Kleine Zwischenbilanz zur Nutzung von OpenBSD als Desktop

Tatzahn

Well-Known Member
Abiword HTML Document
Nach über einem halben Jahr OpenBSD Nutzung ziehe ich mal Zwischenbilanz. Ich kann dabei nur den Blickwinkel des Desktop Users einnehmen. Mit Servertechnologie und dergleichen habe ich nunmal nix am Hut.

OpenBSD ist aus meiner Erfahrung nicht primär als Desktop-Betriebssystem gedacht und das merkt man auch. Es muss erst dazu konfiguriert werden, was aber machbar ist. Damit ist es aber noch lange nicht so bequem zu händeln wie vllt. Linux Mint oder MacOS whatever. Ich wusste, worauf ich mich da einlasse und hab mir alles viiiieel schwieriger vorgestellt.

Folgende Sachen erledige ich auf OpenBSD:

  • Internetkrams wie surfen, mailen
  • Multimedia (Musik, Hörspiele, Filme)
  • Bildbearbeitung (meist geeqie + Gimp)
  • Schreibarbeiten
  • sogar mal DTP (scribus)
  • Zocken (wesnoth, SuperTuxKart, Devilutionx, xonotic, prboom, freeciv uvm.)
Ich würde es mal ganz normalen digitalen Alltag nennen. Folgende Probleme im Alltag hatte ich bis jetzt:

  • Inkompatibilität verschlüsselter Datenträger zur Linuxwelt
  • langsame Datenrate beim Beschreiben von USB-Sticks (hat sich seit Version 7.7 etwas gebessert)
  • Lahmes Libreoffice (hat sich seit Version 7.7 etwas gebessert)
  • häufiger Abstürze von Anwendungen (Browser, Bildbetrachter z.B.)
  • manche Programme erscheinen in den Menüs nicht, starten aber z.B. über gmrun
  • insgesamt 4 mal hatte ich bis jetzt einen kompletten Freeze und musste neustarten
  • leichte Performanceeinbußen im Vergleich zu z.B. Debian, v.a. bei Videowiedergabe in Browsern (Thinkpad t420 ist eben schon etwas älter)
  • Touchpadprobleme (Trapping lässt sich nicht abschalten auf dem Dell Lattitude 7280)
OpenBSD wird bei mir auch weiterhin laufen. Warum? Einfach so und um eine Alternative zu Linux zu haben. Sicherheit ist natürlich auch ein Aspekt.
 
Ich benutze OpenBSD als Desktop-OS und auf dem Server. Bei OpenBSD gefällt mir das release-upgrade (mit sysupgrade), im Vergleich zu den Vorgehensweisen bei FreeBSD und Linux, zum upgraden.
 
Ich benutze OpenBSD als Desktop-OS und auf dem Server. Bei OpenBSD gefällt mir das release-upgrade (mit sysupgrade), im Vergleich zu den Vorgehensweisen bei FreeBSD und Linux, zum upgraden.
Jepp, wenn man nicht wie ich Blödian letztens die Reihenfolge von sysupgrade, sysmerge, und pkg_add Uu durcheinanderschmeißt. Außerdem finde ich rcctl super konfigurierbar. Und ein sh /etc/netstart tippt sich schneller als bei Debian ein /etc/init.d/networking restart.
 
Ohne Video Hardwarebeschleunigung macht Videos schauen (egal ob im Browser oder mpv) nicht wirklich Sinn, weil bei älteren CPU's die Last zu hoch wird.

Für Video Hardwarebeschleunigung für Intel GPU HD 510 muß das Paket

Code:
intel-media-driver

installiert werden.

Dann mpv installieren, einmal starten und wieder beenden.

Jetzt kann im Homeverzeichnis im Ordner .config/mpv folgende Konfigurationsdatei mpv.conf angelegt werden mit dem Inhalt:

HTML:
hwdec=auto

gefüllt werden.

Dann Rechner neu starten.

Für ältere Intel GPU's (bei Dir Intel HD 3000) würde ich den Intel Treiber

Code:
intel-vaapi-driver

installieren und ausprobieren.

