Dieses AppCafé-Gesülz ist was für Linuxer.
Klingt so, als wäre Yast/2 "Gesülz für Windowser & Macer"
Zum Einen steht ja die Frage ob so eine GUI-Anwendung überhaupt lohnenswert sei und zum anderen die der Wirksamkeit.
Grundsätzlich finde ich solche Instrumente zwar nicht notwendig, aber dennoch sinnvoll. Unter der Bedingung, das die klassischen Werkzeuge parallel dazu funktieren und überhaupt zur Verfügung stehen.
Das hat Kris Moore mit PC-BSD auch probiert, aber eben mit FreeBSD als Basis. Vielleicht hätte es sogar ähnlich erfolgreich sein können, wenn es ähnlich viel Geld im Rücken gehabt hätte.
Ich bin der Ansicht, man sollte solche Projekte nicht unterschätzen und sie nicht trivial als "Anfänger-Werkzeuge" abtun, wie manche dazu neigen. Dahinter steckt schliesslich viel Arbeit. Die Idee am Anfang, das Projekt, die Umsetzung (programmieren), bis hin zur Integration in's Projekt/OS & Maintaining. Aber nicht "nur" die Arbeit an sich, sondern dadurch müsste ja auch einiges an KnowHow generiert werden.
Es gibt ja mehrere Ansätze von Paketvetverwaltung und im Allgemeinen der Sofwareverwaltung, denke man da nur schon an die Unterschiede von zB OpenBSD & FreeBSD oder jener in der Pinguinwelt. Und solche Unterschiede beinhalten nicht nur einfach "komplexer" oder "laienhafter", sondern diese Thematik hat auch Einfluss in Themen wie Sicherheit usw. Das ist übrigens auch ein Punkt den ich an OpenBSD nicht so mag, nämlich die zu aufwändigen Update-Vorgänge.
Projekte wie PC-BSD, GhostBSD oder auch MidnightBSD leben gewiss von einer bestimmten Publikumswirksamkeit. Dass dann halt mal solches probiert, später wiederum verworfen und durch neues ersetzt wird usw, spricht aus meiner Sicht auch für eine differenzierte Sicht der Verantwortlichen. Denn offenbar ist man mutig genug, um Neues einzuführen, aber auch gewillt, an besseren Lösung weiter zu arbeiten.
Die "eierlegende Wollmilchsau" wird's so schnell auch in der BSD-Welt nicht geben. Braucht's m.E. auch gar nicht.
Und vor Allem dass sich mal Projekte an solche Aufgaben wagen, die keine zweistelligen Supportbeiträge erhalten, finde ich umso löblicher. Gerade auch im Bereich Desktop-OS.