Gnome auf Deutsch

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Matl

Guest
Hallo Leute,

ich komme aus der Linux Branche (Ubuntu etc) und wollte mir mal FreeBSD anschauen. Nachdem ich gekämpft habe dass ich ein XOrg-System habe folgendes Problem: Gnome ist auf englisch.
ALso Foren gelesen etc. login.conf geändert, keine Reaktion, immer noch auf Englisch.
Scheissegal was ich einstelle, Englische Tastatur, Englische Menüs. Auf der Konsole zumindest eine dt. Tastatur.

Woran kann das liegen? gdm sagt bei "Languages Undefined" und wenn ich auf Undefined klicke kommt "Other" und wenn ich darauf klicke kommt ein leeres Fenster mit Sprachen. DA ist doch irgendwas mal wieder nicht installiert?

Und auch gdm geht nur in Gnome wenn ich "Other..." anklicke es biete mir nichmal Gnome direkt an.

Und natürlich hat auch FreeBSD mein Win7 geschrottet das startet auch nicht mehr :-( Ubuntu konnte das alles problemlos. Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen.
 
Moin,

versuch mal folgende Einträge im /etc/profile.

Check aber erstmal mit chpass (für root) oder mit chpass "Anwender", ob
Du auch eine Shell hast die export unterstützt z.B. /bin/sh oder /usr/local/bin/bash.

Code:
export LANG=de_DE.ISO8859-15		
export LC_CTYPE=de_DE.ISO8859-15		
export LC_COLLATE=de_DE.ISO8859-15		
export MM_CHARSET=ISO-8859-15		
export LC_TYPE=de_DE.ISO8859-15		
export LC_MESSAGES=de_DE.ISO8859-15		
export LC_MONETARY=de_DE.ISO8859-15		
export LC_NUMERIC=de_DE.ISO8859-15		
export LC_TIME=de_DE.ISO8859-15		
export CHARSET=ISO-8859-15		
export LC_ALL=de_DE.ISO8859-15

Die Tastatur musst Du unter Gnome manuell umstellen. Kannst Du im Konfigurationsmenü umstellen, ich weiß z.Zt. nicht wo, habe Gnome nicht vor mir. Kannst Du aber mit der Maus machen. Weise Deuschland zu und lösche USA, dann geht das.

Beste Grüße
kraekers
 
Hallo kreakers,

danke für deinen Tipp. Jetzt ist zwar der gdm auf Deutsch, aber Gnome selbst schert sich scheinbar einen feuchten Kehricht um die Einstellungen. Es bleibt englisch :-(

Hast du noch einen Tipp?

Wenigstens hab ich jetzt eine Linux-Ähnliche shell (bash) mit dem csh kann man ja nicht arbeiten.....
 
Wie kraekers schon schrieb, musst du die Sprache für Gnome im Systemmenü in Gnome selbst anpassen.

Mit der tcsh kann man sehr wohl arbeiten. Ich finde dafür die bash ziemlich schlimm. Aber das ist Ansichtssache.
 
@laemodost:
Soweit ich mich erinnern kann stellt man nur die Tastaturbelegung ueber das Menue ein, die Sprache selbst ist abhaengig von der Locale - das hat KDE besser geloest.

Mit dem GDM hatte ich unter FreeBSD auch nur Probleme. Insoweit, dass ihn die Einstellungen der profile gar nicht tangiert haben. :-) Da XDM besser funktioniert habe ich dann auch aufgegeben. Hehe.

@Matl:
Ich kann deine Frustration wegen eigener Erfahrungen nachempfinden. Gnome bzw. GDM macht auch bei mir eine Menge Probleme. Allerdings erscheint mir der Sprung von Ubuntu auf FreeBSD doch etwas weit. Wenn du es schon als einen "Kampf" empfindest, Xorg einzurichten, so liegt das wohl eher nicht am System als viel mehr an deinen Vorstellungen. "Mal eben" ist das eben nicht zu schaffen. :-)
Folgender Satz aergert mich deswegen durchaus ein wenig: "Und natürlich hat auch FreeBSD mein Win7 geschrottet das startet auch nicht mehr :-(" Wo ist denn das natuerlich? Der Bootmanager installiert sich nur auf Nachfrage, so dass dies wohl kaum FBSD anzulasten ist. Auch die Partitionierung findet nur mit Userinteraktion statt.
 
Hi,

ich war gestern etwas frustriert. Windows 7 hab ich mittlerweile wieder hinbekommen nur den BSD-Bootmanager werde ich gegen Grub ersetzen, der gefällt mir besser.

Ich hab (und das ist schon ein paar Jahre her) früher auch den X11-Server eingerichtet und zwar komplett händisch als es unter Debian noch keine Tools dafür gab. Aber da bin ich wohl etwas eingerostet. Ich will einfach ein UNIX-näheres System als Linux ausprobieren...

Danke Ellison - das wars
 
mit dem csh kann man ja nicht arbeiten.....

:eek:
*umkipp*
*aufschlag*
*wieder wachwerd*

OK, bash hat seine Vorzüge, aber unterschätz nicht die gute™ csh. Die kann ganz andere Sachen. Das ist schon fast ein C-Interpreter...
 
Naja, die csh sollte man wirklich nicht mehr nehmen. Sie war seiner Zeit recht ordentlich, aber hat dann doch einige üble Bugs und ist praktisch überholt. Die tcsh allerdings - FreeBSD nutzt diese - ist schon ein ganz anderes Kaliber. Eine sehr durchdachte, praktisch unbegrenzt anpassbare und programmierbare Shell, mit sehr angenehmen c-nahem Syntax. Muss sich wirklich nicht hinter der Bash verstecken.
Natürlich wird gleich wieder jemand dies alte Dokument ausgraben, in dem dargelegt wird, wie böse die C-Shells doch sind. Allerdings ist das nun 14 Jahre alt und bezieht sich auf uralte, längst im Dunkel der Geschichte versunkene Versionen... Die dort gezeigten Bugs haben neuere Versionen schon längst nicht mehr und mal ehrlich. Syntaktisch sind alle Shells, egal ob Bourne oder C-Familie eigentlich ein besserer, hirnzerfressender Mist. Gerade in Zeiten, wo praktisch jede Maschine Perl und Python installiert hat.

So, nun noch zur technischen Umsetzung: FreeBSd nutzt wir gesagt die tcsh und nur die tcsh. /bin/csh ist einfach ein Hardlink auf /bin/tcsh, die Shell erkennt am Aufrufnamen was sie sein soll und geht automatisch in die csh-Emulation.
 
Lach, das mit dem hirnzerfressenen Mist passt ziemlich gut. Ich setz mich öfters eher hin und schreib kurz ein bischen C, als mich mit der Scripterei aufzuhalten

Edit: Als reine CLI bevorzuge ich auch bash. Mag sein, dass es Gewohnheit ist, wenn man dran gewöhnt ist, geht einfach von der Hand...
 
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