Nach FreeBSD 15.1 Upgrade - ein Eintrag 15.0-RELEASE-p10 bleibt.

fredfrommac

Well-Known Member
Führte Upgrade von 15 auf 15.1 laut Anleitung durch
Ein 15.0-RELEASE-p10 Eintrag bleibt, ist das normal?
Oder wie bekommt man das auch weg?

Code:
$ freebsd-version -kru
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
15.0-RELEASE-p10

FreeBSD ARM läuft auf einem M1 Mac in VMware:
Code:
Host: VMware20,1 (1)
Kernel: FreeBSD 15.1-RELEASE
Uptime: 4 mins
Shell: sh
Display (default): 1920x1200
DE: Mate 1.28.2
WM: Marco (X11)
WM Theme: Menta
Theme: Menta [GTK2/3/4]
Icons: menta [GTK2/3/4]
Font: Sans (10pt) [GTK2/3/4]
Terminal: mate-terminal 1.28.1
Terminal Font: Monospace (10pt
CPU: Apple Unknown r0p0 (midr:
GPU: VMware SVGA II Adapter (F
Memory: 931.43 MiB / 3.97 GiB
Swap: 0 B / 3.00 GiB (0%)
Disk (/): 11.11 GiB / 54.96 Gi
Local IP (em0): 172.16.8.143/2
Locale: de_DE.ISO8859-1
 
Ein 15.0-RELEASE-p10 Eintrag bleibt, ist das normal?
Eigentlich nicht. Das Userland sollte auch angehoben werden.
Auf Schlag würde ich sagen, das Du nach dem Kernel-Update (nebst Reboot) vergessen hast
freebsd-update install
erneut auszuführen (also sofern Du noch die klassische Upgrade-Methode benutzt hast und nicht bereits Pkgbase benutzt). Da Du aber gesagt hast, das Du die Anleitung brav befolgt hast, kann es das ja eigentlich nicht sein.

Führte Upgrade von 15 auf 15.1 laut Anleitung durch
Das ist als Angabe etwas unspezifisch, da die Anleitung sowohl das klassische Upgrade via freebsd-update behandelt als auch die via Pkgbase.
 
Zuletzt bearbeitet:
Code:
freebsd-update install
immer laut Anleitung durchgeführt?

Versuch das nochmals durchzuführen
Code:
# freebsd-update upgrade -r 15.1-RELEASE
src component not installed, skipped
freebsd-update: Cannot upgrade from 15.1-RELEASE to itself
Was sind die src component? Benötigt man diese?
Dazu das gefunden https://forums.freebsd.org/threads/how-do-i-install-the-src-component-post-install.53567/

Auch das hilft nicht weiter:
Code:
# freebsd-update fetch install
src component not installed, skipped
Looking up update.FreeBSD.org mirrors... 1 mirrors found.
Fetching metadata signature for 15.1-RELEASE from update1.freebsd.org... done.
Fetching metadata index... done.
Inspecting system... done.
Preparing to download files... done.

No updates needed to update system to 15.1-RELEASE-p0.
No updates are available to install.

Wie kann man einen nochmaligen Upgrade erzwingen, bzw. Kernel neu installieren?

Ich hab das nicht via Pkgbase getan.
....

Bis Punkt 6 Upgrade the Boot Loader duchgeführt https://www.freebsd.org/releases/15.1R/installation/
Mit dem Ergebnis

Code:
# sysctl machdep.bootmethod
sysctl: unknown oid 'machdep.bootmethod'
 
Shutdown, Kopie des VM Files erstellt und die pkg Upgrade Variante “durchgespielt“ - mit Punkt “efibootmgr“ aufgehört.

Code:
 # bectl create -r pre-15.1
libbe_init("") failed.

# pkg upgrade -yr FreeBSD-ports pkg
Updating FreeBSD-ports repository catalogue...
FreeBSD-ports repository is up to date.
FreeBSD-ports is up to date.
Checking integrity... done (0 conflicting)
Your packages are up to date.

