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Nach Erfolgreicher Installation startet OpenBSD nicht.

[bc]paddy.hm

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hi! :)

Ich habe mein OpenBSD, ohne Fehler, hiernach Schritt für Schritt installiert:
http://openbsd.org/faq/de/faq4.html

Nun, wollte ich neustarten und es erscheint der Bootmanager mit:

F1 ??
F2 FreeBSD
F3 OpenBSD

F1 sollte hierbei Windows2000 sein. ;)
F2 ist FreeBSD und rennt soweit auch suppi.
Wenn ich nun F3 auswähle fängt die Festplatte anzuarbeiten (ca. 15Sek.), aber es passiert sonst nichts weiter.

Also, KEINE weiteren Ausgaben auf den Bildschirm.
Das einzige was ich nachdem auswählen von F3 bekomme ist:
F1 ??
F2 FreeBSD
F3 OpenBSD

_


Hat vielleicht jemand einen Tipp, was ich an dieser Stelle machen kann?
:(

Viele Grüße,
Paddy.
 

CW

Netswimmer
#2
Original geschrieben von [bc]paddy.hm
Hi! :)

Ich habe mein OpenBSD, ohne Fehler, hiernach Schritt für Schritt installiert:
http://openbsd.org/faq/de/faq4.html

Nun, wollte ich neustarten und es erscheint der Bootmanager mit:

F1 ??
F2 FreeBSD
F3 OpenBSD

F1 sollte hierbei Windows2000 sein. ;)
F2 ist FreeBSD und rennt soweit auch suppi.
Wenn ich nun F3 auswähle fängt die Festplatte anzuarbeiten (ca. 15Sek.), aber es passiert sonst nichts weiter.

Also, KEINE weiteren Ausgaben auf den Bildschirm.
Das einzige was ich nachdem auswählen von F3 bekomme ist:
F1 ??
F2 FreeBSD
F3 OpenBSD

_


Hat vielleicht jemand einen Tipp, was ich an dieser Stelle machen kann?
:(

Viele Grüße,
Paddy.
Nimm dir mal diesen Bootmanager: http://gag.sourceforge.net/gageng.htm

Er ist schön grafisch, mit netten Icons und versteht jede Menge Filesysteme und obendrein kann er auf eine Diskette gesichert werden.

Gruß

CW
 
#3
Ist der Kernel innerhalb der ersten 8GB?

siehe (von (openbsd.org; http://www.openbsd.org/faq/faq4.html#noboot):
4.10.3 - My i386 won't boot after install
Your install seemed to go fine, but on first boot, you see no sign of OpenBSD attempting to boot. There are a few common reasons for this problem:

* No partition was flagged active in fdisk(8). To fix this, reboot the machine using the boot floppy or media, and "flag" a partition as "active" (bootable). See here and here
* No valid boot loader was ever put on the disk. If you answer "Y" to the "Use entire disk for OpenBSD?" question during the install, or use the "reinit" option of fdisk(8), the OpenBSD boot record is installed on the Master Boot Record of the disk; otherwise, the existing master boot code is untouched. This will be a problem if no other boot record existed. The solution is to boot the install media again, drop to the shell and invoke fdisk(8) and use the "update" option.
* In some rare occasions, something may go wrong with the second stage boot loader install. Reinstalling the second stage boot loader is discussed here.
* You mixed a.out and ELF boot disk and install files. OpenBSD/i386 has transitioned from the older a.out format to the ELF format for binaries after 3.3-release. The 3.3-current snapshot's boot loader can not boot an OpenBSD 3.3-release's kernel, nor can the 3.3-release boot loader boot a -current kernel. You must use a boot disk that matches the version of OpenBSD you intend to install. Failure to follow this will show itself with a message such as "failure(79)" and/or "Inappropriate file type or format".
* You ignored all the warnings and explanations about the 8G boot limit. This results in a hang at the very start of the boot process, sometimes with the message, "Bad magic".
 

CW

Netswimmer
#4
Original geschrieben von lars
Ist der Kernel innerhalb der ersten 8GB?

