Gibts reine *BSD Applikationen?

Amin

Well-Known Member
Ich wollte mal wissen, ob es für FreeBSD sogenannte Killer-Applications gibt? Also Anwendungssoftware, die es nur für FreeBSD (*BSD) gibt und somit ein Pro-Argument sein kann? Z.B. gibt es ja für Windows hauptsächlich MS-Office als Killer-App (ok, auch für Mac, aber nicht wirklich relevant). Für den Mac gabs ja lange Zeit das QuarkExpress, also ein super duper DTP-Programm, was unweigerlich den Mac in die Redaktionen von Zeitschriften reibrachte.

Also, gibts sowas für FreeBSD? Oder gibts praktisch nur Linux-Ports?
 
Nein, einige Linux-Programme wurden von FreeBSD portiert :D
Das mit den Killerapps hält sich wohl nie lange, wenn es unter einer freien Lizenz steht...

FreeBSD hat natürlich einige interessante Programme, die nur da laufen, allerdings ist das interessante an FreeBSD wohl eher das Konzept, das dahinter steckt und nicht die einzelnen Programme.
 
Hätte ja sein können, das es Closedsource-Programme für FreeBSD gibt.

Das mit den Konzepten ist zwar interessant, aber der normale Anwender wird von den Konzepten nicht viel verstehen (wollen). Hatte letztens meinem Vater Ubuntu und FreeBSD vorgeführt. Die erste Frage die von ihm kam, war "Gibts darauf auch MS-Office?". Deshalb ist mir die Frage mit der Killer-App in den Sinn gekommen. Denn es lief am Ende darauf hinaus, das er meinte "Ich surfe eh nur mal im Netz und bearbeite meine Excel-Dokumente von der Arbeit. Da reicht mir Windows.".

Amin

PS: War es gestern schon so spät, das ich die Frage in das falsche Forum geschrieben habe? :eek:
 
was hat er denn für excel-dokument? nur ein paar tabellen oder wird da wild mit makros und layouts rumexperimentiert? vielleicht sollte er sich, wenns nur das erstere ist, mal openoffice anschauen. erst auf windows, und nach dem zweiten mal rechner wieder neu installieren, mal unter nem anderen betriebssystem. ;)
 
Ja, anscheinend war das so spät ;) vill. kann mans verschieben?

"Da reicht mit Windows" kann man doch ganz leicht entkräften: Sicherheit, Preis, Wartbarkeit, Geschwindigkeit, e.t.c.
Lässt sich imho alles recht leicht belegen (würmer, viren e.t.c. - allerdings sollte man darauf hinweisen das man auch ein *BSD sehr leicht so "unsicher" machen kann wie Windows)

IMHO ist es doch bei Privatpersonen eher so das menschen die KEINE speziellen Programme benötigen, eher *BSD verwenden können als welche die $Spezielles-Windows-Zeugs verwenden.

/edit Makenoob> Ich hatte das eher so verstanden das der Vater wissen will was es an BESSEREN programmen unter FreeBSD bekommen kann / warum man überhaupt wechseln sollte, nicht darum OB es das gleiche programm gibt ...
 
och, ich denke mal dass der freebsd-bootloader exklusiv ist.
und wenn nicht der, dann aber GARANTIERT der kernel ;)
 
och, ich denke mal dass der freebsd-bootloader exklusiv ist.
und wenn nicht der, dann aber GARANTIERT der kernel

Hätte ja sein können, das es Closedsource-Programme für FreeBSD gibt.
Weder Boodloader noch Kernel sind wirklich Closedscource, oder? ;) Und Amin sucht sowieso Anwendungssoftware und nicht Komponenten eines Betriebssytems.

Ich probiere auch gerade meine Eltern dazu zu bewegen, von Windows weg zu kommen. Openoffice habe ich Ihnen jetzt mal unter Windows installiert.
Ihre Angst besteht darin, dass sie sich nicht mit neuer Software (Ersatz für Word, minimal Excel) zurechtfinden. Der Mut einfach mal wo zu klicken und etwas auszuprobieren fehlt so ziemlich komplett.:rolleyes:
Thunderbird und Firefox nutzen sie schon ohne Probleme.:)

Habe mich auch noch nicht entschieden was ich Ihnen installieren würde: (X)ubuntu, PC-BSD oder FreeBSD.
PC-BSD fände ich ganz nett, leider sind deren Paket nicht wirklich aktuell.

mousaka
 
@mousaka: meine eltern sind auch mit ff und tb unterwegs :). in anbetracht dessen, dass du dich wahrscheinlich auch im nachhinein um die maschine kümmern musst, würd ich was nehmen, womit du am besten zurechtkommst. und ansonsten dann doch eher etwas, was auch pakete bereitstellt und man mit einem update auch dementsprechend schnell durch ist (meine hätten aktuelle nur nen athlon 700 da rumstehen).
 
