Kann Festplatte nicht partitionieren

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Hi,

neue 100GB Platte und FBSD 6.1-RELEASE. Root installiert mit 10gb und nun soll der Rest nachträglich zur Datenpartition werden. Geht aber nicht. Sysinstall gibt einfach eine Meldung zurück, dass die Platte nicht will, Ende. Nix auf der Konsole vom kernel zu sehen. Irgendwelche Ideen?

Gruß, I.MC
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
Einfach mit 'nem anderen Programm wie qtparted die Partition erstellen. Die kannst du dann mit sysinstall später zu ufs änderen, wenn du kein ext2 verwenden willst.
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
qtparted? Kenn ich noch gar nicht :-). Is das nen QT Programm? Habe gerade quasi kein Internetzugriff, erst wieder heute Abend.
 

moonlook

Meteorist
Ich wuerde eher vorschlagen, das System von ner FBSD-Livecd zu starten und die Partitionierung dann vorzunehmen. Der Grund dafeur, dass sysinstall die Partition nicht erstellen will ist hoechstwahrscheinlich der, dass ein Teil der Platte schon gemountet ist. Waere er es nicht, waere das Erstellen weiterer Partitionen kein Problem per sysinstall.
Vielleicht waere der Weg ueber die Konsole auch moeglich: http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks-adding.html
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Seit wann kann man keine Partitionen erstellen von der restlichen Platte im Betrieb?

@Lon qparted kann übrigends kein UFS

Gruß, I.MC
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
Das ist doch kein Problem. Du kannst ja unter FreeBSD bestehende Partitionen in UFS umfunktionieren, habe ich auch so gemacht, als sysinstall keinen Slice erzeugen konnte (irgendwas mit not Sector aligned..., woher soll ich wissen an welchem Byte die Partition anfangen muss damit sie an den Sektoren ausgerichtet ist?). Jedenfalls konnte ich mit qtparted eine ext2 Partition erzeugen und mit sysinstall die Partition dann zu 'ner UFS umfunktionieren.
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Wie auch immer, mit bootable cd geht es. Mich wundert nur, dass ich keine Partition anlegen kann, wenn das System von der Platte gebootet ist. Ich wollte ja schließlich nicht die root Partition ändern. Das kann ja sogar Windows... ich könnte schwören, dass ich das auch schon mal hinbekommen habe. Na ja, macht man privat ja nicht so oft :-)

Gruß, I.MC
 

auge

Well-Known Member
Hi Leute,

euch gehts gut heute oder...?

Wer braucht eigentlich Linux, oder gar Windows um FreeBSD zu installieren/modifizieren? Was soll das gefrickel?

fdisk
bsdlabel
kern.geom.debugflags
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Habe ich ja auch nicht, habe einfach die FBSD-Installations-CD genommen. Keine Ahnung wie du zudem auf Windows kommst. Aber Kern der Frage ist jetzt nur noch wieso man keine Slices anlegen kann im Betrieb, obwohl man nicht die root Partition anfassen will.

Gruß, I.MC
 

lme

FreeBSD Committer
Eine Fehlermeldung waere schoen.

Vermutlich hat auge aber recht.
Gib mal
Code:
sysctl kern.geom.debugflags=16
ein, dann solltest du vollen Zugriff auf die Platte haben.
 

Illuminatus

in geheimer Mission
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=3795&page=2

ok, also 10GB Partitionierung für das Basissystem hast du angelegt. Der restliche freie Platz klappt noch nicht, und ließ sich nicht partitionieren.
Habe gesehen dass das fdisk per sysinstall mir mal eine Partition nicht in voller Größe der restlichen freien Platte anlegen wollte. Jedoch konnte ich den restlichen freien Platz mit zwei Partitione anlegen (einmal 80% und einmal 20%).
Ich hätte also auch den freien Speicher mit einer kleinen Partition versehen können, und anschließend diese mit growfs vergrößern können.

In dem anfangs genannten Link steht der Hinweis alle Partitionen auf der zu bearbeitenden HDD unzumounten. Im übrigen wurde danach gefragt ob es Unstimmigkeiten mit der Plattengeometrie gab.

Wenn dieser Post in euren Augen unsinnig ist und nicht zum Thema passt - bitte löschen lassen
 

dettus

Bicycle User
hallo imc.

ich hatte vor einiger zeit mal das problem mit dem udma-zugriff auf meine platte. theoretisch konnte der controler udma-133, aber die kabel mochten das nicht.
freebsd hatte beim booten dennoch voll aufgedreht, und erst ein booten ohne acpi (oder wie das heisst, auf jeden fall der sichere modus der lange dauert) hatte da abhilfe schaffen koennen. mittlerweile bin ich wieder beim offenen bsd gelandet.


wie dem auch sei...
hast du schonmal probiert vor dem partitionieren deiner platte ein stumpfes
Code:
% dd if=/dev/zero of=/dev/ad0c (oder was auch immer das festplattendevice ist... sorry)
zu machen? meistens ist die partitionstabelle einfach zu zerschossen als dass fdisk noch irgendwelchen sinn daraus machen koennte. den dd-befehl laesst du einfach mal ein paar sekunden laufen, und dann ist die weg. und du kannst eine neue anlegen.
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
auge schrieb:
Hi Leute,

euch gehts gut heute oder...?

Wer braucht eigentlich Linux, oder gar Windows um FreeBSD zu installieren/modifizieren? Was soll das gefrickel?

fdisk
bsdlabel
kern.geom.debugflags
Stell dir folgendes Szenario vor. Du hast eine Platte mit einer primären Partition und einer erweiterten Partition in der 3 logische Fat32 Partitionen liegen. Die letzte willst du für FreeBSD opfern. Du musst also folgendes tun.

- Logische Partition löschen.
- Erweiterte Partition schrumpfen.
- Primäre Partition hinter der erweiterten Partition anlegen.

Keinen dieser Schritte konnte ich mit fdisk oder bsdlabel durchführen. Selbst die neue Partition anlegen geht nicht. Die muss man mit einem anderen Programm anlegen. Erst dann kommt man mit den FreeBSD Programmen weiter. Mit fdisk Partitionstyp ändern (ext2 -> ufs2), dann geht's nach der Standardprozedur weiter.
 
Oben