KI in der freien Wildbahn

Azazyel

Well-Known Member
Interessant. Mit lokalen LLMs hatte ich leider qualitativ nicht so die guten Erfahrungen, aber gut zu wissen.
Interessant. Mit lokalen LLMs hatte ich leider qualitativ nicht so die guten Erfahrungen, aber gut zu wissen.

Für den Heimgebrauch hat man aktuell die Wahl zwischen
  • wenig Parametern mit ebenso schnellen wie ausbaufähigen Ergebnissen, weil das LLM plus Kontext komplett in den VRAM der Grafikkarte passen (z.B. qwen3:8b oder qwen3:14b oder gar noch kleineren Modellen) oder
  • vielen Parametern mit ebenso langsamen wie guten Ergebnissen, weil alles auf der (für diesen Anwendungszweck vergleichsweise langsamen) CPU läuft (z.B. gpt-oss:120bp)
und einige Ansätze, diese Situation zu verbessern (das würde aber den Thread sprengen).

Mit handelsüblichen GPUs mit 16 GB RAM bekommt man aber schon praktisch sofort Ergebnisse, die oftmals mehr als gut genug sind.

Unabhängig von der verwendeten Hardware kann ich aber nur wärmstens empfehlen, sich mit der Thematik mal auseinandersetzen und damit rumzuspielen. Die Auswirkung auf unsere Gesellschaft ist jetzt schon spürbar und wird bestimmt noch krasser. Das ist aber ein Thema für einen eigenen Thread...
 
Für den Heimgebrauch hat man aktuell die Wahl zwischen
  • wenig Parametern mit ebenso schnellen wie ausbaufähigen Ergebnissen, weil das LLM plus Kontext komplett in den VRAM der Grafikkarte passen (z.B. qwen3:8b oder qwen3:14b oder gar noch kleineren Modellen) oder
  • vielen Parametern mit ebenso langsamen wie guten Ergebnissen, weil alles auf der (für diesen Anwendungszweck vergleichsweise langsamen) CPU läuft (z.B. gpt-oss:120bp)
und einige Ansätze, diese Situation zu verbessern (das würde aber den Thread sprengen).

Mit handelsüblichen GPUs mit 16 GB RAM bekommt man aber schon praktisch sofort Ergebnisse, die oftmals mehr als gut genug sind.

Unabhängig von der verwendeten Hardware kann ich aber nur wärmstens empfehlen, sich mit der Thematik mal auseinandersetzen und damit rumzuspielen. Die Auswirkung auf unsere Gesellschaft ist jetzt schon spürbar und wird bestimmt noch krasser. Das ist aber ein Thema für einen eigenen Thread...

Ich spiele gerne damit rum und nutzte sowohl beruflich als auch privat KI. Nur hab ich nicht das bedürfnis, das zwingend auf meinem PC lokal laufen zu lassen. Im Betrieb hatte ich DeepSeek auf ner Maschine mit 128GB Ram am laufen, das lieferte tatsächlich gute ergebnisse. Lokal (Homeserver) hatte ich eine KI zur Beschlagwortung probiert (da ich eben meine Fotos nicht an eine KI geben möchte), das hat leider nicht sonderlich brauchbar geklappt.
 
Ich betrachte KI mit gemischten Gefuehlen. Fuer gewisse Bereiche ist sie "unterstuetzend" sicherlich gut und sinnvoll. Wenn man sich allerdings komplett auf sie verlaesst, wie z.B. beim autonomen Fahren, dann stellen sich meine Haare auf. Das Firmen jetzt Mitarbeiter und damit Kompetenz in Firmen entlassen und durch KI ersetzten finde ich eine bedenkliche Entwicklung. Das ganze wird uns langfristig sehr viele Arbeitsplaetze kosten. Ob die Firmen dadurch sparen, bezweifle ich. Die KI-Entwicklung kostet die KI-Betreiber gigantische Milliardensummen und das wird sich auch nicht aendern. Im Endeffekt haben irgendwann eine handvoll Grosskonzerne und Investoren die KIs in ihrer Hand und sobald wir irgendwann von der KI abhaengig sind, dass kein Expertenwissen mehr in den Firmen vorhanden ist, dann werden die Preise fuer KI und Dienstleistungen immer weiter nach oben gehen. Wer haftet, wenn die KI mist macht? Versicherungen sicherlich nicht. Regelmaessige Zwangszertifizierungen fuer die ordnungsgemaesse KI-Nutzung wird sicherlich auch noch kommen und gibt es auch jetzt schon in einigen Bereichen. Vielleicht sehe ich das ganze aber auch zu schwarz...
 
Ich betrachte KI mit gemischten Gefuehlen. Fuer gewisse Bereiche ist sie "unterstuetzend" sicherlich gut und sinnvoll. Wenn man sich allerdings komplett auf sie verlaesst, wie z.B. beim autonomen Fahren, dann stellen sich meine Haare auf.

