aber es stellt sich mir natürlich auch die Frage, wieso du nun X11 erst aus den Ports bauen möchtest.
Je nachdem, wie du installiert hast, sind vielleicht eine ganze Reihe von Paketen (oder Ports) bereits auf deinem System installiert. Was du machen willst, würde xorg aus x11 installieren und danach ist das dann ja noch immer nicht konfiguriert und du hast dann auch noch keine grafische Oberfläche. Die Installation des X-Servers (und evtl der benötigten Treiber) alleine genügt dazu nämlich nicht, sie ist nur eine Vorbedingung.
Eine der Sachen, die du ganz offensichtlich bereits installiert hast, sind die Ports. Nur deshalb kannst du cd /usr/ports/XXX/YYY durchführen. Vor einer Installation aus den Ports, solltest du diese nach Möglichkeit aktualisieren, nach deiner Beschreibung steht zu vermuten, dass du den Zustand deiner CD dort übernommen hast und nicht nachträglich aus dem Web die frischen Ports installiert hattest.
Die meiner Ansicht nach korrekte Vorgehensweise in deinem Fall wäre es also, erst mal Klarheit zu bekommen, was du bereits installiert hast. Dann sehen, was du denn haben möchtest. Anhand des festgestellten Deltas dann die passenden Maßnahmen bestimmen.
Ein guter Startpunkt wäre etwa pkg_version oder pkg_info -aqo um zu sehen, was du schon installiert hast und festzustellen, wie aktuell das ist.
Vielleicht, möglicherweise, hast du bereits xorg installiert und vielleicht sogar auch schon deine Grafische-Oberfläche oder dein Desktop-Environment. Ich wiederhole mich: die Installation alleine lässt das aber nicht starten und korrekt laufen. Dazu sind weitere Maßnahmen nötig, die wir dann erst nach und nach herausfinden können, wenn wir tiefer nachgesehen haben.
Wenn du nichts daran geändert hast, zeigt das $ Symbol deiner shell an, dass du nicht root bist. Das wiederum bedeutet, dass du dich als User angemeldet hast und dazu musstest du ja einen solchen anlegen. Um dich als root einzuloggen, gibst du als Username natürlich root ein und brauchst dann das Passwort, das du bei der Installation vergeben hast. (Kein Passwort entspricht dabei einer leeren Eingabe und sollte natürlich umgehend geändert werden). Der User root bekommt dann ein # vor dem Cursor.
sudo ist, wie schon erwähnt, nicht in der Grundausstattung dabei und müsste nachinstalliert werden. Ich persönlich mag es nicht und arbeite lieber als root. Um als User mittels su zu root zu werden, muss der User der Gruppe wheel angehören (oder hat sich da was geändert?). Du kannst aber alle notwendigen Installations- und Konfigurations-Arbeiten als root durchführen. Weitergehende Überlegungen, warum man so etwas besser nicht machen sollte und welche Gefahren da auf einen lauern, würde ich mal nach hinten schieben und für die ersten Installations- und Konfigurations-Versuche außen vor lassen. Du kannst auch später noch mehrere User anlegen, mit denen du schließlich auf dem Rechner arbeiten kannst und diese auch in unterschiedliche Gruppen stecken und so fort.