konstantin said:
Vielleicht kann man das andere Thema ja mit einem enstprechenden Kommentar schließen?!
Wieso? Vielleicht schreibt ja jemand in 100 Jahren ein Lösung?
konstantin said:
Ich wusste nicht, dass man zum Interpretieren von (Fehler-)Meldungen wissen muss, was die Tools da "anstellen" ...
Es gibt fdisk und bsdlabel auf FreeBSD. Auf diese Tools kann man sich verlassen und
vor allem zeigen sie die Daten, die man gerne sehen möchte.
konstantin said:
Da hab ich mich wohl ein bisschen missverständlich ausgedrückt. [...] Ich hoffe/denke aber, dass ich die SWAP-Partition im laufenden Betrieb löschen könnte, wenn es da Probleme geben sollte.
Du meinst also, Du willst eine Art Vorsorge für die Zukunft treffen? Wenn die letzte Partition am Ende fehlerhaft ist und Du kannst ausschließen, dass es durch PEBKAC entstanden ist, wie z.B. das Einspielen des Dateisystem-Images in eine zu kleine Partition, dann ist
a) Entweder FreeBSD kaputt.
b) Die Platte ist kaputt.
c) Du hast mit Hilfe irgendwelcher Linux-Utils die Platten partitioniert (das wäre allerdings wieder ein Fall von PEBKAC).
Die Probleme, die ich hier sehe, häufen sich. Deswegen ist das ganze was Du tust, irgendwie beunruhigend.
konstantin said:
Was das zu große Dateisystem angeht: Wie oben beschreiben habe ich jetzt ein Image der (leeren) Platte gemacht. Dieses sollte doch nicht größer sein als die Platte selber, oder? Das vorherige Image war genauso groß. Also kann es da dann doch eigentlich nicht dran gelegen haben, oder?
Eine wichtige Sache ist die Plattengeometrie. Du kannst nicht einfach ein Image der kompletten Platte machen und auf eine andere einspielen. Slices können z.B. nur an Zylindergrenzen anfangen. Wenn die Zylinder unterschiedlich groß sind, hast Du Mist auf der Platte. Die Tatsache, dass es bootet, kann trügen. Es sind zu viele Faktoren die hier eine Rolle spielen, ob es funktioniert oder nicht. Lass es einfach und nutze dump(8) in der Zukunft. Ich weiß nicht warum sich die Leute so gegen das einzige vernünftige Tool sträuben. Oder meint irgendjemand, dass dd irgendwie gründlicher sei? Das ist ein Irrglaube.
konstantin said:
dd ist auch nicht mit einem Fehler abgebrochen.
dd ist manchmal seltsam und wird Dir die letzten Daten
nicht sichern/einspielen, wenn die Größe des Images durch xx in "bs=xx" teilbar ist. Vorsicht!
Du siehst, es ist ein weiterer Faktor in Deinem Vorgehen. Die Kombinationen aller fehlerhafter Vorgehen sind hier unzählbar.
konstantin said:
Hier verstehe ich nicht, wie du das meinst. Was genau meinst du mit "Abbildung"?
"Abbildung" wie "Abbild" oder "Image".
konstantin said:
Dessen bin ich mir zwar bewusst, mir fehlt allerdings die kreative Idee, wie ich das verwirklichen soll. Ich habe auf das System lediglich zugriff über eine "Rescue-CD", welche die FreeBSD-Partitionen nicht mounten will.
Anhand dieses Problems kann man schon feststellen, dass da was nicht in Ordnung ist, oder?
konstantin said:
So weiß ich nicht, wie ich dump/restore einsetzten soll. Wenn ich du (oder jemand anderes) eine Idee hat, so wäre ich ihm sehr dankbar, wenn er sie hier schreiben würde.
Du kannst ja einen dump(8) machen, wenn das System läuft. Ist ja ein Backup-Tool und keine Frickelei. Mach den auf einen Remote-Rechner per ssh. Dann bootest Du Deine Live-CD, machst alles Platt, partitionierst ordentlich und spielst Deine Daten mit restore(8) wieder ein.
konstantin said:
PS: Was den PEBCAK-Vorwurf angeht, möchte ich den hiermit zurückweisen. Natürlich liegt der Fehler in meiner Vorgehensweise (wo sonst?). Ich suche den Fehler ja auch nicht bei anderen. Ich versuche hier lediglich nach Lösungen für dieses schwierige Unterfangen zu finden und hoffe auf Unterstützung. Danke an alle, die mir geantwortet haben.
Wenn Du sowas Exotisches wie dd zum kopieren einer ganzen Platte nimmst, dann lass wenigstens danach sofort fsck über alles laufen. Die Daten sind Dir doch wichtig, oder nicht?