Ach dem sehe ich positiv entgegen. Ich fahre nicht gerne und wäre froh, wenn mir eine KI das abnimmt. Autoverkehr ist jetzt schon das unsicherste was wir haben, eine KI wird nicht schlechter fahren als der gemeine Autofahrer. Die Angst liegt hier mE irrational in der Abgabe der Kontrolle oder vom nichtverstehen der Technologie, weshalb auch Leute vorm Fliegen angst haben, obwohl der Weg mit dem Auto zum Flughaven DEUTLICH gefährlicher ist.

Moralische Fragen wären auch schnell vom Tisch, eine KI soll sich so verhalten wie ein menschlicher Fahrer. Ich würde im fiktiven Beispiel wo ich mit 150 Sachen entweder in ne Gruppe Kinder oder in den Betonpfeiler fahren müsste, auch in die Kinder steuern..

Das Firmen jetzt Mitarbeiter und damit Kompetenz in Firmen entlassen und durch KI ersetzten finde ich eine bedenkliche Entwicklung. Das ganze wird uns langfristig sehr viele Arbeitsplaetze kosten. Ob die Firmen dadurch sparen, bezweifle ich. Die KI-Entwicklung kostet die KI-Betreiber gigantische Milliardensummen und das wird sich auch nicht aendern. Im Endeffekt haben irgendwann eine handvoll Grosskonzerne und Investoren die KIs in ihrer Hand und sobald wir irgendwann von der KI abhaengig sind, dass kein Expertenwissen mehr in den Firmen vorhanden ist, dann werden die Preise fuer KI und Dienstleistungen immer weiter nach oben gehen. Wer haftet, wenn die KI mist macht? Versicherungen sicherlich nicht. Regelmaessige Zwangszertifizierungen fuer die ordnungsgemaesse KI-Nutzung wird sicherlich auch noch kommen und gibt es auch jetzt schon in einigen Bereichen. Vielleicht sehe ich das ganze aber auch zu schwarz...

Beim ersten Punkt seh ich das auch nicht so schwarz, technologischer Wandel hat schon immer Arbeitsplätze gekostet und irgendwie haben wir immer noch eine gute Beschäftigungslage. Bei letzteren bin ich aber ganz bei dir, das ist auch durchaus meine Sorge. KI Betrieb ist sau teuer und man muss sich in Abhängigkeit begeben. Gut das hat man in der Berufswelt bei vielen Dingen, aber hier sehe ich die Gefahr eine Monopolisierung. Aus der AWS oder Azure Cloud kann man noch raus, wenn man möchte. Die eigene KI betreiben wird selbst für nationale Schwergewichter nicht möglich sein. Offene KI Modelle wie DeepSeek sind da eventuell ein möglicher Weg, das nicht komplett in die Hände von OpenAI, Alphabet und Co zu legen. Aber der US Regierung ist es egal, sind ja alles US Firmen, die derzeit relevant sind, und die EU schläft mal wieder.
 
Ach dem sehe ich positiv entgegen. Ich fahre nicht gerne und wäre froh, wenn mir eine KI das abnimmt. Autoverkehr ist jetzt schon das unsicherste was wir haben, eine KI wird nicht schlechter fahren als der gemeine Autofahrer. Die Angst liegt hier mE irrational in der Abgabe der Kontrolle oder vom nichtverstehen der Technologie, weshalb auch Leute vorm Fliegen angst haben, obwohl der Weg mit dem Auto zum Flughaven DEUTLICH gefährlicher ist.
Na ich weiss nicht. Bei meinen Eltern hat das Assistenzsystem des Fahrzeugs einfach eine Vollbremsung gemacht, weil da ein Strich auf der Strasse war und bei meinem Arbeitskollegen hat das automatische Einparksystem zwei Fahrzeuge beschaedigt, als es einzuparken versucht hat. Und beides waren keine guenstigen Fahrzeuge. Ich wuerde definitiv noch ein paar Jahre Entwicklungszeit begruessen.

Ein Bekannter aus der LUG arbeitet an der Uni in Saarbruecken und die haben u.a. das autonome Fahrsystem fuer Bosch entwickelt. Die Kameras sind extrem grobpixelig. Ich weiss nicht, wie die KI da was erkennen und unterscheiden kann. Ausserdem funktioniert das auch nicht sonderlich gut bei nassen Strassen, gewissen Lichtverhaeltnissen oder schlechten Witterungsbedingungen. Mag sein, dass es inzwischen besser funktioniert, aber es gibt schon einen Grund, warum man alle X Sekunden das Lenkrad beruehren muss. Wie gesagt, ich persoenlich wuerde mich nicht darauf verlassen und haette kein gutes Gefuehl dabei.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit autonomen Fahren? Wie sieht das mit der Versicherung aus? Zahlt sie, wenn ich meinem Vordermann auf der Autobahn auffahre, weil die KI versagt hat und ich zu spaet mit dem Bremsen reagiert habe? Unabhaengig von Personenschaeden sind dann evtl. mehrere Fahrzeuge beteiligt. Wenn der Gutachter dann durch Auslesen des Bordcomputers feststellt, dass zum Zeitpunkt des crashes die KI aktiviert war, wie sieht es dann mit der Haftungsfrage aus? Gibt es da schon Erfahrungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ki ist ein Mega-weites Feld und wie bei allen neuen Technologien wird sich manches durchsetzen und manches in einer Sackgasse enden - anderes wird man Gesetzgeberisch regulieren müssen. Auch da wird manches gut und manches schlecht reguliert werden

