Login bei FreeBSD 14.3 Live von DVD

RedBaron

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Habe FreeBSD zum ersten Mal heruntergeladen und auf DVD gebrannt. Dann von DVD gebootet. Wollte FreeBSD zuerst ausprobieren, bevor ich es installiere.
Also wählte ich "Live" und weiter ging es. Im deutschen Handbuch steht, dass man den Benutzernamen "root" verwenden soll und "das Kennwort bleibt leer".

Habe das jetzt ein halbes Dutzend Mal so gemacht, aber es erscheint immer wieder die Eingabeaufforderung (root) ohne dass es weiter geht.
Drückt man die Enter-Taste, erscheint die Eingabeaufforderung erneuert.

Ist die Angabe im Handbuch falsch ? - Wurde es geändert, aber nicht ins Handbuch übernommen ? Verstehe das nicht.
Jedenfalls erzeugt diese Reaktion des Betriebssystems keine Vertrauen, und man überlegt ernsthaft, ob man es wirklich installieren soll, wenn schon der Start
der Live-Version nicht funktioniert.
Oder ist das Absicht, damit sich FreeBSD nicht weiter verbreitet, sondern für immer nur für wenige Auserwählte benutzbar bleibt ?
Verstehe den Sinn nicht.
Wer kann mir da weiterhelfen ?

Grüße
Rainer
 
Ich kann dir nicht ganz folgen, wenn du das Live-System startest, wirst du aufgefordert dich einzuloggen.
Nachdem du den Benutzernamen "root" eingibst und Enter drückst, landest du in der Eingabeaufforderung:
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Also so weit alles korrekt.
Was erwartest du als nächstes?
 
Vermutlich erwartet er ein Live-System mit grafischer Oberflaeche, wie es oft unter Linux angeboten wird. Das Live-System von FreeBSD bietet nur eine Eingabeaufforderung und keine grafische Oberflaeche. Vermutlich waere GhostBSD eher als grafisches Live-System geeignet, um FreeBSD mal auszuprobieren und darin "rumzuklicken".
 
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Jedenfalls erzeugt diese Reaktion des Betriebssystems keine Vertrauen, und man überlegt ernsthaft, ob man es wirklich installieren soll, wenn schon der Start
der Live-Version nicht funktioniert.
Oder ist das Absicht, damit sich FreeBSD nicht weiter verbreitet, sondern für immer nur für wenige Auserwählte benutzbar bleibt ?
Verstehe den Sinn nicht.
Wer kann mir da weiterhelfen ?

Grüße
Rainer
Naja gleich beim ersten Post polemisch zu werden, motiviert aber auch nicht sonderlich beim weiterhelfen. Ich nutze FreeBSD nicht, habe aber so viel verstanden, dass es als Livesystem und nach Neuinstallation keine Grafische Oberfläche und nur den Eingabeprompt liefert. Nomad-BSD wäre da wohl deine Anlaufstelle oder siehe Post über mir.
 
Vermutlich erwartet er ein Live-System mit grafischer Oberflaeche, wie es oft unter Linux angeboten wird.
Naja. Er ist ja (angeblich) nach Handbuch vorgegangen und hat dann die Bemerkung gemacht:
Ist die Angabe im Handbuch falsch ?
Ähm nein. Eher nicht. Wenn man da nämlich mal nachschaut, steht dort ganz klar:
Diese Option enthält nur eine Eingabeaufforderung und keine graphische Oberfläche.

Jedenfalls erzeugt diese Reaktion des Betriebssystems keine Vertrauen,
Erzeugt auch kein Vertrauen in die Ernsthaftigkeit des Fragestellers, wenn Dinge behauptet werden, die dann gar nicht stimmen wenn man drauf guckt. :-)

Vermutlich waere GhostBSD eher als grafisches Live-System geeignet, um FreeBSD mal auszuprobieren und darin "rumzuklicken".
Als Ergänzung dazu:
https://www.ghostbsd.org/
 
Habe FreeBSD zum ersten Mal heruntergeladen und auf DVD gebrannt. Dann von DVD gebootet. Wollte FreeBSD zuerst ausprobieren, bevor ich es installiere.
Also wählte ich "Live" und weiter ging es. Im deutschen Handbuch steht, dass man den Benutzernamen "root" verwenden soll und "das Kennwort bleibt leer".
du bist da ja schon ein wenig kritisiert worden und ich denke, dass es inzwischen beinahe normal ist, dass Neulinge tatsächlich Erwartungen haben, die sich nicht bestätigen und es dann Fragezeichen nur so hagelt.
Oder ist das Absicht, damit sich FreeBSD nicht weiter verbreitet, sondern für immer nur für wenige Auserwählte benutzbar bleibt ?
Irgendwie schon.
In deinem Satz schwingt aber die Aussage mit, dass irgendjemand die wenigen Auserwählten aussucht und das ist der Knackpunkt, denn FreeBSD wird einfach immer weiter entwickelt, so, wie das Entwickler-Team es beschlossen hat und wer es nutzen möchte, muss es nehmen, wie es eben kommt.

So, wie ich das erfahren habe, kümmert sich FreeBSD nicht besonders um seine Anwender, sprich, es entwickelt sich weiter, aber es schielt nicht danach, besonders bequem zu sein oder viele Nutzer zu erreichen.
Meine Erfahrung bestätigt also in etwa deinen Punkt.

Aber: Es ist auch nicht so, dass FreeBSD Nutzer abschrecken möchte!
Wieso auch?
Wenn man FreeBSD will, muss man halt FreeBSD lernen und dazu gehört vielleicht auch Hintergrundwissen, das eigentlich zur Allgemeinbildung gehören müsste, aber nie und nirgends vermittelt wird. Man muss es sich dann halt selbst erarbeiten.
 
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