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Kernel Panic - wie komme ich an meine Daten?

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #1
Moin, hab gestern was falsches in der rc.conf eingetragen (bei jackaudio jeweils ..."dsp0"... angegeben), seitdem habe ich einen Kernel Panic. Nachdem ich im Single User Mode die ganzen Einträge (mit VIM leider, ee ging nicht richtig) gelöscht hatte, ist der Kernel Panic immer noch da.

Nun ich will das Ding plattmachen aber wenigstens noch an die Daten, weiss aber den zfspool Namen nicht bzw ich will halt nur an /home/lance ran.
Starte ich die GhostBSD Live Disk, und führe zpool status aus, zeigt er mir nix an bzw dass keine pools verfügbar sind. Habe ich jetzt Pech wenn ich den Namen nicht weiss ?? (wurde bei der Installation angelegt, Standard, hatte nix geändert)
zpool import -a bringt auch nichts.
 

Ego

Der Teufel im Detail
#2
Moin, zpool import sollte dir die importierbaren pools anzeigen; die Frage ist auch, ob home einen eigenen pool hat oder vllt. noch ein zfs mount hinterher geschoben werden muss.
Hast du nicht vllt. noch einen snapshot bevor du Änderungen vorgenommen hast (evtl. einfacher als Plattmachen)?

P.S. Achte noch darauf wohin dann alles gemountet wird
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #3
Ubuntu hat mir den Pool als "tank" angezeigt und mit Ubuntu konnte ich einen Dateimanager öffenen und alles aufn Stick ziehen. Bei GhostBSD ginge es nur über die Commandline.

Aber letztendlich hat's geklappt. :)

Im übrigen kann ich mit Ubuntu ohne Probleme ootb auf meine, unter FreeBSD erstellte ZFS HDD zugreifen, das ist gut!
 

pit234a

Well-Known Member
#4
zpool import sollte alle anzeigen bzw einbinden, aber ich weiß nicht, wie das bei verschlüsselten Pools aussieht.
Deiner war offenbar nicht verschlüsselt, sonst hättest du ihn nicht mit Ubuntu so einfach einbinden können.
zpool import mounted dann einen Pool auf einen Mountpoint seines Namens. Das kann fatal sein, wenn bereits ein gleichnamiger Pool eingebunden ist. Ideenreiche Namen sind daher sinnvoller, als Standards wie zroot oder tank.

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, die Namen und einige Eigenschaften seiner Pools zu wissen. Ganz besonders, wenn man mal einen Zugriff von außen braucht.

Misstrauisch werde ich auch in Bezug auf deinen anderen Beitrag mit dem I/O-Fehler bei Neuinstallation gegenüber dem ootb Zugriff aus Ubuntu. Wir hatten hier letztlich einen Thread, in dem @turrican die unterschiedlichen Features zwischen unterschiedlichen FreeBSD und einer Linux-Version gezeigt hat. Bei gleichen ZFS-Versionen! Wenn sogar die ZFS-Version unterschiedlich ist, muss diese mit einem entsprechenden Befehl angepasst werden und das gelingt nur in einer Richtung! Ob Ubuntu so etwas gemacht hat, ootb, ohne, dass du das merkst und es dir mitgeteilt wird?

Und wieder mal, du verzeihst mir den Hinweis: jeder will Restore, aber keiner macht Backup!
 

Lance

Well-Known Member
Themenstarter #5
Misstrauisch werde ich auch in Bezug auf deinen anderen Beitrag mit dem I/O-Fehler bei Neuinstallation gegenüber dem ootb Zugriff aus Ubuntu. Wir hatten hier letztlich einen Thread, in dem @turrican die unterschiedlichen Features zwischen unterschiedlichen FreeBSD und einer Linux-Version gezeigt hat. Bei gleichen ZFS-Versionen! Wenn sogar die ZFS-Version unterschiedlich ist, muss diese mit einem entsprechenden Befehl angepasst werden und das gelingt nur in einer Richtung! Ob Ubuntu so etwas gemacht hat, ootb, ohne, dass du das merkst und es dir mitgeteilt wird?
Ich hatte die ext HDD eingebunden mit den gleichen Befehlen wie unter FreeBSD. Danach noch mit einem "chmod" und zusätzlichen Parametern alle Ordner rekursiv mit Schreibrechten versehen um Dateien darin zu erstellen / zu kopieren.

Nun unter GhostBSD kann ich die HDD nach wie vor einbinden und komme ebenfalls ohne Probleme an meine Dateien. Meine Version unter GhostBSD ist:
Code:
ZFS storage pool version: features support (5000)
glaub das ist Standard, also nix neueres.

Und wieder mal, du verzeihst mir den Hinweis: jeder will Restore, aber keiner macht Backup!
Oh doch, nur zwei/drei Dokumente, die waren neu...