Ach dem sehe ich positiv entgegen. Ich fahre nicht gerne und wäre froh, wenn mir eine KI das abnimmt. Autoverkehr ist jetzt schon das unsicherste was wir haben, eine KI wird nicht schlechter fahren als der gemeine Autofahrer. Die Angst liegt hier mE irrational in der Abgabe der Kontrolle oder vom nichtverstehen der Technologie, weshalb auch Leute vorm Fliegen angst haben, obwohl der Weg mit dem Auto zum Flughaven DEUTLICH gefährlicher ist.

Ich finde "KI für Autonome Fahrzeuge" auch nen guter anlass auf mein Lieblingsthema dabei hinzuweisen:
Jede sache die "Neu" ist hat auch Nachteile gegenüber bestehenden - wenn wir aber immer nur auf diese schauen, nur noch sachen einführen die wirklich 0,0 Nachteile gegen bestehenden haben, hätten wir aber weder das Automobil, noch Züge noch Telefone.

Wenn leute schon wegen kleinster änderungen rumjammern, würde niemand heutzutage mehr das Auto/LKWs als Nachfolger des Pferdes / Pferdefurwerkes einführen das ja viel massivere eingriffe bedeutet hat (Viel mehr asphaltierte Straßen, unmengen an Verkehrstoten jedes Jahr etc) als das was oft diskutiert wird.
(Dito auch vieles anderes das als "ist nun vorhanden" kaum noch infrage gestellt wird)

Anderes beispiel: Kein Mensch stellt mehr den massiven Kanalisationsausbau in den 60ern hier infrage, den einige Eigentümer, meine Großeltern zb sehr teuer bezahlen mussten. Der war damals nicht Optional, jedes Haus das in einer Straße lag die Erschlossen wurde musste sich anschließen lassen. Nur so lassen sich aber sinnvoll Infrastrukturprojekte durchführen.
Wenn man das mal mit dem gejammer für nen dünnes Glasfaserkabel vergleicht ...

Beim ersten Punkt seh ich das auch nicht so schwarz, technologischer Wandel hat schon immer Arbeitsplätze gekostet und irgendwie haben wir immer noch eine gute Beschäftigungslage. Bei letzteren bin ich aber ganz bei dir, das ist auch durchaus meine Sorge. KI Betrieb ist sau teuer und man muss sich in Abhängigkeit begeben. Gut das hat man in der Berufswelt bei vielen Dingen, aber hier sehe ich die Gefahr eine Monopolisierung. Aus der AWS oder Azure Cloud kann man noch raus, wenn man möchte. Die eigene KI betreiben wird selbst für nationale Schwergewichter nicht möglich sein. Offene KI Modelle wie DeepSeek sind da eventuell ein möglicher Weg, das nicht komplett in die Hände von OpenAI, Alphabet und Co zu legen. Aber der US Regierung ist es egal, sind ja alles US Firmen, die derzeit relevant sind, und die EU schläft mal wieder.

Ja seh ich genauso.

Ich bin insgesamt eher sehr KI-Skeptisch sehe gleichzeitig auch sinnvolle Einsatzzwecke.

Gerade Generative AI als "Kunst" zu verkaufen finde ich ehrlich gesagt nen unding.
Um nen lustiges Meme auf Insta machen - okay - aber aus Gewinnmaximierung quasi die echte Kunst (Literatur, Filme, Serien, Hörbücher) abschaffen zu wollen und das noch auf der Basis der Daten Generationen von Künstlern finde ich nicht okay und einen Angriff auf den Stoff unserer Gesellschaft.

Na ich weiss nicht. Bei meinen Eltern hat das Assistenzsystem des Fahrzeugs einfach eine Vollbremsung gemacht, weil da ein Strich auf der Strasse war und bei meinem Arbeitskollegen hat das automatische Einparksystem zwei Fahrzeuge beschaedigt, als es einzuparken versucht hat. Und beides waren keine guenstigen Fahrzeuge. Ich wuerde definitiv noch ein paar Jahre Entwicklungszeit begruessen.

Mit den Assistenzsystemen von VW hab ich auch schlechte erfahrungen gemacht, das Poolfahrzeug das ich manchmal von der Firma hab will mich glaub ich umbringen, insbesondere bei Gelben Fahrbahnmarkierungen. Gibt ja auch überlegungen ob LIDAR oder sowas besser ist.
Andererseits hab ich 3x die letzten 3 Wochen beinahe unfälle an der gleichen Kreuzung von Rentner erlebt die zu blöd waren sich an einer geänderten Einfahrt richtig einzuordnen, da könnte KI helfen. Dito auch den verrückten Raser den ich letzte Woche beobachtet hab.
 
