Informationssauger und Fragesteller

Burn0ut

Member
Guten Abend,
ich finde es zum Kotzen, dass es Leute gibt, die nur Fragen stellen "Wie geht das", "Wie funktioniert xxx" und nie Antworten geben. Und das auch noch zum Teil unter kommerziellem Hintergrund!!
Das ist die Ausbeutung von selbstlosen Idealisten, die ihre Zeit opfern und ihr Wissen preisgeben. Das ist doch ungerecht, oder was meint ihr?
 

Kathse

fieser Scheinripp
Guten Abend ebenso,

eigentlich wollte ich nur "do not feed the trolls" schreiben, aber ich versuche trotzdem sachlich meine Meinung darzulegen...

Es soll Leute geben, die gerade erst mit *BSD anfangen. Diese können naturgemäß besser fragen als antworten. Hättest du nicht diesen Beitrag geschrieben, wärst du in meinem Unterbewusstsein in genau dieser Kategorie: seit einem Monat registriert und bisher 10 Beiträge verfasst.

Wenn du in dieser Zeit herausgefunden hast, was es hier für Publikum gibt und wer welche Teile des Forums komerziell nutzt, halte ich das für genial. Wenn du aber vorher schon hier zumindest mitgelesen hast, bist du doch genauso ein Schmarotzer, wie die, die du anprangerst, oder?

Ich an deiner Stelle würde das Richten und Entscheiden den Leuten überlassen, die das Forum führen oder zumindest schon lange dabei sind.

Und jetzt drücke ich, selbst auf die Gefahr hin, mit meinen ebenfalls sehr wenigen Beiträgen in dieselbe Schublade zu rutschen, in die ich dich gerade gesteckt habe, auf "Abschicken".

Gruß,
K
 

Daniel Seuffert

Well-Known Member
Wenn man sich den "Geist" anschaut (vielleicht etwas hochgestochen formuliert), der hinter *BSD steht, dann sollte man eine solche Frage eigentlich nicht stellen bzw. Antworten darauf geben, weil jede Beschäftigung damit imho par se schon obselet ist.
 

Burn0ut

Member
Hallo Kathse,
die BSD-Newbies wollte ich mit meinem Posting auch nicht angesprochen haben. Newbie oder nicht entscheidet nicht die Anzahl der Beiträge.
Stell dir mal vor für meine Zurückhaltung beim Posten wäre genau dieser Konflikt in mir verantwortlich.
Ich habe nicht gerichtet (oder vielleicht doch durch die etwas provokative Formulierung!?), sondern lediglich versucht eine Frage aufgeworfen, um genau von diesen Leuten, von denen du in deinem Posting schreibst, eine Meinung zu hören.
Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen, oder wie heisst das? :-)
In welcher Schublade würdest du dich denn gerne sehen?

Hallo Herr Seuffert,
war das das Wort zum Donnerstag?
Mit dem Geist hinter *BSD bin ich vielleicht nicht so vertraut, daher wohl auch meine Frage, die aus meinem gesunden (so hoffe ich doch) Geist/Verstand entsprungen ist. Man möge ihn mir aber erläutern, damit auch ich verstehen kann.
Ach ja; die Antwort, die nicht gegeben werden dürfte, ist doch schon ein Paradoxon per se!?
P.S. nettes Avatar
 

Daniel Seuffert

Well-Known Member
Hallo BurnOut,

1. Bleib bitte beim Du, Daniel reicht vollkommen, bin zwar schon ein älteres Semester, aber doch eher unkompliziert.

2. Avata ist mein Paßfoto, Name, Adresse etc. wie immer nur real, ich halte weder was von nicks noch ähnlichen Dingen, daher grundsätzlich immer nur real name.

3. Wort zum Donnerstag sollte es nicht sein. Eher die Anmerkung, daß wir alle "frei" sind. Es spielt keine Rolle, was für ein OS wir benutzen oder ob wir *BSD privat, kommerziell oder sonstwie verwenden. Es spielt auch keine Rolle, ob wir *BSD gewählt haben, weil wir es als das Beste, Fortschrittlichste etc. erachten. Wir haben auch keinerlei Berechtigung auf Andere herabzusehen. Der "Geist" von BSD wird m.E. in der offenen Einstellung der meisten user und der Lizenz an sich deutlich. Lese sie doch einfach einmal aufmerksam durch und versuche die Ideale dahinter zu begreifen (das ist jetzt nicht schulmeisterlich gemeint). Obselet war nur eine allusio im Sinne von überflüssig bezüglich deiner Gegenüberstellung von Kommerziell und Idealistisch. Das meine Aussage ein Paradoxon ist, steht außer Frage und war bewußt so formuliert.

Herzliche Grüße, Daniel
 

asg

push it, don´t hype
Moin.

Original geschrieben von Burn0ut
ich finde es zum Kotzen, dass es Leute gibt, die nur Fragen stellen "Wie geht das", "Wie funktioniert xxx" und nie Antworten geben. Und das auch noch zum Teil unter kommerziellem Hintergrund!!
Das ist die Ausbeutung von selbstlosen Idealisten, die ihre Zeit opfern und ihr Wissen preisgeben. Das ist doch ungerecht, oder was meint ihr?

Auf den ersten Blick ein leichtes dazu einen Kommentar abzugeben, auf den zweiten ist die Problematik aber weit grösser als diese erst erscheint.

