Installationsproblem

Rock_Bottom

New Member
Hi...

Benutze freebsd seit gut 5 Monaten und musste es leider von der platte hauen, da ich windows fürs studium benötigt habe.

Jedenfalls mache ich auf meinem notebook gerade die fantastische Entdeckung, dass sich PCBSD (mein erster Versuch) und FreeBSD nicht mehr installieren lassen.

Beim boot von der DVD bekomme ich mit den beiden neusten Versionen immer die Fehlermeldung

"ad0: FAILURE-READ_DMA"

Zwar komme ich daraufhin noch ins setup, bei der installation selber versagt allerdings fdisc selber und bricht zu einem späteren Zeitpunkt einfach ab.

Extena 5220 mein LT...

Für Lösungsvorschläger wäre ich natürlich dankbar...
 
Hallo Rock_Bottom

Mit welcher FreeBSD Version hat den früher geklappt? Und mit welcher jetzt nicht mehr?

Ich glaube, es liegt eher an defekter Hardware. Die Suche im Forum oder in der Suchmaschine deiner Wahl liefert zu FAILURE-READ_DMA jedenfalls mehrmals ähnliche Vermutungen.

Evtl. kannst du ja mal versuchen, den DMA-Modus abzuschalten. Beim Booten wählst du 6. Escape to loader prompt und gibst dann set hw.ata.ata_dma=0 und anschliessend boot ein.

mousaka
 
als ich mich mal kurz an der Uni aufgehalten hatte, da gab es noch keine tragbaren Computer und heute höre ich dauernd, daß es ohne Windoofs im Studium nicht mehr geht: verkehrte Welt!

Mit M$ habe ich da schon einiges erlebt. Ob du das nun glaubst oder nicht, erst kürzlich gab es eine Installation, wo mir ein Kollege erklärte, daß die WLAN komplett dicht gemacht und abgemeldet worden war. Da schaut man dann aber.
Bisher habe ich noch nicht erlebt, daß M$ ein Bios tatsächlich beschädigt oder auch nur verstellt, doch ich würde mir das ansehen. Auch die Partitionierung unter M$ ist oft sehr grauenhaft und kann von keinem anderen System verstanden werden.
Vielleicht hast du die Chance, ein Live-System zu booten (etwa Knoppix oder dieses BSD, wie hieß das noch mal, Truebsd?) und am lliebsten vom Stick, weil dann der IDE vollkommen unangetastet bleiben kann.
Aus diesen Systemen könntest du dir die Platte ansehen und auch herausfinden, ob es damit ebenfalls Fehlermeldungen gibt. Du kannst auch versuchen, die Platte neu zu formatieren (oder alles mittels dd if=/dev/zero of=/dev/ziel (und evtl Beschränkungen) einfach zu löschen und auf Null zu setzen, eben auch die Partitionstabelle).
Ich sage das deshalb, weil ich durchaus zwei unterschiedliche Probleme wahrnehme. Einmal fdisk und dann dma. Das kann eine gemeinsame Ursache haben, muß aber nicht.
dma abschalten hat mousake ja schon erklärt.
 
Hallo ihr beiden,

erst mal danke für eure Antwort.

Also ja, ich war ebenfalls leicht "geschockt" dass Windows scheinbar im Informatikstudium ein "muss" ist.

Ich benutze schon seit gut 6 Jahren kein Windows mehr und war immer hell auf zufrieden mit meinem einfachen BSD oder meinen verschiedenen Linux Distributionen auf den beiden PCs und meinem Laptop...

Ich werde mir eure Ratschläge heute zu Herzen nehmen und ausprobieren.

Vielen dank auf jeden Fall..:)
 
Das kommt wirklich darauf an, wo man studiert. Ich bin überhaupt erst auf FreeBSD umgestiegen, weil man mit Windows nur schwer weiterkam. Es war einfach zu viel Arbeit alle Pakete die man braucht zusammenzusuchen. Das war an der TU-Darmstadt.