Dann allerdings muß in der mpv.conf folgendes stehen:

Code:
hwdec=vaapi

Der neuere Treiber intel-media-driver wird wahrscheinlich bei Dir nicht funktionieren.
Wenn Du das Paket libva-utils installierst, kannst du mit vainfo prüfen, ob der richtige Treiber aktiv ist.

viel Erfolg
 
@bsdfreak
Ich hab das mal alles ausprobiert. So richtig Quantensprung kam dabei aber nicht heraus. Mpv lief auch vorher schon ganz ordentlich. Die Einbußen bei Videos im Firefox sind geblieben. Trotzdem danke für die Tipps.

Code:
vainfo: Supported profile and entrypoints
      VAProfileMPEG2Simple            :    VAEntrypointVLD
      VAProfileMPEG2Main              :    VAEntrypointVLD
      VAProfileH264ConstrainedBaseline:    VAEntrypointVLD
      VAProfileH264ConstrainedBaseline:    VAEntrypointEncSlice
      VAProfileH264Main               :    VAEntrypointVLD
      VAProfileH264Main               :    VAEntrypointEncSlice
      VAProfileH264High               :    VAEntrypointVLD
      VAProfileH264High               :    VAEntrypointEncSlice
      VAProfileH264StereoHigh         :    VAEntrypointVLD
      VAProfileVC1Simple              :    VAEntrypointVLD
      VAProfileVC1Main                :    VAEntrypointVLD
      VAProfileVC1Advanced            :    VAEntrypointVLD
      VAProfileNone                   :    VAEntrypointVideoProc
 
@bsdfreak
Ich hab das mal alles ausprobiert. So richtig Quantensprung kam dabei aber nicht heraus. Mpv lief auch vorher schon ganz ordentlich. Die Einbußen bei Videos im Firefox sind geblieben. Trotzdem danke für die Tipps.
Sehr gerne. Kann auch kein Quantensprung sein, weil Deine HD 3000 nur völlig eingeschränkte Videobeschleunigung kann, dagegen meine HD 510 die völlige Unterstützung bietet. Dann gibt es noch andere Engstellen (langsames DDR 3 RAM, zu wenig RAM insgesammt, das hat natürlich alles Auswirkungen. Mein HP EliteDesk Mini PC, obwohl mittlerweile 8 Jahre alt, hat diese Engstellen nicht (schnelles DDR 4, 8 GB RAM, ca 30% schnellere Grafik durch HD 510 und echte Hardwarebeschleunigung) daher der Unterschied. Bei mir ist alles schnell, auch im Firefox, Es ist Deine Hardware, die and die Grenzen stößt. Im übrigen hat mein Mini PC vor 2 Jahren nur 100 € gekostet, hatte sogar bereits USB 3,1 und eine schnelle SSD. Auch libreoffice ist ziemlich schnell.
 
Speicherbandbreite sollte man für Video-Decoding nicht unterschätzen. Mein Haswell Core i7-4790k im Mediacenter - das war damals immerhin das Topmodell - ist im März in den Elektroschrott geflogen, weil die Speicherbandbreite nicht für 4k-Videos ausreichte.
 
Ich habe hier ein Musikvideo mit einer FullHD Auflösung, was auf meinem 27 Zoll Monitor läuft. Die CPU Belastung ist ziemlich gering, vorausgesetzt, es gibt eine echte Hardwarebeschleunigung für Videos. Guckst Du hier:

grafikfullhd.webp


Die CPU Belastung liegt bei 12 bis 20 %. Ein VW Käfer kann nun mal kein Formel 1 Rennen gewinnen.;)

Aber im Ernst, Vergleiche hinken immer, aber ich wollte lediglich demonstrieren, das OpenBSD eine excellente Unterstützung für hardwarebeschleunigte Videos bietet, vorausgesetzt, die Hardwarearchitektur stimmt. Dafür braucht es nicht immer ein Rennpferd, ältere Rechner können aber noch mithalten. Und das ist durchaus erfreulich.:D
 