Wir (also das Gemeinwesen) sollten erstmal definieren, was KI ist. Da wird glaube ich in der freien Wildbahn viel durcheinander geworfen bzw. der Begriff wurde und wird auf unterschiedliche Dinge angewendet.
  • Neuronale Netze (und dann welche)
  • Logik und Brute-Force Dinge (z.B. was Prolog macht oder DeepBlue beim Schach)
  • Expertensysteme

Das Schlimme ist man macht inzwischen Gesetze zur KI, aber es ist nicht geklärt, was drunter fällt (O-Ton der gesetzgebenden Instanz zum Thema KI-Software: "Das müssen die Gerichte klären, was drunter fällt")

Was mir Llama3.1 mit dem 4GB Modell auf meinem Rechner als Ergebnisse anzeigt, zeigt, daß da Fakten von verschiedenen Sachverhalten durcheinandergeworfen werden. Bei größeren Modellen mag das besser werden, aber das Grundübel bleibt.
KI mit neuronalen Netzen mag gut beim Vorsortieren von Unterlagen unter Aufsicht sein. Aber ich mußte schon den Inhalt von Freigabe-Dokumenten mit einer KI vom Hersteller diskutieren, was wirklich nervig war, da die KI die aufgezeigten Probleme in den Dokumenten nicht versteht. Anscheinend haben dann nicht nur wir den Haken bei "Reject" gesetzt...

Die allgemeinen KIs (wie z.B. Gemini) erinnern mich in den Antworten an Leute, die keine Ahnung haben und zu allem ihren Senf geben oder der Typ, der auf die Frage "was wiegt der kleine rote Gummiball" in die Suchmaschine eingibt "Masse kleiner roter Gummiball"

Haftung bei Fehlern von KI wird auch interessant. Die KI Hersteller werden sich da absichern. Aber einer muß zum Schluß haften. Wer überprüft beispielsweise bei der Programmerstellung den Code der KI und wer haftet zum Schluß bei Schäden ? Der Entwickler der im Auftrag des Mgmt. die KI den Code hat erzeugen lassen, die testabteilung, das Mgmt das entschieden hat KI zur Codererzeugung einzusetzen ? Der KI Hersteller ? Wer kann entscheiden, welches Problem von KI mit welcher Zuverlässigkeit gelöst werden kann ?

Es muß ja nicht immer um Menschenleben gehen. Auch bei monetären Schäden geht die Keilerei los.

Ja wir werden "KI" verwenden, wir werden lernen damit umzugehen, aber die Euphorie ist momentan bei einigen Leuten anscheinend groß. So wie damals in den 90ern als wiele meinten, man braucht keine Maschinenbauingenieure mehr, weil das machen ja die CAE-Tools.
 
Wir (also das Gemeinwesen) sollten erstmal definieren, was KI ist. Da wird glaube ich in der freien Wildbahn viel durcheinander geworfen bzw. der Begriff wurde und wird auf unterschiedliche Dinge angewendet.
  • Neuronale Netze (und dann welche)
  • Logik und Brute-Force Dinge (z.B. was Prolog macht oder DeepBlue beim Schach)
  • Expertensysteme


Denke in nem IT Forum kann man davon ausgehen, dass wir von Neuronalen Netzen sprechen. Behaupte ich jetzt zumindest mal, dass wir wirklich alle über das gleiche diskutieren :D
 
Vielleicht sehe ich das ganze aber auch zu schwarz...
Nope.
Die Szene aus https://www.themoviedb.org/movie/2048-i-robot (das ist 22(!) Jahre her)... sinngemäß "RETTE DAS MÄDCHEN UND NICHT MICH". Der "Blecheimer" kam damals zum Schluß, dass es sinnvoller ist den Protagonisten zu retten, anstatt das Mädchen, welches noch ihr ganzes Leben vor sich hatte. Also Überlebenswahrscheinlichkeit durchgerechnet, aber nicht Restlebenszeit und wie es ein Mensch entscheiden würde.
 
Nicht das das nicht auch eine spannende Diskusion ist, aber führt doch wieder sehr weit weg von dem was aktuelle KI und auch auf die nächsten 10 Jahre absehbar zurzeit zu leisten mag.
 
Es gibt so einen Spruch: "Unwissenheit ist ein Segen." - Der passt auch irgendwie. Otto-Normal-User nutzt KI vermutlich einfach. Wer allerdings Techniker und Programmierer ist, der weiss, wie unzuverlaessig Programme und Technik sind. Ich bin seit >25 Jahren in der technischen Entwicklung (Hardware, Software), Test, Beratung, Support, usw. und selbst die einfachsten Techniken und Programme die seit vielen Jahren problemlos laufen, geben irgendwann oder schon nach kurzer Zeit ihren Geist auf. Manche laufen >10 Jahre ohne Probleme, mache fallen schon nach Monaten aus. Keiner weiss warum. Es kann an der Umgebung liegen (Induktionen, Temperaturen, Bauteiletoleranzen, usw.) und bei Programmen liegt es oft an Rundungsfehlern, Logikfehler, Sensorfehler oder was auch immer. Diese treten bei den wenigsten auf und schon garnicht im Testlabor.