Also ich wurde vor kurzem auf Arbeit dazu genötigt auf Office 2007 umzusteigen. Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache muss ich doch M$ ein Lob dafür aussprechen. Das sieht wirklich klasse aus und ist auch noch supereinfach zu bedienen. Vor allem die Vorschau-Funktionen sind klasse. Okay ich habe etwas länger suchen müssen als ich in Word mal eine Tabelle löschen wollte...ist irgendwie nicht da wo man es erwarten würde. :) Um mal zum Thema zurück zu kommen: Ich glaube nicht das man jemanden der schonmal Office 2007 verwendet hat dazu überreden kann statt dessen OpenOffice zu verwenden denn verglichen mit Office 2007 sieht es einfach nur hässlich/steinzeitmäßig aus. Gilt natürlich nur wenn man die Kostenfrage außen vor lässt. Und durch das neue Office-Format (docx,xlsx,...) dürfte der Umstieg auch nicht leichter werden. Kann mir übrigens einer verraten was das neue Format mit XML zu tun haben soll? Wenn man dort reinschaut sieht man nur kryptischen Kram. Wahrscheinlich verschlüsseltes XML. :)

Zum OS: Ich benutze privat hauptsächlich FreeBSD und werd wahrscheinlich dabei bleiben. Von Xubuntu kann ich mit meinen bisherigen Erfahrungen nur abraten. Meine Freundin hat es vor kurzem bei sich installiert und der Rechner friert ständig ein so dass nur ein Reset hilft. Auch vlc spinnt(video friert ein, absturz) beim Abspielen von avis welche in FreeBSD mit vlc problemlos abgespielt werden können. Und bei PC-BSD waren mir auch die Pakete etwas zu alt. Ansonsten sah es ganz nett aus.

Viele Grüße
 
@BrainPain
Ich stimme dir zu, dass OO einen altbackenen Eindruck hinterlässt, schon gegenüber Office XP oder 2003. Dafür ist für mich OO logischer aufgebaut als Ms Office, mit 2007 hat sich das aber wohl geändert (habe noch keine Erfahrung).

Bezüglich meinen Eltern finde ich den springenden Punkt, die Nutzungshäufigkeit:
Für ca. 1h-2h Stunde Word und 0.5h Excel pro Monat, sind die Produkte von Ms einfach zu teuer oder illegal (oder uralt).
Ein Mietabo nach Nutzungsdauer gibts leider noch nicht für Privatpersonen.

Beruflich setze ich ebenfalls Ms Office ein. Vermutlich sind bei mir den ganzen Tag mindestens 2 Produkte (Outlook und etwas anderes) aus dem Ms Office im Einsatz. Da finde ich den Preis durchaus gerechtfertigt.

mousaka
 
Mein Vater hat von PCs nicht sehr viel Ahnung. Ich hatte mit ihm zu Weichnachten sein Notebook gekauft (mit Dualcore usw.) und WinXP ME. Nun, mir ging es nicht direkt darum WinXP von dem Notebook zu verbannen. Sondern erstmal zu zeigen "Es gibt was anderes.". Aus der Reaktion, ob man auch MS-Office drauf laufen lassen könnte, wurde mir mal wieder eines bewusst: der normale User ist nicht so einfach von seiner Gewohnheit weg zu bekommen.

Daraufhin zeigte ich ihm unter Ubuntu OOo. Reaktion: "Sieht ja so ähnlich aus wie MS-Office!". Und dann entsprechend danach die Äusserrung, das es WinXP auch tut. Es ist ja auch tatsächlich so, das WinXP und MS-Office seinen Dienst verrichtet. Selbst GIMP benutzt er gelegentlich für Photosbearbeitung.

Dann stellte ich mir so die Frage, was denn passieren müsste, das ein normaler User, der nicht mal weiß, was ein Kernel ist, zu einem Wechsel bewegt werden kann? Und da wäre halt sicherlich eine Killerapp nötig. GIMP z.B. ist auch unte WinXP verfügbar. Ein Grund weniger auf Linux oder BSD zu wechseln.

Der Gedanke, das OpenSource eigentlich auch daran hindert zu wechseln (also als Killerargument meine ich), ist mir dadurch gekommen. Denn OOo kann man auch unter WinXP benutzen.

Mein Gedanke ist nun, das es eigentlich unter *BSD eine Killerapp geben müsste. So nach dem Motto "Du willst so ein Programm das dies und das kann? Und dazu vielleicht kostenlos? Dann nimm *BSD!" :D Aber diese Aussage kann man einfach nicht machen.

Ich selber habe bisher vor zwei Wochen FreeBSD nur ausprobiert, bin kein aktiver User. Aber es hat mich schon fasziniert. Ich bin allerdings auch C++- und Java-Entwickler (auch beruflich). Also kein normaler User... Deshalb finde ich schon, das es eine Killerapp für *BSD geben müsste. Egal ob kostenpflichtig oder kostenlos.
 
