• Diese Seite verwendet Cookies. Indem du diese Website weiterhin nutzt, erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Erfahre mehr

Mit Administration langsam überfordert..

rakso

Well-Known Member
Themenstarter #1
hallo!

ich habe mich schon lange mit (Free)BSD beschäftigt.
Bessergesagt: seit langem. Aber nicht auf einem extremst tiefgründigen Niveau. Skripte schreiben kann ich bis heute nicht. Weil mir dafür dann doch die Zeit fehlt. Ich bin aber nach wie vor sehr angetan davon und möchte nie sowas wie einen Linux-ManagedServer...

Auf der anderen Seite will und kann ich aber auch nichtmehr alles selbst machen.... andere können das schneller, und auch besser.

Daher nun meine Frage, wie / wo finde ich einen vertrauensvollen Sysadmin für mein Rootserver? (mysql,postfix(...),apache,php - plan ist, das ganze mit nem backupserver redundant auszulegen)

Ich willl/kann aber auch nicht 200 eur / Stunde für ultraprofessionelles IT-Consulting bezahlen... (PS Wohne nahe Stuttgart)

Mir ist eben die Idee für dieses Posting gekommen. Vielleicht ergibt sich ja was.



Grüße!
 

Flex6

Well-Known Member
#2
Kontaktanzeigen gibts hier nicht und damit fällt das aus. Naja , beste schreibts genau wo du wohnst und der Rest wie auf dem Flohmarkt. Beste ist , er wohnt noch im selben Haus und immer schön absprechen um Mißverständnisse zu vermeiden. Es gibt auch weibliche Admin's und Frauen sind sehr (sollte man nicht unterschätzen) sehr lernfähig und ehrgeizig und geben sich auch wirklich Mühe.

Viel Spaß bei der Suche, drück dir den Daumen.
Gruß
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
#3
Doch einen Kontaktmarkt gibt es hier. Nennt sich "Jobsuche und Angebote".

Sysadmin ist eine Berufsbezeichnung, das Geschlecht ist damit rein grammatisch bedingt und kein Hinweis auf ein gewünschtes Geschlecht. Das sich dieser Sysadmin/in Quatsch durchgesetzt hat ist blinder, fehlgeleiteter Aktionismus dem aus Imageangst nachgegeben wird und ein Verbrechen an unserer Sprache. Es gibt wirklich keinen Grund die komplizierter zu machen als sie ist.
 

.not

Well-Known Member
#4
Sysadmin ist eine Berufsbezeichnung, das Geschlecht ist damit rein grammatisch bedingt und kein Hinweis auf ein gewünschtes Geschlecht. Das sich dieser Sysadmin/in Quatsch durchgesetzt hat ist blinder, fehlgeleiteter Aktionismus dem aus Imageangst nachgegeben wird und ein Verbrechen an unserer Sprache. Es gibt wirklich keinen Grund die komplizierter zu machen als sie ist.
/signed

Zur Thematik:
Gibt es lokale Hackerspaces, Ableger des CCC, "Computervereine" (Mit "Andi's Computerübungsgruppe" ist dir natürlich nicht geholfen. *gg*) oder sonstige Treffpunkte für IT-Enthusiasten? Vielleicht findest du dort jemanden.
 

oenone

Well-Known Member
#6
Daher nun meine Frage, wie / wo finde ich einen vertrauensvollen Sysadmin für mein Rootserver? (mysql,postfix(...),apache,php - plan ist, das ganze mit nem backupserver redundant auszulegen)
Wozu hast du denn einen Rootserver? Vielleicht kannst du ja deine Anwendungen auch auf andere Server auslagern, damit du dich nicht um das Pflegen kümmern musst... Gibt z.b. auch managed Server, spezielle Web-Hosting-Server, etc..
 

zuglufttier

Well-Known Member
#8
Welche Dienste willst du denn überhaupt anbieten?

Datenbanken, Email und ein bisschen PHP bietet ja fast jeder Anbieter mit Webspace für ein paar Euro monatlich. Dazu werden regelmäßig Sicherungen gemacht.
 

ed1949

Well-Known Member
#10
Was erwartest Du den für Antwortzeiten von einem Sysadmin? Welchen Aufwand würdest Du für die Administration schätzen? Geht es nur darum, die Systeme am laufen und auf aktuellem Stand zu halten oder fällt für Dich die kontinuierliche Entwicklung der Services (z.B. PHP Webservices) auch unter das Thema Administration?

