Das bedeutet einfach nur, dass die Betriebssystemschöpfer bemerkt haben, dass nicht nur ihre Software heutzutage hochkomplex ist und damit immer Fehler aufweist, sondern auch die Hardware, auf denen diese Software läuft, mittlerweile einen exorbitanten Grad an Komplexion erreicht hat und Fehler aufweist. Manche Fehler können im nachhinein via Microcode-Update gefixed werden, andere nicht. Und wenn diese "anderen" Fehler dann relevant genug sind, bedeuten sie Mehrarbeit für die OS-Entwickler, um sie zu umschiffen. Und das ist unschön.
Bei Intel ist dies nur hervorragend und sehr leicht zugänglich öffentlich dokumentiert. Anderswo bekommt man als Normalsterblicher diese Informationen gar nicht zu Gesicht oder die Bugs sind gar nicht bekannt, weil es sich nicht um so extreme Mainstream-Produkte wie x86-CPUs von Intel handelt.
Wenn ich mir aber die ganzen Heerscharen von x86-Rechnern, die ich täglich so anfasse, anschaue, sehe ich kaum einen, der überhaupt mit BIOS-Updates versorgt wird, wo dann ein Microcode-Update Bugs der CPU beheben könnte. Man kann also annehmen, dass in diesem Fall wohl etwas übertrieben wurde, damit die Wehklage in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
Zusammengefasst gesagt: keine Sorge. OpenBSD läuft auf Core 2 Prozessoren genau so gut wie jedes andere OS auch.