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Portierung Fileserver Linux => FreeBSD, sinnvoll?

PatrickBaer

Well-Known Member
Themenstarter #1
Servus,

ich habe jetzt am Wochenende unseren Fileserver etwas aufgebohrt und das ganze Netz dazu, siehe mein letzter Thread.

http://www.bsdforen.de/showthread.php?goto=newpost&t=23381

Ich hab da mal meine Überlegungen gemacht, ob man im Hinblick auf Performance und Zuverlässigkeit, ich kann eben mit BSD besser schlafen, nicht die ganze Mühle auf FreeBSD portieren sollte. Hardware ist soweit kompatibel.

So sieht die Sache momentan aus:

Quad-Core Xeon 2,3 GHz
2G RAM (bissl wenig finde ich)
3ware 9xxx Raid-Controller mit einem RAID5, 16 Platten, insgesamt 9T
Anbindung über 6x1Gbit Bonding
Debian Lenny
Läuft nur Samba drauf, Authentifizierung über LDAP

Ich überlege jetzt, wie das ganze mit FreeBSD aussehen würde. In einem Artikel von 2006 wird Samba unter BSD als ziemlich besch... beschrieben, mich würde jetzt interessieren, wie 7.x damit so zurechtkommt.

Hat jemand Erfahrung im direkten Verlgiech?

P.
 

soul_rebel

ist immer auf der flucht
#2
Ich glaube LDAP ist da noch problematischer als Samba. Hab diesbez. nur negatives gehört, bzw. meinen einzigen Versuch ein FreeBSD-Client in ein Linux-Netz zu integrieren aufgegeben.

Aber vielleicht würde es ja mit dem neuen NFS4 von FreeBSD8 gehen. Das wiederum würde dann auch Arbeit an den Clients nötig machen.
 
#3
Moin

Ich glaube LDAP ist da noch problematischer als Samba. Hab diesbez. nur negatives gehört, bzw. meinen einzigen Versuch ein FreeBSD-Client in ein Linux-Netz zu integrieren aufgegeben.
Das ist keine Glaubensfrage, das ist Tatsache:)
Fazit: Glaub mir, durch meine lange Erfahrung mit UNIX-Netzen und LDAP und durch meine Recherche für mein Buch kann ich schon feststellen: Vergiß FreeBSD als Client in einer wie auch immer gearteten LDAP-, LDAP-SAMBA- oder Windows-Umgebung.
Außer Du legst Wert auf unvorhersehbare Ereignisse, wenn Du die Patches anwendest... :D
Für ein Heimnetzwerk mag das vielleicht noch in Ordnung sein. In Firmen nicht mehr.
So long.
 

mike

Well-Known Member
#4
Kurze Zwischenfrage: Ist nicht Solaris *das* Fileserver System mom.? Hab gehört, dass es viele sogar NetApp vorziehen (das FS dort soll ja schon in die Jahre gekommen sein)
 

mike

Well-Known Member
#9

MuffiXXL

Well-Known Member
#10
Danke - so weit bin ich auch schon :huth: *g*
Lesen -> Denken -> Posten

Dann siehst du dass ich nicht auf dich Bezug genommen habe sondern auf Patricks Nachfrage.
Ansonsten stimme ich mal deinem Kollegen zu *g*
Solaris skaliert wie ne 1 und macht Load Balances mit die einem unter einem Linux System mehr als nur Kopfzerbrechen bereiten würden. Ist dabei Rock Solid und wird momentan dank OpenSolaris auch mal im Userland annähernd modern.
 

MuffiXXL

Well-Known Member
#12
Da würde ich mir derzeit keine Sorgen machen. Für das System wird Support verkauft also wird auch Oracle noch für einige Zeit zumindest die Verfügbarkeit von Updates garantieren auch wenn sie es einstellen sollten.
Dass sie es einstellen sehe ich aber an sich nicht da durch das Projekt massiv Potenzial für Solaris geschaffen wird.
 

