Lexmark Pro800-Pro900 Series / Pinnacle Pro 901 Drucker - Gibt es da eine ppd-file?

cabriofahrer

Well-Known Member
Habe irgendwo einen Lexmark Pro800-Pro900 Series (pinnacle Pro 901) Drucker mit Scanner und Wi-Fi aufgetrieben. Für den gibt es offensichtlich keinen Win10-Treiber mehr, deswegen wollte ich den eventuell mal unter CUPS betreiben, doch das Modell ist nicht aufgelistet, man bräuchte also eine ppd-Datei. Auf der Lexmark-Seite sind nur unterschiedliche ältere Linux-Treiber (64 und 32 Bit) aufgelistet, z.B. der hier:


Ist aber ein .deb-Paket.

Kann jemand vielleicht etwas zu diesem Druckermodell sagen und ob man den unter FreeBSD zum Laufen bringen kann?
 

bluescreen

verstört
Hi !

Einfach das .deb entpacken !

Dann findest du data.tar.gz ! Auch entpacken !

Dann hast du den Ordner /usr !

In /usr/local/lexmark/v3/etc liegen die ppd`s !

Gruss
 

mr44er

moderater Moderator
Teammitglied

derOliver

Systemheld
Das Problem ist, dass das ppd vermutlich nicht ausreichen wird. Das deb hat ~12MB, also sind da garantiert auch filter (Linux binary) mit drin, die das von CUPS erzeugte PostScript in irgendeine proprietäres Format umwandeln welches der Drucker versteht. Evtl. bekommt man die filter mit dem Linuxulator zum laufen. Wird aber schon ordentliches gefrickel, ...
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Das ist nen älterer Tintenpisser (Also eigentlich schon beim Kauf sondermüll) der mit dubiosen GDI-Treibern läuft soweit ich das sehe.

Deine beste chance ist entweder nen altes Windows oder nen älteres Debian - villeicht als vm oder so?
 

jmos

Member
Eine PPD Datei wird nur temporär helfen, da PPD bereits "deprecated" ist: https://www.cups.org/doc/api-ppd.html

Drucker der letzten 10 Jare können angeblich alle IPP, und somit ist kein "Treiber" mehr notwendig. Ein weiteres Kapitel zum Thema "wie generiert man neuen Elektroschrott". Ich werde meine beiden Drucker in Rente schicken dürfen, obwohl es die ersten sind, die mal nicht schon nach wenigen Jahren hinüber sind…
 
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