Gibts reine *BSD Applikationen?

Hallo liebe forenmitglieder,

also verfolge diesen thread schon ein weilchen und finde ihn hochinteresant !
so zum eigentlichen thema killerapplikationen die sind für mich nicht das hauptkriterium, verwende openbsd und windows xp im dualboot und finde das beide ihre daseinsberechtigung haben...

was fragen der sicherheit angeht geht die runde ohne wen und aber an openbsd, was einfachheit angeht mit abstrichen an xp.....

ich schreibe das deshalb so "provokant" schaut euch doch das wiki hier an und lest mal den beitrag über xp ( gibt es tatsächlich ) ein xp " richtig einrichten" macht nähmlich schon ein wenig arbeit...

ansonsten gebe ich mir das nicht mehr, jedem sein lieblingsOS mindestens und so lebt es sich deutlich entspannter.

so da viele hier gründe darlegen wohin für sie die richtung geht, möchte ich auch etwas zu meiner "intention" schreiben, die geht klar in richtung "umpc" da ist ja linux mächtig am start, und da bin ich mal gespannt was die *bsd comnunity sich da alles so einfallen lässt bzw hat lassen....

finde ich hochspannend, eine schritt in diese richtung habe ich schon unternommen, verwende ausschliesslich nur noch "mobile rechner" oder "mobile kommunikation"..

auch entwicklungen in richtung "browser os " reizen mich und ja bekenne mich zu web 2.0 und offenen standards..

salü nicolas
 
PS: XP ist schon nicht schlecht, ich mags auch, aber welchen wirklichen Vorteil bietet es mir gegenüber 2000 wenn man das schnellere Starten ausser acht lässt?

Hmm, habe ich nie benutzt. Kenne nur 98 und 3.1, Vista und XP. Angeblich soll es so sein, dass XP besser für Multimedia geeignet ist. Zu deutsch: Büro 2000, Home-Anwender 98. Daher sehe ich mal XP als Nachfolger von 2000 und 98 an, wenn es auch in technischer Hinsicht wie 2000 auf NT basiert.
Gegenüber 98 bietet es dien riesengroßen Vorteil, dass es nicht dauernd abstürtzt.
Naja, gibt jetzt keinen Zusammenhang mit dem Thema (Windows und BSD-(Applikationen)).
 
Spannende Diskussion hier, zu der ich mich aber nur insofern äußern möchte, als dass ich schon vor längerer Zeit aufgegeben habe Leuten andere Systeme als Windows "schmackhaft" zu machen. Die Leute wollen sich nunmal nicht mit dem Rechner selber beschäftigen, sondern es soll alles funktionieren, fertig. Das kann man zwar mit einem Linux/Unix auch erreichen und es läuft dann stabil bis zum Tag X, wo sich die Person ohne Ahnung aber mit einem perfekt eingerichteten BSD/Linux einen Drucker, einen PDA oder aber die neuste Ausgabe des DATABECKER Etikettendruckprogramms kauft. Bei Windows ist die Chance, dass die Person das von alleine einrichten kann und nicht mich anruft, deutlich höher als bei einem Linux. Der Vorteil: Ich habe mehr Freizeit, weil nicht jeder bei mir anruft mit dem Satz "Sag mal, du kennst dich doch mit Computern aus?" und eine mehrstündige Computerbastelei folgt. Mein Trick ist nämlich zu behaupten, dass ich von Windows keine Ahnung hätte (was aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet sogar stimmt), aber ein tolles BSD für die Person hätte :D Ihr glaubt gar nicht, wie ruhig mein Telefon seitdem ist ;)

Kann mir übrigens einer verraten was das neue Format mit XML zu tun haben soll? Wenn man dort reinschaut sieht man nur kryptischen Kram. Wahrscheinlich verschlüsseltes XML. :)

Nein, es ist schlicht und ergreifend gezipptes XML. Du kannst die Datei entpacken und dann den XML-Code betrachten. Fragt sich nur, wer so große Geschäftsbriefe in Word verfasst, dass die paar kb noch zusätzlich gepackt werden müssen. Fehlender Festplattenplatz kann es in Zeiten von 500GB-Festplatten nun wirklich nicht sein...
 
Nein, es ist schlicht und ergreifend gezipptes XML. Du kannst die Datei entpacken und dann den XML-Code betrachten. Fragt sich nur, wer so große Geschäftsbriefe in Word verfasst, dass die paar kb noch zusätzlich gepackt werden müssen. Fehlender Festplattenplatz kann es in Zeiten von 500GB-Festplatten nun wirklich nicht sein...

nein, aber auf dem land, wo man maximal isdn hat und die dinger per email versenden oder empfangen möchte, macht es wenig freude, mit .docs in emails zu arbeiten/arbeiten zu müssen, weil die biester im vergleich zum inhalt einfach riesig sind. weniger größe verbraucht nunmal auch weniger bandbreite und schont nerven ;)
 
Ich denke, "die" Killerapplikation gibt es nicht, sie wäre IMHO nicht wichtig, eine solche wäre kein wirklich gutes Argument für ein freies Betriebssystem.

Ich würde anders an die Sache gehen: Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheit.
Richte einmal einen Rechner mit FreeBSD ein, was so seine Zeit braucht, ehe alles richtig läuft, finde Programme, die den MS-Sachen gleichen oder gar überlegen sind und die der Anwender täglich braucht.

Laß die Sachen sauber laufen, dann zeige dem Menschen, daß er nicht dauernd einen Virenscanner laufen lassen muß, daß er nicht permanent irgendwelche Update-Fenster weggklicken muß, die er nicht versteht, daß sich nicht dauernd irgendwelche Programme installieren wollen, von denen er nicht weiß, was sie eigentlich tun, usw. usf. -- Ich gehe jetzt mal von einem Otto-Normal-Anwender von ungefähr 50/60 Jahren aus.

Ein Argument gegen BSD sind Spiele. Wenn der Anwender unbedingt spielen will, hilf ihm zu entscheiden, ob es nicht sinnvoller ist, einen Rechner eigens für Spiele einzurichten und als tägliche Arbeitsplattform einen anderen Rechner (kann ruhig 2. Hand sein) mit etwas Stabilem zu bevorzugen (FreeBSD wird ja nachgesagt, es sei rock solid). Wenn er sich erst mal an ein flüssiges Arbeiten damit gewöhnt hat, wird er Dir dankbar sein.

Ich habe es bei meinem Vater (mittlerweile 69) so gemacht, bei ihm sind es nicht die Spiele, sondern die Steinberg-Programme für seine Jazz-Sammlung, die lange Argumente gegen BSD waren. Seit zwei Jahren arbeitet er zufrieden mit seinem BSD und weiß nicht mehr, was Viren sind. ;) Der Windows-Rechner ist auch für seine "Spezialität" eingerichtet und darf nicht ans Netz.

PS: Fusselbärs Argument für den schicken Konsolenmauszeiger kann ich nur zustimmen. Das ist wirklich die Killerapplikation!
 
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Zum Thema Office: Nimm Open Office
Zum Thema Windows: Warum lässt du ihn nicht einfach mit seinem Windows?
Zum Thema Alternativen: Meinen Vater ist von allein auf Linux umgestiegen... auf SuSE, welches ich trotz vieler Kritikpunkte für ein besseres Desktoplinux, als Ubuntu halte - würde aber beides nie verwenden)
Bei meiner Mutter, erst seit _ganz_ kurzem am Computer ist es so, dass ich ihr Windows erst gar nicht gezeigt habe und als sie mal ein Windows verwendete hat sie nur geflucht.
 
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