Hier an der HS-Kalrsruhe sieht die Sache anders aus. C und Java geht natürlich alles, aber einige Sachen muss man unter Windows machen. Dann nutze ich die Rechner der Hochschule.
 
Das kommt wirklich darauf an, wo man studiert. Ich bin überhaupt erst auf FreeBSD umgestiegen, weil man mit Windows nur schwer weiterkam. Es war einfach zu viel Arbeit alle Pakete die man braucht zusammenzusuchen. Das war an der TU-Darmstadt.

Hier an der HS-Kalrsruhe sieht die Sache anders aus. C und Java geht natürlich alles, aber einige Sachen muss man unter Windows machen. Dann nutze ich die Rechner der Hochschule.

Hi,

du das kann sicherlich sein. Ich muss gerade im Grundstudium neben Java und C auch etwas mit Visual Studio arbeiten und es werden oftmals kleiner Projekte in Form von Windows Applikationen verlangt, was mich vor dem Semester zum Umstieg bewogen hat. Mittlerweile ist dieser Käse allerdings rum und ich bekomme mein geliebtes BSD wieder....hoffe ich zumindest...:D

Gruß Rock
 
Visual Studio hat mir noch niemand aufgezwungen. Wenn wir C-Übungen machen haben wir freie Compilerwahl.
 
Sorry, rein OT, doch ich kann dazu nicht schweigen, so bin ich halt nun mal.
Nie lasse ich einen Zweifel daran aufkommen, dass ich mich auf einer Art göttlichen Mission wähne und für die Verbreitung und Achtung von Open Source Systemen ständig werbe. Das ist bei mir wirklich nicht technisch motiviert, sondern aus dem Gefühl heraus, ein besserer Mensch zu sein, wenn ich einfach das tue, was richtig ist und das lasse, was nicht richtig ist.
Open Source ist grundsätzlich gut und richtig und deshalb nehme ich es und rede dafür, auch, wenn ich da dauernd Hilfe brauche. Aber genau dieses Erleben, daß da ein Support von Gleichgesinnten geleistet wird, der alles überstrahlt, was auf der anderen, der Schattenseite der Betriebssysteme, geleistet wird, genau das bestätigt mich ja. Es ist einfach schön, wenn jemand einem die Lösung zu einem Problem erklärt und noch schöner, wenn man diese gemeinsam erarbeiten oder dann schließlich anderen helfen kann. Es ist Mi$t, wenn etwas gar nicht geht und man nur der dumme User ist, der keinerlei Rechte genießen, sondern nur blöd rumklicken darf und dafür eifrig bezahlt.
OpenSource ist die einzig richtige Antwort.

Deshalb sollte man nicht die Augen vor M$ Systemen verschließen, WNT ist ein verdammt gutes Dingens und es Wert, gekannt zu werden. Gerade im Informatik Studium, sollte man die Möglichkeit haben, damit umzugehen.
Hat man aber nicht!
Man darf es nutzen und zwar, weil die Lizenz ja so günstig ist für studierende.
In meinem Leben wurde ich irgendwann WNT-Admin, das bekam ich bescheinigt mit einem Zertifikat, das ich wahrscheinlich längst nicht mehr aufbewahre. Was ich dazu an Wissen erwerben mußte, langt ungefähr gerade mal, um einen Rechner in der Unix-Welt anzuschalten. Es gibt dann auch nur dieses eine Windoofs, ich meine, wer WNT kennt, hat auch alle Grundlagen für die restlichen, mitunter Mi$geburten, aus dem Hause. Dabei kann niemand ein M$ ja wirklich kennen lernen, weil es ja eben zu und verkleistert ist.

Wie gesagt, nichts gegen M$ an der Uni. Nur, damit kann niemand ernsthaft was machen und lernen und das sollte auch allen klar sein. Es kann ja mal kurz vorgestellt werden, aber dann sollte man sich doch auf ernsthafte Dinge konzentrieren und was vernünftiges machen. Es kann ja nicht Ziel sein, Informatiker auszubilden, die dann später mal ein SAP bedienen können, während Chinesen und Inder es programmieren.
 
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