Bei der KI weiss auch keiner, wie sie etwas wirklich erkennt und was sie daraus schlussfolgert (halluziniert). Eine KI kennt keine Angst, keine Empathie, keine Gefuehle/Gespuer, kein Unterbewusstsein, keine Ethik. Sie lernt nicht aus eigenen Fehlern oder bezweifelt/hinterfragt ihr eigenes Wissen oder nicht Wissen, sie hat kein Bewusstsein. Daher ist sie nicht wirklich intelligent, sondern fuehrt nur im weitesten Sinne eine Mustererkennung aus und handelt nach vorprogrammierten Bedingungen.
 
Nicht das das nicht auch eine spannende Diskusion ist, aber führt doch wieder sehr weit weg von dem was aktuelle KI und auch auf die nächsten 10 Jahre absehbar zurzeit zu leisten mag.
Wahr, Fahrzeugsysteme möchte ich aber dennoch nicht programmieren wollen bzw. in solcher Haut stecken. :)

Daher ist sie nicht wirklich intelligent, sondern fuehrt nur im weitesten Sinne eine Mustererkennung aus und handelt nach vorprogrammierten Bedingungen.
Wenn Ottonormalo das schlucken würde, wäre schon viel erreicht. Ein Voiceagent gilt ja schon als Zauberei.
 
Ob die Firmen dadurch sparen, bezweifle ich.

Kommt darauf an. Ich glaube, wir sehen aktuell zwei Trends:
  • Firmen, die viel Geld auf KI-Projekte werfen, um (positiv formuliert) Know-How in einer Zukunftsdisziplin zu sammeln oder (negativ formuliert) sinnlos dem Hype folgen
  • Firmen, die KI selektiv und sinnvoll punktuell einsetzen
In der IT bringt KI (in Form von GitHub Copilot, Claude & Co.) aktuell schon viel, auch wenn sie weit davon entfernt ist, selbständig Software entwickeln zu können.

Im Endeffekt haben irgendwann eine handvoll Grosskonzerne und Investoren die KIs in ihrer Hand und sobald wir irgendwann von der KI abhaengig sind, dass kein Expertenwissen mehr in den Firmen vorhanden ist, dann werden die Preise fuer KI und Dienstleistungen immer weiter nach oben gehen.

Gute Frage - das hängt auch davon ab, wie sich die Modelle und die Hardware weiterentwickeln. Man kann ja jetzt schon seine KI-Infrastruktur mit freier Software und freien Modellen betreiben. Der Verlust von Expertenwissen kommt aber gerade BSDForen-Mitgliedern sehr entgehen, können sie doch dann in einigen Jahren ihr IT-Know-How für viel Geld anbieten. :)

Beim ersten Punkt seh ich das auch nicht so schwarz, technologischer Wandel hat schon immer Arbeitsplätze gekostet und irgendwie haben wir immer noch eine gute Beschäftigungslage.

Na ja, bei offiziel 3 Millionen und inoffiziell 5 Millionen Arbeitslosen (ungewollte Teilzeitstellen, über 58 Jahre alt uvm.) würde ich das anders formulieren (schlimmer geht natürlich immer).

Die eigene KI betreiben wird selbst für nationale Schwergewichter nicht möglich sein.

Betreiben - möglich.

Trainieren - schwierig.

Offene KI Modelle wie DeepSeek sind da eventuell ein möglicher Weg, das nicht komplett in die Hände von OpenAI, Alphabet und Co zu legen. Aber der US Regierung ist es egal, sind ja alles US Firmen, die derzeit relevant sind, und die EU schläft mal wieder.

Business as usual.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit autonomen Fahren? Wie sieht das mit der Versicherung aus? Zahlt sie, wenn ich meinem Vordermann auf der Autobahn auffahre, weil die KI versagt hat und ich zu spaet mit dem Bremsen reagiert habe? Unabhaengig von Personenschaeden sind dann evtl. mehrere Fahrzeuge beteiligt. Wenn der Gutachter dann durch Auslesen des Bordcomputers feststellt, dass zum Zeitpunkt des crashes die KI aktiviert war, wie sieht es dann mit der Haftungsfrage aus? Gibt es da schon Erfahrungen?

Letzten Endes hast du immer als Fahrer bzw. Halter die Gefährdungshaftung für dein Fahrzeug. Selbst mit den inzwischen vorgeschriebenen Fahrassistenzsystemen bist immer du in der Pflicht, dein Fahrzeug sicher zu steuern.

Mit der Frage, ob bei einem groben Mangel des Fahrassistenzsystems im Einzelfall der Hersteller in die Pflicht genommen werden kann, werden Juristen allerdings noch viel Geld verdienen. :ugly:

Um nen lustiges Meme auf Insta machen - okay - aber aus Gewinnmaximierung quasi die echte Kunst (Literatur, Filme, Serien, Hörbücher) abschaffen zu wollen und das noch auf der Basis der Daten Generationen von Künstlern finde ich nicht okay und einen Angriff auf den Stoff unserer Gesellschaft.

