keine Bandbreite

klimaschreck

Well-Known Member
Hallo zusammen,

ich möchte auf meinen Heim-Server mit FreeBSD 14 GB mittels ftp (filezilla) aufspielen. Egal ob ich die Daten nun von einem Windows-PC oder anderen FreeBSD-Rechner aus übertrage, erhalte ich nur eine Bandbreite von ca. 25 Kbit/s. Über das Ethernet sollte mehr möglich sein, da außer den beiden Rechnern und einer Fritzbox als Router kein weiterer Rechnet aktiv ist.

Habt ihr eine Idee, was ich prüfen und ändern kann?

Vielen Dank im Voraus.
 
Tausende kleine Dateien? Oder ein paar wenige Große?

Bei vielen kleinen Dateien kann die Übertragungsrate schonmal sehr in die Knie gehen.

An sonsten könnte es auch ein Netzwerkproblem sein; welche Netzwerkkarten sind im Spiel? Irgendwelche seltsamen Fehlermeldungen im Logfile?
 
Ich trau diesem Filezilla nicht. Hab schon öfter Scenarien gehabt, bei denen es mit ncftp funktioniert hat, mit filezilla nicht... Also: ncftp oder anderen Client mal probieren.
 
ich habe es jetzt mit ncftp ausprobiert. Die ersten Dateien werden schnell kopiert, dann sinkt es langsam auf 7 kB/s ab. Es scheint nicht unbedingt an dem FTP-Client zu liegen. Kann ich irgendwie die Netzwerkkarte überprüfen?
 
aktuell habe ich im gleichen Subnetz bei einem ping einen Paketverlust von 36%. Das ist nicht immer so. Es gibt auch Tage, da kann ich Daten schnell hoch oder herunterladen. Nur weiß ich nicht genau, wie ich das Problem eingrenzen kann.
 
Bei 36% Packetloss wundert mich der Durchsatz nicht. Finde die Quelle dieses Problems und löse es.
 
Hmmm, als erstes würde ich vill. mal Kabel tauschen und mal Testweise auf den Router verzichten sondern nen Switch o.ä., sofern vorhanden, dazwischen Klemmen. Wenn beide Seiten ne gigabit-netzwerkkarte haben, könntest du auch beide Rechner direkt miteinander verbinden.

In einem reinem Ethernet-Netz ohne WLAN mit 2 Rechnern sollte der Paketverlust in jedemfall = 0 sein.
 
Bei 36% Packetloss wundert mich der Durchsatz nicht. Finde die Quelle dieses Problems und löse es.
!!!

0. (bei dir nicht nötig) interner Test auf der Platte selbst
1. direkte Verbindung (möglicherweise Cross-Over-Kabel nötig)
2. andere Ports am Switch testen
3. anderen Switch testen
4. Anschlussdosen und verlegtes Kabel der Reihe nach ausschließen

Das ist nicht die Reihenfolge, in der ich Fehler erwarte, aber so würde ich in etwa vorgehen, um diese einzugrenzen.
Bedenke, dass ein ping nahezu keinen Datentransfer erzeugt und wenn der schon zu einem drittel misslingt, hast du ein wirkliches Problem im Netz. Meist laufen pings unauffällig und trotzdem können irgendwo Fehler stecken.

Zum Test selbst benutze eine einzige große Datei, leg sie womöglich eigens an mit dd ... /dev/random... (dann hast du schon mal einen internen Test-Wert) und kopiere die alleine. Die Datei sollte am Besten deutlich größer sein, als RAM (das gilt besonders für interne Tests, aber ich fühle mich dabei auch wohler, wenn ich das Netzwerk teste). Diese Datei schiebe ich mehrmals in beiden Richtungen hin und her und messe die Zeit. (Ich vertraue nicht unbedingt der Anzeige diverser Programme). Eine relativ gute Anzeige für den Durchsatz des Netzwerkinterfaces kannst du einfach mit iftop anzeigen lassen ( net-mgmt/iftop ).
 
Oder einfach mal net/mtr anwerfen...

EDIT: In Heimnetzwerken ohne Router ist das natürlich witzlos.
 
vielen Dank für die Hinweise; ich habe direkt eine neue Ethernet-Karte gekauft für 6,90 €; jetzt läuft alles wieder prima.
 
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