weg muß anders gehen: Statt krampfhaft Oma XY dazu zu bewegen, BSD einzusetzen (bei Ubuntu hätte ich keine Probleme mehr damit), müssen wir über den Nachwuchs gehen. Der Schüler X oder Student Y hat doch garantiert noch einen alten Rechner zu Hause stehen. Er ist auch noch ein bißchen mehr an Rechnern interessiert? Er will doch garantiert mal was ordentliches ausprobieren, neben seiner Windows-Kiste? Dazugehören, zum Kreis derer, die im Schnitt dann doch ein bißchen mehr von Rechnern verstehen? Warum dem Mainstream folgen und Linux beim MediaMarkt kaufen? Hier Junge - ich hab Dir da eine CD gebrannt... lass uns die mal installieren, wenn Du Lust hast, wirklich weiterzukommen und mehr zu lernen. Fragen? Frag erst mal mich. Lies Mailing-Listen, geh zu www.bsdforen.de. Weißt Du eigentlich, was Du mit (ich nehme einfach mal) NetBSD machen kannst? Du kannst CDs völlig verschlüsselt brennen... Deine Festplatten-Daten: Absolut sicher. Keinen Cent mehr ausgeben für Entwicklungstools - GCC und Co. sind einfach so installiert. Warum kaufst Du Dir immer den neuesten PC? Geh zu ebay, investiere 200 Euro in eine Sun und kauf Dir was, was sonst garantiert keiner hat. Keine Sorge - deine Digicam, dein Scanner, dein Drucker läuft wahrscheinlich problemlos. Aber wenn Du wirklich einen Schritt machen willst - probier mal das *BSD hier aus... oder bist Du ein Hasenfuß?

Ich würde mir wünschen, daß Informatik-leistungskurs-Schüler BSD als "ihr" System betrachten, mit dem man arbeitet, wenn man sich mit Informatik wirklich auseinandersetzt. Das gleiche gilt für Studenten. Das ist die gleiche Taktik, wegen der Microsoft FUL-Lizenzen anbietet. Mainstream wird BSD so schnell nicht werden - eigentlich nicht schade. Schade ist es dann, wenn wirklich wichtige Hardware schlecht unterstützt wird. Grafikkarten und Chipsätze von nVidia zum Beispiel. Mit was wir wuchern sollten ist die Freiheit der Systeme, ihre Geschichte bis zu den Ursprüngen von Unix in den 70ern, ihre Konsistenz, ihre erfahrenen Entwickler.

Lasst uns in einen Kampf um die Herzen der ehrlich Interessierten gehen - dann sollte der Rest (technischer Fortschritt, Nutzerbasis, Interesse von Hardwareherstellern) von ganz alleine gehen.

P.S.: Und wie oben schon jemand sagte - um den Namen zu verbreiten sind Pressemitteilungen wichtig! Heise, pro-linux, osnews und slashdot sind ja willige Gehilfen.
 
[LoN]Kamikaze said:
Er hat ein Fenster auf einem Powerbook teilweise links rausgeschoben, um irgendeine Leiste aus dem Bild zu bekommen und wollte den rechten Rand des Fensters eben weiter nach rechts ziehen. Nur ging das leider nicht, weil Aqua keine Fenster zuläst die größer als der Desktop sind.

da scheinst Du was zu verwechseln. Das ist unter Windows durchaus der Fall, unter OSX (und sogar OS9 und älter) kannst Du Fenster so weit aufziehen wie es Dir beliebt.

Doch zum eigentlichen Thema... Jedes Betriebssystem kann Anwenderfreundlichkeit vertragen. Ob ich darunter eine Konsole verstehe oder ein Fensterschiebedesktop ist Ansichtssache. Genauso ist es bei der Frage ob Einstellungen dem Benutzer vorgegeben sein sollten und ob dieser sich dadurch bevormunden lassen möchte.

Ich halte es für wichtig, dass die Möglichkeiten in beide Richtungen gegeben sind. Einerseits kann man selbst entscheiden, wenn man dazu nicht im Stande ist werden einem Hilfen angeboten (siehe PCBSD). Grundsätzlich wäre eine bessere Bekanntheit für BSD nicht schlecht, nur damit die Leute wissen was das richtige für sie ist. Genauso ist es ja mit Linuxen. Du startest mit etwas wie Susi und erarbeitest Dir dann ein Gentoo oder Slackware oder Linux from Scratch...

Richtig gut ist meiner Meinung nach die Unterstützung des DAU in BSD und Linux noch nicht. Und solange das nicht der Fall ist, werden die grossen Hardwarehersteller sich nicht die Mühe machen, Treiber schnell zu supporten.


meine 2 Cents,
Bytesplit
 
[LoN]Kamikaze said:
Kann der ath Treiber unter Linux nicht an mehreren Access Points gleichzeitig connecten? Und sogar gleichzeitig in einem WLan sein und selbst AP spielen?

Funktioniert das auch schon bei irgendeinem BSD?

Ich weiß nicht genau ob die Firma Atheros dafür zuständig wäre. Eher nicht. Die Änderungen würden eher die abstrakte Seite betreffen als die Chipsatzansteuerung. Ich glaube auch nicht, dass Atheros, falls FreeBSD so weit ist, sich da wehren würde, die Änderung in Kooperation mit Sam durchzuführen.
 
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