installation grafische oberfläche

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soma

Guest
hallo zusammen, ich habe mir heute free bsd 8.2 installiert. habe ein Notebook Acer Extensa 5220. habe die Installation nach Vorgabe gemacht, d.h. die Partitionen automatisch von bsd erstellen lassen. die Installation lief über eine CD, ohne Internet-Anschluss. nach der Installation hatte ich leider keine grafische oberfläche. ich habe versucht das mit den folgenden befehlen zu beheben:
cd /usr/ports/x11/xorg
make install clean

als Antwort bekam ich keine grafische Oberfläche, dafür aber diese Meldung:
29xhmxc.jpg


kann mir jemand helfen die grafische Oberfläche hin zu bekommen? ich habe diese Befehle hier aus dem Forum.
 
Du mußt Programme immer als root installieren. Ansonsten gibt's den Permission denied Fehler.

Vielleicht wäre es besser wenn du dir PC-BSD installierst.
Da gibt es dann die grafische Oberfläche gleich nach der Installation schon fertig konfiguriert. :)
 
Du mußt Programme immer als root installieren. Ansonsten gibt's den Permission denied Fehler.

Vielleicht wäre es besser wenn du dir PC-BSD installierst.
Da gibt es dann die grafische Oberfläche gleich nach der Installation schon fertig konfiguriert. :)

o.k., und wie mache ich das? Programme als Root installieren? wenn ich das Betriebssystem installiere bin ich doch Root. oder nicht? oder muss ich mich erst als Root anmelden? bei Linux wäre das su oder sudo plus befehl. wie läuft das bei bsd?

pc bsd wäre dann die nächste Option. aber ich würde mich besser fühlen wenn ich das auch so hinkriegen würde ;)
 
/usr/ports sollte der Gruppe wsrc gehören. Wenn dein User da nicht drin ist, hast du natürlich keine Schreibrechte.

Als root sollte man das nicht tun.
 
aber es stellt sich mir natürlich auch die Frage, wieso du nun X11 erst aus den Ports bauen möchtest.
Je nachdem, wie du installiert hast, sind vielleicht eine ganze Reihe von Paketen (oder Ports) bereits auf deinem System installiert. Was du machen willst, würde xorg aus x11 installieren und danach ist das dann ja noch immer nicht konfiguriert und du hast dann auch noch keine grafische Oberfläche. Die Installation des X-Servers (und evtl der benötigten Treiber) alleine genügt dazu nämlich nicht, sie ist nur eine Vorbedingung.
Eine der Sachen, die du ganz offensichtlich bereits installiert hast, sind die Ports. Nur deshalb kannst du cd /usr/ports/XXX/YYY durchführen. Vor einer Installation aus den Ports, solltest du diese nach Möglichkeit aktualisieren, nach deiner Beschreibung steht zu vermuten, dass du den Zustand deiner CD dort übernommen hast und nicht nachträglich aus dem Web die frischen Ports installiert hattest.

Die meiner Ansicht nach korrekte Vorgehensweise in deinem Fall wäre es also, erst mal Klarheit zu bekommen, was du bereits installiert hast. Dann sehen, was du denn haben möchtest. Anhand des festgestellten Deltas dann die passenden Maßnahmen bestimmen.
Ein guter Startpunkt wäre etwa pkg_version oder pkg_info -aqo um zu sehen, was du schon installiert hast und festzustellen, wie aktuell das ist.
Vielleicht, möglicherweise, hast du bereits xorg installiert und vielleicht sogar auch schon deine Grafische-Oberfläche oder dein Desktop-Environment. Ich wiederhole mich: die Installation alleine lässt das aber nicht starten und korrekt laufen. Dazu sind weitere Maßnahmen nötig, die wir dann erst nach und nach herausfinden können, wenn wir tiefer nachgesehen haben.

Wenn du nichts daran geändert hast, zeigt das $ Symbol deiner shell an, dass du nicht root bist. Das wiederum bedeutet, dass du dich als User angemeldet hast und dazu musstest du ja einen solchen anlegen. Um dich als root einzuloggen, gibst du als Username natürlich root ein und brauchst dann das Passwort, das du bei der Installation vergeben hast. (Kein Passwort entspricht dabei einer leeren Eingabe und sollte natürlich umgehend geändert werden). Der User root bekommt dann ein # vor dem Cursor.
sudo ist, wie schon erwähnt, nicht in der Grundausstattung dabei und müsste nachinstalliert werden. Ich persönlich mag es nicht und arbeite lieber als root. Um als User mittels su zu root zu werden, muss der User der Gruppe wheel angehören (oder hat sich da was geändert?). Du kannst aber alle notwendigen Installations- und Konfigurations-Arbeiten als root durchführen. Weitergehende Überlegungen, warum man so etwas besser nicht machen sollte und welche Gefahren da auf einen lauern, würde ich mal nach hinten schieben und für die ersten Installations- und Konfigurations-Versuche außen vor lassen. Du kannst auch später noch mehrere User anlegen, mit denen du schließlich auf dem Rechner arbeiten kannst und diese auch in unterschiedliche Gruppen stecken und so fort.
 
wie soll er den sudo installieren wenn er sich nicht einloggen kann, Was kommt den wenn du:"su" eingibst, eine Passwortabfrage oder nichts. Falls nichts kommt starte im Single-User Modus und konfuguriere deinen User richtig. Im link steht ja wie du dne alten löschst. Dein User muß zur Gruppe: "wheel" gehören sonst klappt su nicht. Im Single-User funktioniert auch sysinstall.

http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/users-modifying.html
Gruß
 
wie soll er den sudo installieren wenn er sich nicht einloggen kann, Was kommt den wenn du:"su" eingibst, eine Passwortabfrage oder nichts. Falls nichts kommt starte im Single-User Modus und konfuguriere deinen User richtig. Im link steht ja wie du dne alten löschst. Dein User muß zur Gruppe: "wheel" gehören sonst klappt su nicht. Im Single-User funktioniert auch sysinstall.

http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/users-modifying.html
Gruß

er ist doch eingelogged, nur eben nicht als root.
Den neuen Installer kenne ich zwar nicht, aber bisher war ja eher optional überhaupt einen User direkt bei der Installation schon anzulegen. Um den root kam man allerdings nie vorbei. Deshalb nehme ich an, dass er durchaus auch als root einloggen könnte, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es den nicht gibt ;)
Was schon mal passieren kann, ist aber, dass man vergisst ein root-Passwort zu vergeben.
Das ist aber nicht schlimm.
Man kann als root einloggen und eben zunächst ohne pwd, danach mittels sysinstall oder besser einfach passwd das Passwort ändern.
Alle Installationen, auch sudo, portupgrade etc lassen sich dann ja als root durchführen und es braucht nicht unbedingt den User, der mittels su zu root werden kann.

Wie gesagt, ich vermute mal, dass bereits eine Menge installiert ist und dass es zunächst gar nicht darauf ankommt, mehr zu installieren.

Das werden wir dann sehen.
 
oenone
bei OpenBSD ist es hundertpro nur "Theo" und gleichzeitiger Hauptbenutzer, der Rest sind Gastzugänge.
Gruß
 
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