Also ich wurde vor kurzem auf Arbeit dazu genötigt auf Office 2007 umzusteigen. Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache muss ich doch M$ ein Lob dafür aussprechen. Das sieht wirklich klasse aus und ist auch noch supereinfach zu bedienen. Vor allem die Vorschau-Funktionen sind klasse. Okay ich habe etwas länger suchen müssen als ich in Word mal eine Tabelle löschen wollte...ist irgendwie nicht da wo man es erwarten würde. :) Um mal zum Thema zurück zu kommen: Ich glaube nicht das man jemanden der schonmal Office 2007 verwendet hat dazu überreden kann statt dessen OpenOffice zu verwenden denn verglichen mit Office 2007 sieht es einfach nur hässlich/steinzeitmäßig aus. Gilt natürlich nur wenn man die Kostenfrage außen vor lässt. Und durch das neue Office-Format (docx,xlsx,...) dürfte der Umstieg auch nicht leichter werden. Kann mir übrigens einer verraten was das neue Format mit XML zu tun haben soll? Wenn man dort reinschaut sieht man nur kryptischen Kram. Wahrscheinlich verschlüsseltes XML. :)
Ich selber bin mehr oder weniger MS-Fan. Ja! Aber auch erst seit wenigen Jahren. Früher zu Homecomputerzeiten habe ich MS und Billy Boy verteufelt, weil ihre Geschäftspraxis mies war. Aber heute bin ich 30 und habe auch sehr viel vom Berufs- und Geschäftsleben gelernt. Und ich habe mich intensiv mit aktueller Technik und Produkte von MS beschäftigt. Es gibt Schwachstellen (im Sinne von Qualität) aber es gibt auch viele Sachen, die gut sind. Denn man muß ja eines bedenken: die MS-Produkte werden nicht von weniger schlauen Menschen entwickelt als die in der Opensource-Szene. Das muß man einfach mal nüchtern betrachten.

Ich selbst habe ein Produkt unter Windows, was für mich persönlich eine Killerapp ist: VisualC++ mit Visual Assist X. Sonst wäre ich schon längst auf Linux oder *BSD umgestiegen.

Zum OS: Ich benutze privat hauptsächlich FreeBSD und werd wahrscheinlich dabei bleiben. Von Xubuntu kann ich mit meinen bisherigen Erfahrungen nur abraten. Meine Freundin hat es vor kurzem bei sich installiert und der Rechner friert ständig ein so dass nur ein Reset hilft. Auch vlc spinnt(video friert ein, absturz) beim Abspielen von avis welche in FreeBSD mit vlc problemlos abgespielt werden können. Und bei PC-BSD waren mir auch die Pakete etwas zu alt. Ansonsten sah es ganz nett aus.
Ich habe es leider noch nicht geschafft, unter FreeBSD 6.2 und Desktop BSD 1.6 RC3 eine DSL-Connection aufzubauen. ;'( Gibt noch so ein paar andere Sachen, die mich stören, über die ich aber als Programmierer hinwegsehen kann (weil ich ein gewisses Verständnis habe, wenn nicht alles rund ist). Aber ohne DSL ist mir eine OS heute nicht gerade... nützlich. ;)
 
Mein Gedanke ist nun, das es eigentlich unter *BSD eine Killerapp geben müsste. So nach dem Motto "Du willst so ein Programm das dies und das kann? Und dazu vielleicht kostenlos? Dann nimm *BSD!" Aber diese Aussage kann man einfach nicht machen.
Das Problem ist doch, dass alle Killerapps nach Windows portiert werden (Gimp, Evolution, Inkscape, Scribus, ...).
Unter dem Strich wird es sicher einige Applikationen exklusiv für *BSDs geben, diese sind wohl entweder meist open-source oder werden nicht verkauft.
Nehme an, dass z.B. Yahoo (verwendet laut vielen Quellen FreeBSD) wohl einige "(Killer-)Erweiterungen" hat die nicht open-source sind, aber eben auch nicht käuflich erworben werden können.

Ein normaler User ist doch mit Windows zufrieden:
  • weil alles andere für Geeks und somit kompliziert ist (O-Ton Mami: ja für dich ist da sicher besser)
  • weil er nicht den Mut hat, neues zu probieren.
  • weil er häufig nicht ganz legal unterwegs ist (Windows kam mit Rechner, der Rest vom ...) und somit nicht die vollen Kosten trägt.

Ausserdem sind die *BSDs auf dem Desktop meiner Meinung nach schon "noch" hinter Linux Desktop-Distributionen oder Windows hinten drein.
Bekommt aber jemand (z.B. Eltern) ein fertig installiertes System und bekommt auch den Support, gilt dieser Punkt in meinen Augen nicht.

mousaka
 
Ich selber bin mehr oder weniger MS-Fan. Ja! Aber auch erst seit wenigen Jahren. Früher zu Homecomputerzeiten habe ich MS und Billy Boy verteufelt, weil ihre Geschäftspraxis mies war. Aber heute bin ich 30 und habe auch sehr viel vom Berufs- und Geschäftsleben gelernt. Und ich habe mich intensiv mit aktueller Technik und Produkte von MS beschäftigt. Es gibt Schwachstellen (im Sinne von Qualität) aber es gibt auch viele Sachen, die gut sind. Denn man muß ja eines bedenken: die MS-Produkte werden nicht von weniger schlauen Menschen entwickelt als die in der Opensource-Szene. Das muß man einfach mal nüchtern betrachten.

Ich selbst habe ein Produkt unter Windows, was für mich persönlich eine Killerapp ist: VisualC++ mit Visual Assist X. Sonst wäre ich schon längst auf Linux oder *BSD umgestiegen.