Die Einbußen bei Videos im Firefox sind geblieben.
und werden wohl auch weiterhin bleiben.
Nicht deshalb, sondern, weil ich mpv passend für meine Sehgewohnheiten konfiguriert habe und mit helleren Farben meiner grundsätzlich recht dunklen Monitor-Einstellung etwas entgegen wirke, aber auch die Lautstärke auf einen vernünftigen Wert voreingestellt habe und last but not least, weil nach meinem Gefühl Videos in einem Video-Spieler und nicht in einen Browser gehören, leite ich fast immer (bei längeren Streams) die http direkt nach mpv um.
Ist womöglich dann auch bei dir ein passender Umweg.
 
Wie kommen die zustande?
z.B. nach längerer Browsernutzung hängt auf einmal der Browser, der Xserver wird beendet und ich lande auf tty im Eingabeprompt fü den Account. Ab da reagiert das Gerät nicht mehr.

@pit234a
Stream auf mpv umleiten geht, die Ruckelei ist weg, aber an sich ziemlich umständlich.


layers.acceleration.force-enabledmal explizit prüfen kann nicht schaden.
ja ist enabled.
Ein VW Käfer kann nun mal kein Formel 1 Rennen gewinnen.;)

Aber im Ernst, Vergleiche hinken immer, aber ich wollte lediglich demonstrieren, das OpenBSD eine excellente Unterstützung für hardwarebeschleunigte Videos bietet, vorausgesetzt, die Hardwarearchitektur stimmt. Dafür braucht es nicht immer ein Rennpferd, ältere Rechner können aber noch mithalten. Und das ist durchaus erfreulich.:D
Mein Vergleichsgerät ist ein thinkpad t430 mit debian. :D Nichtsdestotrotz habe ich mich numal entschieden OpenBSD auf einem älteren Gerät einzusetzen und nehme dann halt in Kauf, dass was nicht sooo performant läuft. OpenBSD soll auch kein Rennen gegen debian gewinnen sondern laufen.
:) Wenn es allerdings Möglichkeiten gibt, da noch was zu optimieren, ohne das System zu zerschießen - gerne.
 
Ich habe bei mir in den alten Aufzeichnungen noch ein paar Firefox-Einstellungen gefunden. Ob die noch aktuell und relevant sind, habe ich nicht verifiziert. :-)

Code:
layers.acceleration.force-enable = true
gfx.webrender.all = true

Dann den JIT-compiler deaktivieren (fuer bessere Sicherheit, Performance und Akku)
Code:
javascript.options.baselinejit = false
javascript.options.ion = false
javascript.options.wasm = false
javascript.options.asmjs = false

Und in meiner ~/.xinitrc bzw. ~/.xsession habe ich vor dem Start des WM/DE noch folgende Eintraege:
Code:
export LANG=en_US.UTF-8
export LC_CTYPE=en_US.UTF-8
export MOZ_USE_XINPUT2=1
export MOZ_ACCELERATED=1
export MOZ_WEBRENDER=1
export MOZ_ENABLE_WAYLAND=1
export MOZ_DBUS_REMOTE=1
export ENABLE_WASM=1

if [ -x /usr/local/bin/dbus-launch -a -z "${DBUS_SESSION_BUS_ADDRESS}" ]; then
        eval `dbus-launch --sh-syntax --exit-with-x11`
fi

Ansonsten ist mein User in der login class staff. Die limits in der /etc/login.conf habe ich nicht veraendert und in den /etc/sysctl.conf habe ich auch keine Werte veraendert. Alles default. Bei mir laeuft der Firefox fluessig und stabil.
 
