das hat ja zwei Aspekte.
Das Bereitstellen einer Partition und deren Einbinden und dann das transportieren der Daten, die bereits unter dem Verzeichnis /usr liegen.
Bereitstellen der Partition ist mitunter nachträglich extrem schwierig, weil unter Umständen die Partitionstabelle ja komplett umgebaut werden muss (bestehende Partitionen löschen, verkleinern, erweiterte Partitionen angelegen). Dabei kann natürlich leicht ein Irrtum passieren und es können leicht Daten verloren gehen. Das sollte man nur machen, wenn ausreichend Zeit und kein Druck vorhanden ist. Möglicherweise funktioniert das System anschließend mal ne Weile nicht.
Das kopieren der Daten von der gesicherten Quelle ist ja beinahe trivial.
Mit dump und restore kann das sogar aus dem laufenden Betrieb gemacht werden. Sicherer ist es aber aus dem Single-User Modus mit anschließendem Neustart und gleich passend gemachter fstab.
Der Knackpunkt ist also, woher die neue Partition nehmen?
Das ist dann allerdings sehr stark von den Umständen abhängig und kann im Einzelfall auch vollkommen problemlos sein, etwa bei vorhandenen GPT und noch ausreichend Platz auf der Platte. Da könnte einfach ein Stück der freien Platte genommen und zur neuen Partition gemacht werden, Filesystem eingerichtet, gemountet, Daten kopiert, /usr umbenannt, mountpoint /usr erstellt und umgemounted werden, fstab umgeschrieben und fertig. Das geht dann vollkommen problemlos auch im Laufenden Betrieb und dies gilt gleichermaßen dafür, wenn eine neue Festplatte oder ein anderes Speichermedium verfügbar ist, um diese neue Partition zu stellen.