Es ist die Frage, wie unsere Gesellschaft mit der Situation umgehen wird, dass sich die - eh schon immer recht prekäre Situation der Kunstschaffenden - vielleicht absehbar ins Bodenlose verabschieden wird.

Mit den Assistenzsystemen von VW hab ich auch schlechte erfahrungen gemacht, das Poolfahrzeug das ich manchmal von der Firma hab will mich glaub ich umbringen, insbesondere bei Gelben Fahrbahnmarkierungen.

Die Software der Volkswagen-Tochter CARIAD ist ja auch ein Trauerspiel (sehr lesenswerter Artikel dazu hier). Nicht umsonst wird der Laden gerade eingestampt.

Haftung bei Fehlern von KI wird auch interessant. Die KI Hersteller werden sich da absichern. Aber einer muß zum Schluß haften. Wer überprüft beispielsweise bei der Programmerstellung den Code der KI und wer haftet zum Schluß bei Schäden? Der Entwickler der im Auftrag des Mgmt. die KI den Code hat erzeugen lassen, die testabteilung, das Mgmt das entschieden hat KI zur Codererzeugung einzusetzen? Der KI Hersteller? Wer kann entscheiden, welches Problem von KI mit welcher Zuverlässigkeit gelöst werden kann?

Letzten Endes ist immer der Inverkehrbringer oder Hersteller von Produkten haftbar - ob man dabei jetzt KI oder nicht zur Entwicklung oder Produktion einsetzt, ändert daran wenig.

Nicht das das nicht auch eine spannende Diskusion ist, aber führt doch wieder sehr weit weg von dem was aktuelle KI und auch auf die nächsten 10 Jahre absehbar zurzeit zu leisten mag.

Es bleibt spannend. In der IT ist der Arbeitsmarkt bedingt durch die Wirtschaftslage und das Potenzial der KI (unabhängig davon, wieviel sich davon materialisiert) gerade für Berufseinsteiger jetzt schon schwierig...
 
Mit handelsüblichen GPUs mit 16 GB RAM bekommt man aber schon praktisch sofort Ergebnisse, die oftmals mehr als gut genug sind.

Unabhängig von der verwendeten Hardware kann ich aber nur wärmstens empfehlen, sich mit der Thematik mal auseinandersetzen und damit rumzuspielen.
16GB VRAM hat hier doch keiner :D

Mit viel Geduld und quantization (https://vladmandic.github.io/sdnext-docs/Quantization/) kann man auch mit 4 oder 8G VRAM was erreichen, aber das empfiehlt sich für einen Einsteiger auf keinen Fall. Das erschlägt einen mit der Fülle an Infos und je nach Lager (nGreedya, AMD, Intel) funktioniert es anders oder auch gar nicht.

Wenn Geld keine Rolle spielt, Consumer Nvidia 3090, 4090 oder 5090...eben das jeweilige Top-Modell und je mehr, desto gut. Aktuelle Serverkarten trotzdem unbezahlbar für Normalsterbliche.

AMD-Consumer: RX 7900 XTX oder RX 9070 XT, preislich erschwinglich, 600-800€. Aber tendenziell eher die AI PRO R9700 wenn man es gut will und fürs Gaming eh was Neues braucht. Soll noch in diesem Jahr verfügbar werden, wahrscheinlich um die 1300€-1400€.
Aktuelle Instinct-Modelle=unbezahlbar

Ausgemusterte Instinct MI25/MI50 16GB sind für 100€ zu haben, mit passendem BIOS und aufgesägter Slotblende kann man sie tweaken und den miniDP freischalten. Nachteile: Keine Beschleunigung/tensor cores, kein support mehr unter rocm6.4.1 und man muss einfallsreich mit der Kühlung werden. -> https://www.thingiverse.com/thing:6636428/files

Ausgemusterte Instinct MI50/MI60 32GB sind für 250€ zu haben, mit passendem BIOS (https://www.techpowerup.com/forums/threads/help-flash-mi50-to-radeon-vii-pro.329623/post-5389911) kann man sie tweaken und den miniDP freischalten. Nachteile: Keine Beschleunigung/tensor cores, kein support mehr unter rocm6.4.1 und man muss einfallsreich mit der Kühlung werden. -> https://www.thingiverse.com/thing:6636428/files

Mit LLMs habe ich weniger Erfahrung, die arbeiten aber gut parallel mit z.B. mehreren "Schrottkarten" vom Hörensagen zusammen.

Für Bilder kann ich https://github.com/vladmandic/sdnext empfehlen, das ist eine bunte Spielwiese.

