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ntfs-3g Tuning, hat da jemand Erfahrung mit?

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #1
ntfs-3g ist ein Muss für alle, die externe Festplatten mit NTFS benutzen. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist jedoch sehr spärlich. Normalerweise hatte ich da (mit USB 2.0) allenfalls 5 bis 7 MB/s erreicht, in der letzten Zeit, wo das 1 TB-Laufwerk fast voll ist, erziele ich beim Kopieren von Virtual-Box-Images nur noch 1 MB/s. Da frage ich mich schon mal, ob die beiden letztgenannten Umstände (fast volles Laufwerk und Kopieren von virtuellen Maschinen) dabei noch einen gesonderten Grund für diese geringe Geschwindigkeit spielen.

Ein "big_writes" wie in man ntfs-3g als Parameter macht da keinen Unterschied.

In der /usr/local/share/doc/ntfs-3g/README.FreeBSD stehen weitere Tuningtips im Zusammenhang mit "UBLIO", was angeblich unter FreeBSD und MacOS der große Bringer sein soll:

Code:
The UBLIO layer is configured through environment variables, which are read
when mounting the filesystem. The following are available:

NTFS_USE_UBLIO    - Enable the UBLIO cache.
UBLIO_BLOCKSIZE    - Actual reads/writes will be multiples of this quantity.
UBLIO_ITEMS    - Number of cache entries, each of UBLIO_BLOCKSIZE length.
UBLIO_GRACE    - Number of times a cache entry will refuse being recycled.
UBLIO_SYNC_IO    - If enabled, all writes will be immediately executed.

To give an idea about tuning, here are the default values with some notes
(they are only based on some simple benchmarks, and may be wrong):

NTFS_USE_UBLIO    - 1. Disabling it drastically decreases performance.
UBLIO_BLOCKSIZE    - 262144 (256KB). Larger improves reading/writing speed of
          large files, and smaller makes filesystem operations
          (creation, deletion, moving, find(1)) perform faster.
          Try 2/4MB and 512/256KB for the different approaches. Note
          that after that points performance decreases again.
UBLIO_ITEMS    - 64. Higher increases speed of filesystem operations. Try 128.
UBLIO_GRACE    - 32. Makes the cache items have more chances to be reused.
UBLIO_SYNC_IO    - 0. If enabled, highly decreases writing speed, but the data
          is immediately written to the disk.

For example (improves performance over large files, but read below):

# env UBLIO_BLOCKSIZE=2097152 ntfs-3g /dev/ad0s1 /mnt
Hat da jemand Erfahrung mit und kann optimale Werte empfehlen? Wenn ich das richtig verstehe, ist UBLIO defaultmäßig aktiviert. Und muss man die Werte (Bsp.: UBLIO_BLOCKSIZE - 262144 (256KB). Larger improves reading/writing speed of...) dann in Byte (also 256 x 1024) eingeben?
 

medV2

Well-Known Member
#3
Also bei mir gibts da zumindest auf USBSticks keine Unterschiede zu Windows (~15MB). Liegt das Problem vieleicht wo anders?
 

pit234a

Well-Known Member
#4
Also bei mir gibts da zumindest auf USBSticks keine Unterschiede zu Windows (~15MB). Liegt das Problem vieleicht wo anders?
dito
lediglich formatiere ich alle Datenträger mit NTFS mit einem Windows. Ich habe Bauchweh, das mit ntfs-3g unter einem Freien System zu machen. Unter GNU/Linux mit gparted habe ich das schon häufiger erfolgreich durchgeführt, aber eben mit besagten Bauchschmerzen, die nicht tatsächlich begründet sind.
In FreeBSD hatte ich nur ein einziges Mal eine Platte oder einen Stick mit NTFS eingerichtet und die ist gleich darauf gestorben, was ich ich dann als böses Omen wertete (ja, ich bin mitunter durchaus geneigt, unwissenschaftliche Ausreden gelten zu lassen) und nie mehr wieder versucht habe.
NTFS ist mein Austauschsystem der Wahl für alle OS geworden und ich bin mit ntfs-3g super zufrieden. Manchmal kommen aber Momente, wo ich nur staunend zusehen kann und zwar in allen OS. Da werden Daten einfach ignoriert, um es mal konservativ zu formulieren.
Wenn es wirklich wichtig ist, würde ich keine Daten auf einem NTFS lagern, die ich auch in anderen Systemen brauche.
NTFS innerhalb Windows scheint unkritisch zu sein.
 

bsd4me

Well-Known Member
#5
tja, ich hatte vor ein paar Jahren mal viele GB auf eine externe festplatte unter NTFS-3g kopiert... Ich meine alles ok gewesen - vielleicht etwa 20-30 MB/s. Alles hatte geklappt und habe nix gehört, dass die Platte an einem anderen Laptop/PC nicht ging...
Grüße, Norbert
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #6
Also bei mir gibts da zumindest auf USBSticks keine Unterschiede zu Windows (~15MB). Liegt das Problem vieleicht wo anders?
In der Tat! Ich habe es gerade auf dem Notebook ausprobiert (altes ACER 5610) und siehe da, ca. 25 MB/s Lesegeschwindigkeit! Kann das an dem Chipset liegen? Mein Hauptrechner hat einen nforce405. Mir war vor ca. einem Jahr auch aufgefallen, dass ich nicht mehr scannen kann, möglicherweise nach dem Tauschen des Boards. Ich glaube, ich habe ein USB-Problem auf der Kiste.
 

medV2

Well-Known Member
#7
Da kanns natürlich an vielem liegen, man könnte jetzt versuchen den USB Treiber zu debuggen ob man da etwas findet, aber ein anderes Board testen ist vermutlich einfacher/schneller. Eigentlich musst du ja nur die Festplatte(n) mit deiner Freebsd Installation in einen anderen Rechner bauen, davon booten und testen.

Was du aber auch auf jedenfall noch testen kannst: Alle anderen USB Geräte abhängen (auch interne) und probieren. Ich hatte da mal so einen Fall....

LG
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #8
...aber ein anderes Board testen ist vermutlich einfacher/schneller.
Wenn man denn ein anderes Board hätte...

Ich vermute einfach, dass FreeBSD ein Problem mit Nforce Chipsätzen hat, bzw. die auch nicht bekannt sind für besonders gute Qualität im Gegensatz zu Intel Chipsätzen? Könnte das sein?

Wie könnte ich denn so ein Debugging durchführen?