Ich muss leider sagen, das ich mit dem überhaupt nicht anschließen kann - ich administriere Täglich Windows, in den verschiedensten umgebung, und jedesmal wenn irgend etwas auftaucht beginnt das große Rätselraten ... schonmal versucht etwas mit TAPI vernünftig am laufen zu kriegen? Schonmal versucht herauszufinden warum CAPI nicht mehr geht, nur weil man die ISDN-Karte+Treiber getauscht hat (hint> entweder man investiert ca. 4-8 Arbeitsstunden um die CAPI-Reste ausser registry zu kriegen, oder aber man macht das System platt.)
Schonmal festgestellt das bei neuen Betriebsystemversionen erstmal ein Servicepack rauskommen muss, nach X jahren entwiclklungszeit, damit das System auch nur ansatzweise benutzbar wird.
Schonmal mitbekommen wie Sinvolle abläufe bei jeder neuen Version rausgekickt werden, damit es neu aussieht, währendessen bekannte schwachstellen seit Jahren existieren (Warum gibt es z.B. nicht mal eine Vernünftige graphische Kopierroutine für Dateien unter Windows von Haus aus?)
Was ist so schwer daran eine vernünftige technische Dokumentation zu schreiben und preisgünstig anzubieten?
Warum können andere Produkte (Office) nichtmal innerhalb der Versionen halbwegs Kompatibel bleiben, und ein offenes Austauschvormat benutzen z.B. für den Email-Verkehr?
Warum ist bei Unbekannten Fehlern oft nur REINES Rätselraten angebracht?
Warum unterstützt ein nagelneues 64-Bit Betriebsystem (Vista) nach Jahren der entwicklungszeit bei der Installation nur max 3gb ram und stürzt wenn mehr installiert sind sang und klanglos ab?
Warum muss seit einschl. XP jede Windows Version langsamer sein als die vorherigen, komplizierter/sinnfreiher zu bedienen sein ohne ECHTEN Mehrwert zu besitzen?
...
Diese liste kann ich ziemlich lange fortsetzen, leider.
Hat zwar, zugegebenermaßen wenig mit der Diskusion zu tun, aber ich bin da manchmal wirklich ein wenig gefrustet, vor allem da ich da recht viel mit zu tun habe, das musste ich mir mal vonner Seele schreiben *duck*
 
Hab ich geschrieben das Windows perfekt ist? :confused: Nein, kann ich in meinem Posting nicht finden.

Übrigens, mir konnte auch noch niemand sagen, warum meine DSL-Connection unter FreeBSD oder DBSD nicht läuft. Auch Sound habe ich unter FreeBSD6.2 Amd64 nicht zum Laufen bekommen. Aber deswegen verteufel ich nicht gleich *BSD und ihre Entwickler. Drucken kann ich auch nicht auf meinem HP Deskjet 930, kommt in DBSD immer ne Fehlermeldung hoch. Und diese selbstverständlichen Dinge sollten eigentlich funktionieren. Drucken konnte ich schon damals auf meinem C64.

Vieles was du hier nennst, sind Probleme, die auch unter Linux und BSD auftauchen.

Z.B. sagen viele, das auf einem Mac alles besser läuft. Ist aber auch klar, wenn das MacOS X nur auf einer ganz bestimmten und abgestimmten Hardware-Base laufen _darf_! Dann kann ich natürlich als Hersteller sehr schön den möglichen Problemen aus dem Weg gehen. Aber ich möchte nicht wissen, wie Apples Image wäre, wenn MacOS X auf jeder X86-hardware-Konfig laufen dürfte.

Also, man muß den Gesamtkontext sehen. Und ich warte immer noch auf das fehlerfreie OS, das auf jeder Hardware-Kombi fehlerfrei läuft. :D

Zu den 3 GB und 64bit-Vista. Hast du auch ein passendes Mainboard? Die 3 GByte-Grenze ist eine PC-Hardware-Einschränkung, da viele IRQs u.ä. Speicher für sich reservieren. Weiterhin braucht man für ein 64bit-OS auch ein passendes Board das auch den korreckten Speicherausbau anbietet. Ich kann mir nicht vorstellen, das 64bit-Vista prinzipiell nicht mit mehr als 3 GB RAM auskommt... es wäre tatsächlich mega peinlich für MS. Aber wer sagt nicht, das vielleicht das Mainboard einen Absturz verursacht? Ist HW immer fehlerfrei?

Und ist jede neue Windows-Version wirklich langsamer? Ich habe das ehrlich gesagt nicht festgestellt. Es kommen höchstens mehr Dienste rein und mehr Funktionen, die vielleicht mehr Ladezeit beanspruchen. Aber erstmal prinzipiell zu sagen "WIndows ist langsamer geworden" finde ich eine populistische Aussage. Die mußt du schon irgendwie durch einen Benchmark belegen.

Aber ich will hier keine Windows-Diskussion führen. Ich will eigentlich wissen, was es so alles an spezialitäten in *BSD gibt. Vorzugsweise die auch ein normaler Anwender versteht und etwas damit anfangen kann.
 
