NetBSD 11 RC 5 bootet nur bedingt,

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beate

Well-Known Member
sprich nicht auf allen meinen Rechnern. Das Installationmedium lässt sich auf meinem älteren Fujitsu Notebook prima booten, auf dem eigentlichen Zielrechner, einem ASROCK X600 mit AMD Ryzen 5 passiert leider gar nichts.

Doof, so habe ich mir das nicht vorgestellt.

Die Installationsmedien diverser Linuxe (Devuan, Gentoo, Alpine) funktionieren ebenfalls einwandfrei. Auf exakt dieser Hardware.


Das jüngste FreeBSD habe ich gerade ebenfalls auf den Stick gebraten. Dessen Installer bootet ebenfalls. Zu Zeiten von NetBSD 7 oder 8 war das mal genau andersherum...

Ok, dann werde ich mich mal ein bisserl intensiver mit FreeBSD beschäftigen.

Eigentlich schade, dass die Entwickler sogar bei sowas elementarem ihr eigenes Süppchen kochen. Sowas kann man dch sicher mit wenig Aufwand generisch programmieren, zumindest innerhalb der BSD-Nische.
 
Ähnlich gings mir schon mit RC3 und RC4. Nach meinem Eindruck ist die UEFI-Umsetzung wacklig. Letzendlich hab ichs aber überall zum Laufen gebracht, teilweise mit EFI, teilweise mit Legacy Boot.
Abgesehen davon scheint NetBSD sich wieder etwas aufgerappelt zu haben.
 
Unabhängig welches BSD du booten willst und falls noch nicht geschehen, würde ich zunächst mal die Firmware auf den neuesten Stand bringen. Sollte das buggy gewesen sein und danach klappen, verbirgt sich das gern unter nichtssagendem "Optimize system compatibility".

Wenn
Das Installationmedium
dann immer noch nicht startet, gehe erneut ins BIOS und schaue dort die Boot-Einträge an. Meist siehst du den USB-Stick 2x und dann vergewissere dich, dass du explizit beide probierst. Das ist sozusagen "Mischbetrieb", optional 1x UEFI-Boot, 1x Legacy/CSM-Boot als Wahl, kann klappen, muss aber nicht.

Geht das bis hierhin immer noch nicht, musst du ggf. explizit UEFI-Boot-only oder CSM-only forcieren, sofern es diese Option hier gibt. Das startet dann komplett im neuen Modus und fasst den Rest der Komponenten (VGA/Storage) jeweils auch anders an.

passiert leider gar nichts.
Was heißt das genau? Bild weg, Bild noch da? Falls zwei GPUs drinstecken (onboard zählt auch und nicht immer als primäre!), könnte das auch reingrätschen, wenn nicht explizit gesetzt ist, welche GPU die primäre ist.
 
Es blieb einfach hängen, und zwar mit einem Unterscore in der linken oberen Ecke. Mehr konnte man nicht sehen. Nach übrigens mereren Stunden Fehlersuche.

Aber ehrlich: wenn die getesteten Linuxe, auch Exoten, vom Stick booten und eines der beiden Betriebssysteme, die man mehr oder weniger gleichberechtigt ins Auge gefasst hatte auch, macht man doch kein Bios-Update mit ungewissem Ausgang (ich habe sowas in den letzten 35 Jahren nie gebraucht). Und da gehe ich dann schon den Weg des geringeren Widerstands. Zumal das Bios der Kiste einigermaßen aktuell sein müsste; sie ist noch sehr jung.
Die Aufgabe liegt in meinen Augen hier ganz deutlich bei den Entwickern der Bootroutinen für NetBSD.

Das FreeBSD ist inzwischen übrigens installiert, sogar mit Xlibre, und die ersten Hürden (Treiber fürs Ethernet und die GPU) sind auch schon genommen. Jetzt geht es um Dinge auf Anwendungsseite, die beim Wechel zwischen unixoiden Systemen halt so anfallen (Treiber für Cups und Sane und Audio, danach Wine und ggf virtuelle Maschinen, also alles Themen, die ich unter NetBSD auch hätte). Und das wird richtig spannend, weil es hier um mein zentrales Desktopsystem geht, mit dem ich ein Devuan-Linux ablösen will.

Und wenn ich später nochmal was mit NetBSD machen werde, habe ich noch genügend ältere, aber vernünftige Hardware zum "Spielen".
 
Ähnlich gings mir schon mit RC3 und RC4. Nach meinem Eindruck ist die UEFI-Umsetzung wacklig. Letzendlich hab ichs aber überall zum Laufen gebracht, teilweise mit EFI, teilweise mit Legacy Boot.

Ich hatte noch nicht versucht, eine CD zu brennen ... wäre ja ggf auch ein Weg gewesen.
Abgesehen davon scheint NetBSD sich wieder etwas aufgerappelt zu haben.
Bei NetBSD 9 bin ich erstmal ausgestiegen, aber ging es auch darum, schwache Uralt-Hardware am Leben zu erhalten. Da war 32-bittiges Alpine-Linux das Mittel der Wahl - und einen DAW-Rechner mit aktueller Software auf Notebooks von 2009 oder älter aufbauen zu können, hat schon was ;-) Mit NetBSD klappte das wegen eines zu sehr eingeschränkten Audio-Subsystems damals nicht.
 
Aber ehrlich: wenn die getesteten Linuxe, auch Exoten, vom Stick booten und eines der beiden Betriebssysteme, die man mehr oder weniger gleichberechtigt ins Auge gefasst hatte auch, macht man doch kein Bios-Update mit ungewissem Ausgang (ich habe sowas in den letzten 35 Jahren nie gebraucht). Und da gehe ich dann schon den Weg des geringeren Widerstands. Zumal das Bios der Kiste einigermaßen aktuell sein müsste; sie ist noch sehr jung.
Die Aufgabe liegt in meinen Augen hier ganz deutlich bei den Entwickern der Bootroutinen für NetBSD.

BIOS Updates beheben Fehler und Bugs (auf ASROCK Boards gabs durchaus letztens bekannte Probleme mit 9800x3d, auch wenn ich das jetzt nicht betrifft, oder auch mit dem PCIe 16x Port). Sie sorgen für aktuelle Firmware der Prozessoren, fügen neue Funktionen ein, sorgen für Kompatiblität mit aktuelleren Modellen, und eigentlich gibts keinen Grund sie nicht zu machen, solange sie angeboten werden.
Zudem es auch nicht mehr wie früher irgendwelche Bootdisketten und sonstigen Quatsch braucht, sondern man einfach den vfat formatierten USB Stick mit der neuen Firmware einsteckt und das BIOS machen lässt.

Das aktuelle BIOS für dein System ist aber wohl eh von ende 2025, also wenn das System recht jung und frisch vom Hersteller ist, ist vermutlich ein aktuelles drauf. Aber nachsehen schadet ja nicht.
 
Ich moechte die Gelegenheit nutzen und auch einmal ueber den NETBSD Installer ranten: Er ist wirklich nicht besonders gut.


ALS ANREGUNG ZUR ABHILFE: Hast du schonmal probiert, ueber Netzwerk zu booten?

Ich habe da vor einiger Zeit mal mit rumexperimentiert. Mit OpenBSD laesst sich relativ leicht ein Bootserver aufsetzen:
 
Aus Neugier, was heißt denn bootet nicht, wo hängt der denn? Bei meinen letzten Experimente mit der 10er Version hing er auch ab und an. Für den Alltag selbst auf alten Laptops ist das wenig nützlich.
 
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