Prüfung der im Kernel geladenen Module

Binfort

Well-Known Member
Hallo erstmal,

ich steh gerade ein klein wenig auf'm Schlauch und weiß nicht weiter...

hab für meine OpenVPN Geschichte das tap Device direkt im Kernel unter "pseudo devices" mit "device tap" angegeben, den Kernel neu gebaut und installiert

der Rechner startete wie immer und ich möchte jetzt wissen ob das tap device ordnungsgemäß geladen wurde

dmesg und kldstat helfen nicht...


thx


edit: Problem wurde gelöst, kldstat -v heißt das Zauberwort
 
Last edited:
Wenn du es im Kernel drin hast wird es immer geladen. Nur module kannst du laden und entladen.
 
wenn das device im kernel ist und du versuchst es als modul zu laden, dann erhälst du zumindest die nachricht, das es bereits geladen ist ;)

vllt hilft das :D
 
@ ouTi: hab ich probiert und es klappt, dummerweise...

händisch das Modul laden mit "kldload if_tap"

in den Kernel eingetragen: "device tap" (unter Pseudo Devices)........

ich kann das "if_tap" Modul also immer noch händisch laden und bekomme es mit "kldstat" auch angezeigt....

ist meine Kernelkonfiguration für'n A......???????
 
Hi

Mir ist neulich passiert, dass ich den Kernel neu kompiliert habe mit make buildkernel kernconf=... also das kernconf klein geschrieben hatte. Bin durch den Namen draufgekommen, der beim Booten ja angezeigt wird, nochmal mit KERNCONF das Ganze und siehe da, hat wunderbar geklappt. Wer weiß, vielleicht ist dir ja der selbe Fehler unterlaufen!?

Gruß
martin
 
martin said:
Hi

Mir ist neulich passiert, dass ich den Kernel neu kompiliert habe mit make buildkernel kernconf=... also das kernconf klein geschrieben hatte. Bin durch den Namen draufgekommen, der beim Booten ja angezeigt wird, nochmal mit KERNCONF das Ganze und siehe da, hat wunderbar geklappt. Wer weiß, vielleicht ist dir ja der selbe Fehler unterlaufen!?

Gruß
martin
Joh, den Fehler hatte ich auch schon gemacht. Wenn die übergebene Variable falsch geschrieben wird, dann nimmt er den GENERIC.
Das kann man im laufenden Betrieb mit "uname -v" sehen (am Pfad zur Kernel-Config-Datei).
 
da hatte ich auch schon dran gedacht, aber es wurde original der Kernel installiert welchen ich gestern konfiguriert hab

hatte zwischenzeitlich mal "devinfo" ausprobiert, zeigt mir immerhin schon die Devices welche momentan benutzt werden, aber nicht die "pseudos"

und OpenVPN funzt tadellos, also muß ja irgendwo das tap device doch geladen worden sein...
 
Binfort said:
da hatte ich auch schon dran gedacht, aber es wurde original der Kernel installiert welchen ich gestern konfiguriert hab

hatte zwischenzeitlich mal "devinfo" ausprobiert, zeigt mir immerhin schon die Devices welche momentan benutzt werden, aber nicht die "pseudos"

und OpenVPN funzt tadellos, also muß ja irgendwo das tap device doch geladen worden sein...
... könnte es sein, das die "pseudo devices" als "real devices" erscheinen? Ich habe keine "pseudo's" im Kernel und kann es deshalb bei mir nicht nachsehen...
 
leider werden sie gar nicht angezeigt,

für OpenVPN hab ich ja noch zusätzlich die "Pseudos": "tun" und "gif" im Kernel stehen und die werden auch nirgendwo angezeigt... komisch ist das schon, alles funzt bestens, ich kann es aber nicht überprüfen (quasi beweisen :eek: )
 
na bei mir (FreeBSD 5.4) gibts die noch:

Code:
# Pseudo devices.
device          loop            # Network loopback
device          mem             # Memory and kernel memory devices
device          io              # I/O device
device          random          # Entropy device
device          ether           # Ethernet support
device          sl              # Kernel SLIP
device          ppp             # Kernel PPP
device          tun             # Packet tunnel.
device          pty             # Pseudo-ttys (telnet etc)
device          md              # Memory "disks"
device          gif             # IPv6 and IPv4 tunneling
device          faith           # IPv6-to-IPv4 relaying (translation)
device          tap             # zur IP-Tunnelung
 
Hi Binfort,

wenn du was "quasi" beweisen willst, kannst du das so machen wie es in /usr/src/sys/conf/NOTES steht.

# This allows you to actually store this configuration file into
# the kernel binary itself, where it may be later read by saying:
# strings -n 3 /boot/kernel/kernel | sed -n 's/^___//p' > MYKERNEL
#
options INCLUDE_CONFIG_FILE # Include this file in kernel
 
also ob das tap device geladen wurde oder nicht siehste doch ganz einfach mit ifconfig, wenn das device nicht ordnungsgemäß laufen wurde würdest du es doch merken (Verbindung reißt ab etc.)?

Mal ne Zwischenfrage: Wenn FreeBSD ein Modul nich richtig laden kann müsste es doch eigentlich den Vorgang abbrechen, so rein von der Logik her?
 
@MrFixit: Und Treffer ---> versenkt

kldstsat -v zeigt mir genau das an was ich sehen wollte

zwischenzeitlich hab ich das tap device wieder aus dem Kernel genommen, hat irgenwie nicht gefunzt, meine VPN Verbindung läuft trotzdem vom allerfeinsten (benutze den beasty als VPN Server mit dev tun)

mit kldstat -v werden aber ordnungsgemäß die Pseudos gif und tun angezeigt


thx für den Tip!

-> closed?
 
Back
Top