Perl Module beziehen. Ports oder CPAN

minimike

Berufsrevolutionär
Hi

Ich möchte mich mal unter dem Pro und Contra Betreff dem Beziehen von Perl-Modulen informieren.
Man kann soweit ich gesehen habe fast alles per CPAN installieren sofern man sachen für Perl braucht. Dabei wird aber das Paketsystem umgangen. Wie sind da eure Erfahrungen?
 
Solange noch pkg_install genutzt wurde, registrierten sich per CPAN installierte Pakete über BSDPAN im Paketmanagement. Mit pkg_install zusammen ist dann leider auch BSDPAN gestorben. :(
 
Ich sehe es bei allen Programmiersprachen so: Entweder ich verwende nur Programme, also Ports, die ein Modul, eine Library oder ein Package brauchen, dann nehme ich das aus den Ports und die Sache hat sich.

Wenn ich aber selbst in der Sprache programmiere, dann nutze ich sowas wie cpanp und eventuell perlbrew. Das hat diverse Vorteile. Zum Einen zerstöre ich nicht meine Anwendungen, die auf der Sprache oder den Libs aufbauen, weil ich eine strikte Trennung habe und zum Anderen kann ich die neueste Version verwenden. Außerdem kann ich da einfach aufräumen und mal was neues installieren ohne gleich einen Port schreiben zu müssen. Das funktioniert wunderbar. Mit nur Ports/Paketen und nur cpanp hatte ich immer nur Probleme. Ich mach das mittlerweile seit Jahren, auch im professionellen Umfeld so und das hat sich ziemlich bewährt. Solche Tools gibt es für quasi alle Sprachen und wo das nicht der Fall ist kann man sich eine ähnliche Umgebung meist sehr leicht aufsetzen.
 
Ja, pip und virtualenv verwenden wir genauso und es macht die Arbeit viel leichter. Selbiges hat man auch mit node.js, go, etc. In der Linuxwelt, wo du für gewöhnlich zwischen Stabilität und einigermaßen aktueller Software wählen musst ist das häufig das Standardsetup am Server.
 
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