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installation auf USB und NVME...

kira12

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo Leute,

mein nächster Server ist unterwegs und da meine Festplatten langsam aussterben und die NVME immer größer werden würde ich gern die installation (ZFS) auf der NVME durchführen. Leider unterstützt der Server kein NVME als Bootmedium. Deswegen würde ich den Kernel auf einen USB Stick schreiben und den Rest auf die NVME Disk. Gibts da was zu beachten oder ist das nicht Sinnvoll? Der Server ist ein Proliant Gen8.

Gruß ré
 

mr44er

Well-Known Member
#2
Deswegen würde ich den Kernel auf einen USB Stick
Damit baust du dir einen SPOF, vergleichbar mit FreeBSD auf nur einer Platte installiert. Stick futsch (auch wenn du nur lesend drauf zugreifst)-> erstmal doof.

Ich würde in diesem Fall klassisch auf einen Pool aus normalen Festplatten/SSDs installieren und die Daten die den Boost haben sollen dann auf die NVMe packen. Vllt. eine kleine Partition abzwacken als L2ARC für den zroot, aber das bringt nur bei passendem workflow was. Hab jetzt keine Details dazu, weiß auch gar nicht, ob man das noch en vogue ist und wieviel RAM du dem ARC zuweisen willst/kannst.
 

kira12

Well-Known Member
Themenstarter #3
Hallo,

nein ich werde 2 USB Sticks als Bootmedien verwenden und auch beide als Bootmedium markieren.

Gruß ré
 

pit234a

Well-Known Member
#4
ich habe mich da vollkommen gegen die NVME entschieden, auch, wenn die Leistungsdaten beeindrucken.
Gerade bei einem Server lädt FreeBSD und gut ist.
Mein NAS läuft seit vielen Jahren nur von Stick mit UFS (und ich habe einfach einen fertigen Ersatz-Stick daneben liegen). Die Schreibzugriffe habe ich dabei minimiert, nutze tempfs und habe typische Verzeichnisse per Link in den ZFS-Datenpool verlegt.

Also, da passieren eben keine großartigen Zugriffe im Betrieb und genau das macht eine NVME ja überhaupt erst interessant. Ob das Ding 10 Sekunden oder 30 Sekunden bootet, ist doch egal.
 

medV2

Well-Known Member
#5
Ein Proliant G8 kann nicht von einer NVME booten? Da würd ich nochmal nachsehen, vielleicht ist es zwar nicht vom Support gedeckt aber möglich? Kann mir das schwer vorstellen.

Ansonsten sollte nichts dagegen sprechen, bei den USB Sticks ist es immer etwas eine Lotterie ob du einen brauchbaren hast, auch bei Markenprodukten. Das wurde ja schon erwähnt, am besten einen zweiten vorhalten. Vielleicht kannst du aber auch über eine SD Card booten, die sind (wenn man entsprechend zertifizierte kauft) deutlich zuverlässiger.
 

kira12

Well-Known Member
Themenstarter #6
Hallo,

der Server ist noch nicht da. Gen7 kann nicht von NVME booten. Der die NVME sowieso als Cache da ist wollte ich gleich das OS mit draufpacken um die Festplatten einsparen.

Gruß ré