# pkg upgrade -yr FreeBSD-ports pkg
Updating FreeBSD-ports repository catalogue...
FreeBSD-ports repository is up to date.
FreeBSD-ports is up to date.
Checking integrity... done (0 conflicting)
Your packages are up to date.
root@vagabund2000:/home/fredadmin # pkg -oABI=FreeBSD:15:$(uname -p) -oOSVERSION=1501000 upgrade -r FreeBSD-base
Updating FreeBSD-base repository catalogue...
FreeBSD-base is up to date.
pkg: Repository FreeBSD-base cannot be opened. 'pkg update' required
Checking for upgrades (0 candidates): 100%
Processing candidates (0 candidates): 100%
Checking integrity... done (0 conflicting)
Your packages are up to date.

# pkg upgrade -r FreeBSD-ports-kmods
Updating FreeBSD-ports-kmods repository catalogue...
FreeBSD-ports-kmods repository is up to date.
FreeBSD-ports-kmods is up to date.
Checking for upgrades (0 candidates): 100%
Processing candidates (0 candidates): 100%
Checking integrity... done (0 conflicting)
Your packages are up to date.

# find /etc /usr/local/etc -name '*.pkgnew' -ls
#

# sysctl machdep.bootmethod
sysctl: unknown oid 'machdep.bootmethod'

# efibootmgr -v
Boot to FW : false
BootCurrent: 0004
BootOrder  : 0004, 0000, 0001, 0002, 0003
+Boot0004* FreeBSD HD(1,GPT,46e68977-8e28-11f0-a01a-000c298b6799,0x28,0x82000)/File(\efi\freebsd\loader.efi)
                      nda0p1:/efi/freebsd/loader.efi /boot/efi//efi/freebsd/loader.efi
 Boot0000* EFI VMware Virtual NVME Namespace (NSID 1) PciRoot(0x0)/Pci(0x17,0x0)/Pci(0x0,0x0)/NVMe(0x1,00-00-00-00-00-00-00-00)
 Boot0001* EFI VMware Virtual SATA CDROM Drive (1.0) PciRoot(0x0)/Pci(0x11,0x0)/Pci(0x3,0x0)/Sata(0x1,0x0,0x0)
 Boot0002* EFI Network PciRoot(0x0)/Pci(0x15,0x0)/Pci(0x0,0x0)/MAC(000c298b6799,0x0)
 Boot0003* EFI Internal Shell (Unsupported option) MemoryMapped(0xb,0x17f601000,0x17fae527f)/FvFile(7c04a583-9e3e-4f1c-ad65-e05268d0b4d1)


Unreferenced Variables:
#
 
Nach all dem noch immer

Code:
$ freebsd-version -kru
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
15.0-RELEASE-p10

Auf was bezieht sich jeder der drei Einträge denn? Hab das noch nicht so ganz durchschaut.
 
Ich möchte mal etwas früher ansetzen und versuchen etwas systematischer vorzugehen:

1. Was ist die Ausgabe von "pkg which /usr/bin/uname"?
2. Nutzt du überhaupt zfs?
3. Hast du den Boot Loader aktualisiert? (du hast ein ARM-System. IIRC gibt es dort kein "machdep.bootmethod".

Nach all dem noch immer

Code:
$ freebsd-version -kru
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
15.0-RELEASE-p10

Auf was bezieht sich jeder der drei Einträge denn? Hab das noch nicht so ganz durchschaut.
Führe doch einfach die Befehle einzeln aus. freebsd-version -k danach freebsd-version -r und dann freebsd-version -u. Sollte die Frage sein, was -k -r oder -u bedeutet, ist die manpage von freebsd-version sehr hilfreich: -k: Version und patch level des installierten Kernel. -r Version und Patch level des laufenden Kernel. -u Version und patch Level vom installierten Userland. Ich gehe schwer davon aus, dass bei der Ausgabe die Reihenfolge eingehalten wird, die du vorgibst.

