IPv6 only im Hausnetz

Benutzt Ihr IPv6 im Heimnetz?

  • IPv6 only

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    34

jmt

Well-Known Member
Hallo,

hat jemand von Euch nur IPv6 im Hausnetz und wie sind Eure Erfahrungen damit?

Ich teste gerade, in wie weit ich mein Hausnetz auf IPv6 umstellen kann. Dabei ist mir aufgefallen, dass selbst nach mehr als 10 Jahren noch genügend Soft-/Hardware Probleme mit IPv6 haben. Ich kämpfe derzeit mit einer Fritzbox und dem Unifi-Controller. Und die Liste ist noch nicht abgeschlossen. Wie Sind Eure Erfahrungen? Macht Ihr überhaupt IPv6 zu Hause? Ich habe dazu auch eine kleine Umfrage gestartet, da zumindest ich es spannend finde zu erfahren, wie der Stand hier im Forum ist.

Danke für die Infos und fürs Ausfüllen!

Markus
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Ich hab ja zurzeit nur sonne langweilige Fritzbox über die Telekom die Ipv6 und IPv4 anbietet, beides funktioniert auch.
DNS macht das ding auch, soweit ich das sehe per 4&6. Demnächst soll das ding durch nen OpenBSD Router abgelöst werden.

Mein NFS & Samba-Server ist nur per IPv4 erreichbar, mehr mach ich lokal gerade garnicht.
 

mark05

Well-Known Member
hi

also laeuft , soweit gut das ipv6 home netz.

herz des ganzen ist openbsd samt aller , mitgelieferten , dienste.

man sollte sich nur bewusst sein , das man bei einem privat anschluss keine
festen prefix hat .

von daher nutze ich einen netz bereich aus RFC 4193 intern und mache dann 6 to 6 nat.
das ganze ist vorhersehbarer als ein slaac zugeteiltes netz.

holger
 

Andy_m4

Well-Known Member
Wobei man auch hier nicht zwangsläufig NAT braucht. Bei IPv6 ist es ja durchaus üblich, das ein Rechner mehrere IP-Adressen hat.
Man kann dann halt private Adressen für den internen Kram nehmen und für den Internetzugriff geht man dann über die öffentlichen Adressen die man vom Provider bekommt.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Ich hatte mir vorgestellt dafür einfach dyndns in der zukunft zu verwenden, aber das überlege ich mir noch.
 

mark05

Well-Known Member
hi
genau das will ich nicht , das meine internen rechner noch eine , im internet gerouted ip , bekommen.

holger
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
Ich bin in meinem eigenen Netz 2006 auf IPv6 umgestiegen, damals noch mit faithd zur IPv4<->IPv6-Übersetzung. Ich war naiv und dachte, dass IPv4 spätestens 2010 Geschichte ist. ;) Allerdings habe ich auch 2021 noch immer Geräte im Netz, die kein IPv6 sprechen, weshalb ich alle internen Services nach wie wie vor zusätzlich per IPv4 anbiete.
 

mark05

Well-Known Member
hi

meine antwort war mehr gen andi_m4 gerichtet , sorry fuer das missverständnis , commanderzed.


natuerlich hat meine antwort nichts mit dns zu tun.

holger
 

jmt

Well-Known Member
Ich bin in meinem eigenen Netz 2006 auf IPv6 umgestiegen, damals noch mit faithd zur IPv4<->IPv6-Übersetzung. Ich war naiv und dachte, dass IPv4 spätestens 2010 Geschichte ist. ;) Allerdings habe ich auch 2021 noch immer Geräte im Netz, die kein IPv6 sprechen, weshalb ich alle internen Services nach wie wie vor zusätzlich per IPv4 anbiete.
Genau das ist auch gerade mein Problem. Meine Services sind zum Teil 4+6, zum Teil 6 only. Aber es gibt heutzutage sogar noch Webseiten, die zwar auch eine IPv6-Adresse haben, aber darauf nicht reagieren. Dann hilft selbst NAT64 nicht.;'( Und wie schon geschrieben, kann eine Fritzbox zwar IPv6, wenn man sie als Router einsetzt. Aber wenn sie als "Client" im Netz hängt und nur Telefonie machen soll, dann kann sie nur noch IPv4. :grumble:
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Ich bin in meinem eigenen Netz 2006 auf IPv6 umgestiegen, damals noch mit faithd zur IPv4<->IPv6-Übersetzung. Ich war naiv und dachte, dass IPv4 spätestens 2010 Geschichte ist. ;) Allerdings habe ich auch 2021 noch immer Geräte im Netz, die kein IPv6 sprechen, weshalb ich alle internen Services nach wie wie vor zusätzlich per IPv4 anbiete.

Ich fürchte wir werden frühestens ende der 20er "Im Internet" großflächig für sehr weite der Teile der Nutzungszenarien ipv6 haben ... aber auch da noch nicht für alle. Ab 2025 denke ich werden wir aber schon "recht gut" aufgestellt sein was das angeht.

Was ich am dubiosesten finde ist das weite teile der Anbieter für Endkunden (Festnetz, Mobil, Kabel, DSL e.t.c) inzwischen keine "echte" ipv4 adressen mehr verteilen aber ANDERE Anbieter im gleichen Segment einfach noch gar kein ipv6 können ... finde ich nen zwispalt.
 

