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Hallo an alle

Themenstarter #1
Hallo,
ich bin letzte Woche von Ubuntu 16.06 auf FreeBSD 12-RELEASE gewechselt und bin bisher auch ganz zufrieden damit.
Eigentlich programmiere ich unter Windows, weil auch meine Kunden Windows verwenden. Ich nutz(t)e jedoch den Ubuntu Rechner als Server, als Mail-Client, für's Online Banking und als Host für meinen unter VirtualBox laufenden "Programmier PC" mit Windows 10.

Gewechselt bin ich hauptsächlich, um mal was neues auszuprobieren.
Es läuft noch nicht wieder alles, so habe ich z.B. Probleme beim Smb-Zugriff auf meinen unter Windows laufenden Haupt-PC und meine Banking Software, Moneyplex ist eine Linux-Anwendung, die ich noch nicht unter BSD lauffähig bekommen konnte. Ich dachte zuvor BSD sei prinzipiell eine Distribution von Linux - aber weit gefehlt.
Naja, den Rest werde ich wohl noch gelöst bekommen.

Gut finde ich:
+ Bei FreeBSD finde ich die Konfigurationsdateien klarer strukturiert. Wenn etwas nicht läuft und ich ändere eine Konfigurationsdatei, kann ich nachvollziehen, was ich warum ändere. Unter Ubuntu war mir nicht immer klar, was genau ich da denn mache.
+ FreeBSD läuft sehr schnell (wobei der Umstieg mit einem neuen PC einher ging, eventuell rührt mein Eindruck daher).

Nicht so gut finde ich:
- Dass manche Dinge unter /etc und manche unter /usr/local/etc einzurichten sind. Da gibt es zwar eine Logik dahinter, allerdings scheint mir diese wenig praxisgerecht.
- Dass im Handbuch noch Dinge stehen, die scheinbar überholt und überflüssig sind (z.B. zur Lokalisierung)
- Die man-pages gehen bei wirklichen Problemen nicht weit genug und weitere Infos sind im Internet schwierig zu finden.
- Bin ich böse, weil ich lieber die Bash verwende?

Ich wünsche allen BSD Nutzern noch viel Spaß und Erfolg mit BSD!
 
#2
Wegen /etc und /usr/local/etc:

Da ist eine ganz simple Logik hinter: in /etc findest du configs, die bei einer base-install (also frisch nach dem installieren) vorhanden sind.
Unter /usr/local/etc sind configs von Programmen/Diensten, die nachträglich installiert wurde, egal, ob mit pkg oder aus den ports. Damit hast du eine saubere Trennung zwischen Basis-System und Userland.
Generell ist alles, was *nachher* dazu installiert wird in /usr/local zu finden. man hier gibt mehr infos ;)

Am Anfang etwas verwirrend, lernt man aber sehr schnell zu schätzen!