mount

Herrmann

Well-Known Member
Hallo zusammen,

ich verwende scp um Dateien mit einem entfernten Server auszutauschen. Gibt es eine Möglichkeit eine solche Verbindung richtig zu mounten? Und wenn ja wie?
 
Man kann mit Fuse aus den Ports sich ein sshfs bauen. Da ich es nie getestet habe, kann ich dazu aber auch nicht mehr sagen.
 
Für alle die es interessiert ;) fusefs-sshfs hat sich ohne größere Probleme installieren lassen. Ich werde zwar noch etwas testen, jedoch scheint auf den ersten Blick alles zu funktionieren.

Damit fusefs-sshfs ohne Fehler kompiliert, müssen die Quellen /usr/src/sys und /usr/src/sbin vorhanden sein. Danach reicht ein einfaches
Code:
# cd /usr/ports/sysutils/fusefs-sshfs
# make install clean

Nun noch das Fuse-Modul laden
Code:
# kldload /usr/local/modules/fuse.ko

und anschließend das entferntes System per
Code:
# sshfs 192.168.0.10: mnt/
mounten.
 
Hi Yamagi,

keine Ahnung ob er nun ein wert auf eine sichere verbindung legt da er ssh verwendet bzw. scp aber im Handbuch die Kapittel 25.3. NFS - Network File System würde es acuh machen oder.
 
Leider ist NFS eine sicherheitstechnische Katastrophe, egal was man damit macht. Allein deshalb kaum noch in produktiven Umgebungen einzusetzen. Dazu kommen die Kompatiblitätsprobleme zwischen xBSD, Linux und Solarix. Nicht zuletzt wären dann da noch die Teils kaum oder gar nicht nachvollziehbaren Problemen, wenn z.B. ohne irgendwelche Fehlermeldungen Dinge von einem Tag auf den anderen nicht mehr korrekt funktionieren.

Nur mal so dahin gestellt, ich nutze NFS selber :)
 
Ok danke,. Zu mindest hatte ich sowas in der Art auch mal geplant auf meinen server zuzugreifen bzf auf einen meiner Accounts dort drauf und da klang das NFS eigendlich vielversprechend da auch einfach zu konfigurieren. Deswegen habe ich mich mal hier auch gemeldet. Mir ging auch das ewige hin und her kopieren entweder per FTP oder scp auf dem Wecker. Und da bot sich ja das NFS an und im grunde ja auch kein schlechter Gedanke, nur wenn ich dich so anhöre

Allein deshalb kaum noch in produktiven Umgebungen einzusetzen. Dazu kommen die Kompatiblitätsprobleme zwischen xBSD, Linux und Solarix. Nicht zuletzt wären dann da noch die Teils kaum oder gar nicht nachvollziehbaren Problemen, wenn z.B. ohne irgendwelche Fehlermeldungen Dinge von einem Tag auf den anderen nicht mehr korrekt funktionieren.

scheints irgendwie nicht ausgereift zu sein. Oder verliert da keiner mehr einen Gedanken an dieses Filesystem
 
Es ist schon ausgereift. Leider kann FreeBSD kein NFSv4 und Linux tritt die RFC zu NFSv2/3 mit den Füßen. Und Solarix nimmt es wiederum zu genau. Ein viel größeres Problem ist, dass man beim NFS versucht hat, grundlegende Fehler mittels Änderungen auszugleichen, anstatt neu zu beginnen. Ähnlich ist man vorgegangen, als man neue Features hinzugefügt hat.
NFSv4 ist ein Schritt in die richtige Richtung, hat aber immer noch die grundsätzlichen Fehler seiner Vorgänger. Leider ist auch nichts anderes am Horizont zu erkennen, von SMB/CIF mal abgesehen. Und darüber kann man auch streiten.
 
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