Dann würde der Bootvorgang hängen bleiben und nicht von neu anfangen. Denn wenn man auf F3 drückt, dann übergibt man alles weitere an den OpenBSD-eigenen Bootlader. Und in seinem Fall handelt es sich eher um das Problem, dass FreeBSD-Bootlader nicht die A6-Partitionen als Bootpartitionen ansieht.

Daher sollte er GAG benutzen.

Man müsste (wie bei jedem anderen Bootlader auch) im FreeBSD-Sysinstall die OpenBSD-Partition als bootbar markieren.

Jedoch ist GAG dem FreeBSD-Lader vorzuziehen, da er auf Diskette gesichert werden kann, was bei dem FBSD-Lader nicht der Fall ist und es hinreichend bekannt sein dürfte, dass Fehler mit dem MBR/Bootlader/Partitionen sehr teuer bezahlt werden.

CW
 

[bc]paddy.hm

Well-Known Member
Themenstarter #5
Original geschrieben von lars
Ist der Kernel innerhalb der ersten 8GB?


Uiii....
5GB für Windows
5GB für FreeBSD macht....
10GB

-> Nein!
*Mist aber auch*

Und ColdWisdom Du meinst, ich soll mal GAG probieren?

Ich habe gerade meinen lilo so schön konfiguriert, das alles geht....
Ich überschlafe das einmal.

Das wird eh eine etwas längere Aktion denke ich....
 

CW

Netswimmer
#6
Original geschrieben von [bc]paddy.hm

Das wird eh eine etwas längere Aktion denke ich....
Die Aktion ist kürzer, als du denkst.

Du baust dir eine Diskette mit GAG, bootest die und lässt von GAG die einzelnen Platten/Filesysteme erkennen.

Danach sicherst du alles auf Diskette und lässt einen neuen Bootlader installieren und das wars.

Nach einem Neustart begrüßt dich GAG mit einer Auswahl.

CW
 

[bc]paddy.hm

Well-Known Member
Themenstarter #7
Windows2000 läßt sich starten.
FreeBSD läßt sich starten.
OpenBSD blieb mit der Meldung "Bad magic" stehen.

Sagt Dir das vielleicht etwas?
 

CW

Netswimmer
#9
Original geschrieben von [bc]paddy.hm
also, was man nun machen kann....
Da musst du eben GAG nehmen.

GAG würde nichts an deiner Plattenaufteilung machen.

Oder kommt die Meldung nachdem du GAG ausprobiert hast?

CW
 
Zuletzt bearbeitet:

[bc]paddy.hm

Well-Known Member
Themenstarter #10
Oder kommt die Meldung nachdem du GAG ausprobiert hast?
Ja, genau.

Naja, aber wie schon Lars geschrieben hat,
hat man halt die A***karte gezogen, wenn man OpenBSD in einer logischen Partition überhalb von 8GB installiert hat.
-> Bei mir sind es ja 10GB.
Siehe hier:
Code:
Disk /dev/hda: 60.0 GB, 60011642880 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 7296 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System
/dev/hda1             1       637   5116671    7  HPFS/NTFS
/dev/hda2           638      1274   5116702+  a5  FreeBSD
/dev/hda3          1275      1901   5036377+  a6  OpenBSD
/dev/hda4   *      1902      7296  43335337+   f  Win95 Ext'd (LBA)
/dev/hda5          1902      2163   2104483+   c  Win95 FAT32 (LBA)
/dev/hda6          2164      2294   1052226   83  Linux
/dev/hda7          2295      2425   1052226   83  Linux
/dev/hda8          2426      3078   5245191   83  Linux
/dev/hda9          3079      3731   5245191   83  Linux
/dev/hda10         3732      4384   5245191   83  Linux
/dev/hda11         4385      5037   5245191   83  Linux
/dev/hda12         5038      5690   5245191   83  Linux
/dev/hda13         5691      6343   5245191   83  Linux
/dev/hda14         6344      7231   7132828+  83  Linux
/dev/hda15         7232      7296    522081   82  Linux swap
Ach, ist das manchmal alles so herrlich,
aber nun gut....
 

CW

Netswimmer
#11
Original geschrieben von [bc]paddy.hm
Ja, genau.