PatrickBaer

Well-Known Member
Themenstarter #13
Öhm Solaris hat nichts aber auch garnichts mit Linux zu tun. Solaris ist ein richtiges UNIX. ZFS wurde z.B. aus Solaris auf FreeBSD portiert. Selbiges gilt für DTrace.
Achso, Solaris ist doch auch nur so ein Suse-Betriebssystem, oder?







Mei Bua, ich hab schon mit SunOS gespielt, da warst Du noch eine Schüssel Quark im Schaufenster
 

PatrickBaer

Well-Known Member
Themenstarter #14
@PatrickBaer:
:(
http://opensolaris.org/os/project/brosug/osol-im-windows-umfeld-stg-4.pdf
http://www.ende-der-vernunft.org/2007/10/28/netapp-vs-sun-lasst-die-spiele-beginnen/
Aber google spuckt da eh viel aus
Kollege meinte: da wo selbst Linux an Grenzen stoßt, lacht Solaris noch (mehrere TB recovery - 3 stellig - und so Krams). Persönlich habe ich leider keine Erfahrung damit - meine bescheidenen Windows Server laufen nativ *g*
Naja, mag ja alles ganz lustig sein. Die Frage bei mir ist ja aber nicht "Kann ich daheim meine drei Mitbewohner in der WG gleichzeitig ihre PDFs lesen lassen"

Die Frage bei mir lautet:

Kann ich damit etwa 60 User mit 9T an Daten versorgen, wobei etwa 20 von ihnen volle Lotte Produktionsdaten lesen und schreiben, ohne das die Kiste in die Knie geht?

Und da spielen halt nun mal alle Komponenten zusammen, Kernel, Filesystem, Netzwerk, Samba.
 

soul_rebel

ist immer auf der flucht
#15
So Leute, insgesamt mal ein bisschen den Ton wieder runterschrauben. Aus Posts muss nicht immer das herausgelesen werden, was sich am besten zum Flamen eignet, und wann wer mit SunOS gespielt hat oder noch Quark war, hat sicher nichts mit dem Thema zu tun.
 

MuffiXXL

Well-Known Member
#16
Naja, mag ja alles ganz lustig sein. Die Frage bei mir ist ja aber nicht "Kann ich daheim meine drei Mitbewohner in der WG gleichzeitig ihre PDFs lesen lassen"

Die Frage bei mir lautet:

Kann ich damit etwa 60 User mit 9T an Daten versorgen, wobei etwa 20 von ihnen volle Lotte Produktionsdaten lesen und schreiben, ohne das die Kiste in die Knie geht?

Und da spielen halt nun mal alle Komponenten zusammen, Kernel, Filesystem, Netzwerk, Samba.
Öhm Solaris ist mit eines der ältesten und stabilsten Unices die du bekommen kannst.
9T Daten und 60 User sind für Solaris ein Witz. Bei uns läuft das mit über 50k Usern und Hochleistungsrechner am Fileserver und so gedöns.. Das Skaliert in bereiche von denen man als Linux oder BSD Nutzer selbst mit großen Setups nur träumen kann.
Les dich ein und bring hier bitte keine Sprüche dass es nur so ein SuSE sei. Es wurden Quellen genannt und sich mal auf Wikipedia kurz informieren was man vor sich hat sollte ja nicht so schwer sein.
 

lme

FreeBSD Committer
#18
Wie Updates mit OpenSolaris aussehen weiß ich nicht, aber ein normales Solaris von Sun upzudaten ist die Hölle. (Patchcluster installieren, neu booten)*3 wenn du Glück hast, bist du dann auf dem angepeilten Stand, wenn du Pech hast, bleibst du irgendwo mitten drin stehen, wenn es schlecht läuft, bootet der Rechner gar nicht mehr...

Allerdings ist Solaris schon saustabil, wenn man es nicht anfasst.
 

MuffiXXL

Well-Known Member
#19
Das wurde deutlich besser in OSOL und sollte damit dann auch in Solaris 11 besser werden. Wenn man den aktuellen Slowdown in der Entwicklung betrachtet würde ich mal davon ausgehen dass es mit Solaris 11 nichtmehr lange hin ist.