Noch ein freundlich gemeinter Tipp: Führe die Befehle (auch die, die hier vorgeschlagen werden) nicht einfach stupide aus. Davon ausgehend, dass du "Base System Packages" nutzt (was ich mit meiner ersten Frage überprüfen möchte), frage ich mich, warum du "freebsd-update...." ausführst. In den Upgrading Instructions kann ich nicht finden, dass du das bei Base System Packages machen musst (habe aber kein System, das Base System Packages nutzt).
 
meiner Ansicht nach solltest du alle Pakete neu einspielen. Das wurde mir auch bei meinem soeben durchgeführten Upgrade von 15.0 nach 15.1 so gesagt und ich nutzte dazu pkg upgrade -f, die pkgbase habe ich noch nicht berücksichtigt.
 
BTW: Es gibt keine Probleme beim ARM-System:
Code:
:~ # pkg info -e FreeBSD-runtime; echo $?
1
Code:
:~ # uname -a
FreeBSD <hostname> 15.1-RELEASE FreeBSD 15.1-RELEASE releng/15.1-n283562-96841ea08dcf GENERIC arm64
Code:
:~ # freebsd-version -kru
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
Code:
:~ # md5 /boot/loader.efi /boot/efi/EFI/BOOT/bootaa64.efi
MD5 (/boot/loader.efi) = a5423a3d2ff56d787ae1fc1c219048ca
MD5 (/boot/efi/EFI/BOOT/bootaa64.efi) = a5423a3d2ff56d787ae1fc1c219048ca
 
Code:
pit@leno ~:- > freebsd-version -ukr
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
pit@leno ~:- > uname -a
FreeBSD leno 15.1-RELEASE FreeBSD 15.1-RELEASE releng/15.1-n283562-96841ea08dcf GENERIC amd64
Also, auf amd64 gibt es das hier behandelte Problem eigentlich auch nicht, aber:
Bei meinem Upgrade von 15.0 auf 15.1 nutzte ich freebsd-rustdate, was also keine der offiziellen Möglichkeiten ist. Grundsätzlich ist das aber vergleichbar mit freebsd-update. Jedenfalls also nicht pkgbase.

Den Schritt zu pkgbase habe ich bisher noch vermieden und kann daher dabei nicht mitreden.
freebsd-rustdate zeigte mir eine Meldung, dass einige Links neu geordnet werden müssten und daher die komplette Auffrischung aller installierten Pakete nötig ist. Das habe ich dann auch getan.

Insofern sage ich mal: keine Probleme.
Allerdings scheiterte ich an unpassenden Modulen, bzw, sie sahen sogar passend aus, aber funktionierten nicht. Der Bau aus den Ports half hier. Dies ist allerdings ja ein wirklich anderes Problem.

Wie gesagt, kenne ich mich damit nicht aus, vermute aber, dass eine Aktualisierung der Pakete mittels pkgbase auch nicht etwas Anderes macht, als ein gewöhnliches pkg upgrade und das macht halt nichts, wenn die Pakete schon aktuell sind. Ich würde mich wundern, wenn ein pkg upgrade -f hier nicht Abhilfe schafft.
 
immer laut Anleitung durchgeführt?
Ich verstehe die Frage nicht bzw. kannst nur Du beantworten, was Du gemacht hast.

Was sind die src component? Benötigt man diese?
Normalerweise nicht. src ist quasi der Quelltext von FreeBSD.

Wie kann man einen nochmaligen Upgrade erzwingen, bzw. Kernel neu installieren?
Der Kernel ist bei Dir ja nicht das Problem, sondern eher das das Userland nicht als "neu" erkannt wird (warum auch immer das so ist).
Erzwingen direkt weiß ich jetzt nicht.
Du kannst aber ein
freebsd-update IDS
machen, um zu schauen, ob das System quasi so installiert ist wie es sein soll und welche Dateien ggf. nicht korrekt sind.

siehe dazu auch:

Was das "erzwingen" angeht: Das Userland lässt sich auch das tar/xz - Archiv einzeln downloaden und dann kann man das quasi ins Root-Verzeichnis entpacken. Man sollte aber sowas wie Konfigurationsdateien außen vor lassen, weil die ja in der Regel angepasst sind.
Aber mit sowas wie dem mc (Midnight Commander) kann man ja auch in solche Dateien reinbrowsen und dann gezielt rauskopieren.

