ports-supfile und stable-supfile

piotr

Well-Known Member
Hallo

Welchen genauen Unterschied gibt's zwischen stable-supfile und ports-supfile ?
Verstehe ich richtig mit ports-supfile wird alles in /usr/ports updated und mit stable-supfile alles in /usr/src ?
wenn ich beides: /usr/ports und /usr/ports updaten will, dann soll ich beide supfiles ausführen ?
ist die reihenfolge wichtig ?
ist es korrekt bei meinem 6.2-RELEASE-p9 wenn ich:
Code:
*default release=cvs tag=RELENG_6_2
eingebe ?
 
Das ist richtig für den stable-supfile. Für die Ports wäre das korrekte Tag .. Siehe Wiki.

Für die Ports ist Portsnap normalerweise besser geeignet.
 
... bei meinem 6.2-RELEASE-p9 ...
- Nein die Reihenfolge ist nicht wichtig.
- Für die ports nimmst du i. d. R. : *default release=cvs tag=.
- Für die sourcen nimmst du : *default release=cvs tag=RELENG_6_2
 
Wenn es offenbar nicht darum geht, den Entwicklerzweig 6-STABLE zu verwenden, sondern nur ein Release-Produktivsystem mit Patches zu versorgen, warum dann nicht gleich freebsd-update(8) und einen Generic-Kernel sowie portsnap(8) verwenden? Spart viel Zeit und Aufwand.
 
Wenn es offenbar nicht darum geht, den Entwicklerzweig 6-STABLE zu verwenden, sondern nur ein Release-Produktivsystem mit Patches zu versorgen, warum dann nicht gleich freebsd-update(8) und einen Generic-Kernel sowie portsnap(8) verwenden? Spart viel Zeit und Aufwand.

kannst Du noch genauer beschreiben bitte wie du es meinst ?
 
kannst Du noch genauer beschreiben bitte wie du es meinst ?
Colin Percival hat zwei Tools geschrieben, die mittlerweile im FreeBSD-Basissystem sind:
- freebsd-update: aktualisiert das komplette Basissystem (samt Source). Aber als Einschränkung nur für Generic-Kernel, Generic-SMP Kernel und afaik i386 und amd64. Damit kann man sehr schnell und einfach neue Patches einpflegen, ohne etwas bauen zu müssen. Das ganze ist kryptografisch abgesichert. Patchen kann man damit aber nur Release-Produktivversionen. Keine Entwickler-Zweige wie -STABLE oder -CURRENT.
- portsnap: Damit kann man /usr/ports aktuell halten. Ebenfalls deutlich schneller und einfacher als die älteren Aktualisierungsmöglichkeiten wie cvsup oder csup.

Man braucht csup eigentlich nur noch, wenn man am FreeBSD-Entwicklungsprozess teilnehmen möchte und z. B. 6-STABLE oder 8-CURRENT oder sonstwas einsetzt und selbst baut. Für Produktivsysteme kann man sich den Aufwand wie oben beschrieben sparen.
 
Back
Top