Edit:
Die Späße brauchen ein dementsprechend aktuelles und dick dimensioniertes Netzteil. Zwecks Lagerfeuervermeidung rate ich von "Ach, das passt schon..." ab. ;)
 
Was das VRam angeht haben Macs einen echten Vorteil.
Aber bzgl. Programmierung: Ich benutze gerade massiv KI für mein Projekt. Wenn ich aber den Code nicht kontrolliere, dann funktioniert es nicht. Die KI biegt oft genug falsch ab. Wenn man enge Vorgaben setzt und kontrolliert, dann tippt sie einfach schneller als man selbst. :)
 
Ich finde, gerade im Fahrzeugbereich merkt man, dass die Computerisierung immer weiter fortschreitet.

Schon vor 15(?)Jahren hat Mercedes Werbung gemacht mit einem System, das anhand verschiedener Sensoren frühzeitig eine Situation erkennt, bei der das Fahrzeug außer Kontrolle gerät. Dann wurde der Bremskreislauf schon ge-primed, so dass beim kleinsten Druck aufs Bremspedal schnell die volle Bremskraft zur Verfügung stand; es wurden die Gurte gestrafft, die Sitze in eine aufrechte(re) Position gebracht, das Sonnendeck zugefahren. Das alles war möglich, weil üblicherweise ein paar Sekunden Zeit zwischen Auftauchen der Gefahr und dem Aufprall vergehen.

Vor einigen Jahren fing es auch an, dass der Tempomat mit einem Abstandssensor verbunden wurde, so dass ein Auto automatisch abbremst, wenn vor einem ein langsameres Fahrzeug fährt.

Im Schienenverkehr gab es in den letzten Jahren immer mal wieder Unfälle, bei denen es anschließend hieß: Das hätte durch die flächendeckende Verfügbarkeit von Sicherheitssystem XY vermutlich verhindert werden können. Auch im Flugzeug gibt es Systeme, die Zusammenstöße in der Luft automatisch verhindern sollen.

Die Kontrolle über die Fahrzeuge ist also an immer mehr Stellen an Computer/Software übergeben worden. Und ich denke, das wird erst aufhören, wenn wir die komplett autonom fahrenden Fahrzeuge haben. Wenn man das behutsam einführt habe ich auch nichts dagegen. Ich denke wie andere hier auch, dass es den Verkehr insgesamt sicherer machen wird, weil Hard- und Software zwar auch Fehler haben, aber z.B. nicht durch mitfahrende Kinder abgelenkt werden, nicht ermüden, durch LIDAR u.ä. keine Probleme mit der Nachtsicht haben, kein Alkohol trinken, sich an Tempolimits halten werden usw.

Was die Haftung betrifft erwarte ich, dass die bei den KI-Anbietern liegen wird oder denen, die die KI in ihre Systeme einbauen - jedenfalls nicht beim End-User, z.B. der Autofahrer:in. Vor ca. 1 Jahr gab es ja schon mal ein viel zitiertes Urteil aus Kanada(?), wo der Chatbot einer Airline falsche Angaben zu einem Rabatt gemacht hatte. Ein Gericht hat der Fluggesellschaft die Haftung für den Fehler der von ihr eingesetzten Software auferlegt, die Kundin musste entschädigt werden. So macht das für mich Sinn, so würde ich es zumindest in der EU auch erwarten.
 
Was die Haftung betrifft erwarte ich, dass die bei den KI-Anbietern liegen wird oder denen, die die KI in ihre Systeme einbauen - jedenfalls nicht beim End-User, z.B. der Autofahrer:in. Vor ca. 1 Jahr gab es ja schon mal ein viel zitiertes Urteil aus Kanada(?), wo der Chatbot einer Airline falsche Angaben zu einem Rabatt gemacht hatte. Ein Gericht hat der Fluggesellschaft die Haftung für den Fehler der von ihr eingesetzten Software auferlegt, die Kundin musste entschädigt werden. So macht das für mich Sinn, so würde ich es zumindest in der EU auch erwarten.
Das kann ich mir nicht vorstellen. Die KI-Anbieter werden schon Lobbyarbeit leisten und die Haftung an den Endkunden abschieben. Man liest ja immer wieder Meldungen bei Heise und Co, dass die Daten des Bordcomputers nach einem Unfall auf magische Weise verschwinden oder der Autopilot kurz vor dem Einschlag deaktiviert wird.

Autonomes Fahren funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn alle Fahrzeuge damit ausgestattet und miteinander vernetzt sind. So koennen nachkommende Fahrzeuge direkt schon vom vorderen Fahrzeug Gefahrenmeldungen empfangen und entsprechend vorab reagieren und sind nicht mehr nur auf Kameradaten und sonstige Sensorendaten des aktuellen Augenblicks angewiesen.
 

Ich kipp' das hier mal ab. Recht einsteigerfreundlich wie man möglichst viele GPUs auf ein Board packt bei bestmöglicher Auslastung der Lanes und Bandbreite.