Den ARM64-Kram (ich hoffe mal, das ist hier richtig) wie z.B. die zugehörige base.txz findet man unter:
 
..., die configs mal zu sehen. die normalerweise in /usr/local/etc/pkg/repos/ zu finden sein sollten.
Die kann man mit z. B.:
Code:
pkg repos
anzeigen lassen (man achte auf "enabled yes oder no"). Z. B.:
Code:
FreeBSD-base: {
    url             : "pkg+https://pkg.FreeBSD.org/FreeBSD:15:aarch64/base_release_1",
    enabled         : no,
    priority        : 0,
    mirror_type     : "SRV",
    signature_type  : "FINGERPRINTS",
    fingerprints    : "/usr/share/keys/pkgbase-15"
  }

EDIT:

BTW: Direkt nach dem ersten Login im neuen System, habe ich:
Code:
pkg bootstrap -f
ausgeführt und gleich danach:
Code:
pkg upgrade -f
 
Zuletzt bearbeitet:
btw. und noch ein ergänzender Hinweis zu freebsd-version:
Das ist ein POSIX-Shellskript und das ermittelt die Userland-Version auch nicht durch irgendeine gezielte Abfrage des "Systems", sondern die Version ist hardcoded in dem Skript drin.
Und das kommt während des Build-Prozesses da rein, wenn das "Template"-Shellskript (/bin/freebsd-version.sh.in) quasi verarbeitet wird.

Das heißt: Das Problem kann natürlich schon allein darin liegen, das beim System-Upgrade die /bin/freebsd-version nicht durch die neue 15.1er Version ersetzt worden ist. Aber es liegt natürlich nahe, das wenn es bei der Datei schon nicht geklappt hat, das es auch andere Dateien betroffen hat.
 
Ich würde mich wundern, wenn ein pkg upgrade -f hier nicht Abhilfe schafft.
Wobei man jetzt nicht wild anfangen sollte mit pkgbase zu arbeiten, wenn das gar nicht eingerichtet ist. Also einfach nur Repository aktivieren und dann mal stumpf irgendwie ein pkg update absetzen würde ja so oder so nicht reichen.
Ganz einfach, weil die pkg-Datenbank ja gar keine Kenntnisse von installierten Base-System-Paketen hat.

Wenn, dann müsste man es eh erst in ein pkgbase-System überführen (zum Beispiel mit einem Tool wie pkgbasify).

Generell würde ich aber im Augenblick davon absehen. Es macht aus meiner Sicht da wenig Sinn auf die Weise da herum zu frickeln. Insbesondere deshalb, weil es Indizien dafür gibt, das das System nicht "glattgezogen" ist. Es droht dann halt nur, das man sich weitere Fehlerquellen reinzieht.
 
Durchgeführt
Code:
 pkg update -f
 pkg upgrade -f

Code:
# pkg which /usr/bin/uname
/usr/bin/uname was not found in the database
....
# pkg search uname
rubygem-sys-uname-1.5.0        Ruby interface for getting system information

Code:
pkg upgrade ... FreeBSD-ports ....
hat anscheinend eh nichts getan, kommen Meldungen wie:
FreeBSD-ports repository is up to date.
FreeBSD-ports is up to date.
Your packages are up to date.

Nur zur Info, das ist KEIN produktives System, als VM nur “Spielwiese“ um BSD (ein Teil des Unterbaus vom macOS (Darwin) näher kennen zu lernen.
Mache immer wieder eine Kopie der VM Datei (wollt nicht mit Snapshots anfangen).
FreeBSD ist doch etwas anderes als Linux, wo Vieles schon “vorgekaut“ ist.
Kämpfte lange FreeBSD unter UTM / QEMU mit Graphik zu “behübschen“ .... bis ich in einer Meldung (ich glaub auf Redditt war das, las, dass es da eine Art Bug gibt. Daher zu VMware Fusion gewechselt. VirtualBox ist mittlerweile auch am ARM Mac brauchbar, mein Test dort Debian + KDE.
 