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Ich muss leider sagen, das ich mit dem überhaupt nicht anschließen kann - ich administriere Täglich Windows, in den verschiedensten umgebung, und jedesmal wenn irgend etwas auftaucht beginnt das große Rätselraten ... schonmal versucht etwas mit TAPI vernünftig am laufen zu kriegen? Schonmal versucht herauszufinden warum CAPI nicht mehr geht, nur weil man die ISDN-Karte+Treiber getauscht hat (hint> entweder man investiert ca. 4-8 Arbeitsstunden um die CAPI-Reste ausser registry zu kriegen, oder aber man macht das System platt.)
Schonmal festgestellt das bei neuen Betriebsystemversionen erstmal ein Servicepack rauskommen muss, nach X jahren entwiclklungszeit, damit das System auch nur ansatzweise benutzbar wird.
Ich kann CommanderZed nur zustimmen.Wozu gibt es eine Registry, welche recht unübersichtlich ist? Wieso werden Einstellungen nicht einfach in Dateien abgespeichert? Dann könnte man jene Einstellungen auch noch mit einer Live-CD bearbeiten - wenn NTFS mit Linux (Knoppix) oder *BSD schreibbar wäre.

Schonmal mitbekommen wie Sinvolle abläufe bei jeder neuen Version rausgekickt werden, damit es neu aussieht, währendessen bekannte schwachstellen seit Jahren existieren (Warum gibt es z.B. nicht mal eine Vernünftige graphische Kopierroutine für Dateien unter Windows von Haus aus?)
Was ist so schwer daran eine vernünftige technische Dokumentation zu schreiben und preisgünstig anzubieten?
Es stimmt, dass bei Windows recht unwichtige neue Features eingebracht wurden und Kinderkrankheiten (wie die mangelhafte Sicherheit)nicht kuriert werden. So frage ich mich z.B., was der Mensch mit 3D-Grafikschnickschnack will?! Das mag ja ganz nett (und unnütz) sein, wenn man eine entsprechende Grafikkarte hat, aber wer braucht es? Man muss eine neue Grafikkarte kaufen, was Geld kostet. Wenn man so einen PC hat, nutzt man es natürlich auch. Das liegt an der Neugier des Menschen. Und wenn man es hinterhergeschmissen gekriegt (eigentlich beim Geld unbemerkt dafür Geld bezahlt hat), nimmt man es natürlich mit.
Man hat den Eindruck, dass MS deratige Features (Innovationen) nur einbaut, damit die Kasse klingelt und damit niemand sagt, Windows wird nicht mehr verändert. Es wäre besser, Kinderkrankheiten zu besiegen.
Sicher sage ich das auch, weil ich es jut fände, wenn Linux (und *BSD, denn ich habe es nun ausprobiert und gesehen, dass es schnell ist, wenig Strom verbrauchen lässt und Arbeitsspeicher beendeter Programme sofort freigibt) mehr Verbreitung fände. Wobei es dann möglich ist, dass MS etwas an der Situation ändert - aber das haben die auch schon von anderer Seite gehört.

Warum können andere Produkte (Office) nichtmal innerhalb der Versionen halbwegs Kompatibel bleiben, und ein offenes Austauschvormat benutzen z.B. für den Email-Verkehr?
Warum ist bei Unbekannten Fehlern oft nur REINES Rätselraten angebracht?
Damit die Kasse klinget und die Leute alle paar Jahre die neuen Offices kaufen. (Offene) Standard gibt's bei MS nicht, siehe Internet Explorer und Samba.
[...]

Warum muss seit einschl. XP jede Windows Version langsamer sein als die vorherigen, komplizierter/sinnfreiher zu bedienen sein ohne ECHTEN Mehrwert zu besitzen?
Sorry, aber wenn man von den Kinderkrankheiten wie der mangelhaften Sicherheit absieht, ist Windows seit XP perfekt. Bei Vista wurde meines Erachtens nur ein wenig am Design gefummelt. Naja, und die Benutzerkontensteuerung (habe selbst Vista Home Premium, aufgrund von (hauptsächlich) Die Sims 2).
 
Übrigens, mir konnte auch noch niemand sagen, warum meine DSL-Connection unter FreeBSD oder DBSD nicht läuft. Auch Sound habe ich unter FreeBSD6.2 Amd64 nicht zum Laufen bekommen. Aber deswegen verteufel ich nicht gleich *BSD und ihre Entwickler. Drucken kann ich auch nicht auf meinem HP Deskjet 930, kommt in DBSD immer ne Fehlermeldung hoch. Und diese selbstverständlichen Dinge sollten eigentlich funktionieren. Drucken konnte ich schon damals auf meinem C64.

Ich hatte nie probleme Drucker under *BSD zum laufen zu bringen, ganz im gegensatz zu merkwürdigen Treiberkombinationsproblemen unter Windows, die dort wirklich MASSENWEISE auftacuehn.
Unter Linux/BSD hab ich zumindest die chance zu versuchen nachzuvollziehen woran es liegt. Es gab bisher noch kein Problem unter OpenBSD das ich nicht relativ einfach ergründen konnte. Weist du WIE viele Teile allein beim Drucksystem unter Windows mitspielen was unter Windows die ergründen der Fehlerursache so extrem schwierig macht? Hinzukommt das u.U. GARKEINE Fehlermeldung in irgend einem log oder so erscheint oO
Und wer jetzt sagt: Unter Windows gibt es wenigstens Treiber für alle Drucker e.t.cc. - Wisst ihr eigtenlich was fürn unmöglicher Müll diese Treiber manchmal sind? Die Lexmark-MFC-Tintengeräte sind da bisher einsamer Spitzenreiter ... selbst nach mehrstündigen versuchen hab ich nicht die "Treiberreste" wegbekommen die defenitief für die Probleme eines neu installieren Druckers verantwortlich waren ...

