Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer einer ATi Radeon HD4870. Eine geniale Karte, mit brachialer Leistung aber leider ebenso brachialem Stromverbrauch. Unter Windows ist dies alles noch akzeptabel, da man da einen guten Treiber hat. Auch unter Linux geht es. Das Problem war FreeBSD. Dort zog die Karte im Leerlauf bereits 150 Watt, inakzeptabel viel. Sie wurde auch entsprechend heiß, der Lüfter drehte sehr hoch und es war unertragbar laut. Daher begann ich mich notgedrungen mit Powermanagement zu befassen.
Schnell stellte ich fest, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Die Firmware der Karte editieren und ihr ein neues Taktprofil einzubauen. Doch das wollte ich vermeiden, da ich die Garantie verlieren würde und überhaupt mir unwohl bei dem Gedanken ist an der Firmware herumzufummeln. Daher Möglichkeit 2. Seit einigen Wochen kann xf86-video-radeonhd-devel ein rudimentäres Powermanagement. Sprich, man kann der GPU sagen, wie schnell sie takten soll.
Zuerst aktualisierte ich mein DRM auf den Stand von -CURRENT, denn ein neues DRM schadet meiner Erfahrung nie. Dann installierte ich den Treiber und aktualisierte meine xorg.conf:
Entscheident sind die beiden PowerMode-Zeilen. "ForceLowPowerMode" sagt ihm, dass er den Takt der GPU senken soll. "LowPowerModeEngineClock" gibt den Takt in Kilohertz an, nicht in Hertz, wie die Manpage sagt. 75000 / 1000 = 75MHz also. Ich experimentierte mit Werten herum. Die GPU ist maximal mit 750MHz getaktet. Am Ende blieb ich bei 75MHz hängen, da darunter liegende Werte den Desktop flackern lassen. Bei 75MHz schluckt die Grafikkarte nur noch 20W, das sind 30W weniger als unter Windows im Leerlauf. Der Lüfter ist unhörbar. 3D-Leistung wird sie natürlich nicht mehr bringen, da es aber keine Unterstützung dafür gibt, ist es auch völlig egal. 2D ist kein Geschwindigkeitsverlust erkennbar.
Schnell stellte ich fest, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Die Firmware der Karte editieren und ihr ein neues Taktprofil einzubauen. Doch das wollte ich vermeiden, da ich die Garantie verlieren würde und überhaupt mir unwohl bei dem Gedanken ist an der Firmware herumzufummeln. Daher Möglichkeit 2. Seit einigen Wochen kann xf86-video-radeonhd-devel ein rudimentäres Powermanagement. Sprich, man kann der GPU sagen, wie schnell sie takten soll.
Zuerst aktualisierte ich mein DRM auf den Stand von -CURRENT, denn ein neues DRM schadet meiner Erfahrung nie. Dann installierte ich den Treiber und aktualisierte meine xorg.conf:
Code:
Section "Device"
Identifier "Card0"
Driver "radeonhd"
Option "ForceLowPowerMode" "True"
Option "LowPowerModeEngineClock" "75000"
Option "DRI" "true"
Option "AccelMethod" "exa"
EndSection
Entscheident sind die beiden PowerMode-Zeilen. "ForceLowPowerMode" sagt ihm, dass er den Takt der GPU senken soll. "LowPowerModeEngineClock" gibt den Takt in Kilohertz an, nicht in Hertz, wie die Manpage sagt. 75000 / 1000 = 75MHz also. Ich experimentierte mit Werten herum. Die GPU ist maximal mit 750MHz getaktet. Am Ende blieb ich bei 75MHz hängen, da darunter liegende Werte den Desktop flackern lassen. Bei 75MHz schluckt die Grafikkarte nur noch 20W, das sind 30W weniger als unter Windows im Leerlauf. Der Lüfter ist unhörbar. 3D-Leistung wird sie natürlich nicht mehr bringen, da es aber keine Unterstützung dafür gibt, ist es auch völlig egal. 2D ist kein Geschwindigkeitsverlust erkennbar.