Was die Leute angeht die Fragen stellen ala "Wie geht das",..., so handelt es sich zum einen um totale Novizen die einfach noch keine anderen Quellen kennen als bsdforen.de. Ich sehe dies als aktives Mitglied der Community erstmal positiv, denn anscheinend wird bsdforen.de der erste Anlaufpunkt für viele die sich mit *BSD das erste mal auseinandersetzen. Dies spricht für diese Community, den Umgang und dem Niveau. Sicher ist man es irgendwann leid das Fragen zig mal aufs Neue gestellt werden, mit dem gleichen Ziel, die Suchfunktion ist ja nicht umsonst auf dem board implementiert. Zur Verteidung der Frischlinge ist aber anzumerken, das diese nicht wissen nach was sie zu suchen haben, und daher die Frage lieber direkt stellen. Ein Verweis auf einen passenden thread, das handbook und/oder andere Quellen ist dann als Antwort erstmal ausreichend. Wird dies dann immer noch nicht verstanden, dann wird der Fragesteller sicher nochmals eine Frage stellen, meist wird diese spezieller sein als eine allgemeine "Wie geht das", da er sich, so der optimale Fall, schon mit den gposteten links auseinandergesetzt hat und an der einen oder anderen Stelle einfach nicht weiterkommt.
Wie dem auch sei, manch einer stellt sich wirklich lernresistent an, und stellt immer und immer die gleiche Fragen. Dies liegt dann meist daran, das derjenige die gposteten links nicht liest und/oder ein vollständiges Howto zu seinem Problem braucht, da er die Hintergründe nicht versteht, nicht verstehen will oder einfach nur schnell schnell ein funktionierendes Etwas haben möchte. Dies ist dann irgendwann frustrierend und macht keinen Spass. Aber auch hier sollte man sehen, das auch *BSD für manch einen nur dazu dienen soll seine Arbeit damit zu erledigen (Office, surfen, mail,...), und nicht damit zu arbeiten. Das Problem ist dabei einfach, das man auch für das normale arbeiten ein gewisses Hintergrundwissen braucht, oder es von vielen, die das System nutzen, erwartet wird. Ganz im gegenteil bei Windows, und Linux Distros wie SuSE.
So gesehen geht *BSD eben auch seinen Weg zu einem Desktopsystem, und da wird es mehr und mehr fragen geben die sich einfach nur auf das schnelle funktionieren beschränken, denn auf das Verstehen warum, wieso, weshalb. Ein Windowsersatz sozusagen. Ich sehe daran nicht verwerfliches, das elitäre Gehabe das *BSD nur was für Freaks ist, ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Man kann diesen Status aber durchaus aufrechterhalten, in dem auf entsprechende Posts einfach nicht geantwortet wird. Aber ist das das Ziel?
Das soll jeder für sich selbst ausmachen in dem er eben antwortet oder es lässt (Kommentare gegen die Person und seinen Novizenstatus eingeschlossen).

Hmm, ich bin viel zu sehr Gutmensch heute morgen...

Ok, es nervt mich auch ab und an, da auch ich auf dem Stand bin, dass man das System verstehen sollte, zumindest wenn man sich mit Router, FW,... auseinandersetzt (das ist eben was anders als eine Norten Personal Firewall). Wenn man liest das Leute einen SMTP Server aufsetzen wollen aber nicht wissen was der Unterschied zw. einem MUA und MTA is, dann fragt man sich vieles....

Was denn "kostenlosen support" angeht für "Firmen" wie soll da unterschieden werden? Und warum auch nicht, wenn man diesen dabei hilft *BSD in der Firma zu etablieren. Meist ist es so, das ein Mitarbeiter *BSD lobt, irgendwann erklärt sich der Entscheider in der Firma dazu bereit *BSD einzusetzen. Nun ist der Druck natürlich enorm der auf dem Mitarbeitet lastet, hat der *BSD doch gepriesen und gelobt und dazu noch gemeint alles ist umsonst, frei, kostenlos. Tja, um dies einzuhalten muss er sich ins Netz stürzen und so auch auf bsdforen.de, denn rennt der *BSD Server nicht, dann war es das in der Firma mit *BSD und der Entscheider wird dies nicht mehr zulassen.
So gesehen tragen wir dann dazu bei das *BSD sich in den Firmen etabliert, ist doch positiv.
Da *BSD noch als Sparten OS angesehen wird bei dem alles umsonst ist, wollen die Leute auch nichts für suupport ausgeben, wie es bei MS und den grossen Linux Distros der Fall ist. Ein finanzieller Unterschied der attraktiv erscheint. Richtig, der Mitarbeitet sollte ein gewisses Niveau haben um den Server verwalten zu können, und viele sind davon entfernt, bzw. machen den fünften vor dem ersten Schritt und übernehmen sich einfach etwas.

Was support angeht, so kann man eine Firma gründen die sich auf *BSD sepezialisiert und dafür Support anbietet und Unternehmen berät und *BSD in Unternhemen einführt. Das sind in DE gerademal eine handvoll, also nicht der Rede wert. Gibt es mehr Firmen die dies anbieten und dafür gradestehen das alles rennt, dannw erden auch mehr Firmen *BSD einsetzen.
Also, eine Firma auf die Hufe stellen und den support für XXX Euro anbieten.

Man kann das alles als Ausbeutung sehen, wirtschaftlich gesehen stimmt das wohl auch, denn mit dem Support verdienen die Leute Geld, mit der Installation und der Einführung der Systeme. IBM setzt auf Linux, warum? Na, der support der kostet, jeder will Linux haben, ein Fass mit viel viel Geld welches sich da auftut, und das mit fast 0 Entwicklungskosten. Das ist doch der helle Wahnsinn, das ist prinzipiell Geld im Schlafe verdient.
 
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