Ich arbeite in vozugsweise in der Gegend um S, wobei ein Vorposter ja schon geschreiben hat, dass normalerweise der überwiegende Teil sowieso Remote erledigt werden kann. Meine eigenen Rootserver habe ich z.B. noch nie zu Gesicht bekommen.

Insgesammt bin ich eher Breit aufgestellt: 80% SW Entwicklung, 20% IT Admin/Sicherheit. Meine Kunden mit eigenen Systemen haben bisher nur komerzielle Unix Systeme und Linux am laufen. Meine eigenen Server laufen unter FBSD, wobei meine Entscheidungen recht unterschiedlich gegenüber Deinen ausgefallen sind: PostgreSQL, Exim, LigHTTPD und Ruby. Ich habe auf meinen eigenen Systemen keine besondern Anforderungen an die Performance. Dafür liegt der Fokus auf maximaler Absicherung - mir ist es lieber das System steht, als dass es für einen dritten arbeitet.
 

rakso

Well-Known Member
Themenstarter #12
hi!
auf dem rootserver läuft u.a. eine web-app (typo3). traffic ca 100-200 GB/Monat.. habe mir jiffibox mal angeschaut, das wird dann unbezahlbar.. als mailserver okay, aber für alles weitere viel zu teuer. habe jetzt einen Hetzner EQ4. es geht mir hauptsächlich um den stabilen und zuverlässigen betrieb (er läuft ja nun schon ca 2 jahre, das macht er problemlos.) nur sollte es auch bei ausfall weitergehen, es führt also über kurz oder lang nix an einem cold/hot standby system vorbei, denn wenn der hetzner mal flach liegt, kann es tage/wochen dauern , bis der wieder läuft, und was dann mit den daten ist, ist fraglich. Version zZ ist 7.4-STABLE vom März 2011. Einen großen VErsionssprung remote ohne Absicherung durch 2. bereitstehenden Server zu mache traue ich mich natürlich nicht ;-)

> Was erwartest Du den für Antwortzeiten von einem Sysadmin?
wenn es nicht dringend ist, ist es mir fast egal :)
wenn die kiste steht, wären wenige stunden fein. aber grundkenntnisse habe ich ja auch, wenn die struktur gut aufgebaut ist, und ich weiss, was zu tun ist (z.b. regelmäßig rsync, und bei ausfall nur dns umbiegen, so stelle ich mir das vor). es kam bis jetzt in all der zeit auch nie zu größeren unvorhergesehenen problemen, hatte davor auch einen strato-rootserver mit freebsd. I love this OS :)

ed1949 bist du auch fit in typo3? gerne auch per pm..
 

peterle

Forenkasper
#13
Warum dauert das denn Tage Wochen, bis der wieder läuft, der Hetzner?
Die reagieren innerhalb von einer Stunde und tauschen mir alles, was in Dütten ist.
Alles was Du brauchst ist ein brauchbares Sicherungskonzept. Das sollte zum einen natürlich die Daten beinhalten, was Du mit mysqlhotdump und einem shellscript für den Inhalt des Webservers und /etc-Verzeichnisses hinkriegst und dann brauchst Du nur noch alles per ftp auf den Backupspace zu schieben, den Due beantragen kannst. Ggf. fällst Du dann mal einen halben oder ganzen Tag aus, aber wenn Du nicht gerade eine Brokerseite unterhälst, halten die user das auch aus.
 

rakso

Well-Known Member
Themenstarter #14
klar, hetzner ist recht gut ausgestattet zum einen was service, zum anderen was rescue-system und console angeht. aber bis ich das backup wieder oben hab, dauerts. die idee mit dem backupspace ist garnicht schlecht, 100 GB reichen natürlich nicht, aber vllt kann ich dort das Wichtigste mal draufpacken. Denke über einen 2. EQ4 nach oder zumindest eine jiffibox für mail-backup. die mailinfrastruktur ist ganz wichtig.


Und dann, muss ich gestehen (geht aber sicherlich jedem so), tue ich mich schwer, die administration aus datenschutzgründen abzugeben... man gibt ja nur ungern Einblick z.b. in den E-Mail-Verkehr.