Z.B. sagen viele, das auf einem Mac alles besser läuft. Ist aber auch klar, wenn das MacOS X nur auf einer ganz bestimmten und abgestimmten Hardware-Base laufen _darf_! Dann kann ich natürlich als Hersteller sehr schön den möglichen Problemen aus dem Weg gehen. Aber ich möchte nicht wissen, wie Apples Image wäre, wenn MacOS X auf jeder X86-hardware-Konfig laufen dürfte.

k.A. - ich nutze keinen mac und habe auch keine Kundschaft in dem Bereich.

Also, man muß den Gesamtkontext sehen. Und ich warte immer noch auf das fehlerfreie OS, das auf jeder Hardware-Kombi fehlerfrei läuft. :D

Fehlerfrei gibt es nicht, weder unter *BSD, Linux noch unter Windows - und ich will auch garnicht behaupten das es soetwasgibt.
Aber warum z.B. nicht die essentielle Dokumentation mitliefern? Warum keine Akkuraten Fehlermeldungen e.t.c. ...

Zu den 3 GB und 64bit-Vista. Hast du auch ein passendes Mainboard? Die 3 GByte-Grenze ist eine PC-Hardware-Einschränkung, da viele IRQs u.ä. Speicher für sich reservieren. Weiterhin braucht man für ein 64bit-OS auch ein passendes Board das auch den korreckten Speicherausbau anbietet. Ich kann mir nicht vorstellen, das 64bit-Vista prinzipiell nicht mit mehr als 3 GB RAM auskommt... es wäre tatsächlich mega peinlich für MS. Aber wer sagt nicht, das vielleicht das Mainboard einen Absturz verursacht? Ist HW immer fehlerfrei?

Es war ein nagelneues Mainboard. Der Fehler und den Patch den man nach der Installation (zur Installation muss man halt den zus. Speicher ausbauen) installieren kann, und mit dem es dann fehlerfrei läuft, findet man "irgendwo" im supportbereich von MS - das hat mich trotzdem EINIGE Nerfen gekostet, da es für mich einfach nicht vorstellbar war das ein nagel-neues-64-bit-os so einen Fehler hat.
Windows 2000 Server bootete testweise z.B. ohne Probleme mit den 4gb oO

Und ist jede neue Windows-Version wirklich langsamer? Ich habe das ehrlich gesagt nicht festgestellt. Es kommen höchstens mehr Dienste rein und mehr Funktionen, die vielleicht mehr Ladezeit beanspruchen. Aber erstmal prinzipiell zu sagen "WIndows ist langsamer geworden" finde ich eine populistische Aussage. Die mußt du schon irgendwie durch einen Benchmark belegen.

Benchmark? Starte mal Windows98SE, Windows XP und Vista auf nem Athlon 1000 mit 512MB ram, und versuche "irgendetwas" zu machen, und widerhole obrigen satz.
Selbst Microsoft schreibt ja auf jeder Verpackung die höheren Systemanforderungen, im Betrieb ist es noch deutlicher Spürbar.
Reicht unter XP ein 1-2 Ghz System mit 512MB RAM für Office, Internet und ein bisschen Multimedia locker aus, so ist man mit Vista und einem derartigen einem System an der UNTERGRENZE zu "halbwegs benutzbar" ...

Aber ich will hier keine Windows-Diskussion führen. Ich will eigentlich wissen, was es so alles an spezialitäten in *BSD gibt. Vorzugsweise die auch ein normaler Anwender versteht und etwas damit anfangen kann.

Ich wollte dich nicht angreifen, wie bereits erwähnt, ich bin kein normaler Anwender, sondern administriere Beruflich Windowsysteme und musste einfach mal nur frust loswerden ... aber auch viele viele Kunden, die nur "einfache" Benutzer sind, klagen über Probleme die es unter *nix einfach nicht gibt, aus vielerei Gründen

@netkai

Die Fragen waren nicht alle ernstgemeint, besonders
Damit die Kasse klinget und die Leute alle paar Jahre die neuen Offices kaufen. (Offene) Standard gibt's bei MS nicht, siehe Internet Explorer und Samba.
[...]
war mir durchaus klar ;) /edit ich sollte mich auch drüber freuen, schließlich wird mein gehalt durch den Verkauf eben dieser Office-Versionen mitfinatnziert ;)

PS: XP ist schon nicht schlecht, ich mags auch, aber welchen wirklichen Vorteil bietet es mir gegenüber 2000 wenn man das schnellere Starten ausser acht lässt?
 