Durchgeführt
Code:
 pkg update -f
 pkg upgrade -f

Code:
# pkg which /usr/bin/uname
/usr/bin/uname was not found in the database
....
# pkg search uname
rubygem-sys-uname-1.5.0        Ruby interface for getting system information
Die Anleitung sagt: "If /usr/bin/uname was not installed by a package is shown, see Upgrading with Distribution Sets below.". Du hast scheinbar einfach alles in der Anleitung ausgeführt, also auch den Teil, der überhaupt nicht relevant für dein System ist.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das System noch gerettet bekommt. Die Frage ist aber: Lohnt es sich? Da du virtualisiert hast, hoffe ich mal, dass du ein "Backup" von vor dem Update hast. Das dürfte deutlich schneller gehen, als auf Teufel komm raus den Fehler zu finden und zu bereinigen.
 
Nach Reboot vertippt
Code:
freebsd-update upgrade -r 15.0-RELEASE
(Schritt zurück?)

Danach
Code:
freebsd-version -kru
15.1-RELEASE
15.0-RELEASE-p10
15.0-RELEASE-p10

Eh schon egal wieder
Code:
freebsd-update upgrade -r 15.1-RELEASE
(Natürlich auch immer was danach dazugehört)

Nun:
Code:
freebsd-version -kru
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE
15.1-RELEASE

Sah man vorher in der Boot Auswahl unter Kernel “2“ so ist nun nur mehr “1“er vorhanden.

Klar es ist nur eine “Spielwiese“ nichts produktives.
Klar könnte ich das auch neu aufsetzen oder noch ältere Versionen vom Mac TM Backup zurückholen.
Da das nun OK scheint und nichts Auffälliges passierte belasse ich das mal.

Eh schon vorher durchgeführt:

Code:
pkg update -f
pkg upgrade -f

PS:
Off-Topic, hat schon wer unter FreeBSD Sound so richtig gut, HiFi mäßig zum Laufen gebracht? Natürlich auch mit dementsprechenden Musik Playern und EQ Möglichkeiten? Machte da mal einen Test für einen Bekannten unter Linux Trixi auf alten Intel MacBook - lief sehr gut. Er machte das nach und ist Happy (gegenüber vorher Jahre lang Windows).
 
Wie bereits gesagt, kann man ja mit freebsd.update IDS mal einen Check machen, ob alle Systemdateien auf dem Stand sind wie es sein soll. Das ist jetzt kein "deep-check" aber eine triviale Möglichkeit, um zumindest grobe Probleme zu erkennen.

(Schritt zurück?)
Ein Backstep zu machen um dann das Upgrade auf 15.1 zu wiederholen ist sicher keine schlechte Idee.
Und anscheinend hat ja jetzt alles auch funktioniert und Du bist auf Stand von FreeBSD 15.1
 
mal ganz gewagt: das sieht nun gut aus und hat offenbar nur freebsd-update benutzt und scheinbar auch richtig.

Weiter will ich mich lieber nicht aus dem Fenster lehnen, es fehlt da ziemlich viel an wesentlicher Information.
Aber vielleicht darf ich erklären, was ich glaube verstanden zu haben:

uname (/usr/bin/uname) ist traditionell im System vorhanden, also nicht als Paket. Wenn ich traditionell sage, bedeutet das, vor pkgbase.
In der Anleitung wird das benutzt, um zu erfahren, wie das System bisher geupdatet wurde. Erst mit pkgbase wird ja auch das Grund-System als Pakete installiert und deshalb gibt
Code:
pkg which /usr/bin/uname
eine entsprechend unterschiedliche Antwort, je nachdem, wie es installiert worden war.
Daran kann der user dann entscheiden, wie er weiter machen muss: entweder traditionell, oder pkgbase.

