Installation aus Freebsd selbst

DerTom

Member
Hallo,

ich möchte eine Neuinstallation direkt aus Freebsd machen und frag mich gerade ob das geht bzw. was ich beachten muß. Ich hab zur Zeit ./sda im Betrieb (Freebsd 7.0-RC1) und ./sdb als Backup (leer). Da ich bei dem Rechner über kein CDROM verfüge ist meine Überlegung ob ich einfach sysinstall laufen lassen kann. Um es klar zu sagen: Ich bin Newbee in BSD und hab bisher nur ein wenig mit Linux gespielt. Nun will ich mich aber ernsthaft damit auseinandersetzen und probier daher auch bevor ich das produktiv einsetzen will ein wenig aus. Freebsd.org und BSDForen.de scheinen hier auch die einzigen (wirklich guten) Anlaufquellen zu sein, daher meine frage ob folgendes geht:

1. alle Daten von ./sda auf ./sdb kopieren
2. chroot zu ./sdb
3. sysinstall
4. ./sda völlig neu paritionieren
5. reboot
6. ./sdb löschen

Vielleicht auch nicht das eleganteste, aber es sollte doch gehen, oder?

Grüße ins Forenland
Der Tom
 
warum packst du die Platte nicht in einem PC mit Laufwerk, installierst FreeBSD und baust sie dann zurück in den Rechner?
 
Hi,

der Rechner soll später ins RZ und wenn mir dann sowas vorliegt möchte ich gerüstet sein. So sehe ich die Situation auch als möglichkeit zum proben. Kaputtkonfiguriert hab ich es schon ;) Also / ist voll gelaufen (gewesen) und sshd streikt beim login.

Grüße
Der Tom
 
Du kannst die neue Version auch einfach selbst bauen. Erst mit csup die gewünschten Quellen ziehen, dann wie in /usr/src/Makefile beschrieben vorgehen. Die Methode ist normalerweise am wenigsten Arbeit. Du musst halt etwas Wartezeit für's bauen einrechnen. Bei meinem P4 1600 dauert das bauen knapp über 2 Stunden.
 
Hi,

ich denk gerade mit dem Selberbauen habe ich es mir verbockt. Ich hatte gedacht die Ports landen alle unterhalb von /usr und darum hab ich gesagt das er sich mal alles ziehen soll. Ich dachte, dass hier die Ports eigentlich "nur" die Quelltexte zum selberbauen sind. Es wurde aber recht schnell in / geschrieben und die ca 400MB Space haben sich in -31MB gewandelt (Wie ist das eigentlich möglich? Also negative Verfügbarkeit). Danach ging auch der ssh-login und einiges andere nicht mehr. Das habe ich versucht zu retten und mich wohl hoffnungslos verrannt. Daher nun irgendwie wieder eine gerade linie bauen.

Danke für Eure ratschläge, darf ich daraus ableiten, dass meine Überlegung zu naiv war?

Grüße
Der Tom
 
/ wird nur von sehr wenigen Ports angefasst, dann auch nur um Einträge in Konfigurationsdateien zu machen. Aber was haben die Ports mit einer FreeBSD Installation zu tun?
 
Hi,

sie sind eigentlich nur der Begin meines Desasters und eher unschuldig ;)

Ich hab
/ (496MB)
/tmp (496MB)
/var (2,9GB)
/usr (rest)

als Partitionen vorgeschlagen bekommen und angelegt. Ich denk mein Fehler lag irendwo wo ich ihn nicht mitbekommen habe. Daher lieber jetzt nochmal bei null anfangen als ein Flickwerk zu schaffen. In diesem Zug möchte ich eben auch die Partitionierung manuell vornehmen.

Grüße
Der Tom
 
Für mich sehen die Größen ganz anständig aus. Da gibt es nichts auszusetzen. Ich habe bei / die gleiche größe. Das reicht für 2 Kernel mit Debugging-Symbolen und alle Konfigurationsdateien. Dann ist da immer noch ein Polster von über 120MB frei.

Wenn / vollgelaufen ist, ist irgendwo etwas schiefgegangen und du solltest herausfinden wo so viel Platz verschwunden ist.
 
Hi,

danke für Eure Hilfe. Hab es nicht hinbekommen und dann doch über CD gemacht. Nun kenn ich zumindest wieder ein paar neue manpages ;)

Grüße
Der Tom
 
Back
Top