Last edited:
Irgendwie kann ich allen Usern hier zustimmen.
CommanderZed hat recht weil er aus Sichtweise eines Administrators schreibt und Windows hat nunmal große Schwächen im Serverbereich. Verständlicherweise denn es ist ja auch nicht als ServerOS entworfen worden. Ist vielleicht so ähnlich als würde man bei einem Ferrari die Räder durch Ketten ersetzen damit er als Planierraupe dienen kann. ;)

Amin hat recht weil er aus Sicht des Users und Softwareentwicklers schreibt. Als User kann man grob gesagt den Rechner auspacken ans DSL-Modem klemmen und mittels Anleitung des Providers ein oder zwei Einstellungen vornehmen und schon ist man im Internet. Aus Sicht des Softwareentwicklers ist Windows ebenfalls komfortabel, da Erstens so gut wie alle Open-Source-Tools unter Windows zur Verfügung stehen. Und Zweitens auch von M$ kostenlose Entwicklungsumgebungen für .NET (Express-Editions) zur Verfügung gestellt werden. Und es ist garnicht mal übel was man hier für 0 Euro geboten bekommt. Traurig aber wahr: grafische Applikationen für Windows lassen sich in einem Bruchteil der Zeit entwickeln die man unter Linux/Unix benötigen würde. Klar ist die Plattformunabhängigkeit von .NET ein Witz aber das spielt wohl kaum eine Rolle wenn > 90% der User sowieso Windows benutzen.

@Amin:
Zu DSL unter BSD: Also bei mir läuft (Arcor-)DSL problemlos unter BSD. Hast du schon nen Thread dazu aufgemacht? Und was meinst du mit DBSD? Ich vermute mal Desktop-BSD oder doch Dragonfly-BSD?

@CommanderZed:
Hatte noch nie Probleme mit TAPI. Könnte das mit der Anlage zusammenhängen? Wir verwenden die Alcatel 4980. Übrigens ist soweit ich weis TAPI eine von Microsoft entwickelte Schnittstelle welche natürlich nicht unter Linux/Unix zur Verfügung steht. Klar das es dann unter Linux/Unix keine Probleme damit gibt, also nicht wirklich ein Pluspunkt für die Linux/Unix-Ecke.


Viele Grüße
 
Irgendwie kann ich allen Usern hier zustimmen.
CommanderZed hat recht weil er aus Sichtweise eines Administrators schreibt und Windows hat nunmal große Schwächen im Serverbereich. Verständlicherweise denn es ist ja auch nicht als ServerOS entworfen worden. Ist vielleicht so ähnlich als würde man bei einem Ferrari die Räder durch Ketten ersetzen damit er als Planierraupe dienen kann. ;)

Gerade im Serverbereich (Meist Windows 2003 SBS in meinem Bereich mit Exchange) habe ich aber die wenigsten Probleme - die Server-Seite von MS macht eigentlich IMHO weniger Zicken :p.
AFAIK werden die Serverprodukte übringes seit NT 3.xx entwickelt, soooo unterentwickelt sind die da garnicht- BTW: hat jemand sonne Version irgendwie rumfliegen? Ich wäre mal neugierig drauf *gg*


@CommanderZed:
Hatte noch nie Probleme mit TAPI. Könnte das mit der Anlage zusammenhängen? Wir verwenden die Alcatel 4980. Übrigens ist soweit ich weis TAPI eine von Microsoft entwickelte Schnittstelle welche natürlich nicht unter Linux/Unix zur Verfügung steht. Klar das es dann unter Linux/Unix keine Probleme damit gibt, also nicht wirklich ein Pluspunkt für die Linux/Unix-Ecke.

Damit hast du insofern recht, das das wirklich kein Pluspunkt für Linux/Unix ist, da gibts das wirklich nicht.
TAPI ist zwar von MS, die Treiber sind allerdings von den jew. Herstellern.
Ich kenns vor allem von AVM (Fritz!), Auerswald und irgendson T-Com gedöhns ich habs auch schon funktionierend gesehen und hinbekommen, aber das ist imho eher die Ausnahme ;) ob MS, die hersteller der der TAPI-Treiber der Telefone oder die Software entwickler der enspr. Software die Schuldhat, ist für mich nichtmal in ansätzen nachzuvollziehen, was es auch ziemlich schwierig macht herauszufinden wessen support man nerft (Wir? Nein UNSER produkt ist Fehlerfrei ... Welches Telefon verwenden sie denn? Achsoooooo, ja klar, DIE müssen sie mal kontaktieren e.t.c. ^^)

(Bitte nehmt diese Diskusion, zumindest von meiner Seite aus, nicht allzuernst, ich habe irgendwie heute lust aufs Windows-Bashing *duck*)
 
Der FreeBSD Mauszeiger lebe hoch!

Ich finde den hübschen Mauszeiger auf der FreeBSD Konsole so nett,
das war das Erste, was mir bei FreeBSD besonders ins Auge viel
und mir FreeBSD auf Anhieb sympatisch machte. :cool:
Den hübschen Mauszeiger auf der Konsole
der so praktisch beim kopieren und einfügen ist,
den mag ich noch heute.