In Deinem Eröffnungsthread war aber vom T420 die Rede. Nun ist es der T430?. Da sind aber schon Leistungsverbesserungen wie:

Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger (T420):​


  • Neue Prozessoren (Ivy-Bridge)
  • Neues Backlight Precision Isolation Keyboard in 6-Reihen mit optionalem Backlight
  • Dolby Advanced Audio v2 Lautsprecher
  • Neue Grafikchips (Intel HD 4000 und nVidia NVS 5400M)
  • USB 3.0 und miniDisplayPort (mDP) statt DisplayPort (DP)
  • Kein Modem-Port und kein eSATA mehr in der T-Serie
  • Leicht verändertes Gehäuse
  • LTE (optional, USA only)
Quelle: Thinkpad Wiki

Wie auch immer, irgendetwas scheint ja bei Deinem Thinkpad nicht zu stimmen. Was für einer ist das denn nun, und mit wieviel RAM? Es gibt gewaltige Leistungsunterschiede bei den einzelnen Generationen, daher meine Nachfrage. Abstürze waren bei mir noch nie. Mittlerweile benutze ich OpenBSD out on the Box, ohne an den Limits herum zu schrauben. Der Konfigurationsaufwand ist sehr gering. Libreoffice läuft bei mir auch sehr flüssig. Einzig USB wäre noch verbesserungswürdig, aber dafür brauchte es einen neuen Treiber. Mir liegt es ferne und es wäre auch nicht angemessen, irgendetwas zu kritisieren, ich möchte einfach nur verstehen. Auch Videos in meinem Firefox laufen mit geringer CPU Last und performant.
 
In Deinem Eröffnungsthread war aber vom T420 die Rede. Nun ist es der T430?
ich mische mich einfach mal ein: das hat der TE eben nicht gesagt, sondern, dass er die Performance nur mit seinem zweiten Gerät vergleichen kann und das eben ein besserer T430 ist.
Deshalb müssen diese Vergleiche natürlich immer hinken, aber an irgendwas muss man ja fest machen...

Daher sind natürlich auch komplette Ausgaben der verwendeten HW, Treiber etc extrem wichtig, wenn man über Performance-Optimierung sprechen will. Zumindest kenne ich das so, unabhängig von OpenBSD, worüber hier ja geredet wird.

Mit meinem eigenen T430 bin ich vollständig zufrieden, allerdings mit FreeBSD und das ist hier dann auch gar nicht hilfreich, weshalb ich weitere Angaben unterschlage.
 
@bsdfreak
Gaaanz ruhig, damit wir nicht aneinander vorbeireden. ;) OpenBSD läuft auf einem t420, debian auf einem t430. Ich trage mal das wesentliche zusammen:
Code:
t420$ dmesg | grep CPU
cpu0: Intel(R) Core(TM) i5-2520M CPU @ 2.50GHz, 2491.95 MHz, 06-2a-07, patch 0000002f
cpu1: Intel(R) Core(TM) i5-2520M CPU @ 2.50GHz, 2491.96 MHz, 06-2a-07, patch 0000002f

t420$ dmesg | grep RAM
spdmem0 at iic0 addr 0x50: 4GB DDR3 SDRAM PC3-10600 SO-DIMM
spdmem1 at iic0 addr 0x51: 4GB DDR3 SDRAM PC3-10600 SO-DIMM

mesg | grep HD  
acpi0: wakeup devices LID_(S3) SLPB(S3) IGBE(S4) EXP4(S4) EHC1(S3) EHC2(S3) HDEF(S4)
inteldrm0 at pci0 dev 2 function 0 "Intel HD Graphics 3000" rev 0x09
azalia0 at pci0 dev 27 function 0 "Intel 6 Series HD Audio" rev 0x04: msi

t420$ userinfo pepe
login    pepe
passwd    *
uid    1000
groups    pepe wheel operator staff _shutdown
change    NEVER
class    staff
gecos    pepe
dir    /home/pepe
shell    /bin/ksh
expire    NEVER

rcctl ls on
apmd
check_quotas
cron
dhcpleased
library_aslr
ntpd
pf
pflogd
resolvd
slaacd
smtpd
sndiod
sshd
syslogd
xenodm
 
Und in eine andere Konsole wechseln, bzw. per ssh schauen, was da passiert, geht nicht?
Mein Weg wäre mit Strg-1 in die Konsole, dann mit htop den Übeltäter ermitteln und mit kill eleminieren. Bei den Freezes reagierte aber auch Tastatur und Mouse nicht mehr. Also musste ich ihn per Powerbutton abschalten.
 