Bei den "großen" Anbietern wäre es mir egal, weil man dort ja nur ein "noname" kunde ist.
 

peterle

Forenkasper
#15
Wenn Du mit Hardware nach deinen Problemen schmeißen kannst, dann kann ich Dir einen zweiten Server und einen Blick auf das hübsche Mädchen AMANDA empfehlen:
http://www.amanda.org/

Oder aber Scripte und automatisch mit cron kopieren, Muster kannst Du haben, wenn Du möchtest.

mysqlhotcopy.sh
Code:
#!/bin/sh
 
# List of databases to be backed up separated by space
dblist="db1 db2 ... mysql"
 
# Directory for backups
backupdir=/var/backups/mysql
 
# Number of versions to keep
numversions=7
 
# Full path for MySQL hotcopy command
hotcopycmd=/usr/bin/mysqlhotcopy
 
# MySQL Username and password
userpassword=" --user=**** --password=****"
 
# Create directory if needed
mkdir -p ${backupdir}
if [ ! -d ${backupdir} ] 
then
        echo "Invalid directory: ${backupdir}"
exit 1
fi
 
# Hotcopy begins here
echo "Hotcopying MySQL Databases..."
RC=0
for database in $dblist
do
        echo "Hotcopying $database ..."
        $hotcopycmd $userpassword $database ${backupdir}
        RC=$?
        if [ $RC -gt 0 ]
        then
                break;
        fi
 
        # Rollover the backup directories
        i=$numversions
        mv ${backupdir}/${database} ${backupdir}/${database}.0 2> /dev/null
        rm -fr ${backupdir}/${database}.$i 2> /dev/null
        while [ $i -gt 0 ]
        do
                 mv ${backupdir}/${database}.`expr $i - 1` ${backupdir}/${database}.$i 2> /dev/null
                 i=`expr $i - 1`
        done
done
 
if [ $RC -gt 0 ]
then
        echo "MySQL Hotcopy failed on *****!" | mail -s "MySQL Hotcopy failed!" ***@*** ***@***
        echo "MySQL Hotcopy failed!"
        exit $RC 
else
        # Hotcopy is complete. List the backup versions!
        ls -l ${backupdir}
        echo "MySQL Hotcopy is complete!"
fi
exit 0
Das geht analog auch mit mysqldump

Das Webverzeichnis einpacken:
webtarhotcopy.sh
Code:
#!/bin/sh
 
# List of databases to be backed up separated by space and with no trailing '/'
dirlist="data"
 
# Directory for backups
backupdir=/home/backups/web

# Main Directory with no trailing '/'
maindir=/usr/local/www/apache22/
 
# Number of versions to keep
numversions=7
 
# Full path for MySQL hotcopy command
hotcopycmd="/usr/bin/tar cvzf"
 
# Create directory if needed
mkdir -p ${backupdir}
if [ ! -d ${backupdir} ] 
then
        echo "Invalid directory: ${backupdir}"
exit 1
fi
 
# Hotcopy begins here
echo ""
echo "XXXXXXXXXXXXXXXXXX"
date
echo ""
echo "Hottaring Data ..."
echo ""

RC=0
for directory in $dirlist
do
        echo ""
        echo "Hottaring $directory ..."
        echo "snapshot from $directory ..."
        cp -R -v ${maindir}/${directory} ${backupdir}/${directory}
        $hotcopycmd ${backupdir}/${directory}.tar.gz ${maindir}/${directory}
        echo "deleting snapshot from ${directory} ..."
        rm -r ${backupdir}/${directory}
        RC=$?
        if [ $RC -gt 0 ]
        then
                break;
        fi
 
        # Rollover the backup directories
        i=$numversions
        mv ${backupdir}/${directory}.tar.gz ${backupdir}/${directory}.0.tar.gz 2> /dev/null
        rm -fr ${backupdir}/${directory}.$i.tar.gz 2> /dev/null
        while [ $i -gt 0 ]
        do
                 mv ${backupdir}/${directory}.`expr $i - 1`.tar.gz ${backupdir}/${directory}.$i.tar.gz 2> /dev/null
                 i=`expr $i - 1`
        done
done
 
if [ $RC -gt 0 ]
then
        echo "PORTAL TAR Hotcopy failed on ****!" | mail -s "TAR Hotcopy failed!" ***@*** ***@***
        echo "PORTAL Tarhotcopy failed!"
        exit $RC 
#else
        # Hotcopy is complete. List the backup versions!
#        echo ""
#        ls -lh ${backupdir}
#       echo ""
#        echo "Tarhotcopy is complete!"
#       date
#       echo ""
#       echo "***********************"
#       
fi
exit 0
Die erstellten Verzeichnisse holst Du Dir dann mit einem rsync über cron eine Stunde nach Fertigstellung auf den anderen Server oder kippst sie halt per FTP auf den Backupspace von Hetzner.
Amanda ist allerdings hübscher, wenn man immer schon mal eine Festplatte vorspulen wollte ...