Naja, aber wie schon Lars geschrieben hat,
hat man halt die A***karte gezogen, wenn man OpenBSD in einer logischen Partition überhalb von 8GB installiert hat.
-> Bei mir sind es ja 10GB.
Siehe hier:
Code:
Disk /dev/hda: 60.0 GB, 60011642880 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 7296 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System
/dev/hda1             1       637   5116671    7  HPFS/NTFS
/dev/hda2           638      1274   5116702+  a5  FreeBSD
/dev/hda3          1275      1901   5036377+  a6  OpenBSD
/dev/hda4   *      1902      7296  43335337+   f  Win95 Ext'd (LBA)
/dev/hda5          1902      2163   2104483+   c  Win95 FAT32 (LBA)
/dev/hda6          2164      2294   1052226   83  Linux
/dev/hda7          2295      2425   1052226   83  Linux
/dev/hda8          2426      3078   5245191   83  Linux
/dev/hda9          3079      3731   5245191   83  Linux
/dev/hda10         3732      4384   5245191   83  Linux
/dev/hda11         4385      5037   5245191   83  Linux
/dev/hda12         5038      5690   5245191   83  Linux
/dev/hda13         5691      6343   5245191   83  Linux
/dev/hda14         6344      7231   7132828+  83  Linux
/dev/hda15         7232      7296    522081   82  Linux swap
Ach, ist das manchmal alles so herrlich,
aber nun gut....
Ich würde mal sagen, dass das größte Problem war, dass du OpenBSD in eine logische Partition gepackt hast.

Denn BSD-Systeme sollen IMMER in Primärpartitionen installiert werden.

Und dazu kommt auch die Tatsache, dass du hinter 8GB bist.

Obwohl ich nicht der Meinung bin, das es immer zu diesem Fehler kommen muss.

Ich werde bei Gelegenheit versuchen, OpenBSD hinter 8GB zu installieren.

Mal sehen, ob ich ebenfalls diesen Fehler bekomme.

Daher ein Tipp am Rande: gebe OpenBSD immer eine Primärpartition.


Gruß und lass dich nicht unterkriegen ;)

CW
 

bunc

Active Member
#15
Original geschrieben von CW
Ich würde mal sagen, dass das größte Problem war, dass du OpenBSD in eine logische Partition gepackt hast.

Denn BSD-Systeme sollen IMMER in Primärpartitionen installiert werden.

Und dazu kommt auch die Tatsache, dass du hinter 8GB bist.

Obwohl ich nicht der Meinung bin, das es immer zu diesem Fehler kommen muss.

Ich werde bei Gelegenheit versuchen, OpenBSD hinter 8GB zu installieren.

Mal sehen, ob ich ebenfalls diesen Fehler bekomme.



CW

Hm, woraus schliesst Du, dass die A6 Partition eine logische ist? Fuer mich beginnt die extended, mit den logischen Lw, erst bei Cylinder 1902. Seltsam allerdings, dass er das Bootflag ausgerechnet auf hda4 hat.
Die 8 GB sind eine OpenBSD (Kernel) Spezialitaet, die sich imho auch nicht mit Grub & Co ueberwinden laesst.

Gruss,
bunc
 
Zuletzt bearbeitet:

CW

Netswimmer
#16
Original geschrieben von bunc
Hm, woraus schliesst Du, dass die A6 Partition eine logische ist? Fuer mich beginnt die extended, mit den logischen Lw, erst bei Cylinder 1902.

Der Thread ist zwar etwas älter, aber wärmen wir ihn auf ;)

Nein, das mit der logischen Partition war ein Fauxpas von mir, da ich die Bezeichnung für die Platte von bc.paddy.hm übernommen habe, ohne zu überprüfen, ob die als logisch genannte Partition auch wirklich logisch ist.

Das Problem lag aber nicht daran, sondern an der Tatsache dass sie eben hinter 8GB war.

Primär oder logisch ... hätte ihm eh nicht helfen können.

Die 8 GB sind eine OpenBSD Spezialitaet, die sich imho auch nicht mit Grub & Co ueberwinden laesst.

Gruss,
bunc
Das liegt daran, dass z.B. der Kernel, /etc usw. vor dieser Grenze stehen muss. Weil der Bootlader von OpenBSD sie hinter 8GB nicht mehr "sehen" kann.

Gruß

CW
 
Zuletzt bearbeitet: