Openmoko stellt Entwicklung vorerst ein

Ja, finde ich auch. Ich hoffe, es haben genügend Leute die Hardware gekauft, dass da auch ohne die Firma drann weitergefrickelt werden kann.. ich hatte mich so sehr auf ein OpenMoko mit UMTS gefreut....
 
Ich find die Idee klasse, aber die Umsetzung ist, naja, unschön. Das OS kommt mir frickelig vor und die Hardware hässlich. Funktionaliät ist nicht alles. Aber es war/ist auch einfach noch eher im Beta-Stadium.

Das Projekt hat einiges an Raum des öffentlichen Bewusstseins an Android und das teilweise auch an das iPhone angeben müssen. Trotzdem gebe ich Openmoko dick credits, weil sie einfach die ersten waren die sowas umgesetzt haben.
 
Ja, die Hardware finde ich auch nicht wirklich schön, es ist zwar sehr oberflächlich aber dies war bisher der Grund warum ich mir ein Openmoko nicht gekauft habe. Für mich muss ein "Handy" relativ klein sein, Nokia E65 ist so die maximale Größe...
Vielleicht wird aus dem "vorerst nicht weiter entickelt" ja irgendwann doch noch ein "schönes" Opensource-Handy.
 
Ich fands vonner größe her Klasse, und "frickelige Software" wäre für mich wirklich kein Problem gewesen ... aber ohne Bluetooth einfach völlig sinnlos für mich ;)
 
Ich kenne ziemlich viele OpenMoko-besitzer und keiner hat eins, das ansatzweise zuverlässig arbeitet.
Die haben die Software-Entwicklung völlig verplant. Da wurden mehrere Betriebsysteme gleichzeitig entwickelt, da wurden GTK-, EFL- und Qt-Entwickler angestellt, die alle ihr eigenes Süppchen gekocht haben... am Ende ging bei der einen Distro das eine, bei der an anderen das Andere, aber telefonieren und Akku-Laufzeit > 1 Tag konnte man wohl nicht vereinen...
M.E. hätten sie einfach Qtopie/QtExtended nehmen soll und nur Entwickler für die Kernkomponenten (Kernel, Treiber, Energiesparen etc) anstellen. Dann hätten sie ein funktionierendes, gutes Telefon gehabt und danach immerhnoch über XServer und andere GUI-Schnittstellen nachdenken können.

Sehr schade das Ganze, ich hätte gerne ein wirklich freies Telefon gehabt und dafür auch draufgezahlt.
 
Das ist echt ärgerlich, wenn das so der Fall war. Die hätten ein System auswählen sollen und das dann implementieren sollen... "Die community" hätte sich dann schon um die tausend anderen (sub-)systeme gekümmert... hauptsache, eine version tut.
 
Das sehe ich grundsätzlich als Hindernis im open source Bereich. Jeder macht nur das was ihm 100% liegt. Dadurch gibt es zwar ein grosse Vielfalt, aber manchmal wäre es besser die Resourcen zu bündeln alles auf ein Ziel/Projekt zu beschränken und dafür eine grössere Erfolgschance zu haben.

Ich verstehe aber auch, das Freiwillige "ihr" Ding machen wollen, und nicht etwas von dem sie nicht überzeugt sind.

Schade, dass es jetzt OpenMoko trifft, habe eigentlich nur auf den Nachfolger gewartet...

mousaka
 
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