Wenn man pkgbase benutzen will (von anderen Dingen mal abgesehen), muss man die Pfade zu den entsprechenden repos anlegen. Traditionell gibt es nur den Pfad zu den Paketen des Userlands, entweder auf latest oder quarterly.
Neu hinzu gekommen ist ein repo für kmods und wenn man die Basis auch benutzen will, muss man hier nochmal was hinzufügen.
Hier braucht man nun ein pkg update, damit die repos neu eingelesen werden und das System also auch weiß, was es an Paketen gibt.

ein pkg upgrade -f braucht man selten, im Grunde nur, wenn man traditionell den Kernel upgedatet hat und nun eine neue Hauptversion von FreeBSD benutzen will. Also dann, wenn die Pakete nicht mehr zur vorherigen Version passen. Das wird dann normalerweise während des Updates auch gesagt.
 
Was ist der Vorteil von pkgbase, wenn das Upgrade zu so einer nervigen Angelegenheit mutiert?
 
Was ist der Vorteil von pkgbase, wenn das Upgrade zu so einer nervigen Angelegenheit mutiert?
da muss natürlich jemand antworten, der einige Erfahrung mit pkgbase hat.

Ich kann ja nur ganz allgemein sagen, dass es früher, also lange her, ganz und gar üblich gewesen ist, alles aus Quellen selbst zu bauen. Sowohl das System, als auch Userland. Also, das fand ich nervig!
Im Laufe der Zeit sah ich dann Verbesserungen. pkgng ist so eine und seither baue ich selbst kaum noch einen Port. Auch freebsd-update empfand ich als Erleichterung, aber zugegeben, manchmal ist das auch ganz schön nervig.
Es ist also kein Wunder, dass alle Welt schon lange auf pkgbase als Ergänzung zu pkgng gewartet hat, also ich selbst inklusive.

Dass es in der Umstellungsphase noch nicht wirklich rund läuft, liegt nicht so sehr am Konzept und seiner Umsetzung, sondern auch daran, dass man sich als User erst mal damit anfreunden muss. Ich selbst habe das noch nicht gemacht und wie immer fürchte ich, dass danach alles nicht mehr geht und ich hilflos im Walde stehe.
Der Gedanke, mit einem einzigen pkg upgrade (fast) alles zu einem Update zu erledigen, ist natürlich schon verlockend.
 
Was uname und openssl betrifft:
Code:
$ pkg which /usr/bin/uname
/usr/bin/uname was not found in the database

$ pkg which /usr/local/bin/openssl
/usr/local/bin/openssl was not found in the database

FreeBSD Userland
Code:
$ cat /bin/freebsd-version | grep -i 15
USERLAND_VERSION="15.1-RELEASE"

$ pkg repos
FreeBSD-ports: {
    url             : "pkg+https://pkg.FreeBSD.org/FreeBSD:15:aarch64/quarterly",
    enabled         : yes,
    priority        : 0,
    mirror_type     : "SRV",
    signature_type  : "FINGERPRINTS",
    fingerprints    : "/usr/share/keys/pkg"
  }
FreeBSD-ports-kmods: {
    url             : "pkg+https://pkg.FreeBSD.org/FreeBSD:15:aarch64/kmods_quarterly_1",
    enabled         : yes,
    priority        : 0,
    mirror_type     : "SRV",
    signature_type  : "FINGERPRINTS",
    fingerprints    : "/usr/share/keys/pkg"
  }
FreeBSD-base: {
    url             : "pkg+https://pkg.FreeBSD.org/FreeBSD:15:aarch64/base_release_1",
    enabled         : no,
    priority        : 0,
    mirror_type     : "SRV",
    signature_type  : "FINGERPRINTS",
    fingerprints    : "/usr/share/keys/pkgbase-15"
  }