Für mich ist das die FreeBSD Killeraplikation Nr.1. :)
Ja ich weiß, man kann auf Linux auch
den gpm einschalten (ich mache das auch immer)
aber der hässliche Block kommt einfach nicht an den liebgewonnenen
netten Mauszeiger von der FreeBSD Konsole ran,
ich mag den einfach. :)


Gruß, Fusselbär
 
PS: XP ist schon nicht schlecht, ich mags auch, aber welchen wirklichen Vorteil bietet es mir gegenüber 2000 wenn man das schnellere Starten ausser acht lässt?
Es gibt sehr wichtige Neuerungen, die man als User so nicht sieht. Z.B. das endlich mal die DLLs Dependencies kennen und vorallem versionierbar sind. D.h. ich kann einer DLL endlich eine Versionsnummer verpassen. Und als DLL-Benutzer kann ich in meiner EXE angeben, welche DLL in welcher Version ich haben will. Das ganze geht über eine einfache XML-Datei, die sich Manifest nennt. Diese Manifest kann entweder in die EXE eingebettet oder lokal im Verzeichnis der EXE liegen (nix mit Registry oder so). Das löst die berühmt berüchtigte DLL-Hell auf. :D

Weiterhin sind COM- und ActiveX-Komponenten nicht mehr in der Registry registrierungspflichtig. D.h. ich kann einfach eine solche Komponente lokal ablegen bzw. hin kopieren und sie benutzen, ohne "Installationsorgie".

Das sind alleine zwei Verbesserungen, die es von Windows 5.0 zu 5.1 (Win2k zu WinXP) gab.

Entscheidend ist hier natürlich, das die Entwickler mit ziehen. Leider machen das nicht alle Windows-Entwickler, da sie noch Altsysteme unterstützen müssen oder wollen (sind meistens wirtschaftliche Gründe).

Es gibt natürlich noch mehr Verbesserungen im Hintergrund. Aber ich denke, man sieht an diesen zwei Beispielen, das MS sehr wohl was tut. Auch wenn nicht immer alles optimal ist.

@netkai!
Wozu gibt es eine Registry, welche recht unübersichtlich ist? Wieso werden Einstellungen nicht einfach in Dateien abgespeichert? Dann könnte man jene Einstellungen auch noch mit einer Live-CD bearbeiten - wenn NTFS mit Linux (Knoppix) oder *BSD schreibbar wäre.
Die Registry hat seine Daseinsberechtigung. Es ist im Grunde genommen auch nur eine hirarschiche Datenstruktur, wie ein Verzeichnisbaum in einem Filesystem. Ob du nun etwas per key-value oder dir-file ablegst, kann man sich streiten. Andere würden vielleicht lieber eine RDBMS dahinter klemmen.

Das eigentliche Problem ist bei Windows, das die Entwickler da draussen, die Registry missbrauchen! Es gibt diverser MSDN-Artikel (MS Developer Network), in dem MS eindrücklich darauf hinweist, das man immer das Dateisystem vorziehen soll. Es gibt ja in den WinNT-Systemen die User-Verzeichnisse, wo man Benutzerbezogene Dateien ablegen kann und soll.

Auch weist MS darauf hin, das man normale Anwendungen so entwickeln soll und kann, das sie keine Admin-Rechte fordern. Der Witz ist nur, das es die Entwickler herzlich wenig interessiert. Selbst einfache Egoshooter (was haben die schon groß am System zu ändern?) wollen Admin-Rechte. Ich selber habe noch nie Software entwickelt, die Admin-Rechte benötigt. Und userbezogene Daten lege ich im User-Verzeichnis ab. Kein Problem.
 
IUnd Zweitens auch von M$ kostenlose Entwicklungsumgebungen für .NET (Express-Editions) zur Verfügung gestellt werden. Und es ist garnicht mal übel was man hier für 0 Euro geboten bekommt.
Nicht nur für .NET, das VisualC++ 2005 Express kann auch native ISO-C++ Programme kompilieren. gtk-Programme kann man damit z.B. ohne Probleme kompilieren. .NET muß man per Compile-Flag sogar extra einschalten. Bei C# ist natürlich nur .NET möglich. Aber für MS-Verhältnisse ist das kostenlos natürlich schon ein Wunder. Wobei der C++-Compiler (auch die 64bit Version) im kostenlosen WindowsSDK auch schon drin ist (nur halt keine IDE).
@Amin:
Zu DSL unter BSD: Also bei mir läuft (Arcor-)DSL problemlos unter BSD. Hast du schon nen Thread dazu aufgemacht? Und was meinst du mit DBSD? Ich vermute mal Desktop-BSD oder doch Dragonfly-BSD?
Ich glaube ja, das im Prinzip DSL unter BSD geht. Nur bei mir hab ich es noch nicht hinbekommen. Mit SuseLinux 9 gings damals einfacher bzw. so einfach wie unter WinXP.
Da ich es mit FreeBSD und der Anleitung aus dem bsdforen-Wiki nicht hinbekommen habe, hab ich mir DesktopBSD installiert. Leider ist da noch ein Fehler mit mpd drin. Habs in das DBSD-Forum geschrieben. Die dortigen Entwickler haben ein Ticket aufgemacht und arbeiten da dran. War auch nicht der einzige, der sich dazu gemeldet hat. Leider ist das DBSD-Forum nicht erreichbar... Naja, kann eh erst am Wochenende damit weiter machen.
 
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