Esjott

Kellerkind
(...)
Was ich am dubiosesten finde ist das weite teile der Anbieter für Endkunden (Festnetz, Mobil, Kabel, DSL e.t.c) inzwischen keine "echte" ipv4 adressen mehr verteilen aber ANDERE Anbieter im gleichen Segment einfach noch gar kein ipv6 können ... finde ich nen zwispalt.
So wie mein Glasfaser-Anbieter (wir verkaufen Zukunft..!), immerhin echte v4 aber v6 ist noch Neuland, irgendwann später.

Im Heimnetz habe ich daher nur ipv4 laufen.
 

medV2

Well-Known Member
Ich sehe derzeit noch absolut keinen Grund für IPv6, daher auch deaktiviert, ist etwas weniger um was ich mich kümmern muss. Wenns mal Vorteilhaft ist, kann mans im Homenetz auch an nem Wochenende umstellen. Im großen Unternehmensnetzen mag das was anderes sein, da will man vielleicht für die Zukunft gerüstet sein, wenn IP6 kommt - also in 30 Jahren..
 

kaputtnik

Active Member
Im großen Unternehmensnetzen mag das was anderes sein, da will man vielleicht für die Zukunft gerüstet sein
es ist eher genau andersrum. Ich hab bei noch keinem unserer Kunden, egal wie groß, IPv6 im Einsatz gesehen. Und da ist auch kein Ende in Sicht, da es immer noch Produkte gibt, die IPv6 gar nicht oder nur so schlecht unterstützen, dass man es damit nicht einsetzen kann.
 

schorsch_76

FreeBSD Fanboy
es ist eher genau andersrum. Ich hab bei noch keinem unserer Kunden, egal wie groß, IPv6 im Einsatz gesehen. Und da ist auch kein Ende in Sicht, da es immer noch Produkte gibt, die IPv6 gar nicht oder nur so schlecht unterstützen, dass man es damit nicht einsetzen kann.
Welche Produkte sind das? Nt4?
Bei uns gehen jetzt die letzten Nt4 Maschinen offline. Das hat leider lange gedauert....
 

mark05

Well-Known Member
hi

@andi ja , gibt es ... mein provider wechsel den prefix , genauso wie die ipv4 addresse.

somit ist fuer mich nicht sinnvoll möglich vorhersehbar server intern zu betreiben.

darüber hinaus würde der firewall anteil deutlich höher werden um die ipv6 server ,
wenn sie den eine öffentlich ge routed addresse hätten , zu schützen.

ich mag die dinge lieber definiert und kontrolliert .

so ist mein internes netz unabhängig von dem was aussen passiert.

Holger
 

morromett

Well-Known Member
darüber hinaus würde der firewall anteil deutlich höher werden um die ipv6 server ,
wenn sie den eine öffentlich ge routed addresse hätten , zu schützen.
Aber wo ist da der Unterschied, ob man im border device eine Portweiterleitung konfiguriert (wegen NAT) oder eine Portfreigabe (mit der v4-/v6-"Firewall") konfiguriert?
 

morromett

Well-Known Member
Ipv6 ist da

Deutschland 53% native ipv6 Traffic.
BTW: Mich stört die Koexistenz von IPv4 und IPv6. Ich will 100% nativen ipv6-Traffic (im Internet, im Intranet, im VPN, lokal, etc.).
Ich habe ipv6 in der Vergangenheit schon benutzt. Z. Zt. benutze ich 100% nativ ipv4. Ich würde aber lieber heute als morgen, auf 100% nativ ipv6 umstellen (... wenn eine Koexistenz mit ipv4 nicht mehr erforderlich wäre).
 

mark05

Well-Known Member
hi

@morromett du musst das im zusammen hang mit dem sich regelmässign wechselnden
ipv6 prefix / netz betrachten.

hinzukommt das meine wan leitungen jeweils in einem vrf / rdomain terminieren.

holger
 

morromett

Well-Known Member
@morromett du musst das im zusammen hang mit dem sich regelmässign wechselnden
ipv6 prefix / netz betrachten.

hinzukommt das meine wan leitungen jeweils in einem vrf / rdomain terminieren.
Der wechselnde IPv6-Prefix wäre für mich kein Grund, denn die Server werden anhand der Interface-ID identifiziert und der geänderte IPv6-Prefix wird an die Server weiter gegeben.
OK, ... "vrf / rdomain" bzgl. IPv6, kann ich nichts dazu sagen.
 

Andy_m4

Well-Known Member
gibt es ... mein provider wechsel den prefix , genauso wie die ipv4 addresse.

somit ist fuer mich nicht sinnvoll möglich vorhersehbar server intern zu betreiben.
Ähm für die internen Server hast Du doch die privaten Adressen.
Oder meinst Du jetzt Server die von außen (aus dem Internet) erreichbar sein sollen?

darüber hinaus würde der firewall anteil deutlich höher werden um die ipv6 server ,
wenn sie den eine öffentlich ge routed addresse hätten , zu schützen.
Macht ja ohnehin Sinn gegenüber externen Adressen per default nur ausgehend-initiierte Verbindungen zu erlauben. Macht man bei IPv4 ja genauso.

so ist mein internes netz unabhängig von dem was aussen passiert.
Deine privaten Adressen sind doch so oder so unabhängig.
 
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