IDS woran kann das liegen?
Code:
# freebsd-update IDS
src component not installed, skipped
Looking up update.FreeBSD.org mirrors... 1 mirrors found.
Fetching metadata signature for 15.1-RELEASE from update1.freebsd.org... done.
Fetching metadata index... done.
Inspecting system... done.
/etc/group has SHA256 hash 01a7c6bf85c8a876d037f344f069781dd6778b6463ae56640a6fbbb171bd94db, but should have SHA256 hash a76791033e18dcb526c30a6417bdb31ef774649f84e7f4ca0e745549cb15729c.
/etc/login.conf has SHA256 hash 983dae1ae91f863294b48f41c38cbfbb54eaeb329d3e54e0d5b8f58e9b13c66a, but should have SHA256 hash 8282f0c979204681553a5f95a2b6e3ff5234e21864f88142388f60f66c4aac29.
/etc/login.conf.db has SHA256 hash f794d5167dbc1e02c877790eec6fffe8d7ba157a7fc1a8a56528a4e580f2d0dd, but should have SHA256 hash 52a089ce00eb38b27b5276929c0573d8b07252fcbd846cba14c68bad75d33039.
/etc/master.passwd has SHA256 hash d046739b907ae6db302bf23f8c42df53c0be110b657138dfdbbeeb9347b950f1, but should have SHA256 hash 55dfb5a41ebad44523b26cba443d94c3d55e0b39a32558f81a1d50fed964ec34.
/etc/passwd has SHA256 hash d76a779ac47d987bc722cbd27d04cd7715fc9081eb4b19e82fad24b8a149262a, but should have SHA256 hash 57d2a756f16439eb2bc13af8d4b0a958ccec88643c6246cfc00e5b0894417eec.
/etc/pwd.db has SHA256 hash 79fca0dddeb8ad14e027db16d489b1dae5a28b5af6ecfb3eba27cd613977c6e7, but should have SHA256 hash bd30e09f6e06e4430bbb8fa20c4ed46babaec585d5580a92244c6a4227c5af56.
/etc/shells has SHA256 hash 5f6fc4cc13cdcf419256c8fe8b71849bc8b57e20e55ddfb14d9798f7e6436c5a, but should have SHA256 hash d4f435c3c24679f19609fcf0e78c473c85582cd0300ebcc0ac3088c34408cde4.
/etc/spwd.db has SHA256 hash 92e469ebc7baf184883215af8473bea080619938d44df16b80fc4747306bb7db, but should have SHA256 hash 5b8454a1d288eef2ed215f2280ac5cf9e9197ac1d2a1e46a67ba38c2c0c370e7.

Klar könnte ich FreeBSD 15.1 aarch64 herunterladen und neu installieren, mir geht es aber eher darum herauszufinden was eventuell falsch ist.
Fehlersuche kann manchmal spannend sein.

Nachtrag, dürfte heute ein Update erhalten haben https://pkg.freebsd.org/FreeBSD:15:aarch64/
 
Was ist der Vorteil von pkgbase, wenn das Upgrade zu so einer nervigen Angelegenheit mutiert?
Ich verstehe den Punkt nicht. Die nervige Angelegenheit ist hier ja nicht aufgetreten, weil hier im Thread mit pkgbase durchgeführt wurde und es dann Probleme gab. Hier gings ja um ein klassisches Upgrade. Was wo wie warum schiefgelaufen ist, ist mir auch nicht ganz klar bzw. hat sich der Threadersteller dazu nicht wirklich klar geäußert.

Ansonsten bedeutet pkgbase ja im Endeffekt nur, das auch das eigentliche FreeBSD-System mit von pkg verwaltet wird und man nicht mehr unterschiedliche Tools/Vorgehensweisen für das eigentliche System und den Dritt-Paketen (packaged-Ports) hat.

Man hat halt jetzt eine einheitliche Vorgehensweise für alles.

Dazu ist ja freebsd-update inzwischen auch ziemlich in die Jahre gekommen. Das ist jetzt auch nicht unbedingt das schnellste Tool, ums mal vorsichtig auszudrücken.

Und ja, wie bei allen neuen Dingen können natürlich auch hier und da mal Kinderkrankheiten auftreten. Das ist aber ein normaler Prozess. Ist ja jetzt keine Alternative zu sagen: Wir erneuern mal lieber nix, weil es zu Anfang sicher Probleme geben wird.
 
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