Da würde ich mal ne Runde memtesten, dauert ja nicht ewig bei 4GB. Falls es da Fehler gibt, das Modul einmal raus, durchpusten (auch den Slot), wieder rein und nochmal testen. Wenn wieder fail, wäre es ein Anhaltspunkt.
 

Da würde ich mal ne Runde memtesten, dauert ja nicht ewig bei 4GB. Falls es da Fehler gibt, das Modul einmal raus, durchpusten (auch den Slot), wieder rein und nochmal testen. Wenn wieder fail, wäre es ein Anhaltspunkt.
Naja es sind 8 GB und der Test rödelte 38 Minuten. Keine Fehler :)
Hast du evtl. getestet, ob er beim Freeze, im W/LAN des Routers auf arping oder auf ping reagiert?
Nein, weil ich davon keine Ahnung habe. Ich pinge normalerweise Adressen im Internet an um zu testen, ob gerade die Verbindung steht. Wie ich das vom Router aus machen soll - keine Ahnung.
 
Wie ich das vom Router aus machen soll - keine Ahnung.
Naja, ich habe absichtlich "aus dem bzw. im W/LAN des Routers" und nicht vom Router, geschrieben. Wenn Du eine modifizierte FritzBox mit ssh-Zugang oder pfSense (oder gleichwertig) hast, kannst es auch vom Router/Firewall machen.
Du kannst es aber von einem anderen Gerät (mit z. B. Debian) aus dem Subnetz deines Routers machen, mit z. B.:
Code:
arp-scan -I <Interface> --localnet
(Interface anpassen und ohne spitze Klammern). arp-scan muss vorher installiert sein:
Code:
apt policy arp-scan   # Debian
pkg_info arp-scan   # OpenBSD
pkg search arp-scan   # FreeBSD
Alternativ kannst Du auch nping das mit nmap kommt, benutzen. Z. B.:
Code:
nping -c 2 --arp -e <Interface> <IPv4-Adresse>
 
@morromett :
was gebe ich als <Interface> an?
Hier ein Beispiel aus Debian:
Code:
:~# nping -c 2 --arp -e eth0 192.168.178.40

Starting Nping 0.7.93 ( https://nmap.org/nping ) at 2025-07-07 23:07 CEST
SENT (0.0122s) ARP who has 192.168.178.40? Tell 192.168.178.4
RCVD (0.0160s) ARP reply 192.168.178.40 is at B8:27:EB:75:36:60
SENT (1.0126s) ARP who has 192.168.178.40? Tell 192.168.178.4
RCVD (1.0190s) ARP reply 192.168.178.40 is at B8:27:EB:75:36:60
 
Max rtt: N/A | Min rtt: N/A | Avg rtt: N/A
Raw packets sent: 2 (84B) | Rcvd: 2 (92B) | Lost: 0 (0.00%)
Nping done: 1 IP address pinged in 1.05 seconds
 
@Tatzahn , danke für die Aufklärung, ich wollte mir nur ein genaues Bild machen, damit es nicht zu weiteren Mißverständnissen kommt. Deine Hardware hat ungefähr die gleiche Leistungsfähigkeit wie bei mir, allerdings hast Du langsameres DDR3. Aber das ist wohl nicht die Ursache Deiner Probleme mit Firefox. 8 GB RAM sind ja durchaus ausreichend. Ich starte firefox ganz normal und er läuft bei mir richtig performant (auch bei der Anzeige von Videos). Da das Angebot an Browsern in OpenBSD stark begrenzt ist, weiß ich auch nicht weiter. Ich würde OpenBSD mal neu installieren, und alles beim Standard lassen (kein Staff), auch firefox normal belassen und dann beobachten, was passiert. Bei mir läuft damit alles wirklich gut. Mir fällt noch ein, das ich im BIOS der Intel GPU mehr Speicher zugewiesen habe, der Standard der Werkseinstellung war 32MB, jetzt 512 MB. Ich bin kein Experte, aber da gibt es vielleicht hier einige, die Dir besser helfen können.
 
Zurück
Oben