Good practice: Zweite OpenBSD Installation auf extra slice

dettus

Bicycle User
Inspiriert von einem Beitrag auf misc@ habe ich gestern mal spasseshalber OpenBSD doppelt installiert.


Die VM hat jetzt auf wd0a das Produktivsystem, und auf wd0p ein Rescuesystem.

In dem "Video" habe ich zwei unterschiedliche Versionen installiert, aber im Prinzip ginge es auch mit zweimal dem gleichen.


Sinn/Unsinn: Keine Ahnung, aber zumindest kann man wenn man wd0a kaputtgespielt hat mit einem boot wd0p:/bsd noch was retten.
KOENNTE man auch mit einem USB stick machen, aber hey...
Ich glaube, bei meiner naechsten Vollinstallation knapse ich mal 1GByte ab (Plattenplatz kostet ja nichts mehr)
Vielleicht rettet es mich ja eines Tages! :D
 
Coole Idee, aber zwei Mal OpenBSD heißt auch zwei mal Pflege. Und dazu muss ich vermutlich das zweite OpenBSD booten oder geht das auch im chroot?
 
chroot habe ich noch nicht ausprobiert. Ist bestimmt eine Moeglichkeit....

"Pflegen" muss man vielleicht auch, wobei es in meinem Vorschlag nur ein echtes Rescue-System ist, was sehr lange einfach nur rumliegt und ausser Plattenplatz nichts braucht.
 
Kein blöder Ansatz wenn das ein wichtiges Szenario ist mit "Bordmitteln" schnell wieder arbeiten zu können.

Ich hab 2 Geräte (Windows- und Linuxbook) als Hauptgeräte mit denen ich (fast*) alles machen kann und ein drittes OpenBSD Notebook mit dem ich "relativ" viel machen kann. (Und dazu noch ein Smartphone mit dem ich auch recht viel Alltagskrams erledigen kann)
Das sind insgesamt 4 Geräte die gleichzeitig ausfallen müssten um ein echtes Problem zu haben das dies für meine Szenarien rechtfertigt.

*(Fast weil das Linux-Notebook keine dedizierte GPU hat und somit PC-Gaming da größtenteils wegfällt, aber das ist nicht so dramatisch, ansonsten - beide haben die gleichen anschlüsse so das ich sie gleichwertig an den Docking-Lösungen arbeiten können)
 
Das Problem ist halt, wenn so ein Rescue-System im Rescue-Fall ausfällt, weil es zu alt ist. Oder gerade die Features nicht da sind, die man jetzt bräuchte. Mit einem OpenBSD Installations-Stick kommt man halt auch schon sehr weit. Für welches Szenario hast Du das denn gendacht?
 
Gedacht habe ich es fuer die Szenarien, an die ich nicht denke. :)

Aber jetzt wo du nachfragst, habe ich bei der aktuellen Releaese doch ganz gut am Kernel gebastelt, da waere es ein leichtes gewesen, /bsd.* zu loeschen... ZUM BEISPIEL.
 
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KOENNTE man auch mit einem USB stick machen, aber hey...
ich habe diesen Beitrag von Anfang an verfolgt und von Anfang an nicht richtig verstanden, also, welche Vorteile das nun genau haben soll..
Dann erinnerte ich mich, dass OpenBSD wohl immer noch ein UFS benutzt und damit gewisse Einschränkungen beim Dateisystem in Kauf nimmt.
Trotzdem: ich brauche doch keine komplett neue Installation, aus purer Angst, dass ich einen Kernel schreddere. Das hatten wir früher doch als gängiges Szenario, als wir alle noch unsere Kernel selber kompilierten (von Bastelarbeit am Kernel will ich da gar nicht reden). Natürlich muss man dann gelegentlich einen alten Kernel booten können. Und dann dazu den Rest des Systems einbinden und so weiter.
Und damals hatten wir gar keine (schnellen und ausreichend großen) USB-Sticks, die einem das Leben dann vereinfachen konnten.

Meine persönlichen Vorlieben, also, wenn ich überhaupt einen Bedarf sehen würde, wären sicherlich USB-Stick oder Netzwerk-Rescue-System.
Beide haben auch den Vorteil, nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod einer Platte noch verfügbar zu sein. Falls man so etwas dann benutzen möchte..
Reine Entwicklungsumgebungen laufen wahrscheinlich doch eh immer zuerst mal in einer VM, also auch auf virtuellen Platten.

Oder nicht?
 
Einziger Vorteil der mir einfaellt ist, dass ich keinen USB-Stick brauche. :)
Szenarien, in denen es WIRKLICH sinnvoll ist, zwei Installationen in einer Partition zu haben, kann ich dir leider auch nicht nennen.

Aber es ist eine schoene Spielerei. :)
 
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