OpenPKG und FreeBSD?

gladiator

Chaos mit System...
nein - weder im Einsatz noch Erfahrungen damit.
Prinzipiell ist das Konzept ja ganz gut - vor allem, wenn man heterogene Umgebungen pflegen muss. Aber: Rein aus FreeBSD-Sicht sehe ich hier keinen Vorteil - wir sind da von den ports und packages doch sehr verwoehnt...
Es fehlen dem Konzept (derzeit) mehrere Dinge (speziell im Vergleich zu FreeBSD):
# exklusiv ueber openpkg verfuegbare Killer-Apps
# ueber 10000 Apps, die man derzeit in den ports aber nicht bei openpkg findet
# ueberzeugende Argumente, um die FreeBSD-ports-Benutzer umzustimmen
# Leute, die das Konzept massiv vorantreiben
 

Aeli

Well-Known Member
Unter 5.2 - 5.4 hatte ich keine Probleme!
Wenn das für kolab ist, dann ist nur cron das Problem
unter 6.0 hab ich es nie probiert.
7.0 geht bis dato nicht!
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
Wie gliedert es sich in's vorhanden Paketsystem ein? Will heißen, trägt es brav die dependencies und installierten Dateien unter /var/db/pkg ein?
 

Aeli

Well-Known Member
Nein, das tut es nicht! dem System ist dein vorhandenes Paketmanagement egal. Es bekommt einen Management-User der in seinem Heimverzeichnis einen OpenPKG-Tree erstellt.

Was zum Beispiel heisst, du bekommst eine Bash installiert, einen neuen gcc (kann auch die gleiche Version wie dein alter sein)..... .

Wenn man nicht einen "ECHTEN" Grund hat würde ich das nicht benutzen. Es ist ein rpm-System und die Abhängigkeiten lösen sich so gut auf wie man erwartet.
 

Aeli

Well-Known Member
Der, der nen Kolab möchte und nicht 70 ports händisch verdrehen will!
Das war zumindest mein Grund.
Ansonsten gibt es nach meiner Erfahrung damit nur viele Gründe dafür die Pfoten "weg zu lassen". Zumindest wenn du Gentoo und/oder FreeBSD benutzt.
 

marzl

Well-Known Member
Liesse ich Kolab denn nicht in Betrieb nehmen, wenn diese 70 Programme allesamt aus den Ports installiert worden wären?
 

Aeli

Well-Known Member
@ marzel Ja, das könnte man wenn du genau weisst welche es sind und dir die spezifischen Änderungen aus den rpms via rpm2io und gzcat aus den Packeten ausliest. -> viel Arbeit, dann müsste man die Resource-handler ... auf die neuen Pfade umstellen...

Ich hab das mal zur Hälfte gemacht und hatte dann keine lust mehr!

@ cheasy
Ja! Im Grossen und ganzen funktioniert es meist. Und man kann es leicht austesten, da es nur wenige Änderungen am am Hostsystem vornimmt. (Wie es auch auf der OpenPKG-Site steht. ) :)

zu OSX und Solaris kann ich nichts sagen.

Die Packete sind seht linuxbezogen, das heisst BASH. Des öfteren kommt werden sachen wie "hostname -f" usw. benutzt. Das ist nicht wirklich tragisch aber aber man muss ab und an grep und find bemühen bis alles läuft!

Version 2.0 hatte zudem ein Problem mit perl!

teste es doch einfach selber mal. Du bekommst nur 3User und ein runscript der rest legt sich unterhalb des Homeverzeichnisses eines der User ab. Mit dem system sollte sonst nichts interagieren. Wenn der bootstrap läuft und der gcc installiert ist sollte der Rest auch laufen. Unter freebsd 7 ist mir das weder in einer jail noch auf dem Jail Host geglückt. (vorgestern)
Auf lunixen geht meist alles glatt.

was ich sonst davon halte hatte ich schon gesagt!

Wer eine homogene Umgebung wünscht sollte das gleiche OS benutzen.
 

cheasy

SysAdm*n from Hell
Dankeschön für die ausführliche Antwort.
Wer eine homogene Umgebung wünscht sollte das gleiche OS benutzen.
Damit erfüllt OpenPKG leider nicht meine Anforderungen. Ich werde es trotzdem mal ausprobieren, nur um zu sehen, ob man solch ein Paketsystem besser machen kann.
 
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