Wird der Platz knapp:
Wenn man nicht die volle Bandbreite braucht:
Mehr Bandbreite und das Board muss bifurcation (bei ASUS heißt das PCIE Raid) können:
 
Das kann ich mir nicht vorstellen. Die KI-Anbieter werden schon Lobbyarbeit leisten und die Haftung an den Endkunden abschieben. Man liest ja immer wieder Meldungen bei Heise und Co, dass die Daten des Bordcomputers nach einem Unfall auf magische Weise verschwinden oder der Autopilot kurz vor dem Einschlag deaktiviert wird.
Von diesen Tricksereien hatte ich noch nicht gehört!

Ich denke trotzdem, dass die Autohersteller ihre Haftung einpreisen werden müssen. Wer hätte Lust, ein Auto zu kaufen, bei dem Dir der Hersteller sagt:" Hey, Du musst nix machen. Wir machen alles für Dich. Alles fährt autonom. Aber wenn doch was schiefgeht, bist Du dran!" Das ist doch nicht anders als bei Kreditkarten-Firmen. Wenn Du denen ein Problem (Verlust der Karte, unberechtigte Abbuchung,...) meldest, kannst Du das abgezogene Geld zurück erhalten. Das funktioniert meines Wissens nicht auf Basis gesetzlicher Vorschriften sondern "freiwillig", weil sonst viele die Karten gar nicht (so viel) nutzen würden.

Alternativ könnte die Haftung natürlich in die PKW-Haftplichtversicherung eingehen. Dann zahlte es doch der Endkunde - über die Versicherungsraten. Wenn Fehler, die zu Unfällen führen, insgesamt selten vorkämen, wäre das kaum ein Problem. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass die verkehrssicherheit insgesamt eher steigen wird.

So oder so würde der Endkunde nicht auf einem riesigen Schaden sitzen bleiben.
 
Ich denke trotzdem, dass die Autohersteller ihre Haftung einpreisen werden müssen. Wer hätte Lust, ein Auto zu kaufen, bei dem Dir der Hersteller sagt:" Hey, Du musst nix machen. Wir machen alles für Dich. Alles fährt autonom. Aber wenn doch was schiefgeht, bist Du dran!"
So ist es doch aktuell auch. Man muss alle X Zeiteinheiten das Lenkrad beruehren, darf auch nicht schlafen oder lesen und muss im Fall des Falles eingreifen. Vermutlich filmt irgendwann auch noch eine Kamera den Fahrer und wenn dieser im Moment des Unfalls nicht aufmerksam ist, dann wird er vermutlich haften muessen. Wenn ich als Fahrer im Winter um eine Kurve fahre und dort ist es glatt, dann bin ich auch haftbar bei einem Unfall. Wenn die KI um die Kurve faehrt und dort ist es glatt, dann ist mit sicherheit nicht die KI haftbar und auch nicht der Autohersteller, sondern ich als Fahrer, denn ich haette schon vorher auf die Witterung reagieren und manuell abbremsen muessen. Das ist ein schwieriges Thema. Aber die Haftungsfrage wird uns noch lange Zeit beschaeftigen. Die Hersteller werden ellenlange AGBs und Verordnungen mitliefern, die Versicherungen vermutlich entsprechende Vertraege. Im Endeffekt wird vermutlich der Fahrer in 95% der Faelle haftbar sein, da er nicht aufmerksam war und nicht eingegriffen hat.
 
Man muss alle X Zeiteinheiten das Lenkrad beruehren
Meine Hände sind zu ruhig dafür. Alle paar Minuten bimmelt der Citroen los, dass ich bitte die Hände am Lenkrad lassen soll. Dann muss ich leichtes Zittern imitieren, damit die Karre meine Hände wieder erkennt... Und wenn ich Pech hab, steht nach einem Unfall im Steuergerät, dass ich die Hände nicht am Lenkrad hatte.
 
So ist es doch aktuell auch. Man muss alle X Zeiteinheiten das Lenkrad beruehren, darf auch nicht schlafen oder lesen und muss im Fall des Falles eingreifen.
Ich hatte von "alles fährt autonom" geschrieben und meine damit Automatisierungsgrad 5 (oder wenigstens 4): https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstfahrendes_Kraftfahrzeug#Automatisierungsgrade

Ja, bisher sind es noch weitestgehend Assistenzsysteme, die Dich unterstützen. Da wird erwartet, dass die Fahrer:in jederzeit eingreift, wenn irgendein Bedarf auftaucht. Ich meine, dass in immer mehr Städten in China bereits Level 4-Autos unterwegs sind. Diese Zukunft ist also nicht mehr allzu fern.
 
Meine Hände sind zu ruhig dafür. Alle paar Minuten bimmelt der Citroen los, dass ich bitte die Hände am Lenkrad lassen soll. Dann muss ich leichtes Zittern imitieren, damit die Karre meine Hände wieder erkennt... Und wenn ich Pech hab, steht nach einem Unfall im Steuergerät, dass ich die Hände nicht am Lenkrad hatte.

Der VW denkt, wenn er nicht gerade versucht mich in den Gegenverkehr zu lenken, ich wäre Müde.
Immer. Egal wie wach